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Borussia Dortmund

BVB: Fans und Teamkollegen reagieren auf Roman Bürkis Leistung gegen Prag

epa08061175 Dortmund's goalkeeper Roman Buerki (C) in action during the UEFA Champions League group F soccer match between Borussia Dortmund and Slavia Prague in Dortmund, Germany, 10 December 20 ...
Roman Bürki fliegt gegen Slavia Prag durch die Luft.Bild: EPA

«Fantastisch! Unglaublich!» – Teamkollegen, Medien und Fans feiern Roman Bürki

11.12.2019, 07:1311.12.2019, 12:57

Was für ein Abend in Dortmund. Mit Ach und Krach hat sich Borussia Dortmund gegen Slavia Prag in die K.o.-Phase der Champions League gezittert. Ein 2:1-Sieg gegen die Tschechen reichte für Platz zwei in Gruppe F, weil Inter Mailand zeitgleich 1:2 gegen eine B-Elf des FC Barcelona verlor.

Der BVB ging bereits früh in Führung, in der neunten Minute legte Kapitän Marco Reus das 1:0 durch Jadon Sancho auf. Danach folgte ein Chancen-Wucher sondergleichen. Dortmund fuhr Konter um Konter, Angriff um Angriff, doch der Ball wollte nicht ins Tor.

Und dann trat eine alte Fussballerweisheit ein: Wer die Dinger vorne nicht macht, bekommt sie hinten rein. In der 43. Minute glich Soucek für Prag zum 1:1 aus. Doch zu diesem Zeitpunkt hätten die Tschechen auch gut und gerne schon vier Tore geschossen haben können.

Zehn Minuten vor dem Ausgleichstreffer hatte BVB-Torwart Roman Bürki nämlich schon zum vierten Mal glänzend pariert. Der Schweizer war der Mann des Abends. Er schaufelte, blockte, hielt mit dem Fuss, dem Bein, den Fingerspitzen. Bürkis tolle Reflexe, selbst bei abgefälschten Schüssen, hielten den BVB im Spiel.

In der zweiten Halbzeit – Dortmund führte mittlerweile mit 2:1 durch ein Tor von Julian Brandt (61. Minute) – legte Bürki noch einige wichtige Paraden nach. Er rettete in der Folge den Sieg für Borussia Dortmund, das sogar die letzte Viertelstunde des Spiels in Unterzahl agieren musste. Julian Weigl hatte in der 77. Minute die gelb-rote Karte gesehen.

Das sagen Teamkollegen und Bürki selbst

«Reden wir nicht drum rum, Roman hat heute fünf, sechs, sieben Weltklasse-Paraden gezeigt», lobte Dortmunds Abwehrchef Mats Hummels nach dem Abpfiff seinen Torwart bei DAZN.

Lucien Favre meinte: «Er war fantastisch. Unglaublich. Das hat jeder gesehen.»

«Heute habe ich es vielleicht ganz gut gemacht.»
Roman Bürki

Die Südtribüne feierte den Torwart nach dem Abpfiff ebenfalls. Roman Bürki selbst sagte ganz bescheiden über seine Leistung: «Wir sind ein Team. Klar, dass mal Arbeit auf mich zukommt. Dafür bin ich da. Heute habe ich es vielleicht ganz gut gemacht.» Dass die Teamkollegen gar diskutierten, ihm aufgrund der starken Leistung etwas zu schenken, tat er verlegen ab: «Sie brauchen mir nichts zu schenken.»

Das schreiben die Medien

«Bild»

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bild: screenshot bild.de
«Torhüter Roman Bürki (29) liefert eine überragende Leistung ab. Sensationell, wie er den abgefälschten Schuss von Mosupust über die Latte lenkt (34.). Stark wie er einen Sevcik-Schuss aus dem Winkel fischt (74.). Unglaublich wie er mit einem Super-Reflex gegen Hilal rettet (78.).»

«Westdeutsche Allgemeine Zeitung»

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bild: screenshot waz.de
«Die Borussia konnte sich mehrfach bei Bürki bedanken, der herausragend hielt.»

«Kicker»

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Bild: screenshot kicker.de
«Dortmund kann sich also bei Barça bedanken. Doch der grösste Dank sollte Keeper Roman Bürki gelten. Der Schlussmann wurde nach der Partie von der Südtribüne gefeiert, die Fans honorierten einen sensationellen Auftritt ihrer Nummer eins.»

«Spiegel»

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bild: screenshot spon.de
«Bürkis Kollegen hatten zuvor überlegt, ob sie ihrem Torwart etwas schenken sollen, weil der beim 2:1-Sieg gegen Slavia Prag so phänomenal hielt und in erster Linie dafür sorgte, dass Borussia Dortmund sein erstes Saisonziel erreichte: In der Champions League zu überwintern.»

«Frankfurter Allgemeine Zeitung»

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bild: screenshot faz.de
«Zum Glück für die Borussia aber lieferte Torwart Roman Bürki sein mit Abstand bestes Spiel in dieser Saison. Die Südtribüne feierte den Schweizer Schlussmann mit Ovationen, die Bürki nach Wochen ohne herausragende Rettungstaten bewegt genoss.»

Das sind die Reaktionen auf Social Media

(as/watson.de)

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