Wirtschaft
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Interview

«Permanent diese Vorwürfe ans Auto – alle stellten sich als unhaltbar heraus!»

Der Unternehmer und Ex-SVP-Nationalrat Walter Frey kämpft seit Jahrzehnten für das Auto. Jetzt, in der Coronakrise, erkennt er eine neue Wertschätzung für diesen «mobilen Schutzraum». Im Interview spricht Frey über den anstehenden Generationenwechsel im Unternehmen, Klimaschutz und den Zustand der SVP, deren Fraktionschef er einst war.

Patrik Müller / ch media



Bild

Walter Frey vor einem Bild seines Vaters Emil Frey am Firmensitz in Zürich-Altstetten. Bild: severin bigler

Walter Frey empfängt die «Schweiz am Wochenende» im Sitzungszimmer der Emil Frey AG an der Badenerstrasse in Zürich. Dort liegt ein dickes Buch auf dem Tisch. «Es ist unsere Firmengeschichte, geschrieben von Kari Lüönd, ein Geschenk an meinen Vater zu seinem 90. Geburtstag», sagt Walter Frey. Als Erstes kommt er auf ihn zu sprechen, den Firmengründer Emil Frey (1898 bis 1995). Beim Blättern fällt ein Titel auf: «Der alte Mann und die neue Welt». Walter Frey lacht und sagt: «Das passt ja heute zu mir.»

Sie sind nicht nur in der Schweiz ein Grossimporteur, sondern inzwischen der grösste Autohändler Europas. Wie schwer wird Ihr Unternehmen von der Coronakrise getroffen?
Walter Frey: Im Durchschnitt haben wir im April etwa 70 Prozent weniger Autos verkauft als im Vorjahresmonat. Der Einbruch war von Land zu Land sehr unterschiedlich, weil der Lockdown nicht überall gleich gehandhabt wurde. In Frankreich war es besonders schlimm, in Deutschland weniger.

Sehen Sie jetzt eine Erholung?
Ja, aber es geht langsam. Im Mai waren wir etwa auf 50 Prozent des Vorjahres.

Langfristig spricht man jetzt davon, dass das Auto von der Coronapandemie profitieren könnte, zu Lasten des öffentlichen Verkehrs. Glauben Sie daran?
Man wird sehen. Ich habe schon früher vom Auto als «mobilem Schutzraum» gesprochen. Nun ist dieser Vorteil offensichtlich. Unseren Fachleuten tut das gut, denn normalerweise wird das Auto ? gerade in den Medien ? nur negativ dargestellt. Jetzt gibt es auf einmal positive Artikel.

Mit «Fachleuten» meinen Sie Ihre rund 22'000 Mitarbeitenden?
Richtig. Wir sprechen von Fachleuten, sie sind das Allerwichtigste. Der Begriff ist auch eine Wertschätzung. Er stammt von meinem Vater, der ihn in seinem Kundenbrief erwähnt, welcher zu unserer Firmen-Verfassung geworden ist.

Dieser Kundenbrief hängt hier im Sitzungszimmer an der Wand. Er ist gezeichnet mit «Emil Frey, Mechaniker».
Wer bei uns neu angestellt wird, bekommt diesen Brief am ersten Tag ausgehändigt. Jeder Mitarbeitende hat einen Berufsstolz. Wenn man in unserer Branche arbeitet, bekommt man aber immer wieder zu spüren, dass man angeblich etwas Schlechtes macht. Wie oft sind wir verdammt worden! Und das, obwohl doch offensichtlich ist, dass wir ohne Mobilität kein Wachstum und keinen Wohlstand haben können.

Sie haben ein Leben lang für das Auto und für Ihre Branche gekämpft ...
... und ich tue das weiterhin, weil es nötig ist! Schon mein Vater musste das tun. Es begann in den 1970er-Jahren mit dem «Club of Rome», der prognostizierte, bis ins Jahr 2004 werde das Erdöl ausgehen. Die Politik reagierte mit autofreien Sonntagen, gesperrten Autobahnen und der Verteuerung des Benzinpreises. Danach ging es mit der Verteufelung munter weiter.

Die bekanntesten Autos und ein Blick in die Zukunft

Sprechen Sie das Waldsterben an?
Zum Beispiel. Als ich damals sagte: «Der Wald stirbt nicht», war das eine ungeheure Provokation, denn von Helmut Kohl über François Mitterrand bis zu unseren Bundesräten sagten fast alle Politiker: «Der Wald stirbt wegen der Autos.» Ich hielt Vorträge, um das Gegenteil zu beweisen. Auf unsere Garagen wurden Sprengstoffanschläge verübt, es wurden Autos angezündet. Ich wurde zum Feindbild derer, die an das Waldsterben glaubten. Dabei hat es dieses nie gegeben, wie wir heute wissen.

Walter Frey: Patron, Politiker, Sportsmann

Schon als 25-Jähriger übernahm Walter Frey das Unternehmen, das sein Vater Emil Frey gegründet und das 1924 in Zürich die erste Werkstatt eröffnet hatte. Unter Walter Freys Ägide wuchs der Autoimporteur (u.a. Toyota, Subaru, Land Rover, Mercedes) und expandierte unter anderem nach Deutschland und Osteuropa. Seit 2017 ist die Emil Frey AG offiziell der grösste Autohändler Europas. Walter Frey war früher Rennfahrer, er engagiert sich auch heute im Sport, als Präsident der ZSC Lions. Von 1987 bis 2001 war er SVP-Nationalrat. Später kehrte Frey als SVP-Vizepräsident in die Politik zurück (bis 2018). Das Magazin «Bilanz» führt Frey auf ihrer «Reichsten-Liste» mit einem Vermögen von 3 Milliarden Franken auf. (pmü)

Sie führten diesen Kampf ab 1987 auch im Bundeshaus, als SVP-Nationalrat. Hat Ihnen dieses Engagement geschäftlich geschadet?
Auf jeden Fall. Ich bekam Briefe mit Aussagen wie: «Wir kaufen nicht bei diesem Umweltverpester.» Nach dem Waldsterben folgten weitere Verteufelungsversuche: Mal war das Auto schuld am Ozonloch, mal am Feinstaub, mal am Lärm. Permanent diese Vorwürfe. Und alle stellten sich als unhaltbar heraus!

«Wir kaufen nicht bei diesem Umweltverpester.»

