Sport
Doping

Olympia 2022: So sehr leidet Ex-Kunstläuferin Katarina Witt mit Valieva

epa09766728 Kamila Valieva (C) of Russian Olympic Committee cries next her coach Eteri Tutberidze (L) after the Women's Free Skating of the Figure Skating events at the Beijing 2022 Olympic Games ...
Kamila Valieva weint nach der Kür bittere Tränen.Bild: keystone

«Der Welt zum Frass vorgeworfen» – so sehr leidet Ex-Eiskunstläuferin Witt mit Valieva

17.02.2022, 17:38

Nach dem tagelangen Wirbel um ihr womögliches Dopingvergehen konnte Eiskunstläuferin Kamila Valieva dem unmenschlichen Druck in der Kür nicht standhalten. Völlig verunsichert spulte die erst 15-jährige Russin ihr Programm ab, stürzte dabei mehrfach und fiel von Rang 1 auf Rang 4 zurück.

Unmittelbar nach ihrer Kür brach Valieva, die vom Publikum umgehend frenetisch unterstützt wurde, in Tränen aus.

Die schrecklich anzusehenden Bilder der weinenden Valieva gingen schnell um die Welt. Speziell mitgelitten hat dabei Sportschau-Expertin Katarina Witt, die früher ebenfalls als Eiskunstläuferin aktiv war und zweimal Olympiasiegerin wurde.

Witt kommen im ARD-Studio die Tränen

Video: watson

Die Deutsche war völlig aufgelöst und erklärte, dass das nicht auszuhalten sei. «Es ist genau das eingetreten, wovor man sie hätte schützen müssen. Sie ist 15, sie ist ein Kind, das tut mir leid. Du siehst sie da sitzen, wie sie zusammenbricht. Die war ein Schatten ihrer selbst, sie konnte hier nicht gewinnen.»

Weiter erklärt Witt, dass nun das allerschlimmste Szenario eingetreten sei: «Sie ist daran zerbrochen. Dieses 15-jährige Mädchen musste da raus, ich finde, man hat sie der Welt zum Frass vorgeworfen.»

(zap)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die Medaillen-Entscheidungen vom 17. Februar 2022 in Peking
1 / 8
Die Medaillen-Entscheidungen vom 17. Februar 2022 in Peking
Ski alpin, Frauen, KombinationGold: Michelle Gisin (SUI)Silber: Wendy Holdener(SUI)Bronze: Federica Brignone (ITA)
quelle: keystone / luca bruno
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Olympia 2022? Pff! Diese 11 Alltags-Disziplinen sind viel anstrengender
Video: watson
Trotz Impf-Bschiss: Xhaka-Comeback in der Nati so gut wie sicher
Murat Yakin ist gefordert: Er muss in den bedeutenden Nations-League-Spielen seinen wichtigsten Spieler ersetzen. Welches Problem die logische Lösung mit sich bringt und wer sich als Überraschung aufdrängt.
Die Schweizer Nati ohne Granit Xhaka? Eigentlich unvorstellbar! Zumindest für jene, die sich seit 2011 ernsthaft mit dem Team beschäftigen: Damals feierte Xhaka im Londoner Wembley-Stadion sein Debüt und stand seither in 87 Prozent der Länderspiele auf dem Platz, genau gesagt in 152 von 175. Eine sensationelle Quote über diese lange Zeit – und Sinnbild von Xhakas Konstanz auf allerhöchstem Niveau. Der 33-Jährige ist das Gesicht der erfolgreichsten zwei Jahrzehnte in der Geschichte der Schweizer Fussballnati.
Zur Story