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Sportnews-Ticker: Noah Lyles mit Jahresweltbestzeit

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Lyles mit Jahresweltbestzeit ++ Sinner und Djokovic nicht in Montreal

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
25.07.2026, 11:5925.07.2026, 11:59
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Lyles mit Jahresweltbestzeit
Der Sprintkönig Noah Lyles gewann in der Nacht auf Samstag bei den US-Leichtathletik-Meisterschaften in New York City seinen dritten US-Meistertitel über 100 m. Dabei egalisierte der Olympiasieger in 9,79 Sekunden seine persönliche Bestzeit vom Goldlauf in Paris 2024 und stellte er gleichzeitig die weltbeste Leistung des Jahres auf, die der Jamaikaner Oblique Seville innehatte (9,82).

Lyles legte auf den letzten 30 Metern einen fulminanten Endspurt hin und setzte sich souverän vor dem Routinier Ronnie Baker und Kenny Bednarek (beide 9,88 Sekunden) durch.

Bei den Frauen siegte Sha'Carri Richardson, Weltmeisterin von 2023 und Silbermedaillengewinnerin bei den Olympischen Spielen 2024. In 10,77 Sekunden sicherte sie sich ihren dritten nationalen Titel über 100 m. (lak/sda/afp)
Sinner und Djokovic in Montreal nicht dabei
Jannik Sinner (ATP 1) und Novak Djokovic (ATP 7) werden am Masters-1000-Turnier in Montreal Anfang August nicht teilnehmen. Wie die Organisatoren mitteilten, zogen sie sich aus dem Teilnehmerfeld zurück.

«Nachdem ich alle Faktoren gemeinsam mit meinem Team sorgfältig abgewogen habe, haben wir den schwierigen Entscheid getroffen, uns aus Montreal zurückzuziehen», erklärte Sinner, der zuletzt in Wimbledon gewann. «Es ist nie einfach, so ein wichtiges Turnier zu verpassen, aber wir glauben, dass es der richtige Entscheid ist, meine Gesundheit zu priorisieren.» (nih/sda)


Hüsler und Dietrich in den Halbfinals
Die Schweizer Tenniscracks haben das Heimpublikum am Zug Open auch am Freitag nicht enttäuscht. Marc-Andrea Hüsler verlängerte seine Karriere mit einem Sieg gegen Dominic Stricker um mindestens einen Tag, Dylan Dietrich zog ebenfalls in die Halbfinals ein.

Hüsler (ATP 297), der sein Karriereende nach dem Challenger-Turnier in der Zentralschweiz angekündigt hat, machte mit seinem Landsmann Stricker (ATP 357) kurzen Prozess und setzte sich in etwas mehr als einer Stunde 6:3, 6:2 durch. Dietrich, als Weltnummer 556 der beste Spieler der amerikanischen Universitätsliga, setzte seinen Lauf nach erfolgreicher Qualifikation und dem Vorstoss in die Viertelfinals fort. Der 21-jährige Zürcher bezwang den als Nummer 8 gesetzten Franzosen Harold Mayot 6:3, 6:3.

Dietrich spielt damit am Samstag gegen den Brasilianer Thiago Seyboth Wild (ATP 276) um den Finaleinzug. Hüsler bekommt es mit dem Deutschen Max Rehberg (ATP 409) zu tun. (nih/sda)
Vaduz fehlen beim Super-League-Auftakt mehrere Spieler
Vaduz muss für die kommenden Wochen und Monate auf mehrere Spieler verzichten. Wie der Verein aus Liechtenstein mitteilt, fallen Stephan Seiler, Ranjan Neelakandan und Lado Akhalaia verletzt aus.

Seiler hatte laut Verein bereits seit einiger Zeit mit Knieproblemen zu kämpfen und wurde nun operiert. Aufgrund des Eingriffs und der nun startenden Rehabilitation fällt der Mittelfeldspieler voraussichtlich mehrere Wochen aus. Ähnlich lange wird auch Akhalaia dem Aufsteiger fehlen. Der Stürmer zog sich im ersten Spiel der neuen Saison eine Schulterverletzung zu, die eine Operation nötig machte.

Voraussichtlich mehrere Monate wird Neelakandan nicht spielen können. Der 20-jährige Mittelfeldspieler zog sich im Testspiel gegen Lugano eine Knieverletzung zu und wird in den kommenden Tagen operiert.

Das erste Super-League-Spiel bestreitet Vaduz am Sonntag auswärts gegen Lugano. (nih/sda)

Van Bommel wird Trainer von Belgien
Mark van Bommel beerbt Rudi Garcia als Nationaltrainer Belgiens. Wie der Verband mitteilt, erhält der Niederländer einen bis zur EM 2028 gültigen Vertrag.

Van Bommel spielte von 2006 bis 2011 für Bayern München. Als Trainer arbeitete der frühere Mittelfeldspieler in Eindhoven, Wolfsburg sowie bei Royal Antwerpen. Seit Sommer 2024 war van Bommel vereinslos. (ram/sda/dpa)
Orlik greift mit Lustenberger zusammen
Am Sonntag findet auf dem Brünig das zweitletzte Bergfest der Saison statt. Zu Gast ist eine starke Nordostschweizer Fraktion um Schwingerkönig Armon Orlik und Werner Schlegel. Derweil will Fabian Staudenmann eine Lücke schliessen.