Dass die Wälder wieder gesund sind und sich das Ozonloch schloss, könnte ja gerade an der Politik liegen, die Massnahmen dagegen beschloss.
Nein, denn das Waldsterben hat es in der Schweiz gar nie gegeben. Es starben einzig Bäume in der Nähe von Kohlekraftwerken wegen des Schwefeldioxids, aber nirgends wegen der Autos. Auch mit dem Ozonloch hatte das Auto nichts, gar nichts zu tun. Und wissen Sie, was man eigentlich gegen den Feinstaub tun müsste? Die Bahnhöfe schliessen und die S-Bahnen stoppen, denn dort herrscht die grösste Feinstaubbelastung.

Aktuell steht der Strassenverkehr, neben dem Flugverkehr, im Fokus der Klimaschützer. Wieder zu Unrecht?
Der Beitrag des Verkehrs zum Klimawandel ist klein. Der Autoverkehr stösst weniger Treibhausgase aus als sämtliche Kreuzfahrtschiffe zusammen, die ja letztlich nur zum Vergnügen da sind und nicht das Funktionieren der Wirtschaft und der Gesellschaft sicherstellen. Auch in der Klimadebatte, wie früher beim Waldsterben oder dem Feinstaub, stehen Glaubensbekenntnisse statt wissenschaftliche Fakten im Vordergrund. Wer sich mit der grünen Glaubensgemeinschaft anlegt, ist schnell ein «Verschwörer» oder ein «Leugner». Leider spielen manche Medien eine ungute, verstärkende Rolle. Ich bin auch sehr positiv zum Umweltschutz eingestellt, bin aber kein Umwelthysteriker.

Sie haben Ihren Kampf für das Auto auch medial geführt und beispielsweise den «Tages-Anzeiger» von 1979 bis 1999 als Inserent boykottiert. War das rückblickend nicht übertrieben?
Der «Tages-Anzeiger» war ein Träger des Gedankens gegen das Auto. Er beschäftigte einen Journalisten, der nichts anderes tat, als dagegen anzuschreiben. Ich sagte: Ihr könnt schreiben, was ihr wollt, aber das muss nicht unbedingt auf der Rückseite meines Inserates stehen. Durch diese Massnahme schaffte ich es auf die Frontseite des «Wall Street Journal» – eher unrühmlich, als Unterdrücker der Presse. Das machte in unserem Unternehmen einige nervös. Die PR-Leute rieten mir dazu, den Boykott aufzuheben.

Ohne Erfolg.
Ich hielt 20 Jahre durch. Es geht ums Prinzip und nicht darum, jemandem zu gefallen. Solange Unwahrheiten verbreitet wurden, wollte ich nicht werben. Natürlich solidarisierten sich andere Medien mit dem «Tages-Anzeiger» und schrieben gegen mich an.

Ihrer politischen Karriere hat das nicht geschadet. Viermal wurden Sie in den Nationalrat gewählt, Sie präsidierten die Finanz- und Aussenpolitische Kommission und waren zuletzt SVP-Fraktionschef.
Und dazu präsidierte ich den Gulag der SVP, nämlich die Stadtzürcher Partei (lacht). Aus dem Nationalrat wollte ich 1999 zurücktreten, aber Christoph Blocher bat mich, bis 2001 zu bleiben, da es damals eine EU-Abstimmung gab und ich die Kampagne in der Westschweiz machen sollte. Wir gewannen die Abstimmung deutlich.

«Und dazu präsidierte ich den Gulag der SVP.»

Sie waren in einer Phase in Bern, als die SVP ihren Wähleranteil von 11 auf fast 25 Prozent steigerte. Danach wuchs sie nur noch wenig, und die letzten Wahlen verlor sie. Was läuft schief?
Letztlich ist es eine Stagnation auf hohem Niveau. Ich übernahm ja später noch einmal eine Aufgabe in der Partei und war bis 2018 SVP-Vizepräsident, als Verantwortlicher für die Kommunikation. Mein Eindruck war und ist, dass die Partei im Innern gefestigt und sehr standhaft ist. Die Fraktion ist meistens homogen und hat den Mut, auch unpopuläre Positionen – etwa gegen den Vaterschaftsurlaub – zu vertreten. Von aussen betrachtet ... nun, da wird ein zu schlechtes Bild der SVP gezeichnet.

Dass die Wahlen verloren gingen, ist eine Tatsache. Und die heutige Parteispitze ist weniger führungsstark, als es zu Ihrer Zeit mit Christoph Blocher, Ueli Maurer oder Toni Brunner der Fall war.
Ich halte auch Albert Rösti und Thomas Aeschi für starke Persönlichkeiten. Abgesehen davon, Christoph Blocher ist ja immer noch da, er hat einen wöchentliche TV-Talk, eine Pflichtsendung für Journalisten (lacht).

Wer soll neuer Parteipräsident werden? Ihr Unternehmerkollege Franz Grüter?
Franz Grüter ist ein hervorragender Mann, fadengerade in der Ordnungspolitik. Er gehört zu den Unternehmern, die heute ja vorzugsweise in der SVP politisieren und nicht, wie das früher üblich war, in der FDP oder CVP.

Franz Grueter, SVP-LU, geht durch den Saal, an der Sommersession der Eidgenoessischen Raete, am Donnerstag, 4. Juni 2020 im Nationalrat in einer Ausstellungshalle von Bernexpo in Bern. Damit das Parlament die vom Bundesrat verordneten Verhaltens- und Hygieneregeln zur Bekaempfung der Covid-19 Coronavirus Pandemie einhalten kann, findet auch die Sommersession in Bernexpo und nicht im Bundeshaus statt. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Franz Grüter (SVP/LU). Bild: keystone

Ein anderer SVP-Unternehmer ist Bahnbauer Peter Spuhler, mit dem Sie auch beim ZSC zusammenarbeiten. Er sprach sich in der «Schweiz am Wochenende» gegen die Begrenzungsinitiative aus. Wo stehen Sie?
Ich unterstütze die Initiative. Peter Spuhler hat seit längerem eine andere Haltung zur Personenfreizügigkeit. Ich verstehe das, er muss als Exporteur auf die Auftragnehmer in der EU Rücksicht nehmen. Es geht aber meines Erachtens nicht ohne Begrenzung, sonst laufen wir in eine Überbevölkerung hinein. Alle zehn Jahre 1 Million Einwohner mehr, das ist nicht tragbar bei 8 Millionen Einwohnern. Eigentlich müsste das auch die Klimabewegung erkennen.

