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Aufstand der Kleinen: Ligen wehren sich gegen CL-Reformpläne der UEFA

Aufstand der Kleinen: Ligen wehren sich gegen CL-Reformpläne der UEFA

Der Verband der Europäischen Fussball-Ligen (EPFL) kündigt ein Abkommen mit der UEFA und erhöht so im Streit um die ungeliebte Champions-League-Reform den Druck auf den europäischen Fussballverband.
21.10.2016, 15:3221.10.2016, 16:38

Die Association of European Professional Football Leagues, zu der nebst 24 anderen Ligen auch die Super League gehört, kündigte nach eigenen Angaben eine gültige Vereinbarung mit der UEFA, die abendliche nationale Ligaspiele zwischen Topklubs unter der Woche ausschliesst, um Freiraum für Königsklassepartien zu schaffen. Damit könnte es nun künftig zumindest theoretisch zu Kollisionen zwischen Liga- und Champions-League-Spielen kommen.

Hintergrund des Zwists ist eine angekündigte Reform der Champions League. So beschloss die UEFA Ende August auf Druck der europäischen Topklubs unter anderem, dass die besten vier Ligen des UEFA-Rankings künftig vier statt drei fixe Startplätze für die Champions-League-Gruppenphase erhalten, womit mindestens 16 statt wie bisher elf der 32 Plätze von den Topnationen belegt sind. Dazu sollen sich die Einnahmen der Topklubs mitunter verdoppeln.

Vier fixe Startplätze in der Champions League für die grossen Ligen. Was meinst du dazu?
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Vor allem kleinere Verbände reagierten mit harscher Kritik. Sie befürchten eine geschlossene Liga der Teams aus den bedeutenden Fussball-Ländern. (jwe/sda)

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