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Sportnews: FC Sion setzt Siegesserie in Challenge League fort

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Sion siegt erneut + Erstes Weltcup-Podest für Grond + Häcki-Gross und Hartweg Vierte

Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.
03.03.2024, 16:22
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Höchststrafe für Biathlon-Mixed-Staffel
In der Mixed-Staffel kassierte die Schweizer Biathlon-Equipe ohne Lena Häcki-Gross und Niklas Hartweg – das Duo hatte kurz zuvor einen Podestplatz in der Single-Mixed-Staffel angepeilt – die Höchststrafe. Lea Meier, Aita Gasparin, Joscha Burkhalter und Jeremy Finello wurden wie zwölf andere Mannschaften überrundet und schieden somit aus. Beim Sieg von Frankreich schafften es nur zehn der 23 Equipen ins Ziel. (nih/sda)
epa11032193 Aita Gasparin of Switzerland in action during the women's 10 km pursuit race at the IBU Biathlon World Cup event in Lenzerheide, Switzerland, 16 December 2023. EPA/GIAN EHRENZELLER
Bild: keystone
Sion setzt Siegesserie fort
Sion lässt sich auch durch die Cup-Euphorie in der Challenge League nicht ausbremsen. Die Walliser feiern drei Tage nach dem Coup gegen YB daheim gegen Bellinzona mit 3:0 den siebten Sieg in der Meisterschaft in Folge.

Joël Schmied (53.) und zweimal Liam Chipperfield (83. und 88.) trafen für die Sittener nach der Pause. Bellinzona musste ab der 65. Minute und der Roten Karte gegen Dragan Mihajlovic mit zehn Spielern auskommen.

Sion liegt als Leader sieben Punkte vor dem FC Thun.

Sion - Bellinzona 3:0 (0:0).
4900 Zuschauer. SR Thies.
Tore: 53. Schmied 1:0. 83. Chipperfield 2:0. 88. Chipperfield 3:0.
Bemerkungen: 65. Rote Karte gegen Mihajlovic (Bellinzona, Notbremse).

Vaduz - Schaffhausen 3:2 (0:0).
1763 Zuschauer. SR Sanli.
Tore: 52. Golliard 1:0. 77. Munsy 1:1. 83. Golliard 2:1. 89. Djokic 3:1. 92. Stroscio 3:2.
(nih/sda)

Schwaller/Schwaller für Curling-WM qualifiziert
Yannick Schwaller und Briar Schwaller-Hürlimann gewinnen in Biel die Schweizer Meisterschaft im olympischen Mixed-Doppel-Curling. Das Ehepaar aus dem Solothurnischen setzte sich im Best-of-3-Final nach anfänglichem Rückstand mit 2:1 Siegen gegen das Lausanner Team Pablo Lachat/Carole Howald durch. Die favorisierten Sven Michel/Alina Pätz mussten sich mit dem 3. Platz zufriedengeben.