Umgekehrt müssten Sie für Wachstum sein. Das ist gut fürs Geschäft, und die Strassen könnte man ausbauen.
Natürlich bin ich für Wachstum, aber es darf nicht aus dem Ruder laufen. Wir brauchen eine gewisse Kontrolle an der Grenze, auch wenn es für mich als Unternehmer einfacher wäre, ohne jegliche Rücksicht im EU-Raum Personal zu rekrutieren. Aber es geht um das Wohl der Schweiz, es geht um Grundsätzliches. Die Coronapandemie hat gezeigt, wie wichtig Grenzen letztlich sind.

Sehen Sie in der Coronakrise auch Positives?
Viele Menschen haben sich in dieser speziellen Zeit des Lockdowns Gedanken gemacht, worauf es wirklich ankommt, was wichtig ist im Leben und im Staat: Gesundheit, Sicherheit, Wohlstand und Menschen im engsten Umfeld, auf die man sich verlassen kann. Wir haben auch gesehen, was Freiheit bedeutet ? weil sie vom Staat stark eingeschränkt wurde.

Welche Schlüsse ziehen die Menschen aus dieser Zeit?
Ich halte es mit meinem Vater: «Ich bin und bleibe Optimist.» Diese Krise hat die Menschen positiv geprägt, davon bin ich überzeugt. Uns wurden die Augen geöffnet. Freiheit ist nicht gottgegeben, wir müssen sie uns immer wieder erkämpfen. Ein weiterer Schluss: Von nichts kommt nichts. Utopien sind okay, aber am Ende zählen die elementaren Dinge, gerade in der Krise. Als Unternehmer sage ich auch: Mobilität und das Auto sind für eine gesunde und funktionierende Gesellschaft absolut unabdingbar, das sah jetzt jeder. Ich hoffe, diese Erkenntnis bleibt haften.

Bild

Walter Frey mit Ehefrau Barbara, die im Verwaltungsrat ist, und mit den drei Kindern. Zwei sind bereits im Unternehmen, die jüngste Tochter absolviert ein Sportstudium. bild: zvg

Worüber haben Sie im Lockdown sinniert? Auch über die langfristige Entwicklung Ihres Unternehmens und die Nachfolge?
Das tue ich nicht nur im Lockdown (lacht). Zwei meiner drei Kinder bestimmen im Unternehmen bereits mit. Die jüngste Tochter absolviert ein Sportstudium und ist noch nicht in der Firma. Die Ausgangslage ist anders als beim letzten Generationenwechsel. Mein Vater überantwortete mir damals 100 Prozent, unter Zustimmung meiner Schwester. Nun habe ich drei Nachkommen, und jedes der Kinder wird ein Drittel des Unternehmens erben. Sie werden gemeinsam verantwortlich sein dafür, dass wir eine gute Geschäftsleitung und weiterhin sichere Arbeitsplätze haben. Ein Aktionärsbindungsvertrag besteht.

Das Unternehmen ist ungleich grösser als das, welches Sie damals mit nur gerade 25 Jahren von Ihrem Vater übernahmen. Sie verkaufen heute über 600'000 Autos pro Jahr und machen etwa 12 Milliarden Franken Umsatz, wie man hört ...
Als Familienunternehmen sind wir mit Zahlen zurückhaltend. Aber klar, die Firma ist stark gewachsen. Die Übergabe an die nächste Generation ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Ich bin sehr zuversichtlich, dass meine Kinder das Unternehmen verantwortungsvoll und kompetent weiterentwickeln werden, zusammen mit dem Management. Die drei kommen gut miteinander aus und sind bereit, Verantwortung zu übernehmen.

Ist ein Börsengang kein Thema?
Nein. Wir sind und bleiben ein Familienunternehmen. Es ist heute 96 Jahre alt und ich hoffe, es wird sich auch nach der Coronakrise weiterentwickeln. Wir denken langfristig, und ja: Einen Enkel habe ich auch schon. Er ist gut ein Jahr alt.

Wegen Corona konnten Sie Ihren Enkel wohl nur selten sehen?
Wir wohnen gleich neben der Tochter, und so sehen wir ihn sozusagen von Garten zu Garten. Hüten war jetzt halt nicht möglich, darauf freue ich mich nun umso mehr. Grossvater zu sein ist das Schönste, das es gibt. (aargauerzeitung.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Leider Geil 07.06.2020 22:19
    Highlight Highlight Oh, ein sympathischer Autoverkäufer! Ich will jetzt grad sofort ein Auto von ihm kaufen 🤡
  • Dorian Nyffeler 07.06.2020 18:26
    Highlight Highlight Watson bekommt offenbar Inserate. Schön unkritisch die sympathische Familie Frey zelebrieren, welche sich für das arme Auto einsetzt, das sich ja nicht selber wehren kann.
  • Platon 07.06.2020 17:41
    Highlight Highlight Warum bietet man so einem Mann überhaupt ein Plattform? Ein Monopolist, der sich auf unsere Kosten bereichert hat und seinen Einfluss dazu nutzt, grosse Probleme klein zu reden? Ist das euer Ernst Watson? Hat er sich diese Interview gekauft?
    • wasylon 07.06.2020 18:38
      Highlight Highlight @Platon
      Was meinst du mit Monopolist? Sind in der Schweiz nur Autos der Emil Frey AG erhältlich?
      Übrigens wenn dich dieses Interview stört dann lese es doch einfach nicht🙄
    • Mike the Bike 07.06.2020 18:49
      Highlight Highlight Monopolist der sich bereichert?
      Sorry, aber das sind Aussagen aus der kommunistischen Mottenkiste!
    • Platon 07.06.2020 20:52
      Highlight Highlight @wasylon
      Es ist eine berechtigte Frage, weshalb Herrn Frey mit seinen altbackenen und teilweise falschen Aussagen eine Plattform geboten wird.

      @Mike
      Das Bild vom lieben Patron, der uns armen Leuten eine Arbeit gibt, kommt aus der rechtsnationalen Mottenkiste!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mike the Bike 07.06.2020 16:21
    Highlight Highlight Herr Frey hat seine Meinungen und die soll er auch vertreten. Was mich mehr stört, ist die Geisteshaltung vieler Kommentarschreiber hier. Der Strom kommt aus der Steckdose, das Geld vom Chef und die Milch vom Supermarkt. Schon mal überlegt, dass es die Unternehmer sind welche mit Ihrer Risikobereitschaft dafür sorgen, dass ihr Nasen am Ende des Monats was in der Lohntüte habt? Ein wenig Wertschätzung euren Arbeitgebern gegenüber würde nicht schaden!
    • Magnum 07.06.2020 17:31
      Highlight Highlight Wer gibt denn Arbeit?
      Nicht derjenige, der mit seiner Expertise dafür sorgt, dass die Erwartungen der Kundschaft an ein Unternehmen erfüllt werden?

