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Sportnews-Ticker: Philippinerin schreibt Tennis-Geschichte

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Philippinerin schreibt Tennis-Geschichte +++ FCSG verliert Assistenztrainer Compper

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
03.08.2026, 19:4203.08.2026, 19:52
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Marvin Compper von St. Gallen zu Antwerpen
Marvin Compper, der Assistenztrainer des FC St. Gallen, wird Chefcoach von Royal Antwerpen. Wie der Super-League-Klub mitteilte, wurde der Vertrag mit dem 41-jährigen deutsch-französischen Doppelbürger im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst. Damit wurde für Compper der Weg frei für seinen ersten Job als Cheftrainer.

In den letzten zwei Jahren war der frühere Verteidiger Teil des Trainerstabs von Enrico Maassen. In diesem Sommer schloss er den Lehrgang für die UEFA-Pro-Lizenz erfolgreich ab. Bei Royal Antwerpen wird er unter anderem den Berner Stürmer Michael Frey coachen. (nih/sda)

Alexandra Eala schreibt Geschichte
Als erste Spielerin der Philippinen triumphiert Alexandra Eala bei einem WTA-Turnier. Die 21-Jährige gewinnt den Final des WTA-500-Turniers von Washington gegen die topgesetzte Amerikanerin Jessica Pegula 4:6, 6:4, 6:0.

Der Aufstieg von Eala erreichte in Washington D.C. seinen vorläufigen Höhepunkt. Die frühere US-Open-Juniorensiegerin bezwang nach Leylah Fernandez (WTA 34), Jelina Switolina (WTA 10) und Naomi Osaka (WTA 13) eine dritte namhafte Gegnerin in Folge auf überzeugende Art. War sie in den letzten drei Runden ohne Satzverlust geblieben, gelang ihr im Final ein starkes Comeback.

Beim Stand von 4:6, 2:1 war das Endspiel am Sonntagabend wegen Regenfällen unterbrochen worden. Bei der Reprise am Montag dominierte Eala deutlich. Mit sieben gewonnenen Games in Folge sicherte sie sich den Titel des mit 1,64 Millionen Dollar dotierten Turniers. In der Weltrangliste wird sie erstmals in den Top 20 vertreten sein. (nih/sda)
Pogacar bestätigt Vuelta-Teilnahme
Wenn am 22. August mit der Vuelta a España die dritte und letzte Grand Tour dieses Jahres beginnt, wird auch Tadej Pogacar am Start stehen. Sein Team UAE Emirates bestätigte am Montag seine Teilnahme.

Erst vor Wochenfrist feierte Pogacar seinen fünften Gesamtsieg bei der Tour de France. Den Giro d'Italia gewann er 2024 bei seiner ersten und bislang einzigen Teilnahme. Nun fehlt dem zweifachen Weltmeister nur noch der Triumph bei der Spanien-Rundfahrt, um seine Grand-Tour-Sammlung zu komplettieren. Bei seiner bislang einzigen Vuelta-Teilnahme belegte er 2019 als 20-Jähriger den 3. Gesamtrang. Es war zugleich seine erste dreiwöchige Landesrundfahrt.

Nun will Pogacar diese Lücke in seinem Palmarès schliessen und zu jenem exklusiven Kreis aufschliessen, dem seit Jonas Vingegaards Giro-Sieg im Mai acht Fahrer angehören. Alle haben in ihrer Karriere die drei grossen Landesrundfahrten mindestens einmal gewonnen. Der Start zur 81. Ausgabe der Vuelta erfolgt am 22. August mit einem Einzelzeitfahren in Pogacars Wahlheimat Monaco. (riz/sda)

Golubic in Toronto in der 2. Runde
Viktorija Golubic (WTA 51) steht beim WTA-1000-Turnier in Toronto in der 2. Runde. Am Sonntagabend setzte sich die 33-jährige Zürcherin 7:6 (9:7), 6:4 gegen die fünfzehn Positionen schlechter klassierte Kimberly Birrell durch.

