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Roger Federer

Wimbledon: Roger Federer zaubert und zieht souverän in den Viertelfinal ein

Die Achtelfinals der Männer:

Switzerland's Roger Federer celebrates after defeating Italy's Lorenzo Sonego during the men's singles fourth round match on day seven of the Wimbledon Tennis Championships in London, M ...
Roger Federer kann sich ohne Schwierigkeiten gegen den Italiener Lorenzo Sonego durchsetzen.Bild: keystone

«Ich bin extrem glücklich» – Federer überzeugt in Wimbledon und steht im Viertelfinal

Roger Federer steht in Wimbledon zum 18. Mal im Viertelfinal. Der bald 40-jährige Basler gewinnt im Achtelfinal sicher 7:5, 6:4 und 6:2 gegen den Italiener Lorenzo Sonego (ATP 27) und ist nun der älteste Wimbledon-Viertelfinalist in der Profiära (seit 1968).
05.07.2021, 21:4406.07.2021, 13:57

Auf seinen Gegner vom Mittwoch muss er noch warten. Die Weltnummer 2 Daniil Medwedew führte gegen den Polen Hubert Hurkacz mit 2:1 Sätzen, als die Partie wegen Regen abgebrochen werden musste. Sie wird am Dienstag fortgesetzt.

«Ich bin extrem glücklich. Lorenzo ist immer gefährlich, doch nach dem ersten Satz hatte ich gefühlt alles unter Kontrolle.»
Federer nach dem Spiel

Federer zeigte sich wie in den zwei Runden davor spielfreudig und in glänzender Verfassung. Einzig im ersten Satz machte er sich das Leben selber etwas schwierig, weil er beim Stand von 5:4 seinen Aufschlag zu null abgab. Es sollte das einzige Break des Italieners bleiben. Bei 6:5 und einer erneuten Breakchance, die gleichzeitig Satzball des Schweizers war, begann es zu regnen.

Nach einer halben Stunde fuhr der 13 Jahre jüngere Sonego mit einem Doppelfehler weiter und gab so den ersten Satz ab. Es war eine Vorentscheidung, danach habe er das Gefühl gehabt, «die Sache im Griff zu haben», erklärte Federer danach im Platzinterview.

Italy's Lorenzo Sonego celebrates winning a point against Switzerland's Roger Federer during the men's singles fourth round match on day seven of the Wimbledon Tennis Championships in L ...
Lorenzo Sonego zeigte eine gute Leistung – für den «Maestro» reichte das aber nicht.Bild: keystone

Im zweiten Satz schaffte er das einzige Break zum 3:2, im dritten ging er sogleich 4:0 in Führung. Danach unterhielten die beiden Kontrahenten die dankbaren Fans noch mit ein paar spektakulären Ballwechseln, über den Ausgang der Partie herrschte kein Zweifel mehr.

«Es ist nicht gerade fair, doch ich war auch schon in dieser Situation. Sie sind noch jung und können sich davon erholen. Hoffentlich regnet es morgen auch (lacht).»
Roger Federer über Medwedew und Hurkacz, die ihr Spiel am Dienstag weiterführen müssen.

Federer hielt damit eine eindrückliche Serie aufrecht. 18 Mal erreichte er bei 22 Starts die Achtelfinals und verlor in diesen kein einziges Mal. Im Viertelfinal ist die Bilanz nicht ganz so perfekt (13 Siege, 4 Niederlagen), in der aktuellen Form ist er aber auch gegen Medwedew oder Hurkacz zu favorisieren. Es wird sein 58. Grand-Slam-Viertelfinal sein. Auch das ist – wie die 18 in Wimbledon – natürlich ein Rekord. (nih/sda)

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