Kym schafft einen Exploit und kommt an den Swiss Indoors weiter
Für den 23-jährigen Fricktaler Kym ist es das dritte Mal, dass er auf ATP-Stufe die Startrunde übersteht, die ersten beiden Male waren in Gstaad auf Sand. In der 2. Runde respektive den Achtelfinals trifft er nun auf den topgesetzten Ben Shelton oder dessen Landsmann Aleksandar Kovacevic (ATP 84).
«Gstaad oder Basel spielt eigentlich nicht so eine Rolle, es ist an beiden Orten speziell», sagt Kym, der während des Turniers zuhause in Möhlin übernachtet. «Ich war schon seit eh und je hier. Wenn ich mal von zuhause ausziehe, werde ich wohl auch nach Basel gehen.»
Kym zeigte in der St. Jakobshalle einen äusserst konzentrierten und effizienten Auftritt. Er wehrte sämtliche fünf Breakchancen von Rinderknech ab. Das fällige Tiebreak gewann er gleich mit 7:1, und als sich ihm im zweiten Satz bei 4:4 die Chance bot, nahm er dem Franzosen erstmals den Aufschlag ab. Im anschliessenden Servicegame sicherte sich der Schweizer den Sieg nach knapp eindreiviertel Stunden ohne einen weiteren Punktverlust.
Zu Beginn sei es schwierig gewesen, gibt Kym zu. «Ich hatte mir vorgenommen, nicht an den Sieg zu denken und mich nicht zu verkrampfen.» Er habe einfach versucht, das abzurufen, was er trainiere. «Dann hast du automatisch die besseren Chancen.» Nach dem gewonnenen Tiebreak gelang ihm dies ab dem zweiten Satz immer besser. (vro/sda)
