Wirtschaft
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Frau gestresst vor dem Computer.

Bild: shutterstock.com

Die Unzufriedenheit steigt: Diese 6 Grafiken zeigen, was Arbeitnehmende denken

Sorgen um den Arbeitsplatz, mehr Stress und Belastung am Arbeitsplatz, kaum Fortbildungsangebote und stagnierender Lohn: Die Arbeitnehmenden in der Schweiz sind mit ihren Arbeitsbedingungen zunehmend unzufrieden.



Was ist «gute Arbeit»? Darunter verstehen die Autoren einer heute veröffentlichten Studie eine «zukunftsfähige Arbeit», welche die Gesundheit schütze, die Motivation erhalte und ein gewisses Mass an Sicherheit biete. Doch in allen drei Domänen seien die Ergebnisse tiefer ausgefallen als in den Vorjahren, teilte der Arbeitnehmerverband Travail.Suisse mit.

Er wertete die repräsentative Online-Befragung zusammen mit der Berner Fachhochschule zum fünften Mal aus. Mehr als die Hälfte von 20 Kriterien hätten im diesjährigen «Barometer Gute Arbeit» den tiefsten Wert der letzten fünf Jahre erreicht. Die wichtigsten Punkte:

Fast die Hälfte ist oft gestresst

42,3 Prozent der Arbeitnehmenden fühlen sich durch ihre Arbeit oft oder sehr häufig gestresst. Das entspricht einer Zunahme von 2,3 Punkten gegenüber dem Vorjahr. Ausserdem machen sich immer mehr Arbeitnehmende Sorgen um ihren Arbeitsplatz.

Die Unzufriedenheit mit dem Lohn steigt

Die Lohnstagnation habe Spuren hinterlassen: So hielten 12,4 Prozent der Befragten ihren Lohn für gar nicht mehr angemessen, das sind drei Prozentpunkte mehr als 2016.

Job und Privatleben kommen sich mehr in die Quere

Und auch bei der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben berichtet fast jeder Vierte von Problemen, 4,5 Prozentpunkte mehr als 2015. Jene, die beides problemlos vereinbaren können, haben um fast zwei Prozentpunkte abgenommen.

Ein Drittel hat sich nicht weitergebildet

47 Prozent der Arbeitnehmenden sehen die Förderung der Weiterbildung durch den Arbeitgeber als nicht vorhanden oder unzureichend an. Jeder Dritte hat im letzten Jahr gar keine Weiterbildung absolviert.

Fast die Hälfte der Weiterbildungen werden unterstützt

Diejenigen, die in den Genuss einer Weiterbildung kamen, wurden zu 41,9 Prozent vom Arbeitgeber vollständig finanziell und zeitlich unterstützt, ein Viertel hingegen erhielt gar keine oder nur eine partielle Unterstützung.

Die Sache mit dem Mitarbeitergespräch

Bald steht es in vielen Betrieben wieder an: das Mitargbeitergespräch. Hier zeigen sich die Arbeitnehmenden zwiegespalten. Während 22 Prozent das Gespräch nur in geringem Mass als hilfreich bezeichnen, erleben es 49,4 Prozent als in hohem oder sehr hohen Mass als hilfreich und konstruktiv.

Mitarbeitergespräche? Da war doch was …

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Video: watson/Knackeboul, Madeleine Sigrist, Lya Saxer

«Barometer Gute Arbeit»

Das Barometer wird als Kooperationsprojekt der Berner Fachhochschule und Travail.Suisse, dem unabhängigen Dachverband der Arbeitnehmenden, jährlich herausgegeben. Seit 2015 wird jedes Jahr eine repräsentative Stichprobe von rund 1500 Erwerbstätigen aus allen Regionen der Schweiz befragt.

(sda/mlu)

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    Alle Leser-Kommentare
  • wolge 12.11.2019 12:22
    Highlight Highlight Das grösste Problem ist meines Erachtens, dass das Führungs- und Organisationsmodell der meisten hiesigen Unternehmen nach wie vor auf dem sogenannten wissenschaftlichen Managements nach Frederic Winslow Taylor, welches in Zeiten der Industrialisierung im Jahre 1911 veröffentlicht wurde...

    Dieses sieht das Unternehmen als Maschine und den Menschen als Zahnrad. Oben wird „gedacht“, entschieden und gesteuert. Unten wird ausgeführt. Der Fokus liegt auf der Optimierung einzelner Teile und auf Effizienz.