      Unternehmer täten gut daran, in Angestellten mehr als Kostenfaktoren zu sehen. Wertschätzung und Loyalität: Das würde auch die Ausmusterung von kompetenten Menschen mit 55 vermeiden.

      Typen wie der Mike the Bike schmeissen sich aber lieber vor Unternehmern in den Staub und applaudieren diesen selbst dann noch, wenn sie komplett unwissenschaftlichen Stuss von sich geben. Und das aus sehr durchsichtigen, eigennützigen Motiven.

      Don't be like Mike.
    • Platon 07.06.2020 17:36
      Highlight Highlight @Mike
      Bei solchen Kommentaren krieg ich jeweils Kopfschmerzen! Die Naivität, die du den restlichen Kommentarschreibern zuschreibst, trifft auf dich nämlich am ehesten zu.
      Unternehmer sind schlicht und ergreifend keine Wohltätigkeitsorganisationen. Kurzer Crashkurs in BWL: Ein Unternehmen stellt eine Arbeitskraft ein, wenn der erwartete Ertrag höher ausfällt als die Kosten der zusätzlichen Arbeitskraft. Ausserdem: Der Mann ist Monopolist und verdient an uns Konsumenten. Gäbe es keine Leute, würde niemand seine Autos kaufen. Eigentlich läge es an ihm, uns mehr wertzuschätzen!
    • wasps 07.06.2020 17:43
      Highlight Highlight Frey und seine Waren sind Auslaufmodelle. Wenn seine Kinder den gleichen Kurs weiter verfolgen, werden die Leute schon bald auf der Strasse stehen. Du Nase!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nach der Welle ist vor der Welle 07.06.2020 15:10
    Highlight Highlight Armer alter Autonostalgiker...
  • terence 07.06.2020 15:08
    Highlight Highlight Alles klar, danke Herr Frey für diese intelligenten Aussagen.

    Das Auto bei ihnen im Showroom erscheint wohl durch zauberhand. Oder sind es vielleicht doch die Containerschiffe, die die Rohstoffe und Teile liefern?
    • Magnum 07.06.2020 16:39
      Highlight Highlight Im Fall der von Walter Frey unter wettbewerbsrechtlich fragwürdigen Bedingungen ins Land gebrachten Autos (Toyota, Land Rover, Jaguar, Jeep Cherokee) kommen sogar die fertigen Autöli auf dem schmutzigen Frachtschiff auf den europäischen Kontinent.

      Wer so wie Walter Frey all-in auf den motorisierten Individualverkehr setzt, der tut gut daran, sich eine eigene Parallelwelt zu erschaffen, in welcher der Autoverkehr weiterhin ungebremst wächst. Ob das ein funktionierendes Geschäftsmodell ist, wird die Zukunft zeigen.
  • mrmikech 07.06.2020 14:52
    Highlight Highlight Und lass uns von Mikrogummiverschmutzung nicht reden Herr Frey.

    - Mikrogummi-Partikel belasten die Umwelt stärker als Mikroplastik.
    - Rund 97 Prozent dieser Partikel in der Umwelt stammen aus Reifenabrieb.

    Forschende der Empa haben berechnet, dass sich in der Schweiz über die letzten 30 Jahre rund 200'000 Tonnen Mikrogummi in unserer Umwelt angesammelt haben.

    https://www.srf.ch/news/schweiz/reifenabrieb-ist-ein-problem-mikrogummi-ist-schlimmer-als-mikroplastik
  • biketraveller001 07.06.2020 14:50
    Highlight Highlight Die Autoindustrie verbraucht gleich viel Energie wie die Schifffahrt. Aha. In der Herstellung vielleicht.

    Was ist aber mit dem ganzen Öl, ohne das kein Benzinauto läuft? Einige der schlimmsten Kriege.

    Oder die ganze Zersiedlung, ohne Auto undenkbar? Erschliessung des Amazonas ohne Auto, Lastwagen?
  • CalibriLight 07.06.2020 14:49
    Highlight Highlight Solange so viele Menschen Autos kaufen kann der gute Mann auch weiterhin gut platziert in der Presse seinen Stuss rauslassen.
    It's as simple as that.
  • peeti 07.06.2020 14:26
    Highlight Highlight Ich habe bis am Schluss des Interviews durchgehalten in der Hoffnung, doch noch eine kritische Frage zu lesen. Schade für die Zeit.
  • Dragonlord 07.06.2020 14:13
    Highlight Highlight Was für ein ignoranter und selbstherrlicher Mensch.
    Ihm würde ein wenig Demut gut tun.
  • Pafeld 07.06.2020 13:52
    Highlight Highlight Ja, Herr Frey. Das Waldsterben hat es bei uns nicht gegeben. Weil wir entgegen Ihrer ruchlosen Propagandaversuche geeignete Massnahmen ergriffen haben, um es zu verhindern. Das Ozonloch ist übrigens noch immer nicht zu. Nur so.

    Frey beweisst eines mal wieder wunderschön: Um wirtschaftlich erfolgreich zu sein, muss man weder realitätsbezogen, noch besonders intelligent oder gebildet sein. Pathologischer Ehrgeiz gepaart mit genügend Skrupellosigkeit reichen vollends aus. Inwiefern eine Wirtschaft mit solchen Werten erstrebenswert ist oder Vorbildcharakter hat, soll mir bitte jemand erklären.
  • Troll26 07.06.2020 13:42
    Highlight Highlight Aber aber liebe Leute.
    Schlussendlich ist es die moderne Politik die zu dem geführt hat wo wir heute sind.
    Wir kaufen mit billigem Geld die teuersten Autos.
    Wir gehen mit dem letzten Rappen in die chilligsten Ferien.
    Beim bauen nehmen wir den billigsten Fusel von irgendwo und „beim tun“ interessiert es keinen was er hinterlässt.

    Überlegt mal was es für euch heissen würde wenn ihr das alles aufgeben würdet und dann könnt ihr wieder auf Andere eindreschen!



    • Magnum 07.06.2020 13:51
      Highlight Highlight Ich habe in meinem Leben noch nie ein Auto besessen.
      Ich habe in meinem Leben noch nie eine Kreuzfahrt gemacht.
      Ich wohne in einer kleinen Mietwohnung mit moderner Mehrfachverglasung.
      Ich fliege nicht zum Vergnügen.

