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Sportnews-Ticker: Aarau verliert zum 3. Mal in Folge

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Aarau verliert zum 3. Mal in Folge +++ Nemour holt Gold am Stufenbarren

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
24.10.2026, 15:3524.10.2026, 20:30
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Carouge dreht die Partie in Aarau
Wenige Tage nach dem Cup-Coup gegen den FC Zürich kassiert der FC Aarau in der Challenge League eine Heimniederlage. Die Aargauer unterliegen Etoile Carouge vor 4852 Zuschauern im Brügglifeld 1:2. Es ist ihre dritte Ligapleite in Folge gegen die Genfer.

Henri Koide brachte Aarau bereits in der 2. Minute nach Vorarbeit von Berdan Senyurt in Führung. Nach der Pause kippte die Partie. Mathis Holcbecher glich in der 65. Minute nach einem Standard per Kopf aus. Acht Minuten vor Schluss schloss der zur Pause eingewechselte Oscar Correia einen Konter zum Siegtreffer ab. (nih/sda)

BSV Bern übersteht im Europacup auch die zweite Runde
Der BSV Bern steht in der 3. Runde des European Cup, der dritthöchsten Stufe des Handball-Europacups. Nach dem deutlichen 31:20-Heimsieg im Hinspiel gewannen die Berner gegen den italienischen Meister Pallamano Cassano Magnago mit 30:25 auch das Rückspiel. Bester Werfer der Berner war mit acht Toren Nico Eggimann.

Mit Pfadi Winterthur hat am Sonntag auch der zweite noch in diesem Wettbewerb verbliebene Schweizer Klub gute Chancen, die Sechzehntelfinals vom 21./22. und 28./29. November zu erreichen. Die Winterthurer empfangen IFK Helsinki mit einem Zehn-Tore-Vorsprung zum Rückspiel vor Heimpublikum. (nih/sda)
Nemour rehabilitiert sich mit Gold am Stufenbarren
Einen Tag nach der bitteren Enttäuschung im Mehrkampf schlägt Kaylia Nemour an der Kunstturn-WM in Rotterdam eindrucksvoll zurück. Die Algerierin gewinnt am Stufenbarren überlegen Gold.

Mit 15,333 Punkten setzte sich Nemour vor den Augen von US-Superstar Simone Biles deutlich vor der Deutschen Helen Kevric (14,833) und der Amerikanerin Skye Blakely (14,600) durch. Am Vortag hatte die Olympiasiegerin von Paris nach einem Fehler am Sprung als Vierte eine Mehrkampf-Medaille verpasst.


Gold am Sprung ging an die zweifache Olympiasiegerin Rebeca Andrade. Bei den Männern siegten am ersten Finaltag der Amerikaner Frederick Richard am Boden, der Armenier Hamlet Manukyan am Pauschenpferd und der Chinese Lan Xingyu an den Ringen. (nih/sda)
Infantino will Fragen der UEFA beantworten
FIFA-Präsident Gianni Infantino will die 42 Fragen beantworten, die ihm die UEFA Anfang der Woche zugestellt hat. Man arbeite daran und werde «natürlich alle gestellten Fragen beantworten, soweit es das Verfahren zulässt», sagte Infantino anlässlich des U15-WM-Einladungsturniers in Baku.

Der Europäische Fussballverband verlangt unter anderem Aufklärung über mögliche Interessenkonflikte im Zusammenhang mit Geschäftsbeziehungen zur Familie von US-Präsident Donald Trump sowie über den Versuch, die WM für private Investoren zu öffnen. Für die Antworten setzte sie Infantino eine Frist bis zum 2. November.

Der Vorstoss ist Teil des wachsenden Widerstands in Europa gegen den FIFA-Präsidenten. Die UEFA will bei der Wahl im März 2027 in Rabat einen Gegenkandidaten unterstützen. Gleichzeitig erhält Infantino ausserhalb Europas weiter Rückhalt. Am Freitag stellte sich auch die asiatische Konföderation AFC hinter den Walliser.

