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Sportnews-Ticker: 2 iranische Fussballerinnen in Australien eingebürgert

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Zwei iranische Fussballerinnen in Australien eingebürgert +++ Zverev früh ausgeschieden

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
06.08.2026, 06:3006.08.2026, 09:00
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Zwei iranische Fussballerinnen in Australien eingebürgert
Ihre Heimat haben sie hinter sich lassen müssen, nun haben sie in Australien eine neue gefunden: Die iranischen Fussballerinnen Fatemeh Pasandideh und Atefeh Ramezanisadeh sind eingebürgert. Die 22- und die 34-jährige Sportlerin hatten vergangenen März während des Asien Cups Asyl in Australien beantragt, fünf weitere Kolleginnen taten dies ebenfalls. Hintergrund war, dass die Mannschaft vor dem Auftaktspiel die Nationalhymne nicht mitgesungen hatte. Im Iran wurde das als Zeichen gegen die Führung in Teheran gewertet. Staatsmedien bezeichneten sie später als «Verräterinnen», auch wenn sie bei den folgenden Partien wieder mitsangen und salutierten.

Fünf der Spielerinnen kehrten nach massivem Druck auf ihre Familien schliesslich doch in den Iran zurück, Fatemeh Pasandideh und Atefeh Ramezanisadeh taten dies nicht. Nun erhielten sie bei einer Zeremonie mit Innenminister Tony Burke ihre neuen Dokumente überreicht. Die Sportlerinnen streben nun eine Profi-Karriere in Australien an. (riz/sda/dpa)


Südkoreas Verband wird in die Mangel genommen
Südkoreas Fussballverband steht im Verdacht, das Auswahlverfahren für Ex-Nationaltrainer Hong Myung-bo manipuliert zu haben. Die südkoreanische Polizei durchsuchte deswegen die Räumlichkeiten des Verbandes und stellte Unterlagen sowie elektronische Daten sicher. Wie mehrere Agenturen berichten, dreht sich der Fall um die Ernennung von Hong zum Nationaltrainer im Juli 2024. Der 57-Jährige hatte die Auswahl bereits bei der Weltmeisterschaft 2014 betreut, war damals jedoch gescheitert.

Neue Brisanz erhielt der Fall nach dem frühen Ausscheiden Südkoreas an der diesjährigen WM. Die als «Rote Teufel» bekannte Nationalmannschaft schied nach enttäuschenden Leistungen bereits in der Gruppenphase aus. Hong trat wenig später als Nationaltrainer zurück. Die Kritik ebbte damit nicht ab. Auch Präsident Lee Jae Myung verlangte Konsequenzen. Auf der Plattform X erklärte er, das Abschneiden der Mannschaft sei nicht nur überraschend schlecht, sondern geradezu absurd. (riz/sda)



Zverev kassiert Zweitrunden-Niederlage
Der French-Open-Sieger Alexander Zverev scheiterte beim Masters-1000-Turnier in Montreal überraschend in der 2. Runde. Der topgesetzte Deutsche verlor gegen den Niederländer Tallon Griekspoor in drei Sätzen 7:6 (7:3), 2:6, 4:6.

Beim Turnier in Kanada wollte sich Zverev eigentlich für das US Open in Form bringen. Doch er verlor das erste Spiel seit der Niederlage im Final von Wimbledon gegen Jannik Sinner. Das vierte und letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres beginnt am 30. August in New York. Der Top-70-Spieler Griekspoor bekommt es in der dritten Runde nun mit dem Italiener Matteo Arnaldi zu tun. (riz/sda)
Belinda Bencic startet mit Sieg in Toronto
Belinda Bencic erreicht in Toronto ohne Mühe die 3. Runde. Die 29-Jährige schlägt nach einem Freilos zum Auftakt die frühere US-Open-Siegerin Sloane Stephens mit 6:3, 6:1.

