Wirtschaft
Schweiz

ÖV-Billettpreise bleiben 2022 gleich hoch

ÖV-Billettpreise bleiben 2022 gleich hoch

04.05.2021, 12:3704.05.2021, 14:11
Die SBB und der Verband öffentlicher Verkehr stellten heute den Swiss Pass vor. Künftig sollen GA, Halbtax und weitere Abos auf einer einzigen Karte gespeichert sein. Der Swiss Pass ist ein erster Sch ...
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Die Billette des öffentlichen Verkehrs werden 2022 nicht teurer. Damit verzichten die Transportunternehmen und Tarifverbünde im fünften Jahr in Folge trotz Einbrüchen wegen der Covid-19-Pandemie auf eine generelle Preiserhöhung, wie Swisspass am Dienstag mitteilte.

Seit dem Beginn der Covid-19-Pandemie verloren die Unternehmen des öffentlichen Verkehrs durchschnittlich fast 140 Millionen an Einnahmen im Monat. Insgesamt nähert sich dieser Einnahmeeinbruch in den 14 Monaten seit Pandemie-Beginn der 2-Milliarden-Grenze, wie der Branchenverband Alliance Swisspass schreibt.

Trotzdem setzen die Unternehmen alles daran, die während der Corona-Krise abgesprungenen Kundinnen und Kunden wieder zurück zu gewinnen.

Kundschaft soll nicht bluten

Die dem Verband angeschlossenen 250 Transportunternehmen und 18 Tarifverbünde halten deshalb die Preise für nationale Abonnemente und Einzelbillette auf der bestehenden Höhe. Es wäre ein falsches Zeichen, in der Krise die Kundschaft zur Kasse zu bitten, begründete Swisspass den Entscheid.

Zudem leiste der öffentliche Verkehr damit einen Beitrag zur wirtschaftlichen Erholung und zur klimafreundlichen Verlagerung von der Strasse auf die Schiene.

Punktuell wird das Angebot ab dem Fahrplanwechsel am 12. Dezember sogar günstiger, heisst es weiter. So fahren Kinder bis zum sechsten Geburtstag ab Dezember immer gratis, ob sie in Begleitung sind oder nicht.

Das Sparsortiment wird voraussichtlich mit dem Sparklassenwechsel ergänzt. Damit können Reisende neu verbindungsabhängige Klassenwechsel online vergünstigt beziehen. (aeg/sda)

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