      Doch: Ich sehe mich sehr wohl in der Lage, Walter Frey und seine unwissenschaftlichen Aussagen in aller Schärfe zu kritisieren. Ich habe den Wandel bereits vollzogen, der zu einem deutlich geringeren CO2-Fussabdruck führt. Und mein Leben ist keine Hölle.
    • Mike the Bike 07.06.2020 16:30
      Highlight Highlight Was willst du uns damit sagen? Ich fahre V8, fliege viel und esse Fleisch. Meinst du, du bist jetzt der bessere Mensch? Besserwisser!
    • Magnum 07.06.2020 17:27
      Highlight Highlight @ Mike the Bike

      Was er sagen wollte: Be the change you want to see in the world before you call for change.

      Angesichts Deiner Konsumgewohnheiten solltest Du zu diesem Thema also eher schweigen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chrisga 07.06.2020 13:39
    Highlight Highlight Sehr geehrter Herr Frey – bei allem Respekt, aber es zeugt schon von einer ungeheuren Ignoranz, angesichts der erdrückenden Beweislage die Klimaerwärmung kleinzureden.

    Bitte lesen Sie mal den Global Risks Report 2020 des WEF!
    https://www.weforum.org/reports/the-global-risks-report-2020

    Immerhin haben die allermeisten Wirtschaftsführer die Dramatik der Lage begriffen. Jetzt hapert es jedoch an der Umsetzung.

    Also bitte lesen Sie sich mal tüchtig ein, wenn Sie schon behaupten „gegenüber dem Umweltschutz sehr positiv eingestellt zu sein“!
    • karl_e 07.06.2020 14:54
      Highlight Highlight Du darfst nicht davon ausgehen, dass Herr Frey den Global Risk Report auch nur im Ansatz versteht. Als Autoverkäufer braucht er weder humanistische noch naturwissenschaftliche Bildung. Es reicht eine kaufm. Anlehre, gepaart mit einer pathologischen Liebe zu Autöli.
    • Chrisga 07.06.2020 15:15
      Highlight Highlight Leider liest er auch nicht diese Kommentare. Er lebt in seiner eigenen Welt. Ich spiele mit dem Gedanken, ihm die Kommentare per Snail Mail nachhause zu schicken.
    • vespoid 07.06.2020 15:36
      Highlight Highlight Chrisga, ja er sollte diese Kommentare hier alle lesen, der Typ hat wirklich keine Ahnung. Alles was er behauptet ist heute ein Fakt. Dieser Typ, auch wenn ich das nicht selbst gerne sage, und ich auch männlich bin, ist das was unter einem alten weissen Mann zu verstehen ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Statler 07.06.2020 13:31
    Highlight Highlight Mr. Whataboutism…
  • Beta Stadler 07.06.2020 13:24
    Highlight Highlight Ja Herr Frey, den Gummi-Abrieb lassen wir jetzt mal aussen vor. Und ohne Umweltschutz gäbe es weder Bleifrei, Kat. noch Motoren mit weniger Verbrauch.
    Und warum die Autoindustrie permanent SUVs bewirbt die genau so zum reinen Vergnügen sind wie Kreuzfahrten, müssen sie mir auch mal erklären...
  • einmalquer 07.06.2020 13:21
    Highlight Highlight Ein wirklich gelungenes Interview.

    Frey sagt seine Meinung liefert gleich die Grundlagen dazu mit.

    Dass die "Fakten" mit der er seine Meinung begründet grob verzerrt oder völlig falsch sind ist für ihn nicht wichtig. Fakten zählen nicht.

    Das Interview zeigt deshalb sehr schön, wie SVP-Propaganda funktioniert.

    Und auch, dass sie funktioniert.
    • bruuslii 07.06.2020 13:58
      Highlight Highlight einmalquer: sehr gut geschrieben.

      dieser artikel benötigt dringend einen faktencheck.

      zum glück sind die meisten leser auf watson gebildet und wissen zum grössten teil um die faktenlage und/oder sehen die widersprüche.
      dementsprechend sind die kommentare hier wichtig.

      trotzdem denke ich, dass hier watson eine zusammenfassung einer gegenüberstellung der faktenlage (d.h. faktencheck) nachreichen sollte.

      twitter hat das bei trump ja auch geschafft 😉
    • Eskimo 07.06.2020 14:08
      Highlight Highlight @bruusli
      Fakten sind auch nur Meinungen...
    • bruuslii 07.06.2020 14:18
      Highlight Highlight eskimo: du hast "alternative" vergessen.

      hier bitte schön:

      ====
      Alternative Fakten sind auch nur Meinungen...
      ====
    Weitere Antworten anzeigen
  • Black Cat in a Sink 07.06.2020 13:02
    Highlight Highlight Im Endeffekt geht es Fray einzig darum, die Preise hoch und die Konkurrenz klein zu lassen. Anders lässt dieses selbstgerechte Gesülze kaum erklären.
  • Turicum04 07.06.2020 12:51
    Highlight Highlight Der Privatverkehr, Herr Frey, ist verantwortlich für über 80% des CO2! Somit muss man beim Automobil den Hebel ansetzen: Benzin sofort verbieten, dann sind die erwähnten 80% aufgelöst! So lange die bürgerliche Regierung nur wenige Massnahmen macht, bleibt alles wie bisher. Es müssen jetzt radikale Massnahmen her. Darum wählen wir u.a. links!
    • Forest 07.06.2020 13:20
      Highlight Highlight Es gibt kein Links oder rechts. Der Welt ist es auch ziemlich egal ob du links oder rechts wählst. Mit was heizen wir im Winter? Mit irgendwelche Zahlen um sich zu werfen (80%) und zu behaupten es verschwindet danach ist Humbug.
      Wer etwas ändern will fängt bei sich selbst an. Statt zu fordern sollte man sich fragen was für einen Beitrag man selber leistet. Ohne Selbstverantwortung wird es nichts und die erreicht man nicht mit wählen.
    • Ganymed69 07.06.2020 13:29
      Highlight Highlight Woher habe Sie diese Zahl 80%? Gemäss unterschiedlicher Quellen, macht der Transport gut 24% des weltweiten CO2 Austoss aus und da ist nicht nur der Privatverkehr drin enthalten.

      https://www.klimaschutz-portal.aero/klimakiller-nr-1/
    • Magnum 07.06.2020 13:40
      Highlight Highlight @Forest

      Treib- und Heizstoffe zu vermischen, ist aber auch keine saubere Argumentationsweise. Dass auch die wärmetechnische Sanierung enormes Potenzial für Einsparungen bietet, ist unbestritten. Genauso sieht es aber auch beim Verkehr aus.

