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Sportnews-Ticker: Collignon erstmals in einem ATP-Final

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Collignon erstmals in einem ATP-Final + Herbert führt an den British Open nach Rekordrunde

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
18.07.2026, 06:4118.07.2026, 14:06
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Collignon in Gstaad erstmals in einem ATP-Final
Raphaël Collignon (ATP 42) gewinnt in Gstaad gegen Juan Manuel Cerundolo (ATP 45) 1:6, 7:6 (7:5), 7:5 und steht als erster Finalist am diesjährigen Swiss Open fest. Es ist ein hart erkämpfter Sieg des 24-Jährigen, der während dem Match mehrmals mit dem Rücken zur Wand stand. Nachdem er im ersten Satz mit 1:6 deutlich unterlegen war, wehrte Collignon gegen Cerundolo im zweiten Satz beim Stand von 3:5 und eigenem Aufschlag einen Matchball ab. Anschliessend zwang er den Argentinier ins Tiebreak und schliesslich in den Entscheidungssatz.

In diesem schien Collignon dann erneut geschlagen. Doch beim Stand von 2:5 kämpfte er sich zurück und sicherte sich dank fünf gewonnenen Games am Stück erstmals in seiner Karriere den Einzug in den Final eines ATP-Turnieres. In diesem trifft er nun auf den Sieger des zweiten Halbfinals, in dem der Grieche Stefanos Tsitsipas (ATP 85) und der Kasache Alexander Schewtschenko (ATP 100) gegeneinander spielen. (riz/sda)
Herbert mit Rekord an die Spitze des British Open
Mit einem eingestellten Rekord hat der australische Golfprofi Lucas Herbert die Führung beim 154. British Open übernommen. Der 30-Jährige benötigte in Southport nahe Liverpool am zweiten Tag lediglich 62 Schläge. Das bedeutete die niedrigste Runde, die bei einem Major-Turnier im Herren-Golf bislang gespielt wurde. Branden Grace hatte den Rekord 2017 aufgestellt. Seitdem wurde die Marke, die acht Schläge unter dem Platzstandard von 70 Schlägen ist, mehrfach erreicht.

Nach der 70er-Runde zum Start führt Herbert mit insgesamt 132 Schlägen. Dahinter folgt ein amerikanisches Quintett, angeführt von Bryson DeChambeau mit einem Schlag Rückstand. Zwei Schläge mehr als der Führende benötigten Jackson Suber, der nach dem ersten Tag geführt hatte, Ryan Gerard und Cameron Young. Sam Burns, der wie Herbert ebenfalls eine 62er-Runde spielte, liegt einen weiteren Schlag zurück. (riz/sda/dpa)


Hüsler beendet nächste Woche seine Karriere
Der Schweizer Tennisprofi Marc-Andrea Hüsler beendet kommende Woche beim Challenger-Turnier in Zug im Alter von 30 Jahren seine Karriere. Marc-Andrea Hüsler ist einer von nur sieben Schweizern, die auf der ATP Tour ein Turnier gewonnen haben. Im Oktober 2022 setzte sich der 1,96 m grosse Zürcher in Sofia durch – als Qualifikant mit einem Finalsieg gegen Holger Rune.

Im folgenden Februar erreichte Hüsler als Nummer 47 der Welt sein bestes Ranking. Daneben triumphierte der Linkshänder bei sieben Challenger-Turnieren und gehörte er dem Schweizer Davis-Cup-Team an. In Gstaad gewann er 2021 an der Seite von Dominic Stricker das Doppel. Auf Grand-Slam-Stufe gelang ihm allerdings bei sechs Anläufen kein Sieg. Aktuell belegt Hüsler in der Weltrangliste Platz 307. Nun hängt er das Racket nach dem Challenger-Turnier in Zug kommende Woche an den Nagel, wie er in den sozialen Medien bekannt gab. (riz/sda)


Keller und Forster holen die Short-Track-Meistertitel
Weltmeisterin Alessandra Keller und Lars Forster haben sich in Leysin die Schweizer Meistertitel im Short Track gesichert. Keller setzte sich nach einem engen Duell erst in der letzten Runde gegen Nicole Koller durch, Bronze ging an Rebekka Estermann. Bei den Männern überraschte Forster mit einem knappen Sieg vor Dario Lillo und Vital Albin.

