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Der Dalai Lama in Kalkutta (Januar 2015). Bild: AP/AP

Die dunkle Seite des Dalai Lama

Wie der «Ozean der Weisheit» seinen Schweizer Hoffotografen Manuel Bauer schwer demütigte.

23.09.17, 08:17 23.09.17, 09:20

Er ist einer der bekanntesten lebenden Personen, er wird verehrt wie ein Popstar, er jettet um den Globus und fliegt mit dem Helikopter zurück nach Dharamsala: Der Dalai Lama, das geistliche Oberhaupt des tibetischen Buddhismus, von vielen Buddhisten als Gott-König angebetet. Vermutlich gibt es keine andere Person, die in der Weltöffentlichkeit mehr Vertrauen geniesst und als glaubwürdiger betrachtet wird.

Der Personenkult nimmt auch im Westen ungeahnte Ausmasse an, der Dalai Lama wird mit dem Titel «Ozean der Weisheit» geschmückt. Doch diese Weisheit hat enge Grenzen. Sie hört dort auf, wo die spirituellen Dogmen des Buddhismus beginnen.

«Sternstunde Religion» auf SRF: Interview mit «Seiner Heiligkeit». Video: YouTube/SRF Kultur

Denn die buddhistische Lehre ist geprägt von Aberglauben und einem Weltbild, das tief im letzten Jahrhundert verwurzelt ist. So glaubt der Dalai Lama an Dämonen, magische Kräfte und mysteriöse Orakel. Weisheit sieht aber anders aus.

Das erfuhr ausgerechnet auch der bekannte Schweizer Fotograf Manuel Bauer, der jahrelang der Hoffotograf des Dalai Lamas war und der dem spirituellen Meister so nah kam wie nur wenige.

Das spirituelle Dogma knechtet die Empathie und Menschlichkeit, die der Dalai Lama angeblich im Übermass hat.

Bauer erlebte die andere Seite des tibetischen Lamas, weil sein 15-jähriger Sohn Yorick schwer behindert ist und unter der seltenen Krankheit Blitz-Nick-Salaam-Syndrom leidet. Diese führt zu Störungen bei den Hirnströmen im Sekundentakt. Hinzu kommen Zuckungen am ganzen Körper. Yorick kann weder reden noch gehen, auch die non-verbale Kommunikation funktioniert nicht.

Manuel Bauers Bilder vom Dalai Lama. Video: YouTube/Gabriela Beyeler

Manuel Bauer, der sich aufopfernd um seinen Sohn kümmert, weiss nicht einmal, welche Empfindungen sein Sohn hat, ob er permanent leidet und ob er zwischendurch auch einmal glückliche Momente erlebt. Es ist also nicht auszuschliessen, dass Yorick permanent leidet.

In der Folge hat sich seine Wirbelsäule massiv verkrümmt, weshalb sie mit zwei Metallstützen operativ behandelt werden musste. Der Betreuungsaufwand ist gross, denn Yorick kann nicht selbständig essen und braucht einen Katheter, wie der «Tages-Anzeiger» schrieb. Die Zeitung rezensierte Bauers neues Buch «Brief an meinen Sohn», in dem er das Schicksal von Yorick thematisiert.

Im früheren Leben ein Kind getötet

Doch zurück zum Dalai Lama. Der 82-jährige Tibeter erkundigte sich einst nach dem Sohn seines Fotografen. Als er von dessen schwerer Krankheit erfuhr, wollte er Bauer trösten. Im Buddhismus lasse sich die Behinderung karmisch erklären, sagte der Dalai Lama. Eltern mit behinderten Kindern hätten möglicherweise in einem früheren Leben ein Kind getötet und müssten nun im Sinn des karmischen Ausgleiches einen kranken Sohn betreuen.

Diesen Gedanken des «weisen Mannes» muss man zuerst setzen lassen. Der Dalai Lama sagte Bauer mehr oder weniger verblümt, er habe in einem früheren Leben wohl ein Kind getötet. Unverblümt heisst das: Du bist oder warst einst ein Kindsmörder. Dafür büsst du nun.

