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Jeden Tag erkranken in der Schweiz mehr als 15 Frauen an Brustkrebs

Zum Welt-Brustkrebstag

Jeden Tag erkranken in der Schweiz mehr als 15 Frauen an Brustkrebs

Heute ist Welt-Brustkrebstag. Die Krebsliga Schweiz liefert regelmässig Informationen zum Thema. Wir fassen für Sie die wichtigsten Fakten zusammen.
01.10.2014, 12:2201.10.2014, 12:46

5500 Frauen jährlich

So viele Frauen erkranken jedes Jahr in der Schweiz neu an Brustkrebs. Das sind pro Tag mehr als 15 Betroffene.

Das Pendant zur roten Aids-Schleife ist die rosarote Brustkrebs-Schleife.
Das Pendant zur roten Aids-Schleife ist die rosarote Brustkrebs-Schleife.shutterstock

Jede Fünfte ist jünger als 50 

Die meisten betroffenen Frauen haben die Wechseljahre bereits hinter sich, wenn sie an Brustkrebs erkranken. Eine von fünf Frauen ist zum Zeitpunkt der Diagnose jedoch jünger als 50 Jahre. 

Auch junge Frauen können betroffen sein.
Auch junge Frauen können betroffen sein.Bild: KEYSTONE

80 Prozent nach 5 Jahren noch am Leben

Zu den Überlebenschancen gibt es folgende Zahlen: Fünf Jahre nach der Diagnose sind in der Schweiz noch 80 Prozent der erkrankten Frauen am Leben. Bei Früherkennung ist die Heilungschance grundsätzlich höher.

Bei Musik-Star Anastacia wurde im Jahr 2003 zum ersten Mal Brustkrebs diagnostiziert.
Bei Musik-Star Anastacia wurde im Jahr 2003 zum ersten Mal Brustkrebs diagnostiziert.Bild: EPA

5 bis 10 Prozent wegen erblicher Vorbelastung

Bei diesem Anteil der an Brustkrebs leidenden Frauen ist die Krankheit auf erbliche Veranlagung zurückzuführen.

Rund jede Zehnte Erkrankung ist auf erbliche Vorbelastung zurückzuführen.
Rund jede Zehnte Erkrankung ist auf erbliche Vorbelastung zurückzuführen.Bild: KEYSTONE

Frauen ab 50

sollten alle zwei Jahre eine Mammografie durchführen lassen. Dabei handelt es sich um die wichtigste Methode zur Früherkennung von Brustkrebs.

Bei der Mammografie handelt es sich um eine Röntgenuntersuchung der Brust.
Bei der Mammografie handelt es sich um eine Röntgenuntersuchung der Brust.Bild: APA

Stillen hilft

Laut verschiedenen Studien sinkt das Brustkrebsrisiko leicht bei Frauen, die über längere Zeit gestillt haben.

Babys stillen kann gesund sein.
Babys stillen kann gesund sein.Bild: KEYSTONE

Regelmässige Selbstkontrolle

Das selbstständige Abtasten der Brust wird empfohlen. Zwar gibt es keine Studien, die nachweisen, dass dies die Brustkrebstodesfälle reduziert, dennoch ist nicht ausgeschlossen, dass eine Frau im Einzelfall von der regelmässigen Selbstuntersuchung profitieren kann.

Die Krebsliga Schweiz empfiehlt eine regelmässige Selbstkontrolle.
Die Krebsliga Schweiz empfiehlt eine regelmässige Selbstkontrolle.Bild: shutterstock

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Rund 22 von 100'000 Frauen

Laut Daten der Europäischen Kommission lag im Jahr 2010 die Sterberate aufgrund von Brustkrebs in der Schweiz bei 22,1 von 100'000 Frauen.

Bild
grafik: statista, daten: eurostat

40 Männer

Das Problem betrifft nicht ausschliesslich Frauen. In der Schweiz erkranken pro Jahr auch rund 40 Männer an Brustkrebs.

Auch Männer können betroffen sein.
Auch Männer können betroffen sein.bild: shutterstock
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