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Europa League, ausgewählte Spiele:

Fans of Feyernoord Rotterdam pictured with pyrotechnic devices, during the UEFA Europa League group stage group G soccer match between Switzerland's BSC Young Boys Bern and Nederland's Feyernoord Rotterdam, at the Stade de Suisse in Bern, Switzerland, Thursday, October 24, 2019. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Die Feyenoord-Fans liessen es kurz nach Anpfiff krachen. Bild: KEYSTONE

YB schlägt Feyenoord dank zwei Penalty-Treffern souverän: «Das war unglaublich gut»

Die Young Boys haben auch ihr zweites Gruppenspiel in der Europa League gewonnen. Sie setzten sich gegen Feyenoord Rotterdam dank einer abgeklärten Leistung mit 2:0 durch.



Die Young Boys haben zuletzt international einiges an Erfahrung gesammelt. Das zahlt sich aus. Mit einer nicht spektakulären, aber dafür reifen Leistung übernahmen die Berner in ihrer Gruppe die Tabellenführung. Zwei Penaltys, der erste nach einer knappen Viertelstunde von Roger Assalé verwandelt, der zweite eine Viertelstunde später von Jean-Pierre Nsame, brachten den entscheidenden Vorteil, den der Schweizer Meister danach entschlossen und souverän verteidigte.

13. Minute: Das Handspiel von Ié und der Penalty von Assalé. Video: SRF

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28. Minute: Assalé wird gefoult, Nsamé verwandelt souverän. Video: streamable

Nach dem zweiten Treffer war vieles Kampf im Spiel der Young Boys. Sie konzentrierten sich darauf, aggressiv und fehlerlos zu verteidigen und das gelang ihnen bemerkenswert gut. Obwohl einige erfahrene Spieler verletzt sind und mit Fabian Lustenberger kurz vor der Pause ein weiterer Routinier mit lädierten Bändern ausschied, agierten die Berner vor über 26'000 Zuschauern souverän. Sie brillierten nicht, brachten sich aber auch nicht in Gefahr. Das nach der Pause druckvoller spielende Feyenoord kam fast nie am defensiven Block vorbei, der ab der 66. Minute auch aus drei Innenverteidigern bestand. Nicolas Bürgy war für Roger Assalé gekommen.

Gerardo Seoane (YB-Trainer):

«Ich bin sehr happy mit dem Resultat. Wir konnten zu null spielen, das war unglaublich gut. In der zweiten Halbzeit mussten wir wegen Lustenbergers Verletzung das System umstellen, die Mannschaft hat das gut umgesetzt und solidarisch gekämpft.»

Den spielerischen Höhepunkt der Partie setzte Michel Aebischer. Der Mittelfeldspieler stand mit einer Balleroberung, einem Dribbling und einem Pass in den Lauf von Assalé am Ursprung des 2:0. Der Stürmer wurde von Goalie Kenneth Vermeer gefoult - Nsame traf so sicher wie sein Sturmpartner eine knappe Viertelstunde zuvor. Danach waren es andere die bei YB im Blickpunkt standen - nicht zuletzt Abwehrchef Frederik Sörensen.

Zweimal war von Ballmoos zu Stelle

Feyenoord Rotterdam war 1970 die erste niederländische Mannschaft, die den Meistercup gewann. Von solchen Erfolgen ist der Klub derzeit weit entfernt. In der Meisterschaft belegt der Klub nach zehn Runden nur den 10. Platz. Der Sieg am zweiten Spieltag der Europa League gegen Porto scheint eher ein Ausreisser nach oben gewesen zu sein. Im Stade de Suisse konnte die Mannschaft von Jaap Stam diesen Eindruck nicht korrigieren.

epa07946315 Feyenoord's Edgar Ie (C) touches the ball with his hand during the UEFA Europa League group stage soccer match between BSC Young Boys Bern and Feyernoord Rotterdam, at the Stade de Suisse in Bern, Switzerland, 24 October 2019.  EPA/PETER KLAUNZER

Das fatale Handspiel von Ié. Bild: EPA

Auffällig waren speziell in der Startphase die vielen Ungenauigkeiten. Die ersten zwei groben Fehler in der Verteidigung blieben ohne Folge, die dritte führte zum Gegentreffer: Innenverteidiger Edgar Ié verursachte mit einem dummen Handspiel den Penalty, der zum 0:1 führte. In Sachen Entschlossenheit hinkte der Gast den Bernern deutlich hinterher. Nur zweimal kam er gefährlich zum Abschluss. Der kolumbianische Stürmer Luis Sinisterra scheiterte in der 32. Minute genauso an David von Ballmoos wie nach einer Stunde Orkun Kökcü.