Infantino zeigte sich seinerseits zu einer Annäherung an die UEFA bereit. Unterschiedliche Meinungen seien legitim, sagte der 56-Jährige. Entscheidend sei, miteinander im Gespräch zu bleiben und am Ende die 211 Mitgliedsverbände darüber entscheiden zu lassen, wer die FIFA führen solle. (nih/sda)
Happiges Los für Wawrinka
Stan Wawrinka steht beim letzten Turnier der Karriere vor einer hohen Auftakthürde. Der 41-jährige Waadtländer (ATP 140) trifft an den Swiss Indoors in Basel auf den Tschechen Jiri Lehecka (ATP 20).

Auch die beiden anderen Schweizer mit einer Wildcard sind gefordert. Jérôme Kym (ATP 223) spielt gegen den Franzosen Arthur Rinderknech (ATP 61), Dominic Stricker (ATP 251) gegen den Norweger Casper Ruud (ATP 24).

Ruud rückt nach dem verletzungsbedingten Forfait von Alexander Bublik (ATP 19) als Nummer 8 der Setzliste nach. Dadurch trifft der topgesetzte Amerikaner Ben Shelton in der 1. Runde auf einen Qualifikanten oder Lucky Loser. Novak Djokovic (ATP 12), die Nummer 4 der Setzliste, bekommt es mit dem französischen Linkshänder Ugo Humbert (ATP 35) zu tun. (car/sda)


Djakovic verbessert Schweizer Rekord um fast neun Sekunden
Antonio Djakovic stellte in Uster über 800 m Crawl einen Schweizer Kurzbahnrekord auf. In 7:40,76 Minuten erfüllte er auch die WM-Limite.

Der 24-jährige Thurgauer senkte die Bestmarke von Paul Niederberger an den regionalen Hallenmeisterschaften um 8,85 Sekunden, wie swiss aquatics mitteilte. Die Kurzbahn-WM findet vom 1. bis 6. Dezember in Peking statt.

Zu Djakovics grössten Erfolgen zählen auf der Langbahn je zwei EM-Medaillen über 200 und 400 m Crawl: 2022 in Rom gewann er zweimal Silber, 2024 zweimal Bronze. Dazu kommt Bronze über 400 m Crawl an der Kurzbahn-WM 2021. (car/sda)


Houston überrascht gegen San Antonio
Die Houston Rockets feiern in der NBA ohne Einsatz von Clint Capela ihren zweiten Sieg im zweiten Saisonspiel. Kyshawn George verliert mit den Washington Wizards zu Hause gegen Toronto.

Houston setzte sich am Freitag bei den San Antonio Spurs 114:110 durch. Nach dem Auftakterfolg gegen Dallas gewannen die Rockets damit auch ihr zweites Derby gegen eine Mannschaft aus dem Bundesstaat Texas. Capela blieb auf der Bank. Der letztjährige Finalist San Antonio wartet dagegen nach zwei Partien noch auf den ersten Sieg.

Die Washington Wizards unterlagen den Toronto Raptors 102:112 und konnten den Auftaktsieg gegen die Milwaukee Bucks nicht bestätigen. George erzielte elf Punkte, traf aber nur zwei seiner neun Würfe aus dem Feld. Schwer wogen zudem die acht Ballverluste des Wallisers. (car/sda)


Handgelenkbruch stoppt Martin im WM-Duell mit Marquez
Jorge Martin erleidet im WM-Duell mit Marc Marquez einen schweren Rückschlag. Nach dem Sturz im Sprint fällt der Spanier mit einem gebrochenen rechten Handgelenk für den Grand Prix von Australien am Sonntag aus. (car/sda)


Tampas Siegesserie endet gegen Colorado
Die Tampa Bay Lightning mit Janis Moser wurden in der NHL nach drei Siegen in Serie zurückgebunden. Gegen Colorado Avalanche setzte es in der Nacht auf Samstag auswärts eine 3:6-Niederlage ab.

Der Bieler Verteidiger und Stammspieler Moser ging zweimal in den Abschluss. Er bleibt aber auch nach zehn Meisterschaftspartien noch ohne Torerfolg und auch ohne Skorerpunkt. Seiner Mannschaft ist der Saisonstart mit sieben Siegen aus zehn Partien gleichwohl geglückt. (sda)


Riesenslalom der Frauen: Start verschoben
Der Start des Riesenslaloms der Frauen in Sölden wurde wegen Pistenarbeiten von 10.00 Uhr auf 10.30 Uhr verschoben.

