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30.11.2019, Berlin: Fussball: Bundesliga, Hertha BSC - Borussia Dortmund, 13. Spieltag, Olympiastadion. Mats Hummels (l) von Borussia Dortmund erhaelt nach Foul an Berlins Davie Selke die Gelb-Rote Karte von Schiedsrichter Sven Jablonski (3.v.r). (KEYSTONE/DPA/Andreas Gora)

Mats Hummels sieht gegen Hertha die gelb-rote Karte. Bild: DPA

Analyse

BVB-Sieg gegen Hertha machte deutlich: Hummels ist gerade das grössere Problem als Favre

Arne Siegmund / watson.de



Der Abpfiff im Berliner Olympiastadion war für die Gäste aus Dortmund eine Erlösung. Vor allem für Mats Hummels. Der Ex-Nationalverteidiger schlich nach Ende der 90 Minuten plus Nachspielzeit mit leicht gesenktem Haupt, das er in der Kapuze seiner Trainingsjacke versteckte, auf den Rasen, den er in der 45. Spielminute hatte verlassen müssen. Beide Hände hatte er zu Siegerfäusten geballt: Gerade nochmal gutgegangen.

Hummels' Teamkollegen trotzten nämlich während der kompletten zweiten Halbzeit der Gelb-Roten Karte, die er zuvor kassiert hatte. Sie spielten in Unterzahl, verteidigten zu zehnt die wertvolle 2:1-Führung gegen Hertha BSC. So konnte der BVB endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis feiern. Die Wiedergutmachung für die 0:4-Pleite in München am 9. November ist im dritten Anlauf gelungen. Zuvor scheiterte die Elf von Lucien Favre in Barcelona (1:3) und fast am SC Paderborn (3:3).

Gegen Hertha ist Borussia Dortmund mit einem fetten blauen Augen davon gekommen. «Wir wussten, dass wir in der zweiten Halbzeit leiden mussten», befand BVB-Kapitän Marco Reus nach dem Spiel, aber: «Hauptsache, du hast mal wieder drei Punkte geholt».

Drei immens wichtige Punkte, die Favres Trainerjob vorerst gerettet haben und die Spitzengruppe der Bundesliga wieder etwas aufweichen, da Bayern zu Hause gegen Leverkusen verlor (1:2).

Aus der Not eine Tugend gemacht: Favre überrascht mit cleverer Aufstellung

Es geht also doch noch unter Favre. Die Tabellenspitze ist für Dortmund auf einmal wieder in Sicht. Die Mannschaft zeigte beim Zittersieg in der Hauptstadt Moral. Und was sich ausserdem zeigte: Der BVB hat aktuell ein viel grösseres Hummels-Problem, als dass er ein Favre-Problem hat.

epa08035699 Hertha's head coach Juergen Klinsmann (L) and Dortmund's head coach Lucien Favre (R) attend a press conference after the German Bundesliga soccer match between Hertha BSC and Borussia Dortmund in Berlin, Germany, 30 November 2019.  EPA/HAYOUNG JEON CONDITIONS - ATTENTION: The DFL regulations prohibit any use of photographs as image sequences and/or quasi-video.

Favre hat Klinsmann ausgecoacht. Bild: EPA

Der Schweizer bewies nämlich einmal mehr, dass er ein ausgefuchster Taktiker ist. Er überraschte gegen Jürgen Klinsmanns Herthaner mit einem 3-4-3-System. In diesem machte er aus der Not des Ausfalls von Julian Weigl, der im 4-2-3-1 zuletzt als Innenverteidiger oder im defensiven Mittelfeld spielte, gleich zwei Tugenden:

«Ich habe ja schon oft gesagt, dass ich es sehr gerne mag, wenn ich viele Spieler um mich herum habe»

