Rennfahrer wird am China GT zum Helden
An einem Autorennen in Shanghai kam es letzten Samstag zu einem schweren Unfall. Dabei ging das Fahrzeug des britischen Rennfahrers Oliver Millroy unmittelbar in Flammen auf.
Während Rettungskräfte noch nicht vor Ort waren und andere Fahrer am Unfall vorbeifuhren, hielt der Niederländer Loek Hartog sofort an, um Hilfe zu leisten.
Von einer herbeieilenden Sicherheitskraft schnappte er sich einen Feuerlöscher und fing an, den Brand im Auto von Millroy zu bekämpfen. Darauf gelang es ihm, den Briten aus dem Auto zu zerren.
Millroy erlitt beim Unfall mehrere gebrochene Rippen, eine gebrochene Hand, sowie eine teilweise kollabierte Lunge. Trotz dieser Verletzungen ist für ihn klar, ohne Hartog wäre er nicht mehr da. Auf seinem Instagram- Profil schreibt er:
Auch andere sind der Meinung, dass die Rettungskräfte zu langsam vor Ort gewesen wären und es für Millroy tödlich hätte enden können. Auch Millroys Team AAI Motorsport sagt, dass es nicht mehr an Rennen teilnehmen will, welche von China GT organisiert wurden.
Loek Hartog sieht sich nicht als Held. Auf den Post von Millroy antwortet er:
Dem Unfall zum Trotz, will Millroy aber so bald wie möglich in den Rennsport zurückkehren. Die genaue Ursache des Unglücks wird derzeit noch abgeklärt. (msh)