In der 2. Runde trifft Golubic auf die als Nummer 31 gesetzte Kroatin Donna Vekic. Belinda Bencic geniesst als Nummer 12 in der kanadischen Metropole ein Freilos. (abu/sda)


16-jährige Russin gewinnt bei WTA-Debüt
Die 16-jährige Russin Kristina Liutowa gewann beim Hartplatz-Turnier in Memphis gleich das erste WTA-Turnier, bei dem sie im Hauptfeld stand. Die Qualifikantin und Nummer 229 der Welt setzte sich im Final 1:6, 6:1, 6:3 gegen die Tschechin Darja Vidmanova (WTA 114) durch.

Liutowa ist die jüngste Siegerin eines WTA-Turniers seit Coco Gauff 2019 in Linz. In der Weltrangliste wird sie mehr als hundert Positionen nach oben klettern. (abu/sda)


Heimberg mit EM-Silber
Die Schweizerin Michelle Heimberg gewinnt an der EM in Paris die Silbermedaille im Wasserspringen vom 1-m-Brett. Heimberg musste sich im Final lediglich der Italienerin Chiara Pellacani geschlagen geben. Ihren zweiten EM-Titel in der nicht olympischen Disziplin nach 2023 verpasste die 26-jährige Aargauerin um gut 40 Punkte deutlich. Insgesamt gewann sie bereits ihre neunte EM-Medaille. (abu/sda)


Erneut Bronze für Para-Ruderin Ghiringhelli
Am Tag nach dem historischen EM-Titel des Frauen-Doppelvierers bleiben die Schweizer Skiff-Hoffnungen ohne Exploit. Sowohl Aurelia-Maxima Janzen als auch Kai Schätzle belegten im A-Final den letzten Platz.

Eine Medaille gab es für die Schweiz im Para-Rudern. Die 48-jährige, in Frankreich geborene Tessinerin Claire Ghiringhelli, die sich an den Paralympics in Paris mit Rang 8 ein Diplom gesichert hatte, gewann im Skiff wie im Vorjahr Bronze. Mit der Ukrainerin Anna Scheremet als Siegerin und der Niederländerin Eva Mol als Zweite präsentierte sich das Podest genau gleich wie vor einem Jahr in Plovdiv.

Mit den Weltmeisterschaften in Amsterdam folgt vom 24. bis 30. August noch der grosse Höhepunkt dieser Ruder-Saison. (riz/sda)
Silvan Hefti trifft erstmals in der MLS
Silvan Hefti erzielte sein erstes Tor in der nordamerikanischen Major League Soccer. Der Schweizer Verteidiger von DC United aus Washington verkürzte im Heimspiel gegen Nashville SC in der 56. Minute auf 1:2. Die Partie endete 2:2.

Ebenfalls seine Torpremiere in der MLS feierte Robert Lewandowski. Der vom FC Barcelona in die USA gewechselte Topstürmer erzielte beim 2:1 seiner Chicago Fire gegen den Charlotte FC beide Treffer.

Lionel Messi hingegen blieb bei seinem ersten Einsatz seit dem verlorenen WM-Final mit Argentinien gegen Spanien ohne Torerfolg. Beim 2:2 von Inter Miami gegen Columbus Crew wurde der 39-Jährige in der zweiten Halbzeit eingewechselt, vergab jedoch zwei Chancen auf den Sieg.

Derweil zeigte sich Thomas Müller vom Penaltypunkt treffsicher. Der langjährige deutsche Internationale sicherte den Vancouver Whitecaps mit einem souverän verwandelten Foulpenalty beim 1:1 gegen den Los Angeles FC einen Punkt. Den Treffer für die Gäste erzielte Südkoreas Superstar Heung-min Son. (hkl/sda)

Wieder kein Sieg für Aarau
Aarau muss weiter auf den ersten Sieg in dieser Challenge-League-Saison warten. Die Aargauer mussten sich nach der Niederlage zum Auftakt gegen Etoile Carouge (0:3) gegen Stade Lausanne-Ouchy mit einem Punkt begnügen. Kastrijot Ndau brachte Aarau zwar bereits in der achten Minute in Front, kurz nach der Pause konnte Malkot Sartoretti jedoch für die Lausanner ausgleichen.

Der letztjährige Cupfinalist war in der Folge zwar mehrheitlich spielbestimmend, konnte sich aber nicht mit dem zweiten Saisonsieg belohnen. Aufstiegsaspirant Aarau liegt bereits fünf Punkte hinter dem verlustpunktlosen Leader Xamax. (riz/sda)


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