Sport
WM-Qualifikation

Der Schweizer Goalie Timothy Fayulu hext DR Kongo in der WM-Quali weiter

epa12530303 DR Congo players Steve Kapuadi (L) and Timothy Fayulu (R) celebrate after qualifying for the FIFA World Cup 2026 following their win in the FIFA World Cup 2026 CAF qualifiers play-off fina ...
Stolzer Matchwinner: Timothy Fayulu.Bild: keystone

Schweizer Goalie Fayulu hext DR Kongo in der WM-Quali weiter – Voodoo-Vorwurf vom Gegner

Der ehemalige Sion-Goalie Timothy Fayulu glänzt in der WM-Ausscheidung im Team der DR Kongo. Er pariert gegen Nigeria im Penaltyschiessen zwei Versuche und lässt sein Land träumen.
17.11.2025, 13:4117.11.2025, 14:57

Dank den Paraden von Timothy Fayulu, der erst fürs Penaltyschiessen eingewechselt worden war, gewann die DR Kongo die Partie, in der es nach regulärer Spielzeit und Verlängerung 1:1 stand. Meschack Elia, der im September vergangenen Jahres von den Young Boys zum türkischen Erstligisten Alanyaspor wechselte, erzielte nach einer guten halben Stunde den Ausgleich für die Kongolesen.

Dank dem Sieg hält sich die DR Kongo die Chance auf die erste WM-Teilnahme seit 52 Jahren offen. Um beim Turnier in den USA, Mexiko und Kanada dabei zu sein, muss die Mannschaft im März die interkontinentalen Playoffs in Mexiko überstehen.

Der in Genf geborene 26-jährige Fayulu, ehemaliger Schweizer Nachwuchs-Nationalspieler, war in den letzten zwei Saisons die Nummer 1 beim FC Sion, verlor den Stammplatz in diesem Sommer aber an Neuzugang Anthony Racioppi. Anfang März wurde er deshalb bis zum Ende der Saison an den armenischen Klub FC Noah ausgeliehen.

Voodoo-Vorwurf von Nigeria

Nach der verpassten Qualifikation für die Fussball-WM 2026 hat Nigerias Nationaltrainer Éric Chelle dem gegnerischen Team aus der Demokratischen Republik Kongo Voodoo-Praktiken vorgeworfen.

«Während allen Elfmetern hat einer der Typen aus dem Kongo Voodoo gemacht. Jedes Mal. Deswegen war ich etwas nervös wegen ihm», sagte Chelle und ahmte in einem auf der Plattform X veröffentlichten Video eine Geste mit seinem Arm nach, die er gesehen hatte.

(ram/sda)

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quelle: keystone / matthias schrader
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