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Sportnews-Ticker: Renard neuer Trainer der Elfenbeinküste

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Renard neuer Trainer der Elfenbeinküste ++ Heimberg kann von der nächsten Medaille träumen

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
04.08.2026, 14:1604.08.2026, 17:09
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Renard neuer Trainer der Elfenbeinküste
Der Franzose Hervé Renard wird neuer Nationaltrainer der Elfenbeinküste. Er tritt die Nachfolge von Emerse Faé an. Der ivorische Verband gab die Verpflichtung in den sozialen Netzwerken bekannt.

Renard war bereits zwischen 2014 und 2015 Trainer der «Elefanten» aus Westafrika und gewann mit ihnen den Afrika-Cup. An der letzten WM hatte der 57-Jährige für das letzte Gruppenspiel Tunesien betreut. (riz/sda/afp)
Heimberg vom 3-m-Brett souverän im Final
Michelle Heimberg qualifizierte sich an der EM in Paris im Springen vom 3-m-Brett problemlos für den Final vom Dienstagabend (21.15 Uhr). Die 26-jährige Aargauerin belegte in der Qualifikation den 3. Rang. Zwei Tage nach dem Gewinn der Silbermedaille vom 1-m-Brett strebt Heimberg als Titelverteidigerin ihr zehntes Podest auf kontinentaler Ebene in der Elite-Kategorie an.

Im Final geht die Schweizerin allerdings nur als Aussenseiterin an den Start. Als Topfavoritin gilt die Italienerin Chiara Pellacani, die an diesen Titelkämpfen bereits im Team-Event, vom 1-m-Brett und im Mixed-Synchron-Wettbewerb vom 3-m-Brett Gold gewonnen hat. Mit einem Total von 336,85 Punkten distanzierte Pellacani die Konkurrenz in der Qualifikation um 33 und mehr Zähler. (riz/sda)
FCZ-Frauen trennen sich kurz vor Saisonstart vom Cheftrainer
Nur drei Tage vor dem Saisonstart trennt sich der FC Zürich von Frauen-Cheftrainer Renato Gligoroski. Wie der Verein mitteilt, sind unterschiedliche Vorstellungen über die sportliche Weiterentwicklung des Teams der Grund für die sofortige Trennung. Der Österreicher betreute die Zürcherinnen seit Sommer 2024.

Bis ein Nachfolger gefunden ist, wird das Team vom technischen Direktor Alessandro Mangiarratti gemeinsam mit Sportkoordinatorin Diane Caldwell betreut. Die FCZ-Frauen starten am Freitag auswärts gegen den Aufsteiger Yverdon-Sport in die neue Saison der Womens' Super League. (abu/sda)

Servette im ersten Spiel souverän
Servette Chênois nimmt die erste Hürde der 2. Qualifikationsrunde der Champions League. Im Miniturnier mit vier Teilnehmern in Kasachstan gewinnt der Schweizer Meister und Cupsieger im Halbfinal gegen Dynamo-BSUPC Minsk 3:0. Der Sieger dieses Turniers erreicht die nächste Qualifikationsrunde.

Das Skore gegen den belarussischen Meister eröffnete dabei in der 53. Minute Garance Nein, die für diese Saison neu aus dem Nachwuchs offiziell ins erste Team des Vereins integriert wurde. Die weiteren Tore schossen Laura Strik (58.) und Paola Hernandez (60.) - beide wurden vom Genfer Klub in diesem Sommer verpflichtet. Im Final des Miniturniers trifft Servette am Freitag auf den Sieger der Partie zwischen Breidablik aus Island und den Kasachinnen von Aktobe. (riz/sda)
Platz 12 für Paul Niederberger
Paul Niederberger verpasst an den Schwimm-Europameisterschaften in Paris über 10 km die Top Ten. Der letztjährige WM-Elfte über die halbe Distanz klassierte sich mit 48 Sekunden Rückstand auf den Sieger im 12. Rang. Christian Schreiber belegte mit knapp dreieinhalb Minuten Rückstand den 24. Platz.

Nolan Carrel, der dritte Schweizer unter den 34 gestarteten Schwimmern, musste den Wettkampf in der Seine kurz nach Rennhälfte aufgeben. Europameister wurde der Deutsche Florian Wellbrock vor dem Ungarn David Betlehem und seinem Landsmann Oliver Klemet.

