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Die ZSC-Spieler feiern den 1:1-Ausgleich von Mathias Seger, beim Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem HC Ambri-Piotta und den ZSC Lions, am Dienstag, 25. Februar 2014, in der Valascia Eishalle in Ambri. (KEYSTONE/Ti-Press/Carlo Reguzzi)

Bild: TI-PRESS

ZSC Lions – HC Lausanne

Noch kein Grund zur Sorge für die ZSC Lions

Auf dem Papier sind die ZSC Lions haushohe Favoriten. Aber auf dem Eis wird es nicht so einfach wie die Tabelle vermuten liesse.



Die Zürcher haben 32 Punkte und 67 Tore mehr erzielt als Lausanne. Aber Achtung: Der Aufsteiger hat nur vier Tore mehr als die Zürcher kassiert. In den Playoffs, so lehrt uns die Erfahrung, spielt die Defensive eine entscheidende Rolle. 

Die beiden Trainer Heinz Ehlers und John Fust sowie Sportdirektor Jan Alston haben aus Lausanne, gemessen am Talent, das defensiv beste Team des 21. Jahrhunderts geformt. Nur weil der SCB mit seinem grandiosen Scheitern die Medienpräsenz dominierte, ist dieses «Wunder von Lausanne» in der Deutschschweiz nicht entsprechend gewürdigt worden. Lausanne ist nach Davos, Servette und Basel der vierte Aufsteiger, der direkt die Playoffs erreicht hat.  

Lausanne's Head coach Heinz Ehlers shouts against his players, during the regular season game of National League A (NLA) Swiss Championship between Lausanne HC and Kloten Flyers, at the Malley stadium in Lausanne, Friday, November 29, 2013. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Was Heinz Ehlers aus seinem Team geholt hat, ist ein Wunder. Bild: KEYSTONE

Lausannes Weg muss über Konter führen

Lausanne entspricht in den taktischen Grundzügen (1-3-1) ziemlich exakt unserem Nationalteam unter Ralph Krueger. Vier der fünf Feldspieler übernehmen defensive Aufgaben. Aber sie sind auch dazu in der Lage, vorwärts zu spielen (zu kontern). So kann ein Aussenseiter ein klar besseres Team in einzelnen Spielen besiegen – wie etwa die Schweizer beim olympischen Turnier 2006 in Turin die kanadischen NHL-Profis (2:0).  

Das Gegenmittel gegen diese Taktik ist hohes Tempo und schnelles Abspielen des Pucks. So wird verhindert, dass sich das Spiel in einzelne Zweikämpfe auflöst.

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Lausanne kann die Lions nur vorübergehend stoppen

Die ZSC Lions haben diese Saison in Lausanne zwei Spiele verloren. Wenn Torhüter Cristobal Huet (38) noch einmal sein bestes Hockey spielt, dann können die ZSC Lions zwar in Not geraten Aber die Zürcher haben zu viel Klasse um diese Serie zu verlieren.

Selbst wenn die offensiven Schmetterlinge (Cunti, Wick, Nilsson) nicht beissen und wenn die Flut des Zürcher Offensivspiels vorübergehend gestoppt wird – Lausanne ist für die ZSC Lions noch kein Grund zur Sorge: Meistens ist es auf dem Weg zum Titel besser, wenn nicht schon in den Viertelfinals alles rund läuft.

Le gardien lausannois Cristobal Huet celebre la victoire a la fin du match du championnat suisse de hockey sur glace de National League A, entre  Lausanne HC, LHC, et le HC Fribourg-Gotteron ce lundi 23 decembre 2013 a la patinoire de Malley a Lausanne. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Cristobal Huet: Er kann die Lions gefährden, aber dafür muss er sein bestes Hockey auspacken. Bild: KEYSTONE

Scheitern wäre für den ZSC eine kolossale Schmach

Wenn der Qualifikationssieger allerdings am Neuling scheitern sollten, dann wäre dies eine Pleite für die sich die Zürcher so schämen müssten wie die Berner für das Verpassen der Playoffs. 

TIPP: Die Lions machen das Rennen. Vielleicht nicht in vier Spielen, aber trotzdem sicher.

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