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Sportnews-Ticker: Arsenal deklassiert ManCity im Supercup 3:0

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Arsenal deklassiert ManCity im Supercup +++ Pocognoli übernimmt Schottland

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
16.08.2026, 21:1416.08.2026, 21:14
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Lens gewinnt Supercup gegen PSG
Paris Saint-Germain hat den französischen Supercup verloren. Der Meister unterlag Cupsieger Lens in dessen Stadion mit 0:1. Für das Team des neuen deutschen Trainers Dino Toppmöller traf Florian Thauvin in der 32. Minute zum Sieg. Danach verteidigte Lens den Vorsprung grösstenteils in Unterzahl.

Noch vor der Pause sah Lens-Verteidiger Kyllian Antonio die Rote Karte. In der Schlussphase flog auch der Pariser Nuno Mendes vom Platz. (ram/sda)
Pocognoli neuer schottischer Nationalcoach
Der Schweizer Nations-League-Gegner Schottland gibt seinen neuen Nationaltrainer bekannt. Der Belgier Sébastien Pocognoli tritt die Nachfolge von Steve Clarke an. Dieser hatte nach dem Vorrunden-Out an der Weltmeisterschaft seinen Rücktritt erklärt.

Der 38-jährige Pocognoli, der auf Klubebene Union Saint-Gilloise und Monaco trainiert hat, unterschrieb in Schottland einen Zweijahresvertrag. (ram/sda)
Golubic hat Matchbälle und verliert
In der 2. Runde ist für Viktorija Golubic beim WTA-1000-Turnier in Cincinnati Endstation. Die Zürcherin verlor nach zwei vergebenen Matchbällen gegen Janice Tjen mit 6:7 (8:10), 7:5, 5:7.

Dreieinviertel Stunden lang lieferte sich Golubic (WTA 52) mit der im WTA-Ranking 15 Plätze besser klassierten Indonesierin ein umkämpftes Duell. Im ersten Satz verspielte die Schweizerin einen 4:1-Vorsprung und verlor den Tiebreak mit dem fünften Satzball gegen sich. Danach deutete vieles auf eine Zweisatzniederlage hin. Doch Golubic reihte nach dem 1:5 sechs erfolgreiche Games aneinander.

Im entscheidenden Umgang führte Golubic 5:4 und 40:15, konnte aber keinen der beiden Matchbälle nutzen. Von den letzten 13 Punkten gewann Golubic nur noch einen. (ram/sda)
Wehrlein wieder Formel-E-Weltmeister
Porsche-Pilot Pascal Wehrlein hat sich zum zweiten Mal nach 2024 den Titel in der Formel E gesichert. Der 31-jährige Deutsche ging nach einer Kollision in der Schlussphase mit Jake Dennis (Andretti) wie sein WM-Rivale leer aus. Da auch Mitch Evans (Jaguar) als Vierter nicht weit genug vorne landete, ging der Gesamtsieg an den Deutschen. Das Rennen gewann der Brite Taylor Barnard.

Im letzten Saisonrennen in London trumpften die Schweizer Fahrer in der Formel E noch einmal gross auf. In einem chaotischen Rennen fuhr der Genfer Edoardo Mortara im Mahindra als Dritter auf das Podest. Einen versöhnlichen Abschluss seiner Karriere in der Elektro-Rennserie erlebte auch Sébastien Buemi als Fünfter. (ram/sda)
Schweiz-Bezwinger holen EM-Titel
Die topgesetzten Schweden Jacob Hölting Nilsson und Elmer Andersson krönten sich in Stare Jablonki überlegen zu Europameistern im Beachvolleyball. Im Final setzten sich die erst 21 und 20 Jahre alten Skandinavier 21:18, 18:21,15:10 gegen die norwegischen Olympiasieger und Ex-Weltmeister Anders Mol/Christian Sörum durch.

