Jetzt ist das Xhaka-Urteil für den Zertifikatsbetrug bekannt
Dies vermeldet der Captain der Schweizer Nationalmannschaft auf seinem Instagram-Account. Lässt sich der 34-Jährige in dieser Zeit nichts zuschulden kommen, wird die Strafe nicht vollzogen. 3000 Franken Tagessatz sind das Maximum, das nach Schweizer Gesetz zulässig ist.
«Vor einigen Wochen habe ich gesagt, dass ich die Verantwortung für meinen Entscheid übernehme. Dazu stehe ich», so Xhaka. Er habe bei der Staatsanwaltschaft vollständig ausgesagt, die Verfahrenskosten bereits bezahlt und das Urteil akzeptiert.
Welche Konsequenzen das Urteil gegen Xhaka auf sportlicher Ebene nach sich zieht, ist noch unklar. «Wir haben Kenntnis vom Entscheid der Staatsanwaltschaft erhalten», teilt der Schweizerische Fussballverband auf Nachfrage von Keystone-SDA mit. Es sei gut, dass die Angelegenheit juristisch abgeschlossen sei. «Basierend darauf können wir nun die angekündigten Gespräche führen, wie wir die Zukunft gemeinsam gestalten werden.»
Nachdem der «Blick» am 18. September von einem eingeleiteten Strafverfahren gegen Xhaka berichtet hatte, gab dieser drei Tage später zu, im Jahr 2022 ein gefälschtes Covid-Zertifikat gekauft zu haben. Die Nationalmannschaft bestritt in der Folge den ersten Zusammenzug nach der WM ohne ihren Captain, um den Fokus aufrechtzuerhalten und den sportlichen Erfolg nicht zu gefährden. Die Schweiz gewann alle vier Spiele in der Nations League.
Nationaltrainer Murat Yakin hatte zuletzt ausdrücklich den Wunsch nach einer Rückkehr des Mittelfeldspielers geäussert, während sich SFV-Präsident Peter Knäbel alle Optionen offenhielt. (abu/sda)