Der Bündner Orlik bekommt es im Anschwingen mit dem Luzerner Marc Lustenberger zu tun, der St.Galler Schlegel trifft zum Auftakt auf den Berner Eidgenossen Michael Ledermann.

In den weiteren Spitzenpaarungen des ersten Ganges kommt es zu folgenden Paarungen zwischen Eidgenossen: Marcel Bieri (ISV) - Matthieu Burger (BKSV), Matthias Aeschbacher (BKSV) - Domenic Schneider (NOSV), Joel Ambühl (ISV) - Roger Rychen (NOSV), Etienne Burger (BKSV) - Martin Roth (NOSV), Jonas Burch (ISV) - Dominik Gasser (BKSV).(car/sda)
Otamendi gibt Rücktritt aus dem Nationalteam bekannt
Nicolas Otamendi hat seinen Rücktritt aus dem argentinischen Nationalteam bekanntgegeben. Der 38-jährige Verteidiger brachte es in den vergangenen 17 Jahren auf 139 Einsätze für die «Albiceleste», mit der er 2022 den WM-Titel feierte und 2021 sowie 2024 die Copa America gewann. Bei der jüngsten WM-Finalniederlage gegen Spanien wurde er eingewechselt.

Otamendi ist derzeit in seiner Heimat bei River Plate unter Vertrag, davor spielte er unter anderem für Manchester City und Benfica Lissabon. (car/sda/dpa)


Thun vorerst ohne Käit
Der FC Thun muss in den nächsten Wochen auf Mattias Käit verzichten. Wie der Schweizer Meister mitteilt, zog sich der 27-jährige Mittelfeldspieler im Training eine Fussverletzung zu. Die getätigten Untersuchungen hätten ergeben, dass Käit dem Team «mehrere Wochen» nicht zur Verfügung steht.

Thun, das in der vergangenen Saison als Aufsteiger sensationell den Titel in der Super League holte, startet am Samstag mit dem Gastspiel in Luzern in die neue Saison. (abu/sda)
Marx und Dougoud knapp neben WM-Podest
Alena Marx und Martin Dougoud haben an den Kanu-Slalom-Weltmeisterschaften in Oklahoma City starke Leistungen gezeigt. Im olympischen Kajak-Einer klassierte sich Marx im 4. Rang, Dougoud wurde bei den Männern Fünfter.

Der Wettkampf in Oklahoma City ist der erste Anlass, der für das Qualifikationsranking der Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles zählt. Die olympischen Slalom-Wettkämpfe werden ebenfalls auf der Anlage in Oklahoma City ausgetragen. (abu/sda)


Drei Schweizer in Zug in den Viertelfinals
Die Schweizer Tennisprofis nutzen ihren Heimvorteil beim Challenger-Turnier in Zug. In den Viertelfinals vom Freitag stehen mit Marc-Andrea Hüsler, Dylan Dietrich und Dominic Stricker drei einheimische Spieler.

Bereits steht auch fest, dass mindestens ein Schweizer die Halbfinals vom Samstag erreicht. Marc-Andrea Hüsler (ATP 297), der am Zug Open sein letztes Turnier spielt, trifft in einem Linkshänder-Duell auf Dominic Stricker (ATP 357). Der Berner gewann am Donnerstagabend gegen den Slowaken Norbert Gombos (ATP 366) 6:1, 6:3. Es war inklusive Qualifikation bereits sein vierter Sieg beim viertgrössten Turnier der Schweiz. Hüsler setzte sich in zwei Sätzen gegen den Argentinier Juan Torres (ATP 283) durch.

Ebenfalls durch die Qualifikation spielte sich Dylan Dietrich (ATP 556) bis in die Viertelfinals. Nach seinem überzeugenden Sieg gegen den Spanier Max Alcala Gurri (ATP 181) trifft der beste Spieler der amerikanischen Universitätsliga nun auf den als Nummer 8 gesetzten Franzosen Harold Mayot (ATP 211). (nih/sda)
Norwegen reicht Balogun-Beschwerde bei der FIFA ein
Der Balogun-Fall verursacht im Weltfussball weiter Aufregung und Erklärungsbedarf. Nun hat Norwegens Verbandspräsidentin Lise Klaveness angekündigt, eine formelle Beschwerde bei der FIFA einzureichen. Sie wolle die Einmischung von US-Präsident Donald Trump nicht ignorieren, erklärte sie in einem Interview der englischen Zeitung «Times».

«Wer gegen eine solche Regel verstösst, begibt sich auf einen gefährlichen Weg und gefährdet den gesamten Sport», sagte die 45-Jährige. Klaveness rügte die Fifa-Funktionäre und warf ihnen vor, den Fall vertuschen zu wollen. Trump hatte FIFA-Präsident Gianni Infantino angerufen, woraufhin die Sperre von US-Stürmer Folarin Balogun aufgehoben wurde. Der US-Stürmer hatte das Achtelfinale gegen Belgien trotz einer zuvor erhaltenen Roten Karte bestritten. (abu/t-online.de)

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