Julian Brandt

Bodyguards für Hummels, Brandt kann aus der Tiefe seine Stärken ausspielen

  1. Vor Torwart Roman Bürki stellte Favre dem zentralen Defensivmann Mats Hummels zwei Nebenmänner zur Seite, die sich perfekt ergänzten: Den filigranen Manuel Akanji und den wuchtigen Dan-Axel Zagadou. Mit diesen zwei «Bodyguards» konnte der zuletzt fehleranfällige Hummels, der auch Geschwindigkeitsdefizite offenbarte, zu Beginn seine Stärken ausspielen. Hummels machte zwar bis zu seinem Platzverweis keine herausragende Partie. Er bewies aber ein gutes Auge, konnte eröffnende Pässe spielen und sich auf die Organisation der Abwehr konzentrieren.
  2. Zweite Tugend: Durch den Weigl-Ausfall musste im zentralen Mittelfeld auch die Position neben Axel Witsel neu besetzt werden. Dort stellte Favre etwas überraschend Julian Brandt auf, der in den vergangenen Partien häufig als Stürmer spielen musste, was ihm eigentlich nicht liegt. Im zentralen Mittelfeld, irgendwo zwischen Sechs und Acht, jedoch blühte Brandt auf. Er konnte sein Spielverständnis, seine Übersicht, Technik und Passstärke ausspielen. Das zeigte sich vor allem bei seiner feinen Vorlage zum 1:0 durch Jadon Sancho in der 15. Minute.

Brandt gab nach Abpfiff im Interview mit «Spox» sogar zu, dass ihm die Position sehr gefällt, auf die ihn der Trainer beorderte: «Er war ja quasi gezwungen, weil Julian Weigl ausgefallen ist. Ich habe ja schon oft gesagt, dass ich es sehr gerne mag, wenn ich viele Spieler um mich herum habe. Das hat gut funktioniert.»

«Neues System, gute Abläufe» – dann folgt Hummels' Platzverweis

Generell funktionierte das tugendhafte Not-System von Favre gut: Auch die neu formierte Offensivreihe Sancho-Reus-Hazard harmonierte. Das befand auch Reus nach Spielende am Sky-Mikrofon: «Neues System, gute Abläufe». Bereits in der 17. Spielminute lag der BVB mit 2:0 vorn, nachdem auch Thorgan Hazard traf – so früh führte Dortmund unter Favre noch nie mit zwei Toren. Es lief richtig gut an für die Borussen.

Doch dann kam Hummels, der sich zweimal höchst ungeschickt gegen Herthas Angreifer Davie Selke anstellte. 20. Minute: Schlechtes Stellungsspiel, Hummels ringt Selke um. Gelb. 45. Minute: Selke dribbelt auf Hummels zu, der lässt das Bein stehen. Selke fällt. Gelb-Rot. Schiedsrichter Sven Jablonski muss Hummels vom Platz schicken.

abspielen

Die zweite gelbe Karte an Mats Hummels. Video: streamable

Am Hertha-Spiel liess sich ablesen: Hummels ist aktuell das grössere BVB-Problem als der viel kritisierte und von vielen Fans ungeliebte Favre.

Hummels reisst ein Loch in Favres Taktik: «Das muss er antizipieren»

Hummels riss mit seinem Doppelaussetzer binnen 25 Minuten ein riesiges Loch in die clevere Taktik seines Trainers, der in der Folge auf 4-4-1 umstellte. Lucien Favre reagierte etwas angesäuert auf den Bärendienst seines Abwehrspielers. Angesprochen auf das erste Hummels-Foul an Selke sagte der Schweizer bei Sky: «Das muss er antizipieren.» Doch Favre zeigte sich dann kulant: «Kann passieren. Wir haben das heute zusammen geschafft. Und fertig.»

Aber was ist nur los mit dem Innenverteidiger, der im Sommer aus München nach Dortmund zurückkehrte? Der Weltmeister von 2014 sollte mit seiner Führungsqualität und Erfahrung für Stabilität in der jungen BVB-Mannschaft sorgen, eine Leitfigur sein, an deren Leistungen sich die Sanchos und Hakimis orientieren können.

Hummels spielt nicht schlecht, aber er ist nicht der erhoffte Fixpunkt

Es ist nicht so, dass Hummels abgrundtief schlecht spielt. Das Fachmagazin «Kicker» listet ihn der bisherigen Saison mit einem Notendurchschnitt von 2,86 auf Platz 13 der besten Bundesligaspieler. Damit ist er gleichzeitig der beste Abwehrspieler in diesem Ranking.