Diese Aussage entlarvt das unmenschliche karmische Dogma. Und es entlarvt das verquere Bewusstsein des Dalai Lama, der in seiner spirituellen Verblendung nicht realisiert, was er Bauer damit antut.

Das System nennt sich «Trost nach karmischem Prinzip». Psychologisch gesehen ist es eine unmenschliche moralische Keule.

Das spirituelle Dogma knechtet die Empathie und Menschlichkeit, die der Dalai Lama angeblich im Übermass hat. Doch er hat in seiner spirituellen Konditionierung nicht nur seinen Fotografen übel stigmatisiert, sondern auch seinen Sohn gedemütigt.

Unmenschlich in Theorie und Praxis

Denn nach der absurden Karmatheorie muss sich auch Yorick in einem früheren Leben eines so schweren Verbrechen schuldig gemacht haben, dass er im aktuellen Leben mit einem derartigen Leiden bestraft wird.

Die Karmatheorie ist nicht nur in der Praxis ein unmenschliches System, sondern auch in der Theorie. Die Idee von der Wiedergeburt ist ein unbewiesenes und unplausibles religiöses Konstrukt. Ausserdem ist diese Reinigungs- oder Sühnevorstellung unsinnig, weil die «Sünder» keine Erinnerung an ihre vermeintliche Tat haben.

Sie werden also für eine Tat bestraft, die sie gar nicht kennen. Es fehlt das Schuldbewusstsein. Die Karmatheorie beinhaltet zudem, dass irgend eine höhere Macht das Geschehen auf der Erde lenkt.

Diese im Buddhismus undefinierte Macht sorgt also dafür, dass die karmischen Belastungen ausgeglichen werden. Konkret: Sie bestraft Sünder, indem sie diese in einem späteren Leben ein schweres Schicksal erleiden lassen. Da der Buddhismus keinen konkreten Gott kennt, spielen wohl Dämonen die Schicksalsgötter. Das ist ebenso schräg wie okkult.

Manuel Bauer verfügt zum Glück über einen nüchternen Geist und einen scharfen Verstand. Er baut auf die Evolutionstheorie und ist überzeugt, dass ein Gendefekt die Krankheit seines Sohnes bewirkt hat.

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

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Brikne, 20.7.2017
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  • virus.exe 05.10.2017 08:13
    Highlight Religion: der ewige Kampf erwachsener Menschen, wer den besseren und grösseren imaginären Freund hat.
    7 2 Melden
  • bcZcity 02.10.2017 15:22
    Highlight Ist am Ende auch nur ein "Glauben" und da der Buddhismus eng mit dem Hinduismus verknüpft ist, muss man sich ja nicht ernsthaft fragen ob dies nun "die Antwort aller Antworten ist".

    Ich sehe hier aber nur einen Leidtragenden und zwar den Sohn von Herr Bauer. Der Buddhismus lehrt doch dass Leben auch leiden bedeutet, weil man sich an weltliche Dinge klammert und man so schnell wie möglich ins Nirwana möchte.



    3 2 Melden
  • Spooky 01.10.2017 23:54
    Highlight Dieser Artikel ist seltsam.
    Manuel Bauer präsentiert sich im Internet
    ganz anders, als Hugo Stamm erzählt.

    „Etwas ist faul im Staate Dänemarks“.
    11 2 Melden
  • SonShine 29.09.2017 21:38
    Highlight Guten Abend Herr Stamm,

    Vielen Dank für Ihren Mut eine andere Blickweise auf eine sehr romantisierte Version des Buddhismus zu publizieren. Diese Version hat sich bei seiner Bildung jedoch stark mit der noch vorherrschenden Bön-Religion vermischt. Diese war geprägt vom Glauben an Naturgeister, Schamanismus etc. Wieso also verwenden Sie den viel umfassenderen Begriff der "buddhistischen Lehre" so achtlos für die Bewertung eines (leider) kaltherzigen Geschehnisses, wie es Herrn Bauer widerfuhr? Religion ist das Gefängnis der Spiritualität und ein weltliches Konstrukt. Fundamentalismus auch.
    22 1 Melden
  • Awesome-O 27.09.2017 17:18
    Highlight Religion ist und bleibt ein Hirngespinst und ist nur da, um Menschen (bei den einen mehr und bei den anderen weniger) ein Gefühl zu vermitteln, dass sie durch etwas gesteuert resp. gelenkt wird. In allen Religionen gibt es Dinge die "Idiotisch" sind... Bei den Christen ist es die Wiederauferstehung oder die ganze Adam und Eva Theorie... im Buddhistentum ist es die ganze Wiedergeburtssache... Grundsätzlich finde ich dass Religion etwas Gutes ist, wenn sie halt nicht radikal ausgelebt wird.
    14 15 Melden
    • Michael Bamberger 28.09.2017 14:07
      Highlight Awesome-O: "Religion ist und bleibt ein Hirngespinst...Grundsätzlich finde ich dass Religion etwas Gutes ist,..."