(hah/sda)
Gladbach überrascht in Stuttgart
Borussia Mönchengladbach wendet den Bundesliga-Negativrekord ab. Nach sechs Niederlagen in Folge gewinnt das Team von Trainer Alexander Blessin auswärts gegen Stuttgart 3:2.

Nachdem der frühere St.-Gallen-Spieler Ermedin Demirovic bereits in der 5. Minute zur Führung für das Heimteam getroffen hatte, schien sich die siebte Niederlage der Gladbacher abzuzeichnen. Doch die Gäste kämpften sich beharrlich zurück ins Spiel, glichen noch vor der Pause aus und nutzten ihre Chancen in der zweiten Halbzeit konsequent.

Mit seinem zweiten Treffer verkürzte Demirovic zwar noch, für mehr reichte es den Stuttgartern jedoch nicht. Einmal mehr scheint die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeness die Strapazen aus der Champions League nicht gut verkraftet zu haben. Für den Vierten der letzten Saison, bei dem Luca Jaquez nicht im Aufgebot stand und Leonidas Stergiou 90 Minuten auf der Ersatzbank blieb, war es bereits die fünfte Niederlage in der Meisterschaft.

Für Mönchengladbach kam der erste Saisonsieg derweil überraschend, hatte das Team doch zahlreiche Ausfälle zu verkraften. Nachdem auch noch Abwehrspieler Kevin Diks kurzfristig ausgefallen war, fehlten den Gladbachern gleich zehn Spieler verletzungsbedingt. (con/sda)

Jepchirchir wegen EPO-Verdachts suspendiert
Die kenianische Marathon-Weltmeisterin Peres Jepchirchir ist nach einem positiven EPO-Befund provisorisch suspendiert worden. Das teilte die Integritätskommission des Leichtathletik-Weltverbands (AIU) am Freitag mit. Die 33-Jährige war im Vorfeld des Sydney-Marathons kontrolliert worden, den sie am 30. August gewonnen hatte. Die Analysen ergaben Spuren von EPO.

Jepchirchir wurde 2025 in Tokio Marathon-Weltmeisterin und hatte 2021 ebenfalls in Japans Hauptstadt Olympia-Gold gewonnen. Zudem siegte die ehemalige Halbmarathon-Weltrekordhalterin unter anderem bei den Marathons in London 2024, Boston 2022 und New York 2021. (riz/sda/dpa)
Jolanda Neffs Zukunft ist geklärt
Die sportliche Zukunft von Jolanda Neff ist geklärt. Die Mountainbike-Olympiasiegerin von Tokio fährt in den nächsten zwei Saisons für das belgische Team Fenix-Premier Tech. Die bald 34-jährige Ostschweizerin musste sich nach einem neuen Arbeitgeber umsehen, weil sich ihr bisheriges Team Cannondale Factory Racing aus dem Rennsport zurückzog. In Belgien erhält Neff einen bis Ende 2028 gültigen Vertrag.

Ihr neues Team deutete an, dass Neff künftig neben dem Mountainbike auch wieder vermehrt bei Quer- und Strassenrennen zum Einsatz kommen könnte. Bei Fenix-Premier Tech wird die Schweizerin unter anderen Teamkollegin der Niederländerin Puck Pieterse, die in allen drei Disziplinen zur Weltspitze gehört. (riz/sda)
Zürich will Leichtathletik-EM 2034 ausrichten
Zürich soll 20 Jahre nach der letzten Austragung erneut Schauplatz einer Leichtathletik-Europameisterschaft werden. Swiss Athletics und Weltklasse Zürich wollen sich gemeinsam für die Titelkämpfe 2034 bewerben. Wie Swiss Athletics und Weltklasse Zürich am Freitag in einer gemeinsamen Medienmitteilung bekanntgaben, wird eine Durchführung im Rahmen eines Multisport-Anlasses mit weiteren Europameisterschaften in der Schweiz bevorzugt.

Bis zur Vergabe der EM 2034, die frühestens 2030 erwartet wird, bleibt Zeit, die Finanzierung und die organisatorischen Rahmenbedingungen zu klären. Parallel dazu wird geprüft, ob die Titelkämpfe in einen grösseren Multisport-Anlass eingebettet werden können. (riz/sda)


Estudiantes folgt Palmeiras in den Final
Die Finalisten der Copa Libertadores 2026 stehen fest. Palmeiras trifft am 28. November in Montevideo auf das argentinische Team Estudiantes aus La Plata.

