Wirtschaft
Börse

Schneller als erwartet: Preise in China steigen um 1,5 Prozent

Peking investiert verstärkt in die Infrastruktur, um die Konjunktur anzuschieben. 
Peking investiert verstärkt in die Infrastruktur, um die Konjunktur anzuschieben.
Bild: ROLEX DELA PENA/EPA/KEYSTONE

Schneller als erwartet: Preise in China steigen um 1,5 Prozent

09.12.2015, 04:5309.12.2015, 04:53

Die chinesischen Konsumentenpreise sind im November etwas schneller gestiegen als erwartet. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Teuerung im abgelaufenen Monat um 1.5 Prozent, wie die Statistikbehörde am Mittwoch mitteilte.

Ökonomen hatten im Schnitt mit lediglich 1.4 Prozent gerechnet. Im Oktober hatte der Preisanstieg bei 1.3 Prozent gelegen. Die Erzeugerpreise gaben den 45. Monat in Folge nach. Mit 5.9 Prozent war der Rückgang ebenso hoch wie im Vormonat und im Rahmen der Erwartungen.

China

Nach dem jahrelangen Boom steuert die Volksrepublik 2015 auf das schwächste Wachstum seit einem Vierteljahrhundert zu. Die Regierung peilt ein Plus von sieben Prozent an – nach 7.3 Prozent im Vorjahr. Ökonomen erwarten für 2016 nur noch ein Plus von 6.5 Prozent.

Regierung und Zentralbank stemmen sich gegen die Abkühlung. Peking investiert verstärkt in die Infrastruktur, um die Konjunktur anzuschieben. Die Zentralbank flankiert diese Massnahmen mit Zinssenkungen. (dwi/sda/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Warum China an den Niedergang der USA glaubt
Donald Trump macht bei seinem Besuch in Peking keine gute Figur.
Eine kleine Studie in Kontrasten gefällig? Beim Treffen zwischen den beiden Staatsoberhäuptern schleimte Donald Trump so, wie er es sonst von seinen Besuchern im Oval Office gewohnt ist. «Sie sind ein grossartiger Führer», säuselte er an die Adresse des Gastgebers. «Auch wenn es viele nicht hören wollen, sage ich das immer wieder.»
Zur Story