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Wawrinka nach souveränem Auftaktsieg: «Ich muss mich noch steigern»

Der Aufschlag als Wunderwaffe: Wawrinka schlägt 26 Asse.
Der Aufschlag als Wunderwaffe: Wawrinka schlägt 26 Asse.Bild: Kirsty Wigglesworth/AP/KEYSTONE

Wawrinka nach souveränem Auftaktsieg: «Ich muss mich noch steigern»

Stan Wawrinka schaltet Joao Sousa mühelos mit 6:2, 7:5, 7:6 aus und steht in der 2. Runde. Dort trifft er auf einen unbekannten Mann aus der Karibik.
29.06.2015, 20:1929.06.2015, 20:23

» Hier gibt es den Liveticker zum Nachlesen.

«Ich bin zufrieden. Es ist immer ein besonderes Gefühl hier auf dem Center Court zu spielen», sagt ein glücklicher Wawrinka kurz nach der Partie gegenüber der ATP. Tatsächlich imponierte die Vorstellung des Romands mit beispielsweise 26 Assen.

Trotzdem stapelt der French-Open-Sieger tief: «Das war ein Anfang. Ich muss mich noch steigern.» Er werde einfach Spiel für Spiel nehmen. «Der Titel bei Roland Garros hat mir viel Selbstvertrauen gegeben», so die Weltnummer 4.

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Der Matchball von Wawrinkagif: SRF

Sein bisher starkes Jahr kann Wawrinka auch einigermassen erklären: «Das Puzzle setzt sich zusammen. Ich habe meine Stärken erkannt und weiss, wie ich spielen muss.»

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Stan Wawrinka beeindruckt auf dem Center Court auch mit Zirkustricks.Bild: FACUNDO ARRIZABALAGA/EPA/KEYSTONE

In der 2. Runde kommt es jetzt nicht zum Duell mit Benjamin Becker, sondern mit Victor Estrella Burgos. Der Mann aus der Dominikanischen Republik besiegte den Deutschen in vier Sätzen. Wawrinka traf noch nie auf die 34-Jährige Weltnummer 48, der in seinem fünften Anlauf in London erstmals eine Partie gewinnen konnte.

Kein Breakball gegen Wawrinka

Wawrinka trat bei seinem ersten Auftritt in diesem Jahr auf dem Centre Court von Wimbledon von Beginn an überzeugend auf. Bereits früh gelang dem French-Open-Sieger gegen Sousa (ATP 45) das erste Break, in der Folge gab er die Kontrolle über die Partie nie mehr aus der Hand. Auch im Tiebreak des dritten Satzes blieb der Weltranglisten-Vierte unangetastet und verwertete nach weniger als zwei Stunden seinen zweiten Matchball mit einem Servicewinner zum dritten Sieg im dritten Duell mit Sousa. 

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Einer von vielen Servicewinnern: Der Satzball im ersten Durchgang.gif: SRF

Vor allem mit dem Aufschlag vermochte Wawrinka immer wieder zu punkten. Vor den Augen der Schweizer NHL-Stars Nino Niederreiter, Roman Josi und Mark Streit schlug der Romand 25 Asse. Er musste seinem Widersacher, den er bereits im vergangenen Jahr in Wimbledon in der ersten Runde geschlagen hatte, keinen einzigen Breakball zugestehen. Wawrinka selbst nutzte drei seiner neun Breakchancen. 

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