Wie schon im ersten Halbfinal fiel auch im zweiten die Entscheidung erst im Penaltyschiessen. Estudiantes setzte sich gegen Flamengo aus Rio de Janeiro durch. Nach dem torlosen Hinspiel endete auch das Rückspiel im Maracanã-Stadion 0:0. Dies, obwohl die Brasilianer ab der 50. Minute nach einer Gelb-Roten Karte gegen Baltasar Rodriguez in Überzahl agierten. Im Penaltyschiessen behielt Estudiantes mit 3:2 die Oberhand. Matchwinner war Fernando Muslera, der langjährige Goalie von Galatasaray Istanbul, der gleich drei Versuche der Gastgeber parierte. (abu/sda)

Seifert zum dritten Mal in Folge in den Top Ten
Der Japaner Daiki Hashimoto wird in Rotterdam zum vierten Mal in Folge Mehrkampf-Weltmeister der Kunstturner. Vor einem Jahr hatte der Schweizer Noe Seifert in Jakarta sensationell die Bronzemedaille im Mehrkampf gewonnen. Nun bestätigte der 27-jährige Aargauer seinen Platz in der Weltelite mit einem feinen 10. Platz. Seifert turnte sich an der dritten WM in Folge in die Top Ten im Mehrkampf. Mit 81,198 Punkten blieb er 1,8 Punkte unter seinem Wert vom letzten Jahr. Er wird auch noch im Barrenfinal vom Samstag stehen.

Der zweite Schweizer Florian Langenegger patzte mit einem Sturz am Pferdpauschen und klassierte sich im 16. Rang. Die Entscheidung um den WM-Titel fiel am Reck, für die beiden topplatzierten Daiki Hashimoto und Arsenii Duchno das letzte Gerät. Der erst 18-jährige Russe leistete sich zu viele Fehler und fiel bis auf Platz 7 zurück. Der Japaner zeigte hingegen eine brillante Übung und holte sein viertes Gold in Folge. Silber ging mit stattlichem Rückstand an den Chinesen Yang Haonan, Bronze an den Briten Joe Fraser. (riz/sda)
Cobolli zu stark für Wawrinka
Stan Wawrinka gelingt am ATP-Hallenturnier in Lyon kein zweiter Sieg. Im Achtelfinal unterliegt er dem topgesetzten Flavio Cobolli 2:6, 4:6. 24 Stunden nach seinem fast dreistündigen Effort gegen Martin Landaluce konnte Wawrinka dem French-Open-Finalisten Cobolli keinen ernsthaften Widerstand leisten. Im ersten Satz musste er seinen Aufschlag zum 2:3 und zum 2:5 abgeben, im zweiten zum 1:2. Nach 68 Minuten nutzte der Weltranglisten-Sechste seinen ersten Matchball.

Dennoch dürfte Wawrinka mit einem guten Gefühl zu seinem Abschied an den Swiss Indoors in Basel leisten. Gegen den Spanier Landaluce gewann er erstmals seit Februar gegen einen Top-100-Spieler und musste dabei seinen Service nie abgeben. (riz/sda)
Erste Klub-WM der Frauen in den USA
Die offiziell erste Klub-Weltmeisterschaft der Fussballerinnen findet vom 5. bis 30. Januar 2028 in den USA statt. Teilnehmen werden 19 Teams aus allen sechs Kontinentalverbänden, wie der Weltverband FIFA mitteilte. Um sich für die Klub-WM zu qualifizieren, ist das Abschneiden im höchsten kontinentalen Wettbewerb in den vorherigen vier Jahren entscheidend.

Automatisch gesetzt sind die Königsklassen-Gewinner der Jahre 2024 bis 2027, aus Europa also Arsenal (2025) und der FC Barcelona (2024, 2026). Insgesamt vergibt die FIFA sechs Plätze an Klubs aus Europa. Wie Arsenal und Barça sind Gotham FC (USA), Club America Femenil (Mexiko), Naegohyang Women's FC (Nordkorea), Corinthians aus São Paulo (Brasilien) und Wuhan Jiangda WFC (China) bereits für die Klub-WM qualifiziert. (riz/sda)
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