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Roger Federer

Wimbledon: Roger Federer profitiert von Aufgabe von Adrian Mannarino

epa09311576 Adrian Mannarino (down) of France reacts during his first round match against Roger Federer (up) of Switzerland at the Wimbledon Championships tennis tournament in Wimbledon, Britain, 29 J ...
Der Sturz von Adrian Mannarino entscheidet die Partie.Bild: keystone

«Er war der bessere Spieler» – Federer profitiert von Mannarinos Aufgabe und ist weiter

Roger Federer erreicht in Wimbledon mit einigem Glück die 2. Runde. Lange in Rücklage kann er sich steigern und profitiert am Ende vom Verletzungspech Adrian Mannarinos.
29.06.2021, 19:5029.06.2021, 20:40

Zwei Jahre nach dem herzzerreiseenden Final gegen Novak Djokovic mit den zwei vergebenen Matchbällen endet auch Federers Rückkehr nach Wimbledon im Drama. Der als Nummer 6 gesetzte Rekordchampion liegt gegen den französischen Linkshänder Mannarino (ATP 41) mit 1:2 Sätzen im Rückstand, führt aber im vierten mit 4:2, als dieser ausrutscht und sich das Knie verdreht. Er spielt an seinem 33. Geburtstag zwar den Satz zu Ende, nach einem Punkt im fünften Satz muss er aber beim Stand von 6:4, 6:7 (3:7), 3:6, 6:2 aus der Sicht von Federer aufgeben.

«Ich wünsche ihm alles gute. Er war der bessere Spieler, hätte hier gewinnen können. So ist das natürlich glücklich für mich. Man wünscht sich das nie, aber manchmal passiert es halt einfach. Es ist eine Erinnerung daran, wie schnell es gehen kann. Ich bin froh, dass ich hier noch ein Match erhalte.»
Roger Federer

Seit 2002 hat Federer in Wimbledon nie mehr in der 1. Runde verloren. Er wird sich aber steigern müssen, wenn er in diesem Jahr weit kommen will. In der 2. Runde trifft er mit Richard Gasquet (ATP 56) auf einen weiteren Franzosen.

Federer bekundet gegen einen stark aufspielenden Gegner sowohl beim Aufschlag als auch beim Return grosse Mühe. Er spielt am Ende des zweiten Satzes ein miserables Tiebreak, verliert den dritten Durchgang klar und sieht sich im ersten Games des vierten Satzes einem weiteren Breakball gegenüber.

Er wehrt diesen mit einem Servicewinner ab, ballt die Faust und wendet die Partie. Mit einer 2:0-Führung im Rücken spielt Federer plötzlich befreiter auf und hätte wohl auch in einem regulären fünften Satz eine gute Chance gehabt. Am Ende muss er dies aber wegen des Pechs von Mannarino nicht unter Beweis stellen. (abu/sda)

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