Sport
FC Basel

FC Luzern reicht nach Sachbeschädigungen durch Basel-Fans Anzeige ein

FC Luzern reicht nach Sachbeschädigungen durch Basel-Fans Anzeige ein

17.12.2019, 14:2817.12.2019, 14:51

Der FC Basel hat am Sonntag zum Abschluss der Super-League-Vorrunde in Luzern mit 1:2 verloren. Begleitet wurde die Niederlage von Sachbeschädigungen durch die Fans. Bereits beim Einlass ins Stadion kam es gemäss Polizeiangaben zu Ausschreitungen. Die Polizei teilte mit: «Basler Anhänger griffen den Sicherheitsdienst des FC Luzern mit einer Knallpetarde und einer Pyrofackel an und sprühten Pfefferspray. Der Sicherheitsdienst des FC Luzern wehrte sich ebenfalls mit Pfefferspray.»

Einmal im Stadion drin, verwüstete der FCB-Anhang die Toilette im Gästesektor. Bilder von herausgeschlagenen Wänden und Türen machen die Runde. «Diese Schäden können nicht einfach so schnell repariert werden», sagte FCL-Präsident Philipp Studhalter zur «Luzerner Zeitung». Sachbeschädigungen in diesem Ausmass hätten sie in Luzern noch nie erlebt. Gemäss der Zeitung hat der Klub eine Strafanzeige eingereicht, um die Verursacher zur Rechenschaft zu ziehen.

Aus Fankreisen heisst es, man sei nach einem friedlichen Fanmarsch beim Stadion angekommen. Dort seien einige Besucher sauer geworden, weil es Probleme beim Einlass gab. Dass man in der Folge von der Polizei eingekesselt wurde, habe «die meisten noch hässiger gemacht». Als ein Fan versucht habe, auf ein Gitter zu klettern, sei er von vier Polizisten mit Gummischrot beschossen worden. «Denn isch es als wie meh eskaliert», ist einer Erklärung der Fans zu entnehmen. (wtsn)

Entscheid gegen Häberli fiel erst nach Sieg
Der Zeitpunkt der Entlassung von Thomas Häberli als Trainer der FC Luzern hat Fragen aufgeworfen. Sportchef Remo Meyer hat nach eigenen Worten den Entscheid erst nach dem 2:1-Sieg gegen Basel gefällt. Meyer sagte vor den Medien, er habe die Herbstrunde der Saison 2019/20 am späten Sonntagabend analysiert und danach dem Verwaltungsrat auf dem Dienstweg Häberlis Absetzung beantragt.

Am Montagvormittag wurde die Entlassung in der Öffentlichkeit kommuniziert. Für die Nachfolge steht laut Meyer eine «Schweizer Lösung» im Vordergrund. Es soll ein Trainer sein, der die Super League bereits gut kennt und der die Mannschaft sofort weiterbringen kann. (sda)
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Fussball-Söldner, die in die Super League zurückgekehrt sind
Chefsache: Keine Fussball-Fans im Büro, bitte!
Video: watson
Mario Basler kommt auf die Idee, einen Corner direkt zu verwandeln – und hat Erfolg
23. September 1994: Er raucht, er trinkt, er klopft dumme Sprüche, doch am Ball weicht der Wahnsinn dem Genie. Dass Bremens Mario Basler speziell bei Standards eine Klasse für sich ist, zeigt er auch gegen Duisburg. Dort versenkt der Werder-Star einen Eckball direkt im Tor – in der gleichen Saison sollten noch zwei weitere folgen.
Mario Basler ist den meisten Fussballfreunden wegen Sprüchen bekannt: «Das habe ich ihm dann auch verbal gesagt», «Jede Seite hat zwei Medaillen» oder «Ich grüsse meine Mama, meinen Papa und ganz besonders meine Eltern». Doch er hatte nicht nur eine grosse Klappe, er konnte auch hervorragend kicken.
Zur Story