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Sportnews-Ticker: Corinne Suter startet beim Riesenslalom in Sölden

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Suter und Caviezel starten in Sölden +++ WM-Ort Narvik verzichtet auf Weltcuprennen

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
19.10.2026, 11:1919.10.2026, 16:00
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Narvik führt Weltcup nicht aus
Die im März geplanten alpinen Weltcup-Rennen der Frauen im norwegischen WM-Ort Narvik finden nicht statt. Wie die FIS einige Tage vor dem Saisonstart in Sölden mitteilt, hat das lokale Organisationskomitee beschlossen, sich von der Ausrichtung des Wettbewerbs zurückzuziehen.

Der Entscheid sei nach einer Bewertung der Risiken gefallen, die mit der rechtzeitigen Fertigstellung der Anlage für die Abfahrts- und Super-G-Rennen der Frauen im März verbunden seien. Zwar wäre es laut dem lokalen Organisationskomitee theoretisch möglich, das Projekt rechtzeitig fertigzustellen, zu testen, in Betrieb zu nehmen und zu genehmigen, dabei müsste jedoch erhebliches Risiko eingegangen werden. Dies könne man sich bei einem Weltcup «nicht leisten», so FIS-Rennchef Peter Gerdol.

«Der Entscheid auf die Weltcup-Rennen zu verzichten, ändert nichts an unseren Ambitionen für die WM 2029», wird Knut-Eirik Dybdal, CEO des lokalen Organisators, in der Mitteilung zitiert. Wo der Weltcup stattdessen ausgetragen wird, soll in Kürze bekanntgegeben werden. (nih/sda)
Caviezel im Aufgebot für den Riesenslalom in Sölden
Bei den Männern werden acht Schweizer den Riesenslalom in Sölden bestreiten. Neben den Routiniers rund um Marco Odermatt und Loïc Meillard wird der 21-jährige Giuliano Fux zu seiner Premiere in Sölden kommen. Der Junioren-Weltmeister im Slalom bestritt bisher ein Weltcup-Rennen – im März fuhr er in Lillehammer den Slalom, schied im ersten Lauf aber aus.

Auch Gino Caviezel steht im Aufgebot von Swiss-Ski. Der 34-Jährige bestritt, seit er sich im Dezember 2024 im rechten Knie verletzte, nur ein einziges Rennen: den Riesenslalom in Schladming zu Beginn dieses Jahres. Mehr Rennen fuhr er im vergangenen Winter nicht, um seinen Verletztenstatus nicht zu verlieren. (nih/sda)
Suter in Sölden erstmals seit drei Jahren wieder am Start
Mit dem Riesenslalom in Sölden wird am kommenden Wochenende die Weltcup-Saison im Ski alpin eröffnet. Für die Schweiz werden, wie Swiss-Ski am Montag verkündet, zehn Athletinnen an den Start gehen. Darunter auch Corinne Suter, die erstmals seit dem Saisonstart 2023 wieder einen Riesenslalom bestreitet.

Erstmals in Sölden am Start stehen wird Sina Fausch. Die 21-Jährige bestritt bisher erst ein Weltcup-Rennen: den Super-G im Januar dieses Jahres in Tarvisio. Bereits vier Weltcup-Starts auf dem Konto hat die zwei Jahre jüngere Dania Allenbach. Auch sie steht nun vor ihrer Sölden-Premiere.

Beste Chancen auf eine Top-Platzierung dürften Wendy Holdener und Camille Rast haben.
Zwei weitere WM-Medaillen für die Schweiz
Zum Abschluss der 300m-Weltmeisterschaften in Kairo gewinnt die Schweiz zwei weitere Medaillen. Gilles Dufaux sicherte sich im Dreistellungsmatch Open mit dem Standardgewehr die Silbermedaille. Der 31-Jährige musste sich mit 583 Punkten und 20 Innenzehnern nur dem Rumänen Peter Sidi geschlagen geben.