Feyenoord-Fans fluten Bern

Mehr als 2000 Fans des niederländischen Fussballklubs Feyenoord Rotterdam haben am Donnerstag die Stadt Bern in Beschlag genommen. Die Polizei hat 33 Personen angehalten. Bereits an den Zollstellen wurden 44 Einreisesperren verhängt.

Die Polizei zog aber frühzeitig zwei Dutzend Gästefans aus dem Verkehr, die potenziell gefährliche Gegenstände und Vermummungsmaterial auf sich getragen hatten. Sie wurden in sogenannte Festhalteräume gebracht, wie eine Sprecherin der Berner Kantonspolizei am frühen Abend sagte.

Die 33 angehaltenen Personen hatten teilweise auch mit Sand gefüllte Handschuhe bei sich, wie die Kantonspolizei Bern nach Spielschluss mitteilte. An den Grenzübergängen auf verschiedenen Verkehrsrouten führte die Eidgenössische Zollverwaltung umfangreiche Kontrollen durch und die Bundespolizei (fedpol) verhängte insgesamt 44 Einreisesperren.

Im Bereich des Stadions durchbrachen Feyenoord-Anhänger kurzfristig die vorgelagerte Kontrolle, so dass die mit einem Grossaufgebot präsente Polizei, kurzfristig «Mittel» einsetzen musste, wie es in der Mitteilung hiess. Wie «Blick» berichtet, kam es rund ums Stadion zu kurzen Auseinandersetzungen zwischen den Fangruppen, bei denen auch Stühle flogen. (sda)

Die Telegramme:

Young Boys - Feyenoord Rotterdam 2:0 (2:0)
27'641 Zuschauer. - SR Kehlet (DEN).
Tore: 14. Assalé (Handspenalty) 1:0. 28. Nsame (Foulpenalty) 2:0.
Young Boys: Von Ballmoos; Janko, Sörensen, Zesiger, Lotomba; Fassnacht (86. Garcia), Aebischer, Lustenberger (42. Gaudino), Moumi Ngamaleu; Nsame, Assalé (66. Bürgy).
Feyenoord Rotterdam: Vermeer; Geertruida, Edgar lé (37. Botteghin), Senesi, Malacia (82. Haps); Kökcü (74. Narsingh), Fer, Toornstra; Berghuis, Sinisterra, Larsson.
Bemerkungen: Young Boys ohne Sulejmani, Martins, Hoarau, Sierro, Lauper und Camara (alle verletzt). Feyenoord Rotterdam ohne Karsdorp und Jörgensen (beide verletzt). Verwarnungen: 14. Ié (Handspiel). 27. Vermeer. 38. Sörensen. 69. Fer. 87. Haps. 86. Berghuis (alle Foul).

FC Porto - Glasgow Rangers 1:1 (1:1)
Tore: 36. Diaz 1:0. 44. Morelos 1:1. (pre/sda)

