Wirtschaft
Öl

Ukraine erhöht Erdgaspreise massiv

Wegen IWF-Hilfskredit

Ukraine erhöht Erdgaspreise massiv

26.03.2014, 18:4326.03.2014, 18:43
Erdgaspreis erhöht sich massiv
Erdgaspreis erhöht sich massivBild: Reuters

Die Ukraine will den Erdgaspreis ab dem 1. Mai für ukrainische Haushalte um 50 Prozent erhöhen und damit eine Bedingung des Internationalen Währungsfonds (IWF) für Hilfskredite erfüllen. Für regionale Energieunternehmen sollen die Preise demnach um 40 Prozent steigen. Juri Kolbutschin, der Haushaltsdirektor des staatlichen Energiekonzerns Naftogaz, kündigte zusätzliche Preisanstiege in den kommenden Jahren an: «Wir werden ein Dokument mit einem Zeitplan veröffentlichen für weitere Erhöhungen bis 2018.»

Die politisch und wirtschaftlich schwer angeschlagene Ukraine ist vom Bankrott bedroht und dringend auf internationale Finanzhilfe angewiesen. Die Regierung in Kiew hofft auf ein bis zu 20 Milliarden Dollar schweres Unterstützungsabkommen mit dem IWF, der im Gegenzug unter anderem ein sofortiges Ende der staatlichen Gassubventionen verlangt. Zu den Forderungen gehört auch ein Bürokratieabbau und verschärfter Kampf gegen Korruption. (tvr/sda)

Mehr zur Ukraine finden Sie hier

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Zeitungsmarkt Zürich: Turbulenzen bei Tagi und NZZ
Bei den Zürcher Tageszeitungen ist einiges in Bewegung. Während beim «Tages-Anzeiger» fast nur noch abgebaut wird, sorgt ein neuer NZZ-Chefredaktor für Aufbruchstimmung.
Zürich ist die Medienhauptstadt der Schweiz. Hier erscheinen zwei Tageszeitungen mit überregionaler Ausstrahlung. Die «Neue Zürcher Zeitung», kurz NZZ oder Zürizytig, existiert seit bald 250 Jahren und richtet sich an eine bürgerliche, traditionell freisinnige Leserschaft. Der «Tages-Anzeiger» oder Tagi spricht ein linksliberales Publikum an.
Zur Story