Pascal Bachmann-Senti gewann mit dem Kleinkaliber-Gewehr liegend die Bronzemedaille. Dabei hatte er mit 597 gleich viele Punkte wie der neue Weltmeister Aleski Leppä aus Finnland und der Slowene Robert Markoja. Über Gold, Silber und Bronze entschieden die Innenzehner.

Für Dufaux und Bachmann-Senti waren es nach zwei Auszeichnungen im Team die jeweils dritten Medaillen an der am Montag zu Ende gegangenen Weltmeisterschaften. Die Schweizer Delegation holte mit je zwei Silber- und Bronzemedaillen soviel Edelmetall wie keine andere Nation. (nih/sda)
Team Schwaller gewinnt Grand-Slam-Auftakt
Das Curling-Team um Skip Yannick Schwaller zeigt sich in Frühform. In Victoria in Kanada gewinnen die Schweizer das erste Grand-Slam-Turnier der Saison.

Der Final gegen das norwegische Team um Skip Magnus Ramsfjell war eine deutliche Angelegenheit. Im dritten End stahl das Team Schwaller gleich vier Steine und erhöhte die Führung auf 5:0. Bereits nach sechs Ends gaben die Norweger beim Stand von 7:3 aus Schweizer Sicht auf.

Mit ihrem zweiten Sieg in der prestigeträchtigen Serie unterstrichen Schwaller, Pablo Lachat-Couchepin, Sven Michel und Benoît Schwarz-Van Berkel ihre neue Position an der Spitze der Weltrangliste. (nih/sda)
Golubic übersteht die erste Runde
Am WTA-250-Turnier in Osaka steht Viktorija Golubic in der zweiten Runde. Die Schweizerin besiegt die Japanerin Mai Hontama 6:3, 6:1.

Nach einem Fehlstart, bei dem Golubic (WTA 82) ihre ersten beiden Aufschlagsspiele abgab, wurde die 34-Jährige ihrer Favoritenrolle gerecht. Die Zürcherin, die in der Weltrangliste 84 Plätze vor der mit einer Wildcard gestarteten Japanerin klassiert ist, gewann zehn Games in Folge und entschied damit auch das zweite Duell mit Hontama für sich.

In der zweiten Runde des Turniers in der japanischen Millionenstadt trifft Golubic auf die Britin Katie Boulter oder die Japanerin Himeno Sakatsume. (nih/sda)
YB – Basel und St. Gallen – Lugano im Cup-Achtelfinal
In den Achtelfinals kommt es im Schweizer Cup zu drei Duellen zwischen Mannschaften aus der Super League: Young Boys - Basel, St. Gallen - Lugano und Lausanne-Sport - Grasshoppers.

Zudem stehen sich in Partien zwischen Vertretern der zwei höchsten Ligen Yverdon und Thun, Wil und Luzern, Stade Lausanne-Ouchy und Sion sowie Neuchâtel Xamax und Servette gegenüber. Der SC Brühl aus der Promotion League empfängt den zweitklassigen FC Aarau, der mit dem Sieg gegen den FC Zürich für die Überraschung der Sechzehntelfinals gesorgt hat. Die Achtelfinals finden zwischen dem 1. und 3. Dezember statt. (nih/sda)
Max Franz zieht Schlussstrich
Der österreichische Speedspezialist Max Franz beendet seine Karriere. Der Abfahrts-WM-Dritte von 2017 zieht aus gesundheitlichen Gründen einen Schlussstrich. Der 37-jährige Speedspezialist hatte aufgrund schwerer Beinverletzungen nach einem Trainingssturz im November 2022 in den vergangenen Jahren mit grossen Problemen zu kämpfen.

«Der Skisport war mein Leben. Er hat mich geprägt und mir unvergessliche Momente geschenkt. Doch zu meinem Weg gehörten nicht nur Erfolge, sondern auch viele Rückschläge», schrieb der Abfahrts-WM-Dritte von 2017 in St. Moritz auf Instagram. «Ich bin oft gestürzt, war oft verletzt und musste mich immer wieder zurückkämpfen. Besonders der schwere Sturz in Copper Mountain 2022 mit zwei gebrochenen Beinen und zahlreichen Operationen hat mein Leben verändert», so der Sieger von zwei Weltcup-Abfahrten und einem Super-G.

