Sport
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NLA-Playoffs, Viertelfinals, Spiel 2

Biel – ZSC Lions 1:3 (0:1, 0:1, 1:1), Serie 1:1

Lausanne – Bern 2:0 (0:0, 2:0, 0:1), Serie 1:1

Genf – Lugano 1:1 (0:0, 1:1, 1:0), Serie 2:0

Davos – Zug 0:1 (0:0, 0:0, 0:1), Serie 1:1

NLA-Playoffs

ZSC Lions, Zug und Lausanne gelingt der Ausgleich – Servette das einzige Team mit einer 2:0-Führung

Wieder alles offen zwischen dem Qualifikationssieger und dem Achten der regulären Saison: Die ZSC Lions gewinnen Spiel 2 gegen Biel mit 3:1. Nur Servette Genf kann in einer Serie mit 2:0 in Führung gehen, dank dem zweiten Sieg über den HC Lugano.



EHC Biel – ZSC Lions 1:3

» Der Liveticker zum Nachlesen

– Die ZSC Lions haben sich im Playoff-Viertelfinal gegen Biel den Heimvorteil zurückgeholt. Der Titelverteidiger gewann auswärts 3:1 und glich die Best-of-7-Serie zum 1:1 aus. Zum Matchwinner avancierte Doppeltorschütze Chris Baltisberger. Es waren seine ersten Treffer nach neun torlosen Partien.

– Dem Team von Marc Crawford gelang die prompte Reaktion auf die heftige 0:5-Klatsche am Samstag. Die Lions zeigten vor 5783 Zuschauern wie erwartet ein anderes Gesicht als noch zwei Tage zuvor im Hallenstadion, nahmen diesmal den Kampf an. Vor allem in der Defensive steigerten sich die Lions.

Zuerichs Patrik Baertschi, Chris Baltisberger und Luca Cunti, von links, feiern den Treffer zum 2:0, im zweiten Spiel des Eishockey Playoff Viertelfinale zwischen dem EHC Biel und den ZSC Lions, am Dienstag, 3. Maerz 2015, in der Eishalle in Biel. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Die Zürcher Bärtschi, Baltisberger und Cunti (von links) bejubeln das 2:0. Bild: KEYSTONE

Lausanne – SC Bern 2:1

– Lausanne glich die Playoff-Viertelfinalserie gegen den Favoriten SC Bern mit einem verdienten 2:1-Heimsieg zum 1:1 aus. Der SCB muss sich deutlich steigern, um nicht ein böses Erwachen zu erleben. Die Abstimmung zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen fehlte. Man fuhr dem Gegner zu lange hinterher, es fehlte an Explosivität und geistiger Frische.

– Ossi Louhivaara und Alain Miéville wiesen Lausanne mit einem Doppelschlag im Mitteldrittel den Weg zum Sieg. Der zu lange zu passive SC Bern kam nur noch zum Anschlusstreffer durch Marc-André Gragnani (45.).

Le top scorer lausannois Ossi Louhivaara, 2e a gauche, celebre le but de son coequipier Alain Mieville, lors du 2e match du quart de finale de play off de National League A du championnat suisse de hockey sur glace, saison 2014-2015, entre le Lausanne Hockey Club, LHC, et le SC Bern ce mardi 3 mars 2015 a la patinoire de Malley a Lausanne. (KEYSTONE/Valentin Flauraud)

Jubel bei Topskorer Louhivaara und seinen Kollegen. Bild: KEYSTONE

Servette Genf – HC Lugano 1:2

– Als einziges Team befindet sich der HC Lugano nach zwei Viertelfinalrunden in arger Bedrängnis. Der Dritte der Qualifikation verlor in Genf gegen Servette auch das zweite Spiel der Serie, diesmal nach einer 1:0-Führung mit 1:2.

– Junior Gauthier Descloux gelangte im Genfer Tor für den für ein Spiel gesperrten Robert Mayer zum Einsatz. Der Nachwuchs-Internationale, der während der Qualifikation bloss anderthalb Spiele in der NLA bestritt, wuchs dabei über sich hinaus. Bis zur Schlusssirene parierte Gauthier Descloux 24 der 25 Schüsse Luganos, darunter waren mehrere Glanzparaden.

– Das Schlüsseltor in der Partie gelang nach 34 Minuten Arnaud Jacquemet, mitten in Luganos stärkste Phase hinein. Alexandre Picard bereitete hinter dem Goal Luganos stürzend den Ausgleichstreffer zum 1:1 vor. Nach dem Ausgleich gelang es dem GSHC, die Initiative wieder zu übernehmen. Rubin krönte Servettes Offensive fünf Minuten vor Schluss mit dem Siegtor.

Geneve-Servette's goaltender Gauthier Descloux saves a puck past to Lugano's Ilari Filppula, of Finland, left, during the second leg of the Playoffs quarterfinals game of National League A (NLA) Swiss Championship between Geneve-Servette HC and HC Lugano, at the ice stadium Les Vernets, in Geneva, Switzerland, Tuesday, March 3, 2015. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Kein Durchkommen für Filppula und Co.: Servette-Goalie Descloux hält überragend. Bild: KEYSTONE

HC Davos – EV Zug 0:1

– Dank eines «Kopfballs» von Pierre-Marc Bouchard acht Minuten vor Schluss gewann der EV Zug in Davos 1:0 und glich die Viertelfinal-Serie aus. Fast genau 52 Minuten lang bekämpften sich der HC Davos und der EV Zug mit Haken und Ösen, jedoch ohne zählbaren Erfolg. Dann gelang den Zentralschweizern der Lucky Punch durch ihren Topskorer.

– Bouchard stand nach einem Schuss von Michal Repik goldrichtig, als der von Torhüter Leonardo Genoni abgewehrte Puck an seinen Helm und von da ins Davoser Tor flog. Der Sieg der Zuger fiel letztlich glücklich aus, hatten doch die Bündner im Schlussdrittel deutlich mehr vom Spiel gehabt.

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Dieses Kopftor von Bouchard entscheidet die Partie GIF: SRF

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