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Auch Ethos dabei: Widerstand gegen UBS-CS-Deal wächst

Auch Ethos dabei: Widerstand gegen UBS-CS-Deal wächst

04.07.2023, 09:0804.07.2023, 09:08
FILE - A traffic light signals green in front of the logos of the Swiss banks Credit Suisse and UBS in Zurich, Switzerland, March 19, 2023. UBS says it has completed its takeover of embattled rival Cr ...
Bild: keystone

Die Anlagestiftung Ethos schliesst sich einer Klage gegen die Übernahme der Credit Suisse durch die UBS an. Dabei geht es konkret um das Umtauschverhältnis der Aktien und damit indirekt um den Kaufpreis.

Die Stiftung habe beschlossen, das Lausanner Rechts-Start-up Legalpass bei seiner Klage zu unterstützen, um das im Rahmen der Übernahme von Credit Suisse durch UBS festgelegte Umtauschverhältnis anzufechten, hiess es in einer Mitteilung von Ethos vom Dienstag.

Ethos kritisiert, wie der Kauf von Credit Suisse durch UBS durchgeführt wurde. Besonders schwer wiege die Tatsache, dass die Aktionäre nicht zustimmen und daher nicht mitreden konnten. Die CS-Aktionäre erhielten für 22.48 Credit-Suisse-Aktien 1 UBS-Aktie. Damit wurde die CS bei der Ankündigung der Übernahme am 19. März mit 3 Milliarden Franken bewertet. Gemäss Börsenschluss am Freitag, den 17. März, sei sie aber 7 Milliarden wert gewesen, so Ethos am Dienstag.

Die Aktion laufe unter dem Namen «Credit US» und sei für alle Aktionäre über die Plattform von Legalpass zugänglich. Das Ziel sei es, eine Barabfindung zu erhalten, die der Differenz zwischen dem im Fusionsvertrag festgelegten Aktienpreis und einem vom Gericht festgelegten Preis entspreche.

Legalpass hatte Mitte Juni ein sammelklageähnliches Verfahren zugunsten der ehemaligen Aktionärinnen und Aktionäre der Credit Suisse lanciert. Hinter der Initiative stehen die Anwälte und Gründer Philippe Grivat und Alexandre Osti.

Früheren Angaben der Initianten zufolge richte man sich vor allem an Kleinaktionäre. Das Schweizer Recht lasse zwar keine Sammelklage zu. Aber das Fusionsgesetz sehe für Aktionäre die Möglichkeit vor, eine Überprüfung des Umtauschverhältnisses zu verlangen, um eventuell an eine angemessene Entschädigung zu kommen, hiess es damals von den Gründern. (aeg/sda/awp)

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