Im dritten Finalspiel siegten die Schwallers 8:7. Sie werden ab dem 20. April die Schweiz an der WM im schwedischen Östersund vertreten. Es ist das erste von zwei WM-Turnieren, an denen Quotenplätze für die Olympischen Spiele 2026 in Mailand vergeben werden. (nih/sda)
Yannick Schwaller et le CC Genève se sont parés de bronze aux Européens d'Aberdeen
Bild: fxp-fr-sda-rtp
Beste Ergebnisse für Meier und Steiner
Im Skating-Sprint der Frauen in Lahti schieden die Schweizerinnen Alina Meier und Désirée Steiner in den Halbfinals aus. Mit den Plätzen 8 (Meier) und 11 (Steiner) gelang beiden in Abwesenheit von Team-Leaderin Nadine Fähndrich ein Glanzresultat. Weiter nach vorne liefen sie noch nie. Der Tagessieg ging an die Norwegerin Kristine Skistad. Jessica Diggins, die Leaderin im Gesamtweltcup, verpasste als 31. im Prolog die Qualifikation für die Viertelfinals. (nih/sda)
Alina Meier of Switzerland reacts during the 4x5 km team mixed-relay Classic/Free race at the FIS Cross-Country World Cup at the Nordic Center Goms, in Geschinen, Switzerland, Friday, January 26, 2024 ...
Bild: keystone
Kein Podest für Häcki-Gross und Hartweg
Einen Tag nach ihrem grandiosen Sieg im Massensprint präsentierte sich Lena Häcki-Gross weiter gut in Form. In der Single-Mixed-Staffel in Oslo verpasste die Schweizerin gemeinsam mit Niklas Hartweg das Podest als Vierte nur knapp. Häcki-Gross lief erstmals ein derartiges Rennen mit Hartweg zusammen. Hinter Norwegen, Schweden und Finnland fehlten dem Schweizer Duo rund zwölf Sekunden zum Sprung aufs Podest. Diese Zeit verloren Häcki-Gross und Hartweg auf zwei Strafrunden und beim achtmaligen Nachladen im Schiessstand. (nih/sda)
Lena Haecki-Gross of Switzerland competes during the women's 12.5 km mass start race at the Biathlon World Championship in Nove Mesto na Morave, Czech Republic, Sunday, Feb. 18, 2024. (AP Photo/P ...
Bild: keystone
Erstes Weltcup-Podest für Valerio Grond
Der 23-jährige Davoser Valerio Grond schafft es an den 99. Ski Games in Lahti (FIN) erstmals in seiner Karriere aufs Podest. Grond beendete den letzten Skating-Sprint der Saison auf Platz 3. Der Sieg ging an den Norwegen Johannes Klaebo.

Grond glänzte in Finnland. Schon die Qualifikation am Vormittag beendete er auf dem glänzenden 3. Platz. Danach bekundete er im Viertelfinal keine Probleme fürs Weiterkommen. Im Halbfinal stand ihm das Glück zur Seite: Als Vierter seines Halbfinals schaffte er es hauchdünn über die Zeit noch in den Final. In diesem taktischen Rennen sicherte er sich mit einer Tempoverschärfung vor der letzten Abfahrt den ersten Podestplatz.

In Lahti klappte für Grond, was er zuvor mehrmals knapp verpasst hatte. Zum elften Mal lief er unter die besten zehn. Zum vierten Mal stand Grond in diesem Winter im Final. Nach 5. Plätzen in Toblach und Oberhof und einem 4. Platz im Goms reichte es ihm nun erstmals zu Platz 3.

Dass er ausgerechnet in Lahti den Podest-Durchbruch schaffte, kam überraschend. Denn im Final stand Grond allem gegenüber, was Rang und Namen im Langlauf-Sprint hat. Er war der Jüngste der Finalisten und zugleich der einzige im Sechserfeld, der es vorher noch nie aufs Podest geschafft hatte. Grond nützte zugleich seine letzte Chance in dieser Saison. Denn in den verbleibenden Sprintrennen in der klassischen Technik zählt er nicht zu den Mitfavoriten. (nih/sda)
Valerio Grond of Switzerland, left, and Oskar Svensson of Sweden, in action during his men's sprint competition semi final at the FIS Cross-Country World Cup at the Nordic Center Goms, in Geschin ...
Bild: keystone
Platz 7 für Sina Siegenthaler
Auch im zweiten Snowboard-Cross in der Sierra Nevada qualifizierte sich kein Schweizer Athlet für den Final. Sina Siegenthaler, schon am Samstag als Fünfte am besten klassiert, schaffte es wieder in den kleinen Final und auf den 7. Schlussrang. Bei den Männern schieden alle Schweizer schon vor den Viertelfinals aus. Kalle Koblet, am Samstag noch Achter, schaffte es noch auf Platz 17. (nih/sda)
Sina Siegenthaler of Switzerland reacts after the Snowboard Cross World Cup race in St. Moritz, Switzerland, on Friday, January 26, 2024. (KEYSTONE/Mayk Wendt)
Bild: keystone
Rückschlag für Marathon-Läufer Eliud Kipchoge
Eliud Kipchoge, der im Sommer in Paris die dritte olympische Goldmedaille im Marathon hintereinander holen will, muss beim Marathon von Tokio einen Rückschlag hinnehmen. Kipchoge musste sich in diesem Stadtlauf in Japan, einem der sechs bedeutendsten Marathons der Welt, mit dem 10. Platz begnügen. Der 39-Jährige büsste auf den Sieger, seinen Landsmann Benson Kipruto, mehr als viereinhalb Minuten ein.

