Medizin Nobelpreis 2026: So überraschte Karl Deisseroth seine Familie
Der Stanford-Professor Karl Deisseroth erhält den Nobelpreis für Medizin 2026. Er teilt sich die Auszeichnung mit Peter Hegemann von der Humboldt-Universität Berlin und Georg Nagel von der Universität Würzburg. Geehrt werden sie für Entdeckungen, die zur Optogenetik führten. Mit dieser Methode lassen sich einzelne Nervenzellen im lebenden Gehirn mit Licht an- oder ausschalten. Hegemann und Nagel entdeckten ein lichtempfindliches Protein in Algen. Deisseroth setzte solche Proteine ab 2004 in Nervenzellen von Säugetieren ein.
Der Anruf aus Stockholm kam laut Stanford kurz um Mitternacht. Deisseroth verpasste ihn, seine Frau nahm ab. Michelle Monje-Deisseroth ist selbst eine renommierte Neurologin und Neuroonkologin an der Stanford University und erforscht insbesondere kindliche Hirntumoren. (mwe)