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Felix Haldimann
SomeoneElse
Young Boys
2:0
Feyenoord Rotterdam
J. P. Nsamé 28'
R. Assalé 14'
90'
Spielende
Die Partie ist zu Ende, die Berner Young Boys gewinnen mit 2:0. Nach den zwei Penalty-Toren war der Mist rückblickend geführt. Feyenoord kam kaum zu guten Torchancen, YB kontrollierte zwar die Partie, ohne jemals wirklich gefährlich zu werden. Der einzige Torschuss der Berner kam vom eingewechselten Garcia in der 92. Minute. Die nächste Begegnung der beiden Mannschaften steht am 7. November an. Dann findet das Rückspiel in Rotterdam statt.
90'
+ 2'
Da ist er, der erste wirkliche YB-Torschuss. Garcia tankt sich durch und zwingt Vermeer zu einer Parade.
90'
Drei Minuten packt der Unparteiische obendrauf.
88'
Gelbe Karte - Feyenoord Rotterdam - Ridgeciano Haps
Haps geht hart gegen Ngamaleu in den Zweikampf. Ohne Chance auf den Ball tritt er dem YB-Spieler die Beine weg. Klare Sache, das gibt die gelbe Karte.
86'
Auswechslung - Young Boys
rein: Ulisses Garcia, raus: Christian Fassnacht
Seoane tätigt seinen dritten und letzten Wechsel. Christian Fassnacht wird durch den Verteidiger Ulisses Garcia ersetzt.
82'
Auswechslung - Feyenoord Rotterdam
rein: Ridgeciano Haps, raus: Tyrell Malacia
Malacias Arbeitstag ist beendet, für ihn bringt Trainer Stam Ridgeciano Haps.
81'
Je länger die Partie dauert, desto mehr häufen sich die Fouls. Oft ist Ngamaleu der Leidtragende, doch der Kameruner war auch schon das eine oder andere Mal der Übeltäter.
77'
YB beschränkt sich nun auf die Defensive und verwaltet die Führung geschickt. Feyenoord kommt zwar immer wieder tief in die Hälfte der Berner, doch am Ende fehlen entweder die zündenden Ideen oder ein Verteidiger der Young Boys steht im Weg.
74'
Auswechslung - Feyenoord Rotterdam
rein: Orkun Kökcü, raus: Luciano Narsingh
Nächster Wechsel bei der Equipe von Jaap Stam. Der glücklose Kökcü wird für Luciano Narsingh ausgewechselt.
69'
Gelbe Karte - Feyenoord Rotterdam - Leroy Fer
Das Einsteigen von Fer war nicht besonders fair. Gelbe Karte für den Niederländer.
67'
Auswechslung - Young Boys
rein: Nicolas Bürgy, raus: Roger Assalé
Zweiter Wechsel bei den Bernern. Seoane nimmt Assalé vom Feld und bringt führ ihn Verteidiger Bürgy.
65'
YB kommt über Ngamaleu zu einem Gegenangriff, doch schlussendlich lässt sich dann Assalé zu viel Zeit und Feyenoord bringt genügend Spieler hinter den Ball. Das hätten sie auch etwas konsequenter spielen können.
62'
Nach Ngamaleus Foul kommt Feyenoord zu einem vielversprechenden Freistoss, dieser wird aber von Zesiger gut geklärt. Lange war der Ex-GC-Spieler ein Schwachpunkt in der Abwehr, mittlerweile scheint er sich gefangen zu haben.
60'
Ein kleines Update zur anderen Partie dieser Gruppe: Zwischen Porto und den Rangers steht es 1:1, wobei beide Teams auch je einmal am Aluminium scheiterten. In der Blitztabelle liegt YB auf dem ersten Platz.
58'
Wieder steigt ein Feyenoord-Spieler hart ein, dieses Mal ist Berghuis der Übeltäter. Der dänische Schiedsrichter lässt Gnade vor Recht walten.
55'
Sinisterra geht volles Risiko ein und säbelt Aebischer rüde um. Da müsste Schiedsrichter Kehlet eigentlich den Stürmer verwarnen.
52'
Sinisterra dribbelt sich an etlichen YB-Spielern vorbei, ehe Sörensen klären kann. Feyenoord zeigt sich nun deutlich aktiver als noch in der ersten Halbzeit.
49'
Lotomba zündet den Nachbrenner und legt mit dem Ball die Hälfte des Spielfeldes zurück, ehe die Gäste klären können. Die anschliessende Ecke landet im Nirgendwo.
47'
Ein Update zu Lustenbergers Verletzung:
46'
Der Unparteiische pfeift die zweite Halbzeit an, die Berner haben Anstoss.
45'
Ende erste Halbzeit
Pause im Wankdorf, Schiedsrichter Kehlet bittet zum Pausentee. YB darf nun 15 Minuten durchschnaufen und sich auf die zweiten 45 Minuten freuen, Feyenoord muss sich nun einiges für den zweiten Durchgang überlegen. YB geht nach gut 15 Minuten durch einen verwandelten Penalty von Roger Assalé in Führung. Diesen gab es, weil Ié völlig unnötig mit der Hand statt mit dem Kopf zum Ball ging. Auch den zweiten Treffer erzielten die Berner per Strafstoss. Assalé liess sich nach einem Kontakt mit Torhüter Vermeer geschickt fallen, den fälligen Penalty verwandelte Nsamé sehenswert.

