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NEW YORK, NY - AUGUST 25: Stan Wawrinka of Switzerland returns a shot against Jiri Vesely of the Czech Republic during his men's singles first round match on Day One of the 2014 US Open at the USTA Billie Jean King National Tennis Center on August 25, 2014 in the Flushing neighborhood of the Queens borough of New York City.   Matthew Stockman/Getty Images/AFP
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Pflichtaufgabe erfüllt: Wawrinka zieht dank Dreisatzsieg in die 2. Runde des US Open ein. Bild: GETTY IMAGES NORTH AMERICA

US Open, 1. Runde

Wawrinka «zufrieden, dass ich in drei Sätzen gewonnen habe» – Auftaktsieg gegen Vesely

Stanislas Wawrinka startet erfolgreich ins letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres. Der Australian-Open-Sieger ist gegen den Tschechen Jiri Vesely zwar nicht in Bestform, kann die Partie letzten Endes aber souverän in drei Sätzen mit 6:2, 7:6, 7:6 für sich entscheiden. Nun wartet auf Wawrinka der Brasilianer Thomaz Bellucci.



Stan Wawrinka startet ohne zu brillieren, aber erfolgreich in das US Open. Die Weltnummer 3 setzt sich mit 6:2, 7:6 (8:6), 7:6 (7:3) gegen den tschechischen Linkshänder Jiri Vesely (ATP 75) durch. «Ich weiss, dass ich in den ersten Runden selten mein bestes Tennis spiele», zeigte sich Wawrinka im Anschluss an seine Partie selbstkritisch. «Aber ich bin zufrieden, dass ich in drei Sätzen gewonnen habe.»

Stan Wawrinka, of Switzerland, waves to the crowd after defeating Jiri Vesely, of the Czech Republic, during the opening round of the 2014 U.S. Open tennis tournament, Monday, Aug. 25, 2014, in New York. (AP Photo/Elise Amendola)

Stan nach seinem Sieg. Bild: Elise Amendola/AP/KEYSTONE

Dass der letztjährige Halbfinalist nicht gleich in der ersten Runde sein bestes Tennis auspackte, überraschte ihn nicht sonderlich. Dennoch zeigte er oft seine Unzufriedenheit über Fehler. «Ich habe mich zum Teil zu sehr genervt», gab Wawrinka danach zu. «Ich bin eben ein Perfektionist, auch wenn ich weiss, dass ich zu Beginn eines Turniers selten auf dem höchsten Niveau spiele.»

Seit seinem Sieg am Australian Open ist er dies noch ausgeprägter. «Manchmal bin ich zu hart mit mir selber, weil mein durchschnittliches Tennis eben auch besser geworden ist.» Dabei gehe es in den ersten Runden darum, das «richtige» Tennis zu spielen und nicht das «beste».

Bruch im Spiel anfangs des zweiten Satzes

Der Lausanner hätte sich das Leben gegen den 21-jährigen Vesely etwas einfacher machen können, wenn er zu Beginn des zweiten Satzes nicht ein wenig die Konzentration verloren hätte. Den ersten Durchgang hatte der letztjährige US-Open-Halbfinalist ohne die geringsten Probleme 6:2 gewonnen, im zweiten Game des zweiten hatte er bei 0:40 drei Breakbälle. Er konnte keinen nutzen, und fortan war die Partie ein ausgeglichener Kampf. 

Wawrinka geriet sogar mit einem Break 4:5 in Rückstand, konterte aber sogleich. Im nötig gewordenen Tiebreak wehrte der 29-jährige Waadtländer einen Satzball ab, ehe er mit 8:6 die Oberhand behielt. Im dritten Satz schenkte er ein Break zum 2:1 gleich wieder her. Im Tiebreak war er jedoch erneut der solidere und nervenstärkere Spieler. Schnell zog Wawrinka auf 6:1 davon und verwertete schliesslich den dritten Matchball, den ersten bei eigenem Service, mit einem Stoppball zum Sieg. 

In der zweiten Runde erwartet den Australian-Open-Champion mit dem Brasilianer Thomaz Bellucci (ATP 91) ein weiterer Linkshänder. Das bisher einzige Duell hat der Schweizer vor zwei Jahren in Gstaad verloren (4:6, 4:6). (rey/si)

Unser Ticker zum Nachlesen:

Ticker: 25.8.14: Wawrinka - Vesely

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