Sport
Sport kompakt

Hockey-Nati bodigt Weissrussen mit 5:2

Erfolgreicher WM-Test

Hockey-Nati bodigt Weissrussen mit 5:2

17.04.2014, 20:1818.04.2014, 14:50
Jubelnde Schweizer.
Jubelnde Schweizer.Bild: Keystone

Die Schweizer Eishockey-Nati feiert im dritten Spiel der WM-Vorbereitung den zweiten Sieg. Das Team von Sean Simpson setzt sich in Grodno gegen WM-Gastgeber Weissrussland 5:2 durch.

Die Schweizer überzeugten vor allem mit einem Mann mehr. Sowohl Robin Grossmann beim 1:1 (10.) als auch Reto Suri beim 4:1 (25.) trafen, als ein weissrussischer Spieler auf der Strafbank sass. Nur 85 Sekunden nach dem Ausgleich reüssierte Clarence Kparghai bei einer angezeigten Strafe gegen den Gastgeber. Und auch das 3:1 von Benjamin Plüss, das 43 Sekunden vor dem 4:1 fiel, war quasi ein Powerplay-Tor, war doch erst zwei Sekunden zuvor eine Strafe gegen Weissrussland abgelaufen.

Bereits in der vergangenen Woche gegen Schweden hatte die SIH-Auswahl in Überzahl überzeugt und jeweils den ersten Ausschluss eines Skandinaviers genutzt. Da angesichts der Ausgeglichenheit an der WM die «Special Teams» eine wichtige Rolle einnehmen, ist dies bislang ein sehr positiver Aspekt.

Nach dem 4:1 waren die Osteuropäer völlig von der Rolle. Zunächst vergaben Pascal Berger und Tristan Scherwey noch gute Chancen, ehe es Samuel Walser in der 27. Minute mit dem 5:1 besser machte. Für den Davoser Center war es das erste Tor im Nationalteam - wie zuvor auch für Kparghai. Grossmann traf erst zum zweiten Mal, Plüss zum dritten Mal. (pre/si)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Jetzt brennt bei Manchester United so richtig der Baum
Manchester United geht in Como unter und ist nun seit sieben Spielen ohne Sieg. Danach kritisiert Captain Bruno Fernandes den Trainer scharf – und lässt die Luft für Michael Carrick damit immer dünner werden.
Das war fast schon amateurhaft, wie sich Manchester United in Como teilweise anstellte. 1:4 unterlagen die Red Devils dem Champions-League-Neuling am gestrigen Mittwochabend – und wie einfach sich die Italiener teilweise durch die gegnerischen Abwehrreihen spielen konnten, dürfte allen, die es mit dem englischen Rekordmeister halten, tiefe Sorgenfalten auf die Stirn treiben.
Zur Story