In ihrem ersten Match seit dem Achtelfinal-Out gegen Coco Gauff in Wimbledon hatte Bencic leichtes Spiel. Die Weltranglisten-14. führte gegen die im Ranking nur noch auf Platz 286 klassierte Amerikanerin fast durchgehend. Im ersten Satz gelangen ihr Breaks zum 3:1 und 6:3, im zweiten zum 2:0 und 5:1. In 96 Minuten löste Bencic gegen die 33-jährige US-Open-Siegerin von 2017 das Ticket für die 3. Runde.

Im Sechzehntelfinal trifft die an Nummer 12 gesetzte Olympiasiegerin auf die Amerikanerin Taylor Townsend (WTA 110). Das bisher einzige Duell der beiden liegt über sieben Jahre zurück. Damals gewann Bencic auf dem Sand von Charleston in zwei Sätzen.
YB Frauen verpassen Champions League
Die YB Frauen verpassen die Champions League. Die Bernerinnen scheitern in der 2. Qualifikationsrunde mit 3:4 an den Österreicherinnen von St. Pölten.

Beim ersten Auftritt am Miniturnier in St. Pölten wurde YB ein Fehlstart zum Verhängnis. Nach 39 Minuten lag der Schweizer Cup- und Playoff-Finalist der vergangenen Saison mit 0:3 in Rückstand. Die Tore von Laura Frey vor der Pause und Doppeltorschützin Maja Jelcic nach dem Seitenwechsel reichten nicht mehr, um das früh eingehandelte Handicap ganz wettzumachen, weil St. Pölten zwischenzeitlich auf 4:2 erhöhte hatte.

Am Samstag spielt YB nun um den 3. Platz in dieser Qualifikationsgruppe. Mit einem Sieg gegen SeaSters Odessa aus der Ukraine würde das Team von Trainerin Imke Wübbenhorst in der 1. Qualifikationsrunde des Europa Cups weiterspielen. Bei einer Niederlage wäre die Europacup-Saison vorzeitig zu Ende. (nih/sda)

Ken Jäger neuer HCD-Captain
Neuzugang Ken Jäger übernimmt beim HC Davos sogleich auch das Amt des Captains. Der 28-jährige Davoser kehrte auf diese Saison von Lausanne zu seinem Stammverein zurück. Jäger ist der 30. Captain in der Geschichte des HC Davos und folgt auf Matej Stransky, der nach fünf Jahren in Davos nach Tschechien zurückgekehrt ist. Als Assistenten dienen Enzo Corvi, Sven Jung, Lukas Frick und Dominik Egli. (abu)


Biels Blessing erlitt Kreuzbandriss
Der EHC Biel muss mehrere Monate ohne Niklas Blessing auskommen. Der 19-jährige Verteidiger hat sich vergangene Woche im Prospect Camp der Schweizer Nationalmannschaft in Davos einen Kreuzbandriss im einen Knie zugezogen. Laut dem Klub erfordert die Verletzung eine Operation. (abu/sda)


Zugs Mike Künzle verpasst Saisonstart
Mike Künzle wird den Start in die neue National-League-Saison verpassen. Wie sein Klub EV Zug mitteilt, laboriert der Stürmer seit Juli an einer Unterkörperverletzung und fällt noch bis mindestens Ende September aus. Die Meisterschaft beginnt am 15. September mit einer Vollrunde. (abu/sda)
Alcaraz kann auch in Cincinnati nicht antreten
Der Weltranglisten-Zweite Carlos Alcaraz muss wegen seiner Handgelenkverletzung weiter pausieren. Der Spanier kann auch an dem in der nächsten Woche beginnenden ATP-1000-Turnier in Cincinnati, Ohio, nicht teilnehmen.

Die Zwangspause von Alcaraz dauert mittlerweile vier Monate. Seinen letzten Einsatz auf der Tour bestritt er Mitte April in Barcelona. Beim Event der Kategorie 500 konnte er zum Achtelfinal gegen den Tschechen Tomas Machac nicht antreten. (abu/sda)
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