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FIFA-Infantino stellt seine Idee vor, wie die ganze Welt Pelé ehren kann

epa10386428 FIFA President Gianni Infantino (C-R) attends the wake for late soccer legend Edson Arantes do Nascimento 'Pelé', at the Vila Belmiro stadium in Santos, Brazil, 02 January 2023.  ...
FIFA-Präsident Gianni Infantino neben Pelés Sarg.Bild: keystone

Infantino stellt seine Idee vor, wie die ganze Welt Pelé ehren kann

In Santos hat am Montagmorgen (Ortszeit) die öffentliche Totenwache für die verstorbene Fussball-Ikone Pelé begonnen. Auch FIFA-Präsident Gianni Infantino reiste dazu nach Brasilien.
02.01.2023, 16:3303.01.2023, 09:36

Während 24 Stunden haben Fans die Gelegenheit, sich von Pelé zu verabschieden. Der Leichnam des im Alter von 82 Jahren verstorbenen Fussballstars ist im Estádio Urbano Caldeira aufgebahrt worden, der Heimat «seines» Klubs FC Santos.

Zur Totenwache wird unter anderem der am Neujahrstag als brasilianischer Staatspräsident vereidigte Luiz Inácio Lula da Silva erwartet. Auch FIFA-Präsident Gianni Infantino reiste ins Land des fünffachen Weltmeisters, um Edson Arantes do Nascimento, so sein bürgerlicher Name, die letzte Ehre zu erweisen. Als einziger Fussballer in der Geschichte wurde der Offensivspieler drei Mal Weltmeister.

Fans line up to pay their last respects to the late Brazilian soccer great Pele who lies in state at Vila Belmiro stadium in Santos, Brazil, Monday, Jan. 2, 2023. (AP Photo/Matias Delacroix)
Fans stehen Schlange, um sich persönlich von ihrem Idol verabschieden zu können.Bild: keystone

«Pelé ist ewig», sagte Infantino. «Wir sind in grosser Emotion und Trauer hier, aber auch mit einem Lächeln, denn er hat uns viele davon geschenkt.»

Ein Plan mit Haken

Der FIFA-Präsident stellte zudem seine Idee vor, wie die Welt der legendären Nummer 10 der «Seleção» huldigen kann. «Wir fragen alle unsere Mitgliederverbände an, ein Stadion im Land nach Pelé zu benennen», kündigte Infantino an.

Die Umsetzung dürfte nicht ganz einfach werden. So besitzt zum Beispiel der Schweizerische Fussballverband gar kein eigenes Stadion. Meist gehören diese einer Kommune oder einem Klub, der den Namen manchmal an einen Sponsor verkauft hat (wie die Allianz Arena des FC Bayern München) oder damit eine verdiente eigene Grösse ehrt, etwa das Stadio Diego Armando Maradona in Neapel oder das Max-Morlock-Stadion in Nürnberg.

«Die Jugend, die kommenden Generationen, sollen wissen und sich daran erinnern, wer Pelé war und welche Freude er der Welt gegeben hat», begründete Gianni Infantino gegenüber Reportern sein Vorhaben.

Pelé war zwei Tage vor Silvester in einem Spital in São Paulo an Krebs gestorben. Bis heute ist er – gemeinsam mit Neymar – Rekordtorschütze Brasiliens, in 92 Länderspielen schoss er 77 Tore. Sein Leichnam soll nach der Totenwache im Kreis der Familie im Friedhofs-Hochhaus Memorial Necrópole Ecumênica beigesetzt werden.

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Das Leben von Pelé in Bildern
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Das Leben von Pelé in Bildern
Der Brasilianer Pelé (geboren am 23. Oktober 1940) gilt als einer der besten Fussballer der Geschichte. Als einziger Spieler wurde er drei Mal Weltmeister.
quelle: imago sportfotodienst / imago images
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Pelé ist tot – der «beste Fussballer aller Zeiten» erliegt dem Krebs
Video: watson
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