22.11.2019, Nordrhein-Westfalen, Dortmund: Fußball: Bundesliga, Borussia Dortmund - SC Paderborn 07, 12. Spieltag im Signal Iduna Park. Dortmunds Mats Hummels reagiert nach dem 0:3. Foto: Bernd Thissen/dpa - WICHTIGER HINWEIS: Gemäß den Vorgaben der DFL Deutsche Fußball Liga bzw. des DFB Deutscher Fußball-Bund ist es untersagt, in dem Stadion und/oder vom Spiel angefertigte Fotoaufnahmen in Form von Sequenzbildern und/oder videoähnlichen Fotostrecken zu verwerten bzw. verwerten zu lassen. +++ dpa-Bildfunk +++

Ob Mats Hummels tatsächlich so gut ist, wie ihn der «Kicker» macht? Bild: dpa

Doch Hummels schafft es trotzdem nicht, herauszustechen. Er ist nicht der erhoffte Fixpunkt beim BVB. Beim 0:4 in München war er zwar noch einer der besseren Dortmunder, agierte aber dennoch unglücklich, markierte den vierten Gegentreffer per Eigentor. In den vergangenen Partien erlaubte er sich dann folgenreiche Schnitzer. Erst der Fehlpass gegen den FC Barcelona in der Champions League, der zum vorentscheidenden 2:0 für die Katalanen führte. Jetzt die zwei vermeidbaren, uncleveren Fouls gegen Hertha BSC. Mit etwas Pech hätte Hummels einen weiteren aus der Hand gegebenen Sieg verantworten müssen.

Favre kann den Hals aus der Schlinge namens Trainerdiskussion ziehen

Jeder macht mal Fehler. Aber die Qualität jener Schnitzer kann sich ein Mats Hummel eigentlich nicht erlauben. Er weiss das auch selbst: Nach dem Barca-Spiel entschuldigte er sich, dass ihm solch ein Fehlpass nicht passieren dürfe. Auch Borussia Dortmund kann sich nicht erlauben, dass ein 30-Millionen-Euro-Transfer in entscheidenden Spielen derart leichtfertig in entscheidende Situationen geht. Zur Erinnerung: Mats Hummels ist 30 Jahre alt, er ist Weltmeister, sechsmaliger Deutscher Meister und hat 312 Bundesligaspiele auf der Vita.

Wie auch immer. Favre konnte indes die Diskussionen um seinen Job, der in den 45 Minuten ohne Hummels wieder mal am seidenen Faden hing, erstmal abschütteln. Gerade noch mal gutgegangen.

epa08035178 Hertha's Davie Selke (L) in action against Dortmund's Mats Hummels during the German Bundesliga soccer match between Hertha BSC and Borussia Dortmund in Berlin, Germany, 30 November 2019.  EPA/HAYOUNG JEON CONDITIONS - ATTENTION: The DFL regulations prohibit any use of photographs as image sequences and/or quasi-video.

Hummels nach seinem Foul gegen Davie Selke. Bild: EPA

Mats Hummels muss sich jetzt mindestens eine Woche gedulden, bis er sein 313. Bundesligaspiel machen darf. Gegen Fortuna Düsseldorf darf er am Samstag aufgrund seiner Sperre nicht mitwirken. Vielleicht tut ihm eine kleine Pause sogar ganz gut. Und vielleicht ballt er ja auch gegen die Fortuna am Ende die Siegerfäuste.

(as/watson.de)

