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Die Trump-Regierung will Sicherheitsregeln für die Ölindustrie wieder abschaffen.

epa05747184 US President Donald Trump displays one of five executive orders he signed related to the oil pipeline industry in the oval office of the White House in Washington, DC, USA, 24 January 2017 ...
Freund der heimischen Ölindustrie: Donald Trump präsentiert einen Erlass zum Bau der umstrittenen Pipeline Keystone XL.Bild: EPA/EPA

7 Jahre nach «Deepwater Horizon»: Trump will Sicherheitsregeln wieder abschaffen

30.12.2017, 01:5630.12.2017, 08:01

Die Trump-Regierung will nach Angaben der «New York Times» Sicherheitsregeln abschaffen, die nach der «Deepwater Horizon»-Ölpest 2010 erlassen worden waren - der bisher schwersten Umweltkatastrophe in der Geschichte der USA.

Ziel sei es, «unnötige Restriktionen» für die Industrie zu beseitigen und damit die heimische Energieförderung zu stärken, begründet das Innenministerium der Zeitung zufolge seinen Plan, zu dem sich die Öffentlichkeit jetzt bis Ende Januar äussern könne.

Umstrittenes Projekt: Die Keystone XL-Pipeline

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Keystone XL
Die Rohre für die Pipeline in Sumner, Texas, liegen bereit.
quelle: ap / tony gutierrez
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Die Regeln verstärken der Zeitung zufolge die Kontrollmassnahmen für Absperrventile an Bohrlöchern. Das sind Vorrichtungen, die im Fall von Problemen einen unkontrollierten Ölfluss verhindern sollen. Dieses Ventil hatte nicht funktioniert, als es im April 2010 auf der Bohrinsel «Deepwater Horizon» im Golf von Mexiko zu einer Explosion kam.

Elf Arbeiter starben, 87 Tage lang floss Öl aus einem Leck in 1500 Meter Tiefe ins Wasser - insgesamt 780 Millionen Liter. Ein über 1000 Kilometer langer US-Küstenabschnitt von Louisiana bis Florida wurde verschmutzt, Hunderttausende Seevögel starben. (sda/dpa)

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