Eine nachhaltige Rückkehr ins Renngeschehen gelang dem zehnmal auf das Weltcup-Podest gekommenen Wahl-Salzburger, der bei seinem einzigen Renneinsatz im Dezember des Vorjahres in Gröden ausschied, aber nicht mehr. (nih/sda/apa)
Küng beim Chrono des Nations Dritter
Der Schweizer Stefan Küng belegt beim Zeitfahren Chrono des Nations hinter dem Belgier Remco Evenepoel und dem Australier Jay Vine den 3. Platz.

Beim Zeitfahren über 45,4 km nahe der französischen Atlantikküste triumphiert der Topfavorit Remco Evenepoel erstmals und hochüberlegen mit einem Stundenmittel von 54,6 km/h. Der Zeitfahr-Weltmeister der letzten vier Jahre distanzierte den Australier Jay Vine um 2:11 Minuten. Der Thurgauer Stefan Küng verlor 2:27 auf den Belgier und belegte wie im letzten Jahr den 3. Platz. 2021, 2022 und 2024 hatte er beim einst als inoffizielle Zeitfahr-Weltmeisterschaften bezeichneten Anlass gewonnen. In den letzten Jahren hat das Rennen an Bedeutung verloren, doch Evenepoel konnte nun eine weitere Lücke in seinem Palmarès schliessen. (abu/sda)



Seifert im Barren- und Mehrkampffinal, Männer im Teamfinal
Die Gerätefinals der Männer gehen an der Kunstturn-WM in Kairo am nächsten Wochenende mit Schweizer Beteiligung über die Bühne. Noé Seifert qualifizierte sich am Samstag am Barren und steht wie Florian Langenegger im Mehrkampffinal. Im Kollektiv erfüllten die Schweizer die Vorgabe für die Teilnahme am Teamfinal vom Dienstagabend.

2025 hatte Seifert an der WM in Jakarta sensationell Bronze im Mehrkampf und damit die erste Schweizer WM-Medaille in der Königsdisziplin seit 75 Jahren gewonnen. Zum 6. Platz in der Team-Qualifikation trugen neben Seifert und Langenegger Matteo und Luca Giubellini, Mattia Piffaretti und Dominic Tamsel bei. (abu/sda)


Davidovich Fokina siegt in Schanghai
Alejandro Davidovich Fokina feiert beim Masters in Schanghai den grössten Erfolg seiner Karriere. Er setzt sich im rein spanischen Final gegen Rafael Jodar 1:6, 7:6 (7:5), 6:4 durch.

Für den 27-jährigen Davidovich Fokina ist es der erste Turniersieg auf ATP-1000-Stufe. Zuvor hatte er in diesem Jahr auf Mallorca und in Chengdu seine ersten beiden ATP-Titel gewonnen. Im Halbfinal hatte er mit Alexander Zverev den künftigen Weltranglistenersten ausgeschaltet. (abu/sda)

Messi brilliert gegen Embolo
Lionel Messi ist in der amerikanischen MLS von Breel Embolo und Atlanta United nicht zu stoppen. Mit zwei weiteren Toren und einer Vorlage nähert sich der 39-jährige Argentinier einem Ligarekord weiter an.

Messi traf beim 3:1 von Inter Miami gegen Atlanta in der zweiten Halbzeit binnen vier Minuten doppelt. Der achtfache Weltfussballer kommt damit in dieser Saison auf 25 Tore und steht an der Spitze der Torschützenliste. Insgesamt war er an 40 Toren beteiligt – zum Rekord von Carlos Vela aus der Saison 2019 fehlen ihm bei noch vier Spielen vor den Playoffs noch neun Torbeteiligungen.