    Mit der heutigen Komplexität sind solche Modelle masslos überfordert was sich im Stress zeigt
  • wolge 12.11.2019 08:17
    Highlight Highlight Wen wundert es... die Produktivität hat in den letzten 40 Jahren massiv zugenommen während dem die Löhne nur marginal stiegen...

    https://wtfhappenedin1971.com/
    Benutzer Bild
  • LiquidIce 11.11.2019 16:09
    Highlight Highlight Ich habe das Gefühl, dass wir "Millenials" (ich gehöre auch dazu) viel zu verwöhnt sind. Die Generation, die aktiv im Krieg dabei war oder deren Familie im Krieg gedient haben, wissen es viel mehr zu schätzen, was es heisst wenn man eben plötzlich nichts mehr hat. Ein Krieg kann eine ganze Generation prägen, sowie es eben auch auf eine andere Weise prägt, wenn man keinen Krieg erlebt hat. Ich denke, dass genau das dazu führt, dass wir extrem Materialistisch geworden sind und einfach verlernt haben miteinander zu leben. Mit dem Schlussfazit, dass viele ständig unzufrieden sind mit ihrem Leben.
  • THEOne 11.11.2019 15:45
    Highlight Highlight kann es sein, dass die studie mit millenials gemacht wurde?
    willkommen im realen leben, sag ich da nur
    • mulle 11.11.2019 23:27
      Highlight Highlight OK, Boomer
  • tömu 11.11.2019 14:58
    Highlight Highlight Hat aber gaaaaaanz sicher nichts mit der durch die Personenfreizügigkeit importierten Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt zu tun, oder?
  • Texaner 11.11.2019 13:51
    Highlight Highlight Sich gestresst fühlen aber 6 Wochen Ferien ablehnen...
    • AF25 11.11.2019 16:18
      Highlight Highlight Welcome to switzerland
  • Cirrum 11.11.2019 13:50
    Highlight Highlight Vielleicht hilft es mal zu sehen was wir haben, statt drüber zu jammern was wir nicht haben. Shoppen können alle bis zum umfallen, aber dann jammern wenn am Ende nichts übrig ist. Die Freizeit sinnvoll gestalten, statt stundenlang in den sozialen Medien rumhängen und dann jammern, dass man keine Zeit hat...
    • sirlurkalot 11.11.2019 16:33
      Highlight Highlight Ok, boomer
    • Hatschi99 11.11.2019 16:57
      Highlight Highlight Du triffst es auf den Punkt!
  • Bolly 11.11.2019 13:44
    Highlight Highlight Wen wundert es??!! Immer weniger Leute für mehr Arbeit!!
    Ich bin auf der Suche, in meinem Alter (50) will dich auch niemand mehr. 😑
    Aber zahlen, zahlen, zahlen, das dürfen wird dann!! 😡
  • Lustiger Baum 11.11.2019 13:03
    Highlight Highlight Es ist nicht verwunderlich dass die Zufriedenheit sinkt. Wir geben uns schliesslich alle Mühe. Millenials realisieren dass sie ausser Chaos nichts mehr bekommen. Tiefere Löhne, tendenziell unmöglicher Eigenheimerwerb und keine Aussicht auf Pension. Willkommen im Leben eines Millenials. Die Vorgeneration lebt wie die Made im Speck. Abgesehen von Ausnutzung und Zerstörung des Planeten kommt wenig bei raus. Hauptsache selbst fett Reibach machen...
    • WID 11.11.2019 13:43
      Highlight Highlight Deine Beobachtungen sind korrekt, deine Analyse nicht. Was sich grundlegend verändert hat in den vergangenen Jahrzehnten ist die unbegrenzte Verfügbarkeit von Arbeitskräften.
    • Relic of the fifties 11.11.2019 14:07
      Highlight Highlight Ich gehöre auch zu denen die wie die „Made im Speck“ leben... habe mit 57 noch (freiwillig) meinen Job gewechselt, bin dann in ein gehöriges Burnout gerasselt, habe nach 8 Monaten wieder zu arbeiten begonnen und ein halbes Jahr später nochmals die Stelle gewechselt. Nun bin ich 62 und arbeite weiterhin motiviert und auch zur Zufriedenheit meines Arbeitgebers.
      Wie die Made im Speck kam ich mir nie vor (ich arbeite seit Ende der Siebzigerjahre).
      Wir sollten uns als Arbeitnehmende nicht gegeneinander ausspielen lassen, finde ich.
    • Edwin Schaltegger 11.11.2019 14:47
      Highlight Highlight Die Vorgeneration ist auch hauptverantwortlich für den heutigen Wohlstand! Belastbarkeit, Durchhaltevermögen, hohe Leistungsbereitschaft ist teilweise der heutigen verhätschelten Wohlstandsgeneration abhanden gekommen. Der "burn-out" Barometer ist deshalb auch im Hoch.
      Die katastrophale Schuldenwirtschaft der USA und EU-Staaten zusammen mit der EZB sind haupverantwortlich für die Zinsmisere am Kapitalmarkt und ist der Hauptgrund der schlechten Pensionskassen Renditen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • WID 11.11.2019 12:57
    Highlight Highlight Es verwundert mich nicht. Wir gleichen uns langsam dem EU Umland an. Ich will das nicht.

Solarpanels werden auf Luzerner Hausdächern bald zur Pflicht

Die Stadt Luzern macht in Sachen erneuerbare Energien vorwärts: Auf Dächern, die grösser sind als 25 Quadratmeter, sollen künftig Solarpanels angebracht werden. Damit geht der Stadtrat auf einen Vorstoss von SP und Grüne ein, in dem sie fordern, dass Luzern «mit Solarstrom endlich durchstartet».

Im ersten Quartal 2021 will der Stadtrat einen Planungsbericht zum Thema vorlegen. Darin sollen die Forderungen aufgenommen werden. Bereits jetzt lässt er seine Absichten durchsickern:

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