      Leider (und wenig überraschend) hat Patrik Müller in seinen Fragen weder Fahrtenbörsen noch andere Formen von Carpooling, die vom eigenen Auto abweichen, angesprochen. Das passte wohl nicht in die beabsichtigte Selbstdarstellung von Walter Frey, denn in dieser Hinsicht hat der alte Autoverkäufer nur sehr wenig zu bieten. Es fehlt ein Zukunftsmodell.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Carpe Diem 07.06.2020 12:43
    Highlight Highlight Wow, so viele Falschaussagen in einem Text… Ok, es ist die Meinung von Herrn Frey. Aber weshalb gibt es zu einem solchen Artikel keinen Kommentar mit Richtigstellungen aus wissenschaftlicher Sicht? Macht es Sinn, immer wieder Falschaussagen zu portieren (vgl. Video von Rezo)?

    Dass auch der Interviewer nicht auf der Höhe seiner Aufgabe ist, zeigt sich, als er eine Frage einleitet mit "Dass die Wälder wieder gesund sind…". Wo genau in Europa gibt es einen gesunden Wald? Die Ursachen hierfür sind aber tatsächlich komplex und können nicht nur dem Auto angelastet werden.
    • Magnum 07.06.2020 13:37
      Highlight Highlight Mich dünkt auch, dass Patrik Müller hier die Textform eines Interviews mit einer Hagiographie verwechselt hat. AZ Medien und Wanner müssen die Anzeigen von Frey wirklich dringend brauchen, dass sie ihm redaktionellen Raum zur komplett unwidersprochenen Eigenwerbung einräumen.

      Gerne in einer Woche ein genauso langes Interview mit einem Vertreter von Umverkehr oder mit einem ergebnisoffenen, nicht von der Automobil-Industrie gekauften *Experten* wie dem Jürgen Todenhöfer publizieren, AZ Media (message to self: you dreamer you).
  • Heb dä Latz! 07.06.2020 12:33
    Highlight Highlight Irgendwie verbreitet der Frey Walti bei mir keine gute Laune.
  • dmark 07.06.2020 12:24
    Highlight Highlight Ja, das liebe Auto...
    Während des Lockdowns waren u.a. in Stuttgart, Berlin, Hamburg und weiteren Grossstädten weit weniger Autos und LKWs unterwegs und die Feinstaubwerte stiegen sogar an.

    https://www.deutschlandfunk.de/luftverschmutzung-corona-shutdown-sorgt-fuer-niedrigere.697.de.html?dram:article_id=476212

    Nun sucht man dennoch weiter, schon fast verzweifelt an Ausreden, welche diesen Anstieg irgendwie dem Individualverkehr, sei es hinten herum verquer in die Schuhe schieben zu können. Ebenso taucht urplötzlich wieder das fast vergessene Ozon auf.
    • Magnum 07.06.2020 12:38
      Highlight Highlight Aus dem Lead der von Dir verlinkten Meldung vom Deutschlandfunk:

      «Auch wenn einige Schadstoffmessstationen trotz des geringeren Verkehrsaufkommens in der Coronakrise erhöhte Stickoxid-Belastungen gemessen haben, ist die Belastung insgesamt in Deutschlands Städten deutlich gesunken.»

      Fazit: Die Werte stiegen an an einigen Stationen an, aber insgesamt ist die Belastung deutlich gesunken.

      Profitipp: Keine Artikel verlinken, die Deiner These schon im Lead widersprechen. Dass sich AfD, Welt und CSU auf die Messwerte EINER Station fixieren, um den Diesel von Schuld frei zu sprechen: lächerlich.
    • undduso 07.06.2020 12:38
      Highlight Highlight Hast du deinen verlinkten Artikel überhaupt gelesen?
      Es geht um NO2-Werte, die im Schnitt um 20-30% gesunken sind. Die höheren Messwerte an gewissen Stationen lassen sich durch des Wetter erklären.
      Hauptsache Behauptungen rauslassen, für den Anschein einen Artikel verlinken und gut ist?
    • homo sapiens melior 07.06.2020 12:47
      Highlight Highlight Ja, wenn man von Meteorologie und Physik nichts versteht, deutet man das eben falsch.
      Und nur weil du Ozon vergessen hast, bedeutet das nicht, dass der Rest der Welt das auch hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • El Vals del Obrero 07.06.2020 12:20
    Highlight Highlight Wahrscheinlich gibt es auch eine gewisse Generationen-Prägung: Über Jahrzehnte war Motorisierung der Inbegriff von Fortschritt und Modernität und das Nonplusultra, gegen dem alles andere Steinzeit sei. Und gleichzeitig war das Auto noch mehr als heute auch ein persönliches Statussymbol. Und das prägte wohl die Jugend dieser Generation.

    Also so wie Digitalisierung heute. Vielleicht wird es uns später auch mal so gehen, wenn diese einmal relativiert eingeschätzt werden kann und das, was wir uns so lange verinnerlicht haben nicht mehr stimmt. Da gibt es dann vielleicht auch Leugnen und Trotz.
  • Neunauge 07.06.2020 12:06
    Highlight Highlight Im Zusammenhang mit den Hirn von Autohändlern sprechen Fachleute schon länger von ‚kognitiven Schutzräumen‘. Gerade wenn sie durch Vorträge beweisen, dass es ist nicht nur der Wald ist, der stirbt, sondern vorab die Vernunft, welche als erstes unter den Abgasen leidet.
  • N. Y. P. 07.06.2020 11:55
    Highlight Highlight Emil Frey schiebt in Europa Autos von A nach B. Und verdient damit einen Haufen Asche.



  • Linus Luchs 07.06.2020 11:52
    Highlight Highlight Alles, was sein Milliardengeschäft stört, wird von Walter Frey als inexistent oder falsch erklärt, inklusive Wissenschaft. Diese absolute Ignoranz beherrscht seit dreieinhalb Jahren das Weisse Haus und lenkt die Welt in ein mehrfaches Desaster. Von Leuten wie Walter Frey – reich, ignorant und mächtig – geht die grösste Gefahr aus. Es liegt an uns Wählerinnen und Wählern (dabei hoffe ich sehr auf die Jungen), diesen Zukunftszerstörern den Einfluss zu entziehen.
  • bruuslii 07.06.2020 11:45
    Highlight Highlight liebes watson team: hier braucht es zwingend einen faktencheck!

    ich nehm mal ein thema heraus:
    "Alle zehn Jahre 1 Million Einwohner mehr, das ist nicht tragbar bei 8 Millionen Einwohnern. Eigentlich müsste das auch die Klimabewegung erkennen."

    denkt der gute herr wirklich, dass die menschen, denen man die einwanderung verweigert, im ausland kein co2 produzieren?

    man darf durchaus über einwanderung und wie wir damit umgehen diskutieren.

    das klimaargument zieht hier aber nicht.

    erstaunlich, dass die svp hier auf einmal zu klimaschützern mutieren.
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Heuchelei
  • Bruno Wüthrich 07.06.2020 11:43
    Highlight Highlight Grossen Respekt vor Walter Frey. Aber wenn es um die schädlichen Auswirkungen des Autos auf die Umwelt geht, ist für mich bestimmt nicht der grösste Autoimporteur Europas meinungsbildend. Zumal er sich - sagen wir es vorsichtig - an gewisse Dinge nurmehr verschwommen erinnert. Beispiel: Die autofreien Sonntage wurden beschlossen, weil die Ölmultis die Fördermenge auf ein erpresserisch tiefes Niveau drosselten. Dass das Öl einmal ausgehen würde, war zwar damals Thema, spielte aber bei den autofreien Sonntagen keine Rolle.

