Zu langsam im Training: Marcel Hirscher verpasst den Saisonauftakt in Sölden
Marcel Hirscher wird beim Weltcup-Auftakt in Sölden nicht am Start stehen. Die sportliche Entwicklung verlaufe positiv, allerdings fehlen noch die notwendigen Trainingsumfänge, teilte das Umfeld des achtfachen Gesamtweltcupsiegers mit.
Beim Training auf dem Söldener Rennhang seien die Zeitabstände zur Spitze des 37-Jährigen noch zu gross gewesen, um angesichts des reduzierten Wildcard-Kontingents auf vier Stück pro Disziplin bereits jetzt einen Start in Erwägung zu ziehen, hiess es.
Hirscher hatte nach seinem Wechsel vom österreichischen zum niederländischen Skiverband auf die Saison 2024/25 per Wildcard mit Nummern nach 30 drei Rennen bestritten, bevor er wegen eines Kreuzbandrisses ausser Gefecht war. Der Weltverband FIS hat nun eine neue Regelung festgelegt.
Bereits letzte Saison konnte Hirscher nicht wie gewünscht in Sölden sein Comeback geben. Nach dem Kreuzbandriss war er auf dem Weg zurück, ehe er wegen einer zweieinhalbwöchigen Krankheit ausfiel und sich auch damals einen grossen Trainingsrückstand einhandelte. Auch im Laufe des Winters blieb ein Comeback des Wahlniederländers aus. Im Januar 2026 musste er sich eingestehen, dass es nicht reicht.
«In Wahrheit ist es so: Es geht sich nicht aus. Das Tempo, das ich gehen kann, ist nicht weltcupwürdig», sagte der achtfache Gesamtweltcupsieger. Nun hofft das Hirscher-Lager, dass er sich im Laufe des Winters näher an die Weltspitze arbeiten und so nach erneut zwei Jahren Pause abermals sein Comeback geben kann.
Die neue Ski-Weltcupsaison wird nächstes Wochenende eröffnet. Am Samstag steht der Riesenslalom der Frauen, am Sonntag jener der Männer auf dem Programm. (abu/sda/apa)