Im Open Water stehen am Mittwoch noch das Rennen über 5 km und am Freitag der 3-km-K.-o.-Sprint auf dem Programm. (riz/sda)


Anna und Katharina Jurt holen EM-Gold
Anna und Katharina Jurt haben im Modernen Fünfkampf an der EM in Istanbul in der Team-Staffel Gold geholt. Die beiden Obwaldner Schwestern setzten sich mit dem Total von 1364 Punkten vor den zweitplatzierten Dorottya Orsolya Varga und Diana Rajncsak (1356 Punkte) aus Ungarn durch. Das russische Team belegte den 3. Platz.

Katharina Jurt wiederholte damit ihren Triumph aus dem Vorjahr, als sie zusammen mit ihrer Zwillingsschwester Florina in Madrid den EM-Titel in der Team-Staffel gewann. Das grosse Ziel der beiden 20-Jährigen sind die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles. Für ihre ältere Schwester Anna (24) ging der Olympia-Traum bereits 2024 in Paris in Erfüllung. Erst im Juni feierte sie mit ihrem ersten Weltcupsieg den bislang grössten Erfolg ihrer Karriere. (riz/sda)


Marvin Compper von St. Gallen zu Antwerpen
Marvin Compper, der Assistenztrainer des FC St. Gallen, wird Chefcoach von Royal Antwerpen. Wie der Super-League-Klub mitteilte, wurde der Vertrag mit dem 41-jährigen deutsch-französischen Doppelbürger im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst. Damit wurde für Compper der Weg frei für seinen ersten Job als Cheftrainer.

In den letzten zwei Jahren war der frühere Verteidiger Teil des Trainerstabs von Enrico Maassen. In diesem Sommer schloss er den Lehrgang für die UEFA-Pro-Lizenz erfolgreich ab. Bei Royal Antwerpen wird er unter anderem den Berner Stürmer Michael Frey coachen. (nih/sda)

Alexandra Eala schreibt Geschichte
Als erste Spielerin der Philippinen triumphiert Alexandra Eala bei einem WTA-Turnier. Die 21-Jährige gewinnt den Final des WTA-500-Turniers von Washington gegen die topgesetzte Amerikanerin Jessica Pegula 4:6, 6:4, 6:0.

Der Aufstieg von Eala erreichte in Washington D.C. seinen vorläufigen Höhepunkt. Die frühere US-Open-Juniorensiegerin bezwang nach Leylah Fernandez (WTA 34), Jelina Switolina (WTA 10) und Naomi Osaka (WTA 13) eine dritte namhafte Gegnerin in Folge auf überzeugende Art. War sie in den letzten drei Runden ohne Satzverlust geblieben, gelang ihr im Final ein starkes Comeback.

Beim Stand von 4:6, 2:1 war das Endspiel am Sonntagabend wegen Regenfällen unterbrochen worden. Bei der Reprise am Montag dominierte Eala deutlich. Mit sieben gewonnenen Games in Folge sicherte sie sich den Titel des mit 1,64 Millionen Dollar dotierten Turniers. In der Weltrangliste wird sie erstmals in den Top 20 vertreten sein. (nih/sda)
Pogacar bestätigt Vuelta-Teilnahme
Wenn am 22. August mit der Vuelta a España die dritte und letzte Grand Tour dieses Jahres beginnt, wird auch Tadej Pogacar am Start stehen. Sein Team UAE Emirates bestätigte am Montag seine Teilnahme.

Erst vor Wochenfrist feierte Pogacar seinen fünften Gesamtsieg bei der Tour de France. Den Giro d'Italia gewann er 2024 bei seiner ersten und bislang einzigen Teilnahme. Nun fehlt dem zweifachen Weltmeister nur noch der Triumph bei der Spanien-Rundfahrt, um seine Grand-Tour-Sammlung zu komplettieren. Bei seiner bislang einzigen Vuelta-Teilnahme belegte er 2019 als 20-Jähriger den 3. Gesamtrang. Es war zugleich seine erste dreiwöchige Landesrundfahrt.

Nun will Pogacar diese Lücke in seinem Palmarès schliessen und zu jenem exklusiven Kreis aufschliessen, dem seit Jonas Vingegaards Giro-Sieg im Mai acht Fahrer angehören. Alle haben in ihrer Karriere die drei grossen Landesrundfahrten mindestens einmal gewonnen. Der Start zur 81. Ausgabe der Vuelta erfolgt am 22. August mit einem Einzelzeitfahren in Pogacars Wahlheimat Monaco. (riz/sda)

Golubic in Toronto in der 2. Runde
Viktorija Golubic (WTA 51) steht beim WTA-1000-Turnier in Toronto in der 2. Runde. Am Sonntagabend setzte sich die 33-jährige Zürcherin 7:6 (9:7), 6:4 gegen die fünfzehn Positionen schlechter klassierte Kimberly Birrell durch.