Vom Gast aus den Niederlanden kam relativ wenig. Immer wieder versprangen ihnen die Bälle. Einzig Sinisterra konnte von Ballmoos herausfordern, doch sein Geschoss war zu unpräzise.
44'
Berghuis wird mit einem hohen Ball lanciert und taucht so alleine vor von Ballmoos auf. Doch weil er bei der Ballannahme die Hände zur Hilfe nimmt, wird der Angriff vom Schiedsrichter unterbunden.
Da hätte ich wohl ähnlich reagiert...
von SomeoneElse
Ich glaube die Verwarnung gab es nicht für sein «Foul», sondern fürs Reklamieren.
43'
Auswechslung - Young Boys
rein: Gianluca Gaudino, raus: Fabian Lustenberger
Es geht doch nicht weiter für Lustenberger. Der Captain muss ausgewechselt werden, für ihn kommt Gaudino. Auf dem Weg in die Katakomben ist Lustenberger ziemlich angesäuert.
42'
Viel Flipperkasten-Fussball vor dem YB-Tor, das Heimteam bringt den Ball nicht weg. Kökcü probiert es aus der Distanz, doch das Talent kommt nicht zum Torerfolg.
39'
Gelbe Karte - Young Boys - Frederik Sörensen
Sörensen mit einem Energie-Anfall, doch da kommt er deutlich zu spät und erwischt nur den Gegner. Klare gelbe Karte für den Dänen.
Aus den Statistik-Archiven
37'
Auswechslung - Feyenoord Rotterdam
rein: Eric Botteghin, raus: Edgar Ié
Jap Staam reagiert und wechselt ein erstes Mal. Er ersetzt Ié, der den Penalty zum 0:1 verschuldete. Edgar Ié scheint sich verletzt zu haben, für ihn kommt der Brasilianer Botteghin.
33'
Top-Chance für die Gäste! Sinisterra geht vergessen und drückt sogleich ab. Von Ballmoos pariert glänzend.
29'
Gelbe Karte - Feyenoord Rotterdam - Kenneth Vermeer
Vermeer wurde übrigens für sein «Foul» vom Unparteiischen verwarnt.
28'
Tor - 2:0 - Young Boys - Jean-Pierre Nsamé
Auch Nsamé verwandelt stilsicher. Der Stürmer schweisst das Leder unter die Torlatte, da gab es gar nichts zu halten.
27'
Nächster Penalty für YB! Vermeer fällt Assalé. Da war der Ball eigentlich schon weg und Assalé lässt sich geschickt fallen. Da verstehen wir, dass sich der Feyenoord-Goalie entsprechend aufregt.
23'
Lustenberger bleibt ohne Fremdeinwirkung verletzt liegen. Der YB-Captain scheint am Rasen hängengeblieben zu sein und hält sich den Knöchel. Ganz so schlimm scheint es nicht zu sein, denn er verlässt den Platz auf eigenen Füssen. Er kann weiter machen.
21'
Bei Feyenoord häufen sich die Abspielfehler. Es scheint, als kommunizieren die Spieler zu wenig. Immer wieder sind sie sich uneinig, was YB auszunutzen versucht.
18'
Nächste Chance für YB. Nach einer Ecke kommt Fassnacht an den Ball, doch das Spielgerät klatscht ihm direkt ins Gesicht. Das tat ordentlich weh.
14'
Tor - 1:0 - Young Boys - Roger Assalé
Assalé verwandelt eiskalt. Der Stürmer trifft flach in die Ecke, Torhüter Vermeer geht auf die falsche Seite. YB führt mit 1:0.
13'
Sind wir denn beim Volleyball? Ié stellt den Block mit den Händen und vergisst, stattdessen den Kopf zu nehmen. Elfmeter für YB.
12'
Auch YB bekundet Mühe im Spielaufbau. Das Zuspiel ist viel zu ungenau, was Feyenoord prompt zum Gegenangriff ausnutzt.
9'
Wieder flutscht der Ball am Feyenoord-Spieler vorbei. Dieses Mal ist Malacia zu spät. Die Holländer kämpfen mit der rutschigen Unterlage.
7'
Man lernt nie aus: auf niederländisch heisst Kunstrasen «Kunstgras». Währenddem pennt die Feyenoord-Abwehr erneut. Da stimmt hinten wenig bis gar nichts. Zeit, dass YB daraus Profit schlägt.
3'
Was war denn das? Nsames schwache Flanke rutscht Torhüter Vermeer durch die Finger. Da hat der Feyenoord-Keeper viel Glück, dass das Leder am Pfosten vorbeirauscht.
1'
Spielbeginn
Los geht's! Die Gäste haben Anstoss. Für Feuer sorgen vorerst die Gäste-Fäns. Aus deren Sektor dampft es ordentlich.
In Kürze geht es los
Die Fans sind im Stadion, die Teams betreten den Kunstrasen im Wankdorf. Es folgt die EL-Hymne.
Feyenoord tritt mit einer jungen Equipe an
Trainer Jaap Stam lässt viele Junge von Beginn weg spielen. In der Innenverteidigung kommt der 22-jährige Senesi zum Einsatz. Malacia und Sinisterra sind erst 20 Jahre alt, Kökcü (18) und Geertruida (19) sind gar noch jünger.
Einige der Feyenoord-Anhänger sind wohl nicht nur wegen des Fussballs hier

