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In this Dec. 30, 2016 photo, a man looks up near smoke spewing from a chimney near the Jiujiang steel and rolling mills in Qianan in northern China's Hebei province. Faced with choking smog in the Chinese capital, Chinese media and policy circles often point to a list of culprits: the central government's inability to shut down polluting steel mills, the middle class's insatiable demand for cars, poorer segments of society's insistence on burning coal. (AP Photo/Ng Han Guan)

Dicker Smog in der chinesischen Hebei-Provinz. Bild: AP/AP

CO2-Ausstoss legt 2017 wieder zu – schuld daran ist unter anderem China



Nach drei Jahren Stillstand auf hohem Niveau steigt 2017 der weltweite Ausstoss von Kohlendioxid voraussichtlich wieder an. Experten zufolge werden bis Jahresende insgesamt 41 Gigatonnen Kohlendioxid (CO2), also 41 Milliarden Tonnen, in die Atmosphäre gelangt sein.

Das entspricht einem Anstieg von etwa zwei Prozent. Der Grossteil der CO2-Emissionen – etwa 37 Gigatonnen – entfällt auf die Nutzung fossiler Brennstoffe. Die Forscher präsentieren ihre Daten unter anderem im Journal «Environmental Research Letters».

Vor allem China trage zum Anstieg der Emissionen bei, heisst es darin. Wegen der stärkeren Nutzung von Kohle als Brennstoff würden sie 2017 voraussichtlich im Vergleich zum Vorjahr um 3,5 Prozent auf insgesamt 10,5 Gigatonnen steigen.

Weltweite CO2-Emissionen

Bild

tabelle: spiegel online

In Indien sei der Anstieg mit 2 Prozent geringer, was vermutlich auf eine gegenwärtige wirtschaftliche Schwäche in dem Land zurückzuführen sei. Wenn sich die Wirtschaft schnell erhole, dürften die CO2-Emissionen im Jahr 2018 auch dort rasch wieder ansteigen.

Video: srf

In Europa und den USA sind die Emissionen hingegen zurückgegangen, mit einer Abnahme von geschätzt 0,2 und 0,4 Prozent allerdings viel zu langsam, um dem Anstieg in anderen Regionen der Welt etwas entgegenzusetzen, schreiben die Forscher.

epa06326037 US President Donald J. Trump gestures while speaking during the ASEAN-US 40th Anniversary Commemorative Summit in Manila, Philippines,13 November 2017. The Philippines is hosting the 31st Association of Southeast Asian Nations (ASEAN) Summit and Related Meetings from 10 to 14 November.  EPA/AARON FAVILA / POOL

Donald Trump: Unter dem neuen US-Präsidenten sind die CO2-Emissionen zwar rückläufig, aber viel zu langsam, schreiben Forscher. Bild: EPA/AP POOL

Corinne Le Quéré vom Tyndall Centre for Climate Change Research in Norwich (Grossbritannien), unter deren Leitung das globale Budget zusammengestellt wurde, sprach von sehr enttäuschenden Ergebnissen. Die Zeit laufe davon, um das Ziel von einer Klimaerwärmung von unter zwei Grad Celsius noch zu erreichen, von 1,5 Grad ganz zu schweigen. (sda/dpa)

43 Vorher-nachher-Bilder, die zeigen, wie krass sich die Erde verändert hat

Können die USA einfach «Au Revoir» zum Klimapakt sagen?

Video: srf

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