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18
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
18Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ivo Zen 02.12.2019 17:35
    Highlight Highlight Dortmund will wohl einfach auch in Sachen Medienpräsenz mit dem FC Hollywood auf Augenhöhe sein. Dass man einem Trainer ein Ultimatum stellt, solange dieser noch einigermassen Resultate liefert, ist schon daneben. Wenn man das Restprogramm von Dortmund anschaut bin ich überzeugt, dass sie in als eine der 3 Spitzenmannschaften überwintern werden.
  • CuJo 02.12.2019 08:49
    Highlight Highlight So ein Mist ! Wenn man 1:1 gegen einen schnellen Stürmer verteidigen muss, sieht man meistens alt aus. Hummels hatte zwei Möglichkeiten: Er lässt ihn vorbei oder er foult ihn. Er hat sich für die zweite Möglichkeit entschieden, wäre ohne Foul der Ausgleich gefallen, hat er sich genau richtig entschieden.
    • RiiseHolzchopf 02.12.2019 10:55
      Highlight Highlight Zu einem gewissen Mass stimm ich dir zu. Aber er sah halt schon extrem alt aus, und das in beiden Situationen. Es gibt auch Verteidiger, welche bei der 2. gelben Karte auch mit einem fairen Zweikampf den Ball erobern bzw. den Angriff unterbinden können.
      Aber ja, es ist nicht nur Hummels, der momentan nicht in Form ist. Auch Akanji hat relativ viele Unsicherheiten in seinem Spiel und ist zur Zeit recht fehleranfällig.
  • Borusse 01.12.2019 22:01
    Highlight Highlight Hummels als Sündenbock hinzustellen ist sicher falsch, meiner Meinung nach bisher einer der besten Dortmunder. Wichtig war, dass Favre in Berlin endlich das System umgestellt hat, den die Mannschaft schien sich im 4-2-3-1 nie richtig wohl zu fühlen.
  • Miguel85 01.12.2019 19:10
    Highlight Highlight Und in München lachen sie sich ins Fäustchen, dass sie Hummels für 30 Mio. losgeworden sind, da er alt und langsam wurde.
    • Kunibert der fiese 02.12.2019 00:34
      Highlight Highlight Die hätten den nie ziehen lassen, wenn er noch gut wäre.
  • feuseltier 01.12.2019 16:00
    Highlight Highlight Notendurchschnitt von 2,86 auf Platz 13 der besten Bundesligaspieler. Damit ist er gleichzeitig der beste Abwehrspieler in diesem Ranking.

    Was sind denn das für Experten... Da kenne ich mindst 10 andere Verteidige Besser wären
    • tinu77 01.12.2019 21:44
      Highlight Highlight Wer denn? Würde mich interessieren.
  • R10 01.12.2019 15:53
    Highlight Highlight Und wer soll denn anstelle von Hummels spielen? Akanji ist leider genau so fehleranfällig und Zagadou beweist schon seit Jahren, dass es bei ihm für dieses Niveau nicht reicht.
    Hummels war in den letzten Spielen (ausser Berlin) immer einer der stärksten Dortmunder. Auch gegen Barca war er solide, abgesehen vom Fehler, der ihm natürlich nicht passieren darf.

    Das grösste Problem beim BVB heisst weder Favre, noch Hummels, sondern Watzke.
    • ybfreak 01.12.2019 18:18
      Highlight Highlight Ich widerspreche 🙋‍♂️
      Das Dortmund nicht so stark ist wie gewünscht ist nicht an einer Person festzumachen. Meiner Meinung nach verfolgt der Klub als Ganzes kein klar erkennbares Konzept und ist keine eingeschworene Einheit. Man mutiert seit Klopp ständig das Kader, inklusive Trainer. Wenn du in Deutschland vor den Bayern sein willst, musst du ein eingespieltes Team haben, nur dass führt zu Konstanz. Der BVB hätte das Geld und die Kompetenzen um Meister zu werden. Aber nur dann, wenn ein TEAM kontinuierlich entstehen kann, mit der nötigen Geduld und Weitsicht. Heja BVB 🖤💛
    • R10 01.12.2019 18:42
      Highlight Highlight Ich gebe Dir recht.
      Meiner Meinung nach laufen diesbezüglich einfach alle Fäden bei Watzke zusammen, weswegen er für mich der Hauptschuldige ist.
      Wird Favre nun auch entlassen, ist es bereits der 4. Trainer, der nach Klopp scheitert. Hauptsächlich, weil Aki vergeblich einen zweiten Klopp sucht, mit dem er wieder auf Kumpel machen und Karten spielen kann.
    • Forrest Gump 01.12.2019 19:48
      Highlight Highlight Seit Jahren? Der Junge ist 20.. Und gilt als eines der grössten Innenverteidigertalente.
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