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Salzburg scheitert zum 8. Mal in der Champions-League-Quali – wir haben die Tipps, wie es beim nächsten Anlauf endlich klappt!

Ratlose Gesichter bei den Österreichern – erneut scheitert der Dosenklub in der CL-Quali an Malmö.
Ratlose Gesichter bei den Österreichern – erneut scheitert der Dosenklub in der CL-Quali an Malmö.Bild: APA

Salzburg scheitert zum 8. Mal in der Champions-League-Quali – wir haben die Tipps, wie es beim nächsten Anlauf endlich klappt!

Der Fluch geht weiter. Salzburg scheitert wieder einmal in der Qualifikation für die Königsklasse. Damit muss jetzt Schluss sein! Wir haben unser gesammeltes Expertenwissen zusammengetragen, um dem Dosenklub unter die Arme zu greifen.
06.08.2015, 15:4606.08.2015, 15:49
Nik Dömer
Nik Dömer

Seit der Übernahme von Red Bull im Jahre 2005 hat Salzburg zwar stolze sechs Meister-Titel gesammelt, ist aber auch acht Mal in der CL-Quali gescheitert. Die Qualifikation für die Königsklasse will dem Klub einfach nicht gelingen. Auch in diesem Jahr nicht. Erneut scheitern die Österreicher am schwedischen Verein Malmö. Besonders bitter: Die gute Ausgangslage vom Hinspiel – ein 2:0-Heimsieg – kann nicht ausgenutzt werden. Salzburg geht in Malmö, trotz einem Spieler mehr auf dem Feld, mit 0:3 unter.

Die Roten Bullen brauchen also dringend Hilfe und weil wir hier in der Redaktion nicht mehr tatenlos zusehen können, haben wir für die Österreicher ein paar Ratschläge.

1. Holt mehr Schweizer Spieler!

Christian Schwegler hat sich bei euch in Salzburg prächtig etabliert und sorgt für Stabilität in der Verteidigung. Leider verpasste er den Saisonstart wegen einer Verletzung, was wohl auch ein Grund dafür sein könnte, dass man so viele Gegentore eingefangen hat. Seit Neustem überzeugt auch unser 17-jähriger Youngster Dimitri Oberlin. Der FCZ-Zuzug traf bereits in der Meisterschaft und schnuppert nun an einem Stammplatz. 

Oberlin spielte bei beiden CL-Quali-Spielen in der Startformation. 
Oberlin spielte bei beiden CL-Quali-Spielen in der Startformation. Bild: Kerstin Joensson/AP/KEYSTONE

2. Bleibt eurer Heimat treu!

Vor der Saison wechselten gleich sechs Spieler die RB-Filiale und gingen nach Leipzig. Seither läuft es auch in der Liga nicht mehr richtig: Zwei Spiele, zwei Pleiten. Wo bleibt hier die Treue zum Verein und der Heimat? Schaut mal ins Tirol rüber, die wissen dort wie es geht. Da kann man sich ruhig mal eine Scheibe davon abschneiden.

Würden wohl auch ihrem Fussballverein die Treue schwören: Die Jungen Zillertaler.YouTube/VolksmusikFan2

3. Wie wäre es mit einem Schweizer Trainer? 

Es ist kein Geheimnis: Ganz Österreich liebt Nationaltrainer Marcel Koller. Der Schweizer hat die Mannschaft zu einem Siegerteam geformt. In der Qualifikation um die EM 2016 steht Österreich auf dem 1. Rang und es scheint fast so, als ob das Land die erste sportliche Qualifikation für eine Europameisterschaft überhaupt schaffen wird. Es gibt noch viele Schweizer Trainer, die einen Verein suchen. Urs Meier ist zu haben und vielleicht schon bald auch Uli Forte.

Marcel Koller jubelt nach dem Sieg gegen Russland.
Marcel Koller jubelt nach dem Sieg gegen Russland.Bild: Ivan Sekretarev/AP/KEYSTONE

4. Sucht Gandalf, den Zauberer!

Sobald der Ausdruck «Champions League» fällt, schlottern bei den Roten Bullen die Knie vor Angst. Nach acht gescheiterten Versuchen muss man davon ausgehen, dass Salzburg von einem Fluch befallen ist. Vielleicht kann ja Gandalf weiterhelfen.

Kann sogar ein Tram anhalten: Zauberer Gandalf.YouTube/SA Wardega

5. Verstärkt die Verteidigung!

Um weniger Gegentore zu bekommen, brauchen die Roten Bullen unbedingt einen Abräumer in der Verteidigung. Empfehlen würde sich da Javan Vidal, einer der härtesten Grätscher überhaupt. Der Verteidiger kickt zurzeit beim FC Wrexham in der Conference National und wartet nur auf ein Top-Angebot einer ambitionierten Mannschaft. 

Spielt mit gesunder Härte: Javan Vidal. YouTube/WxmAFCOfficial

6. Bittet den Lord um Hilfe!

Wenn alle Register gezogen wurden und trotzdem nichts geholfen hat, dann kann nur noch der Lord weiterhelfen. Wenn einer nämlich alles kann, dann ist es Nicklas Bendtner. Dies bewies der Däne unlängst im deutschen Supercup: Im Alleingang erledigte er kurzerhand Bayern München. Der Lord wird jedoch in Wolfsburg viel zu wenig geschätzt. Es wäre nun die Chance für Red Bull Salzburg! Am Geld wird es ja wohl nicht scheitern.

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quelle: keystone / emma da silva
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