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Sportnews-Ticker: Norwegen reicht Beschwerde im Fall Balogun ein

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Norwegen reicht Beschwerde im Fall Balogun ein +++ Klopp-Vorstellung am Freitagmorgen?

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
23.07.2026, 14:3123.07.2026, 14:31
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Norwegen reicht Balogun-Beschwerde bei der FIFA ein
Der Balogun-Fall verursacht im Weltfussball weiter Aufregung und Erklärungsbedarf. Nun hat Norwegens Verbandspräsidentin Lise Klaveness angekündigt, eine formelle Beschwerde bei der FIFA einzureichen. Sie wolle die Einmischung von US-Präsident Donald Trump nicht ignorieren, erklärte sie in einem Interview der englischen Zeitung «Times».

«Wer gegen eine solche Regel verstösst, begibt sich auf einen gefährlichen Weg und gefährdet den gesamten Sport», sagte die 45-Jährige. Klaveness rügte die Fifa-Funktionäre und warf ihnen vor, den Fall vertuschen zu wollen. Trump hatte FIFA-Präsident Gianni Infantino angerufen, woraufhin die Sperre von US-Stürmer Folarin Balogun aufgehoben wurde. Der US-Stürmer hatte das Achtelfinale gegen Belgien trotz einer zuvor erhaltenen Roten Karte bestritten. (abu/t-online.de)

Klopp-Vorstellung am Freitag? DFB plant Pressekonferenz
Wird morgen Jürgen Klopp offiziell als neuer deutscher Nationaltrainer vorgestellt? Das behaupten zumindest diverse deutsche Medien, denn der Deutsche Fussballbund (DFB) hat für den Freitagmorgen um 11 Uhr eine Pressekonferenz angesetzt. Klopp ist der Wunschkandidat für die Nachfolge von Julian Nagelsmann und befand sich in den letzten Tagen und Woche in intensiven Verhandlungen mit dem DFB. (abu/t-online.de)
Doppelter Aufstieg für GC Basketball Zürich
GC Basketball Zürich hat Historisches geschafft. Nach dem Gewinn des Meistertitels in der Nationalliga B steigen sowohl die Männer- als auch die Frauen-Equipe in die höchste Schweizer Liga auf.

Nach der doppelten Promotion wird GC Basketball Zürich in der kommenden Saison der einzige Schweizer Basketballverein sein, dessen Männer- und Frauenteam unter derselben Vereinsstruktur gleichzeitig in der Swiss Basketball League vertreten sind. (abu/sda)


Kein zweiter Exploit von Feldbausch in Kitzbühel
Dem jungen Schweizer Tennisprofi Kilian Feldbausch gelingt beim ATP-Sandplatzturnier in Kitzbühel kein zweiter Exploit. Er zeigt sein Potenzial aber auch gegen den als Nummer 5 gesetzten Ignacio Buse. Am Dienstag hatte Kilian Feldbausch (ATP 284) im Tiroler Wintersportort erstmals eine Partie auf der ATP Tour gewonnen, einen Tag später ging dem 20-jährigen Genfer ein wenig die Puste aus. Nach starkem Start unterlag er Ignacio Buse, der Nummer 35 der Welt, in knapp zwei Stunden 6:2, 2:6, 2:6.

Dennoch demonstrierte der 1,91 m grosse Romand in den letzten Wochen, dass er auf diesem Niveau mithalten kann. Nach einem ersten Sieg auf Challenger-Stufe unterlag er auch in Gstaad bei seinem ATP-Debüt in der 1. Runde nur knapp in drei Sätzen gegen den Top-50-Spieler Miomir Kecmanovic. Im Ranking verbessert sich Feldbausch um knapp 50 Plätze und wird eine klare persönliche Bestmarke erreichen. (riz/sda)
Petition gegen Rassismus im Fussball überreicht
Die Petition «Stopp dem Rassismus im Schweizer Fussball» ist am Mittwochmittag in Muri bei Bern dem Schweizerischen Fussballverband überreicht worden. Für das Anliegen kamen 12'600 Unterschriften zusammen. Die Petition fordert klare Interventionsprotokolle bei rassistischen Vorfällen, transparente Verfahren, konsequente Sanktionen sowie Präventionsarbeit in den Vereinen.

Auslöser der Petition war ein rassistischer Vorfall bei einem 1.-Liga-Spiel gewesen. Damals sei die Fussballerin Jasmine Imboden mit kenianisch-schweizerischen Wurzeln rassistisch beschimpft worden. Zwar habe der Fussballverband den verantwortlichen Verein mit einer Busse von 500 Franken sanktioniert. Für Imboden reiche diese Massnahme aber nicht aus. Wer Rassismus erlebe, habe Anspruch auf Schutz, es brauche klarere Konsequenzen für die Täterinnen und Täter, lässt sie sich in der Medienmitteilung zitieren. (ram/sda)
Waltert verliert nach klarer Führung
Simona Waltert hat beim WTA-Sandplatz-Turnier in Hamburg einen Prestigesieg auf ärgerliche Weise verpasst. In der 1. Runde unterlag sie der Ägypterin Mayar Sherif 7:5, 4:6, 6:7 (3:7).

Die 25-jährige Churerin führte im Entscheidungssatz bei eigenem Aufschlag 3:1 und 40:0, gab diese Führung aber noch aus den Händen. So ging Waltert im sechsten WTA-Turnier in Folge in der 1. Runde als Verliererin vom Platz.(ram/sda)
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