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Orioniden erreichen Höhepunkt: So siehst du sie am ehesten

Eine riesige Sternschnuppe leuchtet am Nachthimmel ueber Arosa, in der Nacht auf Sonntag, 2. Januar 2011.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag erreichen die Orioniden ihren Höhepunkt (Symbolbild).Bild: KEYSTONE

Über 20 Sternschnuppen pro Stunde: So siehst du die Orioniden am besten

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag erreichen die Orioniden ihren Höhepunkt. Das sind sie und so kannst du sie am besten beobachten.
19.10.2026, 19:2119.10.2026, 19:21

Jedes Jahr im Oktober und in der ersten Novemberwoche sind die Orioniden zu sehen. In der Nacht vom 21. auf den 22. Oktober erreicht der Sternschnuppenschauer seinen Höhepunkt.

Das willst du zum Himmelspektakel wissen.

Das sind die Orioniden

Aktuell durchquert die Erde die Umlaufbahn des Halleyschen Kometen (1P/Halley). Seine Bruchstücke treffen mit einer Geschwindigkeit von etwa 66 Kilometer pro Sekunde (ca. 237'600 km/h) auf die Erdatmosphäre und verglühen. Einige hinterlassen dabei Spuren aus ionisiertem Gas, welche noch einige Sekunden nach dem Verglühen der Meteore zu sehen sind.

Die Orioniden haben ihren Namen ihrer Lage im Sternbild Orion zu verdanken. Der Ausstrahlungspunkt (Radiant) des Schauers liegt bei dessen oberem linken Schulterstern Beteigeuze. Die Sternschnuppen können jedoch am ganzen Nachthimmel auftauchen.

So siehst du sie am besten

Für die Nacht von Mittwoch auf Donnerstag werden bis zu 20 Sternschnuppen pro Stunde erwartet. Doch auch in den Tagen davor und danach sollten ähnlich viele Schnuppen zu beobachten sein.

Sternbild Orion mit Beteigeuze
Der Radiant der Orioniden liegt beim Schulterstern des Orions Beteigeuze.Bild: Shutterstock

Ab Mitternacht taucht der Orion im Osten auf und steigt den Himmel empor, bis er in den frühen Morgenstunden seinen Höchststand im Süden erreicht. Besonders in der zweiten Nachthälfte gibt es einige Dunkelstunden, da der zunehmende Mond rechtzeitig untergeht.

Auch das Wetter könnte mitspielen. Für den Mittwoch ist vielerorts in der Schweiz Regen angesagt. In der Nacht auf Donnerstag sollte es aber von Westen her auflockern.

Für Hobby-Astronomen gilt also:

  • Früh aufstehen lohnt sich wohl mehr, als lange wach zu bleiben. Je länger die Nacht, desto klarer der Himmel. Auch der Radiant der Orioniden erreicht um etwa 6 Uhr seinen Höchststand am Nachthimmel. Je höher der Radiant, desto wahrscheinlicher, viele Meteore zu sehen.
  • Begib dich an einen lichtarmen Ort und lass deinen Augen etwa 15-20 Minuten Zeit um sich an die Dunkelheit zu gewöhnen.
  • Der Radiant steht um Mitternacht am Mittwoch knapp über dem Horizont im Osten. Je tiefer die Nacht, umso höher und südlicher sollte dein Blick fallen.
  • Schau am Abend vorher noch kurz auf den Wetterbericht um die Sichtverhältnisse zu prüfen und zieh dich gegebenenfalls warm an.

(nil)

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