In der 2. Runde trifft Golubic auf die als Nummer 31 gesetzte Kroatin Donna Vekic. Belinda Bencic geniesst als Nummer 12 in der kanadischen Metropole ein Freilos. (abu/sda)


16-jährige Russin gewinnt bei WTA-Debüt
Die 16-jährige Russin Kristina Liutowa gewann beim Hartplatz-Turnier in Memphis gleich das erste WTA-Turnier, bei dem sie im Hauptfeld stand. Die Qualifikantin und Nummer 229 der Welt setzte sich im Final 1:6, 6:1, 6:3 gegen die Tschechin Darja Vidmanova (WTA 114) durch.

Liutowa ist die jüngste Siegerin eines WTA-Turniers seit Coco Gauff 2019 in Linz. In der Weltrangliste wird sie mehr als hundert Positionen nach oben klettern. (abu/sda)


Heimberg mit EM-Silber
Die Schweizerin Michelle Heimberg gewinnt an der EM in Paris die Silbermedaille im Wasserspringen vom 1-m-Brett. Heimberg musste sich im Final lediglich der Italienerin Chiara Pellacani geschlagen geben. Ihren zweiten EM-Titel in der nicht olympischen Disziplin nach 2023 verpasste die 26-jährige Aargauerin um gut 40 Punkte deutlich. Insgesamt gewann sie bereits ihre neunte EM-Medaille. (abu/sda)


Erneut Bronze für Para-Ruderin Ghiringhelli
Am Tag nach dem historischen EM-Titel des Frauen-Doppelvierers bleiben die Schweizer Skiff-Hoffnungen ohne Exploit. Sowohl Aurelia-Maxima Janzen als auch Kai Schätzle belegten im A-Final den letzten Platz.

Eine Medaille gab es für die Schweiz im Para-Rudern. Die 48-jährige, in Frankreich geborene Tessinerin Claire Ghiringhelli, die sich an den Paralympics in Paris mit Rang 8 ein Diplom gesichert hatte, gewann im Skiff wie im Vorjahr Bronze. Mit der Ukrainerin Anna Scheremet als Siegerin und der Niederländerin Eva Mol als Zweite präsentierte sich das Podest genau gleich wie vor einem Jahr in Plovdiv.

Mit den Weltmeisterschaften in Amsterdam folgt vom 24. bis 30. August noch der grosse Höhepunkt dieser Ruder-Saison. (riz/sda)
Silvan Hefti trifft erstmals in der MLS
Silvan Hefti erzielte sein erstes Tor in der nordamerikanischen Major League Soccer. Der Schweizer Verteidiger von DC United aus Washington verkürzte im Heimspiel gegen Nashville SC in der 56. Minute auf 1:2. Die Partie endete 2:2.

Ebenfalls seine Torpremiere in der MLS feierte Robert Lewandowski. Der vom FC Barcelona in die USA gewechselte Topstürmer erzielte beim 2:1 seiner Chicago Fire gegen den Charlotte FC beide Treffer.

Lionel Messi hingegen blieb bei seinem ersten Einsatz seit dem verlorenen WM-Final mit Argentinien gegen Spanien ohne Torerfolg. Beim 2:2 von Inter Miami gegen Columbus Crew wurde der 39-Jährige in der zweiten Halbzeit eingewechselt, vergab jedoch zwei Chancen auf den Sieg.

Derweil zeigte sich Thomas Müller vom Penaltypunkt treffsicher. Der langjährige deutsche Internationale sicherte den Vancouver Whitecaps mit einem souverän verwandelten Foulpenalty beim 1:1 gegen den Los Angeles FC einen Punkt. Den Treffer für die Gäste erzielte Südkoreas Superstar Heung-min Son. (hkl/sda)

Wieder kein Sieg für Aarau
Aarau muss weiter auf den ersten Sieg in dieser Challenge-League-Saison warten. Die Aargauer mussten sich nach der Niederlage zum Auftakt gegen Etoile Carouge (0:3) gegen Stade Lausanne-Ouchy mit einem Punkt begnügen. Kastrijot Ndau brachte Aarau zwar bereits in der achten Minute in Front, kurz nach der Pause konnte Malkot Sartoretti jedoch für die Lausanner ausgleichen.

Der letztjährige Cupfinalist war in der Folge zwar mehrheitlich spielbestimmend, konnte sich aber nicht mit dem zweiten Saisonsieg belohnen. Aufstiegsaspirant Aarau liegt bereits fünf Punkte hinter dem verlustpunktlosen Leader Xamax. (riz/sda)


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