Die Schweden verloren erst den zweiten Satz im ganzen Turnier – der andere war im Viertelfinal gegen das Schweizer Duo Adrian Heidrich/Yves Haussener. Bei den Frauen triumphierten die Niederländerinnen Katja Stam/Raisa Schoon. (ram/sda)
Russische Turnerinnen räumen ab
Die russischen Kunstturnerinnen gewannen bei der EM in Zagreb wie erwartet überlegen den Titel mit dem Team. Sie waren erstmals seit 2018 wieder dabei.

Zunächst hatte Kroatien den Russinnen die Visa verweigert und erst in letzter Minute nachgegeben. Russland musste aber ohne Flagge und Nationalhymne und als Team «World Gymnastics 2» antreten, obwohl der internationale Turnverband die Restriktionen aufgehoben hatte. Im Wettkampf triumphierten die Russinnen mit grossem Vorsprung auf den Titelverteidiger Italien und Frankreich. (ram/sda)
Arsenal deklassiert ManCity im Supercup
Arsenal hat in England zum 18. Mal den Supercup gewonnen. Der Meister setzte sich im Community Shield in Cardiff gegen Cupsieger Manchester City mit 3:0 durch. Der ehemalige Basler Riccardo Calafiori traf schon nach 23 Sekunden. Für die weiteren Tore sorgten Kai Havertz (Bild) und Martin Ödegaard.

Manchester City trat erstmals bei einem Pflichtspiel unter dem neuen Coach Enzo Maresca an. Der Italiener hat in diesem Sommer den langjährigen Erfolgstrainer Pep Guardiola ersetzt. (ram/sda)
Vielseitigkeitsreiter lösen Olympia-Ticket
Das Schweizer Concours-Complet-Team sicherte sich an der Reit-WM in Aachen das Ticket für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles. Im abschliessenden Springen fiel das Team zwar vom Podest, erreichte mit dem 5. Schlussrang aber das grosse Ziel.

Gold gewann Grossbritannien vor Deutschland und den USA. Die Schweiz hatte nach der Dressur und dem Geländeritt noch etwas überraschend den 3. Zwischenrang belegt, eine Medaille wäre aber ein grosser Coup gewesen. Im Einzel sicherte sich der Deutsche Michael Jung den WM-Titel. (ram/sda)
Derron siegt in Vancouver
Julie Derron gewinnt das dritte Frauen-Rennen der diesjährigen T100-World-Tour. Dank ihres Sieges in Vancouver übernimmt die Schweizerin auch die Führung im Gesamtklassement.

Die Olympia-Zweite von Paris verwies nach 2 km Schwimmen, 80 km Radfahren und 18 km Laufen die Britinnen Kate Waugh und Georgia Taylor-Brown auf die weiteren Podestplätze. Mit Imogen Simmonds und Alanis Siffert in den Rängen 5 und 7 zeigten zwei weitere Schweizerinnen eine starke Leistung.

Im Gesamtklassement, das auch als Qualifikation für die im Dezember stattfindende T100-WM in Katar dient, belegen die Schweizerinnen die Plätze 1 (Derron), 2 (Simmonds) und 4 (Siffert). (hkl/sda)
Bencic gibt auf, Waltert scheitert an Pegula
Vier Tage nach ihrem verletzungsbedingten Forfait vor dem Viertelfinal in Toronto ist Belinda Bencic (WTA 12) offenbar noch nicht wieder vollständig fit. Die Ostschweizerin verlor gegen die als Nummer 281 klassierte Loïs Boisson den ersten Satz 3:6 und gab anschliessend auf.

Bencic trug auffällige Bandagen rund um ihr linkes Knie und hatte Mühe, sich auf dem Platz zu bewegen. Die Olympiasiegerin von Tokio 2021 schien nach dem ersten Satz kein weiteres Risiko eingehen zu wollen. In knapp zwei Wochen beginnt in New York das US Open.