    Der SVP-Basis werden solche "Erinnerungsverzerrungen" völlig egal sein.
    • Statler 07.06.2020 13:34
      Highlight Highlight Anscheinend erinnert sich der Interviewer auch nicht daran (zu jung?), sonst hätte er bei dieser Antwort ev. nachgehakt.

      Insgesamt ein eher schwaches Interview, wenn der Herr Frey seinen Unsinn völlig ungefiltert und ohne Gegenrede von sich geben darf.
  • infomann 07.06.2020 11:41
    Highlight Highlight Walter Frey hat schon immer nur eine Politik betrieben die vorallem ihn Nutzen bringt.
    Er benutzte dafür schon immer die SVP, wie das auch heute noch viele SVPler machen. Der Spruch, wir machen Politik für den kleinen Bürger kommt und kam schon immer an fast letzter Stelle.
    • bruuslii 07.06.2020 14:09
      Highlight Highlight infomann: kleines korrigendum: der spruch kommt bei der svp an erster stelle. dafür ist er frei erfunden...
  • Thom Mulder 07.06.2020 11:19
    Highlight Highlight Glaube nie ein Wort von jemand von der SVP. Diese Leute kennen weder Ethik noch Anstand. Geld ist für die alles was zählt.
    • wasylon 07.06.2020 21:17
      Highlight Highlight @Thomi
      Es waren Linke Parlamenter*innen die trotz nicht abgehaltener Sitzungen trotzdem weiterhin Spesen und Sitzungsgelder abkassieren wollten.
  • tuco 07.06.2020 11:17
    Highlight Highlight

    Hoi Walter

    Hast du ein Problem :-)

    Ach du armer...

    Benutzer Bildabspielen
  • wasps 07.06.2020 11:16
    Highlight Highlight Beim Klimawandel sind die wissenschaftlichen Fakten erdrückend! Da muss sich niemand mehr erklären. Die alternativen Antriebe werden sich durchsetzen.
    • Pafeld 07.06.2020 14:01
      Highlight Highlight Beruhigend, dass die unsichtbare Hand des Marktes Frey eines Tages vom Tisch fegen wird, wenn er sich in seiner durch seinen eigenen Erfolg gezimmerten Ignoranz weiterhin gegen so etwas simples wie den technischen Fortschritt stellt.
  • Magnum 07.06.2020 11:13
    Highlight Highlight Ach nein, wirklich? Der alte Autoimporteur darf sich in einem grossen Interview für Autos stark machen? Mit der Publikation dieses Realitäten verleugnenden Interviews wird einer Entwicklung Vorschub geleistet, die aus Umweltgründen gänzlich unerwünscht ist: Das Revival des stinkenden Egomobils.

    Während der ausserordentlichen Lage hat sich nicht nur gezeigt, dass das Auto ein "sicherer Raum" ist. die Raser und Autoposer haben in Horden gezeigt, dass das Auto für viele weit mehr ist: Statussymbol, irrationales Fetischobjekt, (Kampf-)Sportgerät.

    Walter Frey ist von gestern wie das Auto selbst.
  • Hiker 07.06.2020 11:12
    Highlight Highlight In einem Punkt hat Herr Frey recht, das Auto ist fest in unserer Gesellschaft verankert. Man kann aber nicht so weiterfahren wie bisher. Das von Autobefürwortern immer wieder ins Feld gefürte Waldsterben ist Schnee von gestern und hat zu Verbot von Bleibenzin und Katalysator geführt. Gegen das sich Herr Frey übrigens damals vehement gewehrt hatte. Er redet sich die Welt so zurecht, dass sie in seine Uberzeugungen passt. Wenn er seinen Enkel wirklich liebt, sollte er sich um die Umwelt Sorgen machen und nicht Un- und Halbwahrheiten verbreiten.
    • Martel 07.06.2020 11:57
      Highlight Highlight Er liebt den Schweizer Franken scheinbar doch etwas mehr als sein Enkelkind.
    • leu84 07.06.2020 12:37
      Highlight Highlight In der Schweiz haben wir entschwefelte Treib- und Brennstoffe erhalten. Schwefel ist ein treibender Faktor für sauren Regen. Man hat in den 80er Jahren schon damit begonnen. Hinzu kommt, dass Kohleheizungen mit der Zeit abnahm. Man hat schon bevor es ein grosses Thema war, damit begonnen. Es gibt noch andere Faktoren wie der Boden, der eine wichtige Rolle spielt.
    • Reissack 07.06.2020 13:23
      Highlight Highlight Die SVPler glauben ja, der Umwelt gehe es gut. Wozu also sich Sorgen machen? Das müssen glückliche Menschen sein! Nicht so wie wir, die sich doch tatsächlich Gedanken über die schrecklichen Auswirkungen des Menschen auf die Natur und Umwelt machen. Manchmal denke ich, dass es so viel einfacher wäre auch so ein SVPler zu sein. Wobei, dann wäre ich auch unglücklich wegen den Ausländern und so.
    Weitere Antworten anzeigen
  • nadasagenwirjetzteinfachmal 07.06.2020 11:01
    Highlight Highlight Der gute Mann übersieht dabei, dass die Politik die Autoproduzenten gezwungen hat, die Motoren weiter zu entwickeln. Hätte man alles dem Handel überlassen, würden die Autos weiter 15 - 20 Liter Benzin oder Diesel brauchen und hätten weder Katalysator noch Feinstaubfilter.
    Dann könnte er nicht davon reden weder Waldsterben noch Ozonloch hätten etwas mit dem Auto zu tun.
    • miggtre 07.06.2020 11:16
      Highlight Highlight Betreffend Katalysator; in der Zeit, in welcher die ersten Fahrzeuge von den Herstellern mit Katalysatoren ausgerüstet und in die Schweisz importiert wurden, war dieser bei uns sogar noch verboten und musste in der Anfangsphase noch nachträglich im den Werkstätten entfernt werden, damit das Fahrzeug eingelöst werden konnte. Die Politik ist dann nachgezogen und hat die Gesetze geändert, nicht umgekehrt.
    • Magnum 07.06.2020 12:43
      Highlight Highlight @miggtre

      Fast richtig.
      Die Politik in den USA und dann in der EG hat die Autohersteller gezwungen, Katalysatoren einzubauen. Die verschlafene Schweiz, ein kleiner Markt ohne eigene Autoindustrie, hat dann autonom und spät nachvollzogen.