      Hirngespinste (Synonyme: Wahnvorstellungen, Halluzinationen, Verrücktheiten, etc.) sollen Ihnen zufolge etwas gutes sein?

      Wieso therapiert man dann oftmals Menschen mit derartigen Symptomen in psychiatrischen Kliniken?
      20 2 Melden
    • Awesome-O 29.09.2017 08:53
      Highlight Fair enough, Hirngespinst ist etwas übertrieben.
      So habe ich das natürlich nicht gemeint ^^ Aber es ist halt was, was in unseren Köpfen ist und nicht greifbar ist.
      Ich meine es gibt ja keine 100% sicherheit das Jesus der Sohn Gottes ist...oder? Dass er gelebt hat, denke ich, ist als sehr wahrscheinlich einzustufen...
      Falls du anderer Meinung bist, überzeuge mich =)
      4 5 Melden
    • Idealist3000 29.09.2017 09:27
      Highlight Sehe ich gleich. Grundsätzlich wäre eine Welt ohne Religionen eine bessere Welt..... die grosse Frage bleibt: an was würden die Menschen glauben und wie würden sie agieren ohne das Diktat der Religionen ??? Wichtig bleiben natürlich die Werte der Ethik (Ehrlichkeit,Respekt,etc..)
      4 1 Melden
    • Michael Bamberger 29.09.2017 11:42
      Highlight @ Awesome-O:

      Gibt es eine hundertprozentige Sicherheit, das Horus der Sohn von Isis und Osiris ist?

      Dass einer von mehreren Wanderpredigern zu jener Zeit dort lebte und dass der von Ihnen Angesprochene hingerichtet wurde, gilt allgemein als geschichtlich gesichert. Was hingegen die auf mündlichen Überlieferungen basierenden Geschichten der Evangelien betrifft, bewegen sich diese (gemäss der Historisch-kritischen Methode) auf einem ähnlich imaginären Niveau wie Homers Ilias bzw. Odyssee, oder Robin Hood der englischen Balladenzyklen, oder Schillers Wilhelm Tell.
      4 1 Melden
    • Michael Bamberger 29.09.2017 11:59
      Highlight Idealist3000:

      "An was würden die Menschen glauben..."??

      An jene Fakten, welche sich den Menschen durch immer fundiertere wissenschaftliche Erkenntnisse über die Welt eröffnen.

      "Wichtig bleiben natürlich die Werte der Ethik..."

      Ohne ethische Normen des Zusammenlebens wäre die Gattung Homo sapiens schon längst ausgestorben, mit oder ohne Religion.





      Ohne Ethik wäre die Gattung Homo sapiens schon längst ausgestorben, mit oder ohne Religion.
      5 0 Melden
    • olive 29.09.2017 14:54
      Highlight Idealist 3000
      an Kim Jong Un
      4 2 Melden
    • Oxymora 29.09.2017 20:41
      Highlight @ Awesome-O
      Es gibt ja keine 100% Sicherheit, dass der Wolf tatsächlich ertrunken ist...oder? Dass er sechs Geisslein verschlungen hat, ist als sehr wahrscheinlich einzustufen...
      Falls Sie anderer Meinung sind, überzeugen Sie mich
      3 1 Melden
    • paeblos 03.10.2017 21:34
      Highlight Dass der Wanderprediger integre Jünger hatte, ist nicht erwiesen, >Bamberger
      0 0 Melden
  • Spooky 27.09.2017 03:54
    Highlight Der Titel müsste eigentlich heissen:
    "Die doofe Seite des Dalai Lama"
    12 6 Melden
    • Pasionaria 27.09.2017 17:04
      Highlight Aber, Spooky, in den gehobenen Kreisen, wie in diesem Blog, sind Worte wie > doof nicht angebracht!
      Nur schon, wie würdest Du es auf Englisch übersetzen? Ev. dump? Dass auch, aber hier passt einfach nur > dark > the dark side of glorious Dalai Lama.
      6 7 Melden
    • Spooky 27.09.2017 21:13
      Highlight @Pasionaria
      "Nur schon, wie würdest Du es auf Englisch übersetzen?"

