Wirtschaft
Schweiz

Swatch verklagt Malaysia wegen Beschlagnahmung von Regenbogenuhren

Swatch verklagt Malaysia wegen Beschlagnahmung von Regenbogenuhren

17.07.2023, 15:4317.07.2023, 18:02

Der Schweizer Uhrenhersteller Swatch hat den Staat Malaysia wegen der Beschlagnahmung von Uhren mit den LGBTQ-Regenbogenfarben verklagt, wie ein Anwalt des Unternehmens am Montag mitteilte.

Der Anwalt von Swatch, Nizam Bashir, sagte der Nachrichtenagentur AFP, dass die Klage an den Innenminister und die malaysische Regierung gerichtet sei. Sie solle am Donnerstag vor einem Gericht in Kuala Lumpur verhandelt werden.

LGBT-Uhren von Swatch
Die LGBTQ-Uhren von Swatch.Bild: swatch

Im Mai dieses Jahres wurden Swatch-Geschäfte in Einkaufszentren im ganzen Land einschliesslich der Hauptstadt Kuala Lumpur von einer Polizeieinheit des Innenministeriums durchsucht. Diese teilte mit, dass «Uhren mit LGBT-Elementen» beschlagnahmt worden seien.

Die LGBTQ-Gemeinschaft ist in Malaysia diskriminierenden Massnahmen ausgesetzt. Homosexualität ist illegal und kann mit Strafverfolgung und körperlicher Züchtigung bestraft werden. (sda/awp/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Ob Apple, WhatsApp oder Swatch: Google legt sich mit allen an
1 / 17
Ob Apple, WhatsApp oder Swatch: Google legt sich mit allen an
Journalisten stürmtem am Mittwoch die Google-Keynote. Was Google alles enthüllt hat, zeigt unsere Diashow ...
quelle: ap/ap / eric risberg
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Das könnte dich auch noch interessieren:
Beide Initiativen abgelehnt ++ Das sagen die Bundesräte Cassis und Parmelin
Der dritte Abstimmungssonntag des Jahres läuft: Am Sonntag geben Schweizerinnen und Schweizer ihr Votum zur Neutralitäts- und zur Ernährungsinitiative ab. Doch auch in den Kantonen stehen spannende Abstimmungen an. Alle News dazu findest du hier im Liveticker.
Die SVP kämpft ihrer Neutralitätsinitiative für die «immerwährende, bewaffnete» Neutralität der Schweiz. Von der anderen Seite des politischen Spektrums stammt die Ernährungsinitiative, die einen höheren Selbstversorgungsgrad fordert. Beide Initiativen dürften es laut Umfragen an der Urne schwer haben.
Zur Story