      Die Autoindustrie hat von sich aus noch nie etwas für die Schadensminderung unternommen. Sie musste dazu immer gezwungen werden. Und sie konnte dies oft genug per Lobbyismus verhindern.
    • Turicum04 07.06.2020 12:54
      Highlight Highlight Das Auto ist ein Abfallprodukt des Kapitalismus: Im Kommunismus gab es nur wenige Autos, welche die Umwelt zerstören! Es muss nun bei uns eine Politwende erfolgen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cpt. Jeppesen 07.06.2020 10:58
    Highlight Highlight Umpf, bei so viel Selbstgerechtigkeit wegbleibt mir fast die Luft weg. Zu behaupten, dass die Einführung des Katalysators, das Verbieten von Blei im Benzin und andere Massnahmen nicht gewirkt hätten, ist Realitätsverleugnung auf oberster Stufe. Und das Auto als einzigen Save Space in Zeiten von Corona zu propagieren, geht‘s eigentlich noch? Velo fahren ist gesünder und dort steckt man sich auch nicht an. Dazu vernichten Velos die Umwelt nicht.
    Und klar ist der Herr Monopolist für geschlossene Landesgrenzen und gegen EU, weil nur so profitiert er 600000 mal im Jahr davon.
    🤮
    • Stefan Morgenthaler-Müller 07.06.2020 11:09
      Highlight Highlight Weil die Autoabgase so gesund sind, sieht man bei jedem Rotlicht, wie sich die gesundheitsbewussten Bürger an den Auspuffen der Autos schüffeln. Manchmal drei, vier Leute, auch Kinder an einem einzigen Auspuff. Alte US V8 besonders beliebt, weil da das gesunde Abgas in fünffacher Konzentration rauskommt.

      Und was macht die Autoindustrie, sie lässt den Motor automatisch ausschalten, wenn das Auto anhält. Das ist fies.

      Manche stellen sich auch einen VW Diesel Motor ins Wohnzimmer. Nirgends blühen die Blumen besser als in solch einem Wohnzimmer.
    • Fisherman 07.06.2020 12:07
      Highlight Highlight @Cpt. Jeppesen:
      Stimme völlig zu. Diese Realitätsverweigerung betreffend den erfolgreichen Massnahmen gegen das Waldsterben ist unerträglich und hat Trump Niveau.
    • insert_brain_here 07.06.2020 12:16
      Highlight Highlight V.a. hat er als Autohändler von all diesen Massnahmen profitiert. Treibstoff wird teurer? Benzinschleudern werden ersetzt. Kat obligatorisch? Neuwagen sind automatisch teurer. Strengere Abgasregeln bestrafen Besitzer älterer Autos? Mehr Neuwagen werden verkauft. Er muss nicht einmal den Entwicklungsaufwand für all diese Technologien mittragen.
  • Stefan Morgenthaler-Müller 07.06.2020 10:55
    Highlight Highlight Könnte der Herr Frey auch etwas zum VW-Dieselskandal sagen, schliesslich hat er abertausende VW-Diesel in die Schweiz importiert und den Kunden mit falschen Angaben manipuliert. Gab es eine Busse für AMAG oder VW in der Schweiz?
    • Mike the Bike 07.06.2020 11:16
      Highlight Highlight Frey importiert keine VW‘s !
    • miggtre 07.06.2020 11:21
      Highlight Highlight Wie du selbst gerade schreibst.. die Fahrzeuge des VAG-Konzerns werden durch die AMAG in die Schweiz importiert, nicht durch die Emil Frey.
      Falls es Direktimporte gab, wieso hätten diese Importeure von dieser Software etwas gewusst haben? Ob die AMAG als Importeur nichts gewusst hat, sei dahingestellt, offiziell jedoch nicht, weshalb wohl auch eine Klage hierzulande nicht zustande kam...
    • Baba 07.06.2020 11:26
      Highlight Highlight Nein, Walter Frey hat 0 (zero) VW Diesel in die Schweiz importiert. Die AMAG gehört Martin Haefner, nicht Walter Frey!
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerHans 07.06.2020 10:52
    Highlight Highlight Das war jetzt schwere Kost für einen Sonntagmorgen. Nächstes Mal könnte man ja auch einen Drogendealer fragen, wie toll seine Drogen sind...
    • ursus3000 07.06.2020 13:40
      Highlight Highlight " Nächstes Mal könnte man ja auch einen Drogendealer fragen, wie toll seine Drogen sind... "
      Frag die Konsumenten , die kaufen es !
  • leu84 07.06.2020 10:49
    Highlight Highlight Der Generalimporteur der Preise für Automarken und deren Ersatzteile bestimmen kann.
  • Burn 07.06.2020 10:38
    Highlight Highlight Tschuldigung aber kurzes googeln reicht um rauszufinden, dass die Behauptung Kreuzfahrtschiffe trügen mehr zum Klimawandel bei als Autos schlicht falsch ist. Schwefeloxide eventuell aber nicht Treibhausgase generell. Der gute Herr dürfte sich auch mal etwas informieren bevor er Mist nachquatscht. Abgesehen davon löst solcher whataboutism auch keine Probleme.
  • ChlyklassSFI 07.06.2020 10:31
    Highlight Highlight << Ich wurde zum Feindbild derer, die an das Waldsterben glaubten. Dabei hat es dieses nie gegeben, wie wir heute wissen.>>

    Wegen den Massnahmen....
    • Statler 07.06.2020 13:41
      Highlight Highlight Dasselbe Narrativ wie gerade jetzt bei Corona. Dank des Shutdowns haben wir weniger Fälle, was von Leuten wie Frey dazu umgedeutet wird, dass Corona eigentlich gar nicht existiert und der Shutdown unnötig war.

      Man müsste meinen, so eine Denke würde unerträgliche Kopfschmerzen verursachen.

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