«Etwas ist mitten im Rennen passiert», erklärte Kipchoge hinterher. Nach 15 Kilometern verlangsamte er in Führung liegend sein Tempo dramatisch und liess die übrigen Spitzenläufer alle vorbei. Seine Ziele sieht Kipchoge aber noch nicht entschwinden: «Es ist einfach so, dass nicht an jedem Tag Weihnachten sein kann. Es ist zu früh, um zu sagen, in welcher Form ich bei den Spielen in Paris sein werde. Ich werde jetzt nach Hause fahren, mich entspannen und mit dem Training beginnen.»

Bei den Frauen siegte Sutume Asefa Kebede aus Äthiopien. Beide Sieger in Tokio stellten Streckenrekorde auf.

Einen Schweizer Sieg gab es bei den Rollstuhlfahrerinnen. Manuela Schär aus Kriens wiederholte ihren Vorjahressieg, verpasste indes ihren eigenen Streckenrekord um rund dreieinhalb Minuten. (nih/sda)
epa11195809 Benson Kipruto (2-R) of Kenya and compatriot Timothy Kiplagat (C) start the Tokyo Marathon 2024 race at Tokyo Metropolitan Government Building in Tokyo, Japan, 03 March 2024. Kipruto won t ...
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Tor und Niederlage für Shaqiri – Messis Miami dominiert Derby
Misslungener Saisonstart für Xherdan Shaqiri und Chicago Fire. Auf das 2:2 gegen Philadelphia in der Startrunde folgt eine 1:2-Heimniederlage gegen Cincinnati. Immerhin gelang Captain Shaqiri das erste Saisontor. In der 45. Minute verwandelte er einen Elfmeter zum 1:1-Ausgleich. Insgesamt musste sich Chicago vom FC Cincinnati aber dominieren lassen.



Besser läuft es zu Beginn der Saison in der Major League Soccer Roman Bürki, den besten Goalie in den USA der letzten Saison. Bürki liess beim 2:0-Heimsieg von St. Louis gegen New York City kein Gegentor zu. Lionel Messi erzielte zwei Goals für Inter Miami zum klaren 5:0-Erfolg im «Florida Derby» gegen Orlando. (sda/jaw)
Stabhochspringerin Moser wird undankbare Vierte
Angelica Moser kann sich wenig vorwerfen. Die 26-jährige Winterthurerin überquerte wie beim Gewinn des Indoor-EM-Titels 2021 in Torun 4,75 m. Höher sprang sie auch draussen noch nie. Damit erzielte sie die gleiche Höhe wie die drittklassierte Amerikanerin Katie Moon. Jedoch schaffte sie 4,55 m erst im zweiten sowie 4,75 m im dritten Versuch, während Moon nur einmal auf 4,75 m riss. Deshalb wurde nichts aus einer weiteren Medaille und Moser Vierte.

