Wirtschaft
China

Guckt mal, wo unser Weihnachtsschmuck herkommt ...

«Weihnachtsstadt Chinas»

Guckt mal, wo unser Weihnachtsschmuck herkommt ...

23.12.2014, 22:1724.12.2014, 09:18

Rund 250 Kilometer von Shanghai entfernt liegt die Stadt Yiwu, wo laut der amtlichen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua 60 Prozent des weltweiten Bedarfs an Weihnachtsschmuck hergestellt wird: Kunstbäume, Samichlaus-Mützen, Weihnachtsbaumkugeln, Plastik-Schneemänner und vieles mehr.

Das Londoner Design Studio Unknown Fields Division ist zusammen mit Fotograf Toby Smith nach Yiwu gereist, um sich ein Bild von der «Weihnachtsstadt Chinas» zu machen. Daraus ist ein Video entstanden, das so gar nicht in die festliche Vorweihnachtszeit passt:

video: youtube/Toby Smith

Mit dabei war auch BBC-Reporter Tim Maughan, der Yiwu als «schlimmsten Weihnachtsalbtraum» beschreibt. Hier beginne Weihnachten im September, den Rest des Jahres füllen Halloween, Valentinstag und Ostern aus.

Na dann, frohe Weihnachten. (kri via mashable)

China warnt vor mangelhaften Weihnachtsleuchten
Chinesische Qualitätswächter haben bei Tests erhebliche Mängel bei Weihnachtsleuchten festgestellt. Mehr als 80 Prozent der untersuchten Produkte wurden als gefährlich eingestuft, wie die zuständige Behörde am Mittwoch mitteilte.

Die Qualitätsprüfer hatten insgesamt 40 Fuhren mit Weihnachtsleuchten auf elektrische Mängel sowie Hitze- und Feuerbeständigkeit untersucht. Anschliessend gaben sie eine Warnung aus. Kunden sollten die Produkte vor dem Kauf genau untersuchen und auf offizielle Qualitätssiegel achten, rieten die Qualitätsexperten.

Die Behörde teilte nicht mit, ob die Produkte ausschliesslich in China verkauft werden oder auch für den Export bestimmt waren. Weder Hersteller noch genaue Produktbezeichnungen wurden veröffentlicht.



China ist ein wichtiger Exporteur von Weihnachtsleuchten und -dekoration nach Europa. Oft werden strengere Kontrollen bei Produkten angewendet, die in das Ausland verschickt werden, als bei Erzeugnissen für den chinesischen Markt. (sda/dpa)
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Putin geht das Benzin aus – in Russland wächst die Panik
Ukrainische Drohnen treffen Raffinerien und Depots immer härter. Bereits jeder vierte Treibstoffhändler rationiert den Verkauf – zugleich verschärft der Iran-Deal die wirtschaftliche Notlage des Kremls.
Der Kreml droht Europa regelmässig damit, ohne russische Energieressourcen erfrieren zu müssen. Nun aber ist in Russland selbst  infolge der eskalierenden ukrainischen Drohnenangriffe eine schwere Treibstoffkrise ausgebrochen.
Zur Story