Diomande möchte unbedingt zu Real Madrid – doch es gibt mehrere Probleme
Spätestens seit der Weltmeisterschaft im Sommer ist Yan Diomande jedem Fussballfan ein Begriff. Der erst 19-Jährige aus der Elfenbeinküste zeigte ein starkes Turnier und spielte bereits in der letzten Saison bei RB Leipzig gross auf. Kein Wunder, dass auch einige Topteams am Rechtsaussen interessiert sind. Aktuell scheint Real Madrid das Rennen zu machen und Diomande hat sich mit den Königlichen bereits auf einen Vertrag bis 2031 geeinigt.
Doch noch stellt sich sein aktueller Verein quer. Denn Leipzig strebt eine Ablösesumme von mindestens 120 Millionen Euro an – damit ist aber Real Madrid nicht einverstanden. Es ist aktuell aber nicht der einzige Stolperstein. Denn bei Diomande kommt aktuell noch ein Beraterproblem dazu.
Im Februar wechselte der Ivorer seinen Berater und gehört seither zur US-Firma «Roc Nation». Dies passt seiner vorherigen Agentur «Maxidel Management» aber überhaupt nicht, deshalb ist sie im Frühjahr vor den internationalen Sportgerichtshof CAS gezogen.
Dies, weil «Maxidel Management» Ende 2025 einen Exklusivvertrag mit Diomande abgeschlossen hatte, welcher gemäss der deutschen Bild bis am 31. Dezember 2027 gültig sei. Weil es solche Exklusivvereinbarungen in Deutschland nicht gibt, konnte «Roc Nation» ein Schlupfloch finden. In Frankreich, wo auch der Sitz von «Maxidel» ist, wäre dieser Vertrag Gerichtsstand gewesen.
Die Agentur «Roc Nation», die von Rap-Star Jay-Z geführt wird, konnte Diomande und seine Familie mit Bonuszahlungen im hohen sechsstelligen Bereich überzeugen. Die US-Firma hofft nun natürlich auf einen Millionenregen durch einen möglichen Diomande-Transfer, aber gemäss der «Bild» wurden rechtlich noch nicht alle Ansprüche an «Maxidel» abgegolten.
Wie sehr dieses Berater-Chaos die Madrilenen beschäftigt, ist unklar. Aktuell befindet sich Diomandes Verein Leipzig im Trainingslager, aber ohne den 19-Jährigen. Diomande ist gemäss Trainer Martin Demichelis «richtig krank». (riz)