Auch seien Absperrungen rund um das Stadion durchbrochen worden, weshalb die Polizei intervenierte. Anscheinend wurden auch Fans abgeführt.
Mehrere hundert Rotterdam-Fans machen Bern unsicher

Auf YB wartet ein schwieriger Gegner
Auf die Young Boys wartet heute um 18.55 Uhr ein weiteres Heimspiel vor schöner Kulisse. Nachdem gegen die Glasgow Rangers gut 26'000 Zuschauer gekommen waren, werden es gegen Feyenoord Rotterdam noch einige mehr sein. Das Stade de Suisse ist annähernd ausverkauft. Rund 1800 Tickets wurden an die Gäste verkauft. Die berüchtigten Fans von Feyenoord, die in den letzten Jahren in der Fremde immer wieder mal negativ aufgefallen sind, sind durch ein Grossaufgebot der Polizei kontrolliert worden.

Die Anhänger des 15-fachen Meisters sind auf jeden Fall etwas wilder als jene der niederländischen Nationalmannschaft, die während der EM 2008 in Bern viel Sympathien gewonnen haben. Spielerisch hingegen ist Feyenoord typisch niederländisch: im 4-3-3 organisiert und mit wendigen Flügelstürmern ausgerüstet, etwa mit dem 15-fachen Internationalen Steven Berghuis. Mit Verteidiger Rick Karsdorp und dem dänischen Stürmer Nicolai Jörgensen fehlen gegen YB zwei Teamstützen verletzt.

Die Young Boys haben wie schon seit Wochen auch gewichtige Absenzen zu beklagen. Miralem Sulejmani und Guillaume Hoarau sind genauso wie Vincent Sierro oder Sandro Lauper verletzt. Die Mannschaft zeigte sich davon bemerkenswert unbeeindruckt. Andere sind für die Fehlenden in die Bresche gesprungen – ein Beweis dafür, wie breit und intelligent das Team aufgestellt ist. Das 1:2 in Porto zum Auftakt der Europa-League-Gruppenphase ist die bis heute einzige Niederlage der Berner in dieser Saison.

YB, Porto, Feyenoord und die Glasgow Rangers haben nach zwei Spieltagen je drei Punkte. Bislang hat jeweils immer der Gastgeber in dieser Gruppe die Punkte geholt. YB-Trainer Gerardo Seoane erwartet am Donnerstagabend ein Duell auf Augenhöhe, auch wenn die Resultate im Alltag der Meisterschaft klar für YB sprechen: Feyenoord, in der letzten Saison Dritter, belegt in der niederländischen Liga nach zehn Runden nur den 10. Platz, mit zwölf Punkten Rückstand auf Leader Ajax Amsterdam.
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Mit 25 Jahren gehöre ich zwar noch lange nicht zum alten Eisen. Mir geht es zum Glück wirklich gut. Trotzdem spiele ich schon viele Jahre Fussball und ich spüre, dass in meinem Körper nicht mehr alles so ist, wie es einmal war. Deshalb arbeite ich mit Spezialisten zusammen, damit ich auf dem Platz weiterhin meine Leistung bringen kann.

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