Die U23-Titel gewannen Monique Halter und Nicolas Halter. In der U19 triumphierten Anja Grossmann und Marwan Barhoumi. Am Sonntag werden die SM-Titel in der olympischen Disziplin Cross-Country vergeben. (riz/sda)
Walther nicht am Rigi-Schwinget
Für das Bergfest auf der Rigi sagte der Berner Spitzenschwinger Adrian Walther am Freitag ohne genaue Angabe von Gründen ab. Walther gewann diese Saison schon das Emmentalische und den Schwarzsee-Schwinget. Vor einem Monat hatte der 25-Jährige das Oberländische in Gstaad wegen Rückenschmerzen abgebrochen.

In den Spitzenpaarungen im Anschwingen kommt es zu den Duellen Marc Lustenberger (Luzern) - Michael Moser (Emmental), Lukas Bissig (Uri) gegen Marius Frank (Solothurn), Samuel Schwyzer (Luzern) gegen Fabian Staudenmann (Mittelland), Michael Gwerder (Schwyz) gegen Nick Alpiger (Aargau), Marcel Bieri (Zug) gegen Matthieu Burger (Seeland), Joel Strebel (Aargau) gegen Silvan Appert (Schwyz) und Michael Ledermann (Mittelland) gegen Sinisha Lüscher (Solothurn). (abu/sda)
Dominic Stricker scheidet in den Achtelfinals aus
Dominic Stricker scheidet als letzter Schweizer am Swiss Open in Gstaad aus. Er verliert am Viertelfinaltag in den Achtelfinals und auf dem Nebenplatz. Stricker unterlag dem Kasachen Alexander Schewtschenko 6:7 (5:7), 2:6. Die Fortsetzung der Partie dauerte am Freitagmittag noch 61 Minuten.

Stricker, der dank einer Wild Card im Hauptfeld mitspielen durfte, scheiterte zum vierten Mal nach 2022, 2023 und 2025 in den Achtelfinals. (abu/sda)

Neu 84 statt 82 Spiele pro Team
In der NHL werden in der kommenden Regular Season 1344 Spiele und damit so viele wie noch nie ausgetragen. Wie die beste Eishockeyliga der Welt am Donnerstag mitteilte, trägt jedes Team in der Qualifikation neu 84 statt 82 Partien aus.

Die 110. NHL-Saison startet am 29. September mit der Partie zwischen dem Stanley-Cup-Sieger Carolina Hurricanes und den Florida Panthers. (car/sda)

Sion trifft auf BATE Borissow, Vaduz auf Atlètic d'Escaldes
Sion und Vaduz kennen ihre Gegner in der 2. Qualifikationsrunde der Conference League. Die Walliser treffen auf BATE Borissow, die Liechtensteiner auf Atlètic d'Escaldes.

Der belarussische Cupsieger BATE Borissow setzte sich in der 1. Runde gegen Elbasani aus Albanien durch.

Atlètic d'Escaldes aus Andorra gewann nach dem Hinspiel vor Heimpublikum auch das Rückspiel in Montenegro gegen Mornar 2:1.

Ebenfalls in der 2. Qualifikationsrunde greift Lugano ins Geschehen ein. Die Tessiner kennen ihren Gegner schon seit der Auslosung und treffen auf Dukagjini aus dem Kosovo.

Die Hinspiele finden 23. Juli statt, die Rückspiele eine Woche später. (car/sda)

Hügli stellt in Luzern Schweizer Rekord auf
Leonie Hügli gelingt bei Spitzenleichtathletik Luzern ein Schweizer Rekord im Speerwurf. Die 21-Jährige übertrifft mit 62,18 Metern den bisherigen nationalen Rekord um 24 cm. Erst vor zwei Monaten hatte Hügli diesen selbst aufgestellt.

Insgesamt übertraf Hügli die 60-Meter-Marke am Donnerstagabend zum erst dritten Mal in ihrer Karriere. Der Rekordwurf gelang Hügli erst im letzten Versuch.

Mit der EM in Birmingham vor Augen, die in knapp einem Monat beginnt, ist Hüglis Erfolg umso erfreulicher. Ihre starke Form hatte sie bereits beim Meeting in Zagreb Ende Juni unter Beweis gestellt, als sie sich ebenfalls den Sieg gesichert hatte. (sda)

Kym verpasst Überraschung gegen Tsitsipas
Jérôme Kym (ATP186) scheidet beim ATP-250-Turnier in Gstaad im Achtelfinal aus. Der Schweizer unterliegt dem Griechen Stefanos Tsitsipas in drei Sätzen 4:6, 7:6 (7:2), 6:7 (5:7).

Die Partie hatte am Mittwoch im dritten Satz beim Stand von 5:5 wegen einbrechender Dunkelheit nicht zu Ende gespielt werden können. Im letzten Jahr erreichte der 23-jährige Aargauer Kym in Gstaad mit dem Viertelfinal ein persönliches Bestresultat. (abu/sda)

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