Embolo steht nach acht MLS-Einsätzen bei zwei Toren und wird die Playoffs mit Atlanta kaum mehr erreichen. Gegen Messis Inter kam er zweimal zum Abschluss, brachte den Ball dabei aber nicht aufs Tor. (abu/sda)

Erster World-Tour-Sieg von Jarno Widar
Jarno Widar hat seinen ersten Sieg auf der World Tour errungen. Der 20-jährige Belgier gewann am Sonntag an der Guangxi-Rundfahrt die sechste und letzte Etappe und setzte sich in der Gesamtwertung vor dem Briten Tom Pidcock und dem Franzosen Louis Barré durch.

Widar gehört zu den grössten Talenten im Radsport neben dem gleichaltrigen Paul Seixas. Wegen körperlicher Probleme hatte er einen schwierigen Saisonstart, zuletzt nahm er aber Fahrt auf und feierte Anfang Oktober bei der «Tre Valli Varesine» seinen ersten Sieg bei den Profis. Den Triumph beim Etappenrennen in China machte er am Sonntag perfekt, indem er sich im Schlussanstieg der Königsetappe als stärker als Pidcock und der Rest erwies.

Robin Froideveaux, der einzige Schweizer im Teilnehmerfeld, belegte im Schlussklassement den 97. Platz.

(sda/afp)

Dubois verteidigt WM-Titel
Daniel Dubois hat im Duell der britischen Knockout-Spezialisten auch den Rückkampf gegen Fabio Wardley gewonnen und den Weltmeistertitel im Schwergewicht nach Version der WBO verteidigt. Schiedsrichter Steve Gray beendete den Kampf in London schon in der zweiten Runde, praktisch zeitgleich warf Wardleys Coach Ben Davison das Handtuch.

Gegen seinen drei Jahre jüngeren Kontrahenten hatte Wardley dieses Mal keine Chance. Schon nach 17 Sekunden schickte Dubois Wardley das erste Mal auf den Boden. Das erste Duell war im Mai noch über elf Runden gegangen. Für Wardley war es die zweite Niederlage seiner Profi-Karriere.

(sda;dpa)

Swiss Indoors ohne Auger-Aliassime
Nach dem Vorjahressieger João Fonseca muss ein weiterer Topspieler der Swiss Indoors in Basel auf die Teilnahme an der Ausgabe 2026 verzichten. Félix Auger-Aliassime (ATP 5) gab seine Absage am Samstag auf seinem Instagram-Account bekannt.

Er habe sich in Schanghai eine Knieverletzung zugezogen und müsse eine zweiwöchige Wettkampfpause einlegen, schrieb der Kanadier. Der 26-jährige Swiss-Indoors-Sieger von 2022 und 2023 hatte in China im Achtelfinal aufgeben müssen. Er wird auch in Brüssel fehlen, wo er als Titelverteidiger angetreten wäre.

In Basel wäre Auger-Aliassime die Setznummer 2 hinter Ben Shelton gewesen. Am Samstag hatte bereits der nach zweimonatiger Verletzungspause nicht rechtzeitig fitte João Fonseca Forfait erklärt. Das Turnier beginnt am 26. Oktober.

(sda)
Chelseas Emiliano Martinez nach Zusammenstoss im Spital
Der argentinische Goalie Emiliano Martinez vom FC Chelsea muss nach einem Zusammenstoss im Premier-League-Spiel gegen Everton mehrere Minuten lang behandelt und danach vom Platz getragen werden.

Der Unfall ereignete sich in der 75. Minute bei einem Zweikampf um den Ball. Martinez und Jarrad Branthwaite stiessen mit den Köpfen zusammen und sackten zu Boden. Das Spiel wurde rund zehn Minuten unterbrochen. Martinez musste auf dem Platz medizinisch versorgt werden. Er wurde daraufhin direkt ins Spital gebracht. Branthwaite konnte nach einer Behandlung eigenständig aufstehen und weiterspielen. (abu/sda/dpa)




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