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Lara Gut-Behrami

Weltcup-Comebacks von Gut-Behrami und Gisin? Das ist der neueste Stand

Third placed Lara Gut-Behrami from Switzerland celebrates in the finish are during the second run of the Women’s Giant Slalom race of the FIS Alpine Ski World Cup season opener on the Rettenbach glaci ...
Lara Gut-Behrami will offenbar noch einmal in den Weltcup zurückkehren.Bild: keystone

Gut-Behrami schuftet fürs Comeback – Unsicherheit bei Gisin

05.08.2026, 09:4705.08.2026, 09:47

Zwei Schweizer Skigrössen stehen an einem Scheideweg. Lara Gut-Behrami hätte mittlerweile eigentlich im Ruhestand sein wollen. Doch dann zog sie sich bei einem Sturz im Speed-Training in Copper Mountain eine derart schwere Knieverletzung zu, dass sie ihre geplante Abschiedssaison verpasste.

Deshalb scheinen sich ihre Pläne nun geändert zu haben. Die 35-Jährige arbeite derzeit hart an ihrem Comeback – sofern ihr Körper mitmacht. Swiss-Ski-Alpin-Direktor Hans Flatscher glaubt daran. «Sonst würde sie nicht seit Monaten derart intensiv trainieren», sagt er im Tages-Anzeiger. Schneetrainings habe Gut-Behrami noch keine absolviert, auch wenn diese gemäss Ausrüster Head ursprünglich für Ende Juli vorgesehen gewesen wären.

Flatscher ergänzt, dass die Tessinerin bald so weit sei, dass sie auf Schnee zurückkehren könne. Gut-Behrami habe die Absicht, im August nach Valle Nevado, Chile, ins Schweizer Speed-Camp zu reisen. Wie intensiv es wird und wie es danach weitergehe, hänge davon ab, wie das Knie darauf reagiere, sagt Flatscher.

Unsicherheit bei Gisin

Bereits im letzten Frühling stand Michelle Gisin wieder auf den Skiern – für ihr Knie sei das noch viel zu früh gewesen. Die Engelbergerin leidet nach wie vor unter den Folgen ihres schweren Sturzes im Abfahrtstraining von St.Moritz – physisch und psychisch. Die 32-Jährige zog sich einen Kreuz- und Innenbandriss im linken Knie, Blessuren am rechten Handgelenk sowie eine schwere Verletzung an der Halswirbelsäule zu. Eigenen Angaben zufolge entging sie nur knapp einer Querschnittlähmung, und mit dieser Tatsache habe sie lange gekämpft.

Diesen Sommer hat Gisin deshalb noch nicht auf Schnee trainiert. Ob auch sie die Reise ins Trainingscamp nach Chile mitmachen könne, sei völlig ungewiss. «Es ist schwierig, einen Zeitplan zu erstellen. Michelle muss erst noch vollständig gesund werden», sagt Flatscher. (abu)

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