Für Simona Waltert (WTA 87) endete das Turnier mit einer erwartbaren Niederlage. Die Bündnerin unterlag Pegula 3:6, 2:6. Die Amerikanerin, die wie Bencic in Cincinnati ein Freilos für die 1. Runde erhalten hatte, hatte das Geschehen stets im Griff. Die Schweizerin hatte vor allem Mühe bei eigenem Aufschlag, musste sechs Breaks hinnehmen und beging elf Doppelfehler. (hkl/sda)

Djokovic verliert bei Rückkehr
Novak Djokovic hat beim ATP-1000-Turnier in Cincinnati eine frühe Niederlage kassiert. Der 39-jährige Serbe verlor gegen den Argentinier Thiago Tirante, die Nummer 50 der Welt, mit 6:2, 4:6, 4:6.

Djokovic, der als Nummer 3 der Setzliste mit einem Freilos ins Turnier gestartet war, hatte seit dem Halbfinal-Out in Wimbledon gegen Jannik Sinner keine Partie mehr auf der Tour bestritten. Gegen Tirante zeigte der Routinier einen überzeugenden ersten Satz, bevor der Südamerikaner mit den Breaks zum 4:3 im zweiten und zum 5:4 im dritten für den Unterschied sorgte. (ram/sda)
Douglass holt sich Weltrekord zurück
Kate Douglass stellte an den Pan-Pazifik-Meisterschaften im kalifornischen Irvine in 23,49 Sekunden einen Weltrekord über 50 m Crawl auf. Die 24-jährige Amerikanerin verbesserte die Bestmarke ihrer Landsfrau Gretchen Walsh um sechs Hundertstel. Walsh hatte diese erst Ende Juni in Rom aufgestellt und damit Douglass abgelöst. (ram/sda)
Deutscher Teenager schwimmt Weltrekord
Der Deutsche Johannes Liebmann (Bild) sorgte am zweitletzten Wettkampftag für den zweiten Weltrekord der Langbahn-EM in Paris. Der 19-Jährige unterbot über 1500 m Crawl in 14:26,79 Minuten die Bestmarke des Amerikaners Bobby Finke, aufgestellt bei dessen Olympiasieg vor zwei Jahren in Paris, um fast vier Sekunden. Silber sicherte sich der Ungar Zalan Sarkany. Bronze ging an Liebmanns Landsmann Oliver Klemet.

Für den Höhepunkt aus Sicht des Heimpublikums sorgte am Samstag Léon Marchand. Der französische Superstar bestreitet bei diesen Titelkämpfen wegen einer Muskelverletzung an den Adduktoren nur ein reduziertes Programm, über 200 m Delfin gewann er überlegen seinen ersten EM-Titel. (ram/sda)
Bickel im EM-Final am Boden chancenlos
Lena Bickel erreichte an der Kunstturn-EM in Zagreb im Gerätefinal am Boden Platz 8. Die Tessinerin erhielt für eine solide Darbietung ohne allerhöchsten Schwierigkeitsgrad 13,033 Punkte. Den Sieg holte sich die Italienerin Manila Esposito mit 13,700 Zählern, für Bronze waren 13,566 Punkten notwendig. (ram/sda)
EM-Bronze für Schweizer Faustballer
Die Schweizer Faustball-Nati stand an der EM in Dänemark nahe vor der Sensation, musste sich letztlich aber mit der Bronzemedaille begnügen. Das Team von Nationaltrainer Hartmut Maus bezwang Italien im Spiel um Platz 3 mit 4:1 Sätzen, nachdem es im Halbfinal gegen Rekord-Welt- und -Europameister Deutschland trotz eines Matchballs 3:4 verloren hatte.

Damit verpassten die Schweizer das Ziel, erstmals seit 2018 den EM-Final zu erreichen. Die Deutschen mussten sich nach zuletzt fünf EM-Titeln in Folge im Final Österreich überraschend deutlich mit 0:4 geschlagen geben. (ram/sda)

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