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Skandinavische Banken schliessen sich gegen Apple Pay und Co. zusammen

Skandinavische Banken schliessen sich gegen Apple Pay und Co. zusammen

30.06.2021, 16:1730.06.2021, 16:18

Banken aus Norwegen, Dänemark und Finnland wollen ihre mobilen Bezahlplattformen zusammenschliessen und damit von der weltweit steigenden Nachfrage nach solchen Lösungen profitieren.

Fusionieren sollen die Dienste MobilePay der Danske Bank, Pivo von der finnischen OP Financial Group und Vipps, das mehreren norwegischen Banken gehört, darunter DNB. Die Banken hinter Vipps sollen 65 Prozent an der neuen Muttergesellschaft Vipps AS mit Sitz in Oslo halten.

Der dänische Bezahldienst MobilePay hat über 4,3 Millionen Nutzer und ist in über 175'000 Geschäften und Webshops in Dänemark verfügbar.
Der dänische Bezahldienst MobilePay hat über 4,3 Millionen Nutzerinnen und Nutzer und ist in über 175'000 Geschäften und Webshops verfügbar.Bild: MobilePay

11 Millionen User

Die Danske Bank bekommt 25 Prozent und die OP Financial Group zehn Prozent der Anteile. «Der Wettbewerb im Zahlungsverkehr ist global, nicht lokal, und wir brauchen eine noch stärkere Präsenz, um mit internationalen Akteuren konkurrieren zu können», sagte Rune Garborg, Vipps-Chef und neuer Chef des fusionierten Unternehmens.

Die drei Plattformen haben zusammen elf Millionen Nutzer und bedienen 330'000 Geschäfte und Online-Shops. Sie wollen weltweit tätigen Grosskonzernen mit Diensten wie AliPay, Apple Pay und PayPal Konkurrenz machen.

(sda/awp/reu)

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