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Champions Hockey League: Die Schweizer Trümpfe wollen endlich stechen

Froelunda's players celebrate after winning the Champions Hockey League final match between Hradec Kralove and Froelunda Indians in Hradec Kralove, Czech Republic, Tuesday, Feb. 4, 2020. (AP Phot ...
Der Champions-League-Pokal ging bislang fünfmal nach Schweden und einmal nach Finnland.Bild: AP

Champions Hockey League – sticht diesmal endlich einer der fünf Schweizer Trümpfe?

Nach einer Saison Unterbruch wegen der Coronavirus-Pandemie wird morgen wieder der Sieger der Champions Hockey League erkoren. Fünf Schweizer Teams versuchen, in die Phalanx von Frölunda Göteborg einzudringen.
25.08.2021, 13:1025.08.2021, 13:17

Im Länder-Ranking der Champions Hockey League liegt einzig Schweden vor der Schweiz. Nichtsdestotrotz sind die Erfolge der Teams aus der National League bescheiden seit der Neulancierung des Wettbewerbs 2014. In sechs Austragungen erreichten einzig Davos (2015/16) und Fribourg-Gottéron (2016/17) je einmal die Halbfinals. Der Sieger hiess viermal Frölunda Göteborg, 2015 gewann Lulea und 2018 als einzige nicht-schwedische Mannschaft JYP Jyväskylä aus Finnland.

Ein Schweizer Triumph oder zumindest ein Finaleinzug wäre also überfällig. Die besten Karten hierfür haben auf dem Papier Schweizer Meister EV Zug sowie die ZSC Lions. Die Zuger sind neben Frölunda Göteborg und Tappara Tampere eines von drei Teams, das seit dem Re-Launch der Königsklasse immer zu den Teilnehmern gehörte respektive gehört. Die Zentralschweizer überstanden allerdings einzig bei der letzten Durchführung eine K.o.-Runde, worauf sie in den Viertelfinals an der tschechischen Equipe Mountfield Hradec Kralove scheiterten.

Der Glaube als Schlüssel

Nun soll der Weg weiterführen, der Titel ist explizit das Ziel. Wenn man nicht an diesen glaube, müsse man gar nicht teilnehmen, sagte EVZ-Trainer Dan Tangnes. Jedenfalls stellen die Zuger trotz der Abgänge von Captain Raphael Diaz, Santeri Alatalo und Gregory Hofmann eine starke Mannschaft. «Wir holten ein paar interessante neue Spieler und verfügen erneut über ein sehr kompetitives Team», ist Tangnes überzeugt. Es brauche allerdings Zeit, die sieben neuen Spieler zu integrieren.

Die Zuger mit Head Coach Dan Tangnes, mitte, feiern den Schweizermeister Titel nach dem Spiel 3 des Playoff 1/2 Finalspiel der Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EV Zug und ...
Dan Tangnes will mit dem EVZ weiter auf der Erfolgswelle surfen.Bild: keystone

Auch für ZSC-Trainer Rikard Grönborg spielt die Überzeugung, den Titel holen zu können, eine entscheidende Rolle. «Jeder einzelne im Team muss daran glauben, ansonsten wird es sehr, sehr schwierig», sagte der schwedisch-amerikanische Doppelbürger. Dieser Glaube zeichne Sieger aus.

2009 gewannen die Lions die Champions Hockey League, und dies, obwohl damals noch zwei KHL-Teams dabei waren. Seit der Neulancierung dagegen kamen die Zürcher nicht über die Viertelfinals hinaus, zuletzt scheiterten sie in den Achtelfinals. Diesmal ist der ZSC schon in der Gruppenphase enorm gefordert, sind doch Frölunda Göteborg, IFK Helsinki und die tschechische Equipe Mlada Boleslav die Gegner – die ersten zwei kommen weiter.

Zu was ist Lugano fähig?

Gespannt sein darf man auf das neu von Chris McSorley gecoachte Lugano, das in der Verteidigung mit den Verpflichtungen von Mirco Müller, Alatalo und Samuel Guerra aufgerüstet hat. Auch Fribourg-Gottéron darf sich einiges ausrechnen. Trainer Christian Dubé kann neu auf die immense Erfahrung von Raphael Diaz zählen, ansonsten ist es fast die gleiche Mannschaft wie in der vergangenen Saison.

Luganos Mirco Mueller waehrend eines Trainings des HC Lugano, am Montag, 2. August 2021, in Lugano. (KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi)
Mirco Müller hat NHL-Erfahrung mit nach Lugano gebracht.Bild: keystone

Lausanne verfügt ebenfalls über einiges an Potenzial, allerdings fehlen John Fust zu Beginn der Kampagne fünf Spieler, weil sie mit ihren Nationalmannschaften in der Olympia-Qualifikation beschäftigt sind. Diese Herausforderung gilt es zu meistern. (pre/sda)

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