Sport
Lara Gut-Behrami

Ski alpin: Lara Gut-Behrami holt ersten Podestplatz der Saison

Frauen-Super-G in Bansko
1. Mikaela Shiffrin (USA) 1:10.88
2. Marta Bassino (ITA) +0.29
3. Lara Gut-Behrami (SUI) +0.70
4. Corinne Suter (SUI) +0.92
5. Tina Weirather (LIE) +1.00
16. Priksa Nufer (SUI) +2.32
17. Joana Hählen (SUI) +2.37
22. Jasmine Flury (SUI) +2.73
24. Rahel Kopp (SUI) +2.93
28. Michelle Gisin (SUI) + 3.26
30. Jasmina Suter (SUI) +3.52
Switzerland's Lara Gut-Behrami poses after finishing third in a alpine ski, women's World Cup super-G, in Bansko, Bulgaria, Sunday, Jan. 26, 2020. (AP Photo/Pier Marco Tacca)
Lara Gut-Behrami steht in ihrer Paradedisziplin endlich wieder auf einem Weltcup-Podest.Bild: AP

Gut-Behrami holt ersten Podestplatz der Saison – Suter wird undankbare Vierte

26.01.2020, 12:2226.01.2020, 14:13

Lara Gut-Behrami schafft es im Super-G von Bansko zum ersten Mal in diesem Winter auf das Podest. Die Tessinerin wird Dritte hinter Mikaela Shiffrin und Marta Bassino.

Zwei Tage nach ihrem Sieg in der ersten von zwei Abfahrten war Shiffrin im Super-G 29 Hundertstel schneller als Bassino, die schon am Samstag beim italienischen Dreifachtriumph Zweite war. Auf Gut-Behrami fuhr Shiffrin ein Polster von sieben Zehnteln heraus.

Für Gut-Behrami ist es die erste Top-3-Klassierung seit exakt einem Jahr, als sie im Super-G von Garmisch-Partenkirchen ebenfalls Platz 3 belegt hatte. Direkt hinter ihr klassierte sich Corinne Suter, gefolgt von der Liechtensteinerin Tina Weirather im 5. Rang. Die weiteren Schweizerinnen schafften es nicht unter die ersten 15, klassierten sich aber mit Ausnahme von Nathalie Gröbli (31.) allesamt in den Punkterängen.

Mikaela Shiffrin feierte derweil ihren 66. Weltcupsieg. Die 24-jährige Amerikanerin liegt damit noch einen Erfolg hinter Marcel Hirscher. Nur Ingemar Stenmark (86) und Lindsey Vonn (82) gewannen ebenfalls noch öfter.

United States' Mikaela Shiffrin, center, winner of an alpine ski, women's World Cup super-G, poses on the podium with second placed Italy's Marta Bassino, left, and third placed Switzer ...
Das Podest mit Shiffrin (m.), Bassino (l.) und Gut-Behrami.Bild: AP

Im Gegensatz zu den Abfahrten der Vortage warf der Super-G im bulgarischen Skiresort von Eigentümer Marc Girardelli im Lager der Fahrerinnen weniger hohe negative Wellen. Es war ein unrhythmischer, stellenweise ruppiger und wiederum sehr selektiver Kurs, auf dem auch Shiffrin nicht die perfekte Fahrt glückte, aber keiner, der eines Super-G unwürdig gewesen wäre. Gut-Behrami, die auch mit den unkonventionellen Abfahrten nicht gehadert hatte, gefiel er sogar ausgesprochen: «So sollte ein Super-G sein», befand sie im SRF-Interview, während sie sich über ihre Podest-Rückkehr freute.

Lara Gut-Behrami:

«Es war ein Super-G, wie er sein sollte. Es war anspruchsvoll und das gefällt mir. Bei der Besichtigung sah es schwieriger aus, als es dann zum Fahren war. Der Podestplatz ist natürlich cool.»

Keine Freude hatte wiederum Michelle Gisin, die sich auch im Super-G überhaupt nicht zurechtfand. Nach dem Ausfall am Freitag und Platz 29 am Samstag war sie auch am Sonntag als 28. mit mehr als drei Sekunden Rückstand weit von ihrem Ansprüchen entfernt. «Ein Wochenende zum Vergessen mit dem Sonntag als Tiefpunkt» sei es, meinte Gisin. Sie habe Mühe gehabt, den richtigen Schwung zu finden und unten dreimal den gleichen dummen Fehler gemacht. «Ich muss über die Bücher», so Gisin.

Auch Corinne Suter hatte in Bulgarien ihre Probleme. Ein wilder Ritt führte sie am Sonntag gleichwohl auf den 4. Platz. «Mein Gefühl hier war katastrophal. Ich blieb aber positiv und versuchte, das Beste aus der Situation zu machen», erklärte Suter. (pre/sda)

Der Liveticker:

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