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France's player arrive on the ice next to the mascot Asterix, left, and Obelix, before start the Ice Hockey World Championship group B preliminary round match between France and Finland in Paris, France on Sunday, May 7, 2017. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Asterix und Obelix: Die Maskottchen der diesjährigen Hockey-WM. Bild: KEYSTONE

Asterix bei den Schweizern – welcher Natispieler versteckt sich hinter welcher Comicfigur?

Marcel kuchta / Aargauer Zeitung



Den Organisatoren der WM in Paris und Köln ist punkto Maskottchen ein echter Coup gelungen. Mit Asterix und Obelix konnte man zwei der bekanntesten Comic-Figuren zu Werbezwecken verpflichten.

Die populären Charaktere verfehlen ihre Wirkung bei den Zuschauern in den Arenen nur selten. Und die bekanntesten Figuren der berühmten Comic-Serie lassen sich auch vortrefflich auf das Schweizer Team übertragen.

Asterix

Andres Ambühl – Klein, flink, schnell, kämpferisch. Tritt dann, wenn er so richtig in Fahrt ist, so auf, als hätte er eben eine Dosis Zaubertrank zu sich genommen – wie der Comic-Held.

Obelix

Reto Schäppi – Zugegebenermassen ein etwas unvorteilhafter Vergleich. Aber: Schäppi ist der grösste und schwerste Spieler im Schweizer Kader – und sicher auch einer der kräftigsten. Ob er auch Hinkelsteine transportiert, ist leider nicht bekannt. 

Majestix

Raphael Diaz – Der Häuptling der Schweizer Nationalmannschaft ist natürlich der Captain. Im Unterschied zu seinem gallischen Amtskollegen wird er nicht auf einem Schild herumgetragen. Und Angst, dass ihm der Himmel auf den Kopf fallen könnte, hat Diaz dem Vernehmen nach auch nicht.

Troubadix

Damien Brunner – Der Mann mit der Leier, der gerne falsch singt und an den Feierlichkeiten im gallischen Dorf immer gefesselt und geknebelt zuschauen muss, ist so etwas wie das verkannte Genie – wie Damien Brunner. Auch ihm will in der letzten Zeit nichts mehr so richtig gelingen.

Miraculix

Saul Miller – Der inzwischen berühmte Mentaltrainer, der im Vorfeld der WM auch in den Reihen der Schweizer Nati wirken durfte, ist unser Druide. Ob sein Zaubertrank den Eisgenossen ebenso hilft wie den Comic-Protagonisten? Der Beweis steht noch aus.

Methusalix

Jonas Hiller – Der Goalie ist der älteste Spieler der Schweizer Nati. Braucht zum Glück noch keine Krücke, hat dafür aber einen Goaliestock. Neigt aber – im Gegensatz zu seinem Alter Ego bei Asterix – nicht zum Jähzorn.

Automatix

Thomas Rüfenacht – Der Berner Provokateur vom Dienst eignet sich bestens als Verkörperung des Dorfschmieds, der als Mann fürs Grobe gilt und einer Auseinandersetzung nur selten aus dem Weg geht.

Verleihnix

Patrick Fischer – Der Schweizer Headcoach passt schon nur wegen seines Namens hervorragend zum Fischer, dessen Ware das Ablaufdatum permanent überschritten hat. Ist von seinem Temperament her aber etwas zurückhaltender und wirft nicht mit (alten) Fischen um sich.

Klar ist: Wenn die Schweizer an der WM nur mit einem Bruchteil der Kampfeslust der unbeugsamen Gallier zu Werke gehen, dann werden sie die Römer, pardon, die Gegner, reihenweise besiegen.

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