Trotz der Egalisierung ihrer Bestmarke war Moser nicht restlos zufrieden. «Das zeigt, dass ich in diesem Jahr Fortschritte gemacht habe und schon an eine grössere Höhe denke», sagte sie gegenüber dem Schweizer Fernsehen. Erschwerend machte den Wettkampf, dass die Französin Margot Chevrier einen offenen Knöchelbruch erlitt, was einen längeren Unterbruch zur Folge hatte. Gold sicherte sich mit 4,80 m die Britin Molly Caudery vor der Neuseeländerin Eliza McCartney (ebenfalls 4,80). (nih/sda)
Angelica Moser of Switzerland competes in the women's Pole Vault event at the World Athletics Indoor Championships at the Emirates Arena in Glasgow, Scotland, on Saturday, March 2, 2024. (KEYSTON ...
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Ehammer im 2. Zwischenrang
Im Siebenkampf belegt Simon Ehammer nach vier Disziplinen den 2. Zwischenrang. Mit 3558 Punkten hat er einen Rückstand von 79 Zählern auf Ken Mullings von den Bahamas. Nach drei Disziplinen führte der 24-jährige Appenzeller noch klar, ehe er sich im Hochsprung mit 1,95 m begnügen musste – Mullings überquerte 2,16 m. Zum Vergleich: Bei seinem Schweizer Rekord von 6363 Punkten, erzielt beim 2. Rang an der Hallen-WM 2022 in Belgrad, hatte Ehammer nach dem ersten Tag 3647 Punkte auf dem Konto. Er ist am Sonntag also gefordert. (nih/sda)
Simon Ehammer of Switzerland reacts during the heptathlon high jump event at the World Athletics Indoor Championships at the Emirates Arena in Glasgow, Scotland, on Saturday, March 2, 2024. (KEYSTONE/ ...
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EHC Chur kehrt in den Profisport zurück
16 Jahre nach dem freiwilligen Abstieg kehrt der EHC Chur in die Swiss League zurück – mit einem 4:2-Erfolg in Langenthal, das sich vor einem Jahr freiwillig aus dem Profi-Eishockey zurückgezogen hat.

Schon nach 100 Sekunden führte Chur in Langenthal 2:0. Der Nachwuchs langjähriger Weggefährten der Trainer Reto und Jan von Arx verhalf Chur zum entscheidenden Sieg für den Halbfinaleinzug in der MyHockey League. Simon Marha, der Sohn des langjährigen tschechischen Davos-Söldners Josef Marha, erzielte das 1:0. Auf 2:0 erhöhte wenig später Fabian Berri, der Enkel der Davoser Legende Paul Berri.

Mit dem Halbfinaleinzug erfüllt der EHC Chur, der schon die Regular Season der MHL gewonnen hat, die Aufstiegskriterien. Kein anderes Team aus der MHL will in die Swiss League aufsteigen.

Der EHC Chur spielte in den 91 Jahren seit der Gründung während sechs Saisons in der NLA. Fünfmal, zuletzt im Jahr 2000, gewannen die Churer die NLB- (oder Swiss-League-)Meisterschaft. Nach dem freiwilligen Abstieg aus finanziellen Gründen aus der Swiss League von 2008 verschlug es den EHC Chur für zwei Jahre in die 2. Liga. 2015 gingen die Churer auch in der 1. Liga beinahe Konkurs. Neun Jahre später wagen sie die Rückkehr in den Profisport. (nih/sda)
60 Sportfotos, die unter die Haut gehen
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7. Februar 1988: Michael Jordan gewinnt beim NBA-All-Star-Game den Slam-Dunk-Contest. Bei seinem letzten Versuch springt er von der Freiwurflinie ab.
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Simon Ehammer liegt an der Hallen-WM in Glasgow im Siebenkampf auf Goldkurs. Vor dem abschliessenden 1000-m-Lauf führt er das Zwischenklassement an.

Gefährlich werden kann Simon Ehammer noch der auf Platz 3 liegende Sander Skotheim. Die Bestzeit des Norwegers über 1000 m ist um 12 Sekunden tiefer als jene des Appenzellers, dessen Vorsprung umgerechnet rund 14 Sekunden beträgt.

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