      So: "The silly side of the Dalai Lama"

      ;-)
      4 4 Melden
    • Pasionaria 29.09.2017 00:03
      Highlight Einsprache, das > silly kannst Du höchstens auf die Fangemeinschaft des Dalai Lamas oder vorallem auf sein Lächeln anwenden, aber was der Blog anspricht, ist total eine dark side des Gottkönigs....
      4 4 Melden
    • Spooky 29.09.2017 23:19
      Highlight Einsprache

      Falsche Autoritäten - wie den Dalai Lama - kann man nur erledigen, indem man ihnen mit der Gassensprache kommt - wo er übrigens hingehört, der falsche Lama.
      3 5 Melden
    • Pasionaria 30.09.2017 15:18
      Highlight Gassensprache??
      dann müsste es aber > the fucking..... side of the DL lauten.
      Silly trifft auf ihn so oder so nicht zu, dumm ist er nämlich nicht, eher schlau und sehr belesen....
      1 0 Melden
    • Spooky 30.09.2017 17:10
      Highlight Ok, Pasio, geschenkt!

      Ich habe einmal einen Dokumentarfilm gesehen.

      Ein paar ausgehungerte tibetische Flüchtlinge hatten es bis Dharamsala zu ihrem Oberguru geschafft, dem Dalai Lama. Der hat sie - vor vor laufender Kamera - zurechtgewiesen und hat gesagt, sie sollen wieder nach Tibet zurückkehren und für die Freiheit von Tibet kämpfen.

      Ich nehme an, du weisst, was ich meine.
      3 3 Melden
  • pamayer 25.09.2017 22:25
    Highlight Bei uns kommt in die Klapsmühle, wer an Reinkarnation glaubt, im Osten, wer nicht dran glaubt.
    So einfach.
    16 12 Melden
    • Pasionaria 26.09.2017 15:48
      Highlight Hm......
      Hat viel auf sich!
      Dabei dachte ich bis jetzt, dass sich Gegensätze nach dem Gesetz des Ausgleichs regeln würden. In diesem Beispiel jedoch regelt es sich nach dem Gesetz der Verblendung lies Einfältigkeit....
      6 3 Melden
    • Helona 30.09.2017 12:36
      Highlight Blödsinn. Kenne viele Leute, die an Reinkarnation glauben und frei herumspazieren. Ausserdem darf doch jeder seine Überzeugungen haben, wenn er/sie damit keinen belästigt oder bedroht. Ich selber bin nicht religiös, habe mich jedich daran gewöhnt, dass offensichtlich ein Bedürfnis besteht, an etwas zu glauben und sich darin aufgehoben zu fühlen. Ist dich OK so.
      5 0 Melden
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 25.09.2017 13:38
    Highlight Also wenn ich das karmische Prinzip richtig verstehe, haben die Tibeter in einem früheren Leben die Chinesen dranglasiert???
    76 5 Melden
    • pamayer 25.09.2017 22:23
      Highlight Genau.
      21 0 Melden
    • Oxymora 25.09.2017 23:21
      Highlight Historisch betrachtet auch:

      Unter König Thrisong Detsen, 763 plünderten tibetische Truppen China und eroberten die Hauptstadt Chang’an (heute Xian) Die Erwerbungen wurden 783 in einem Friedensvertrag bestätigt.
      779 wurde Buddhismus per Edikt zur Staatsreligion, die buddhistischen Geistlichen erhielten die höchsten Stellen in der Verwaltung


      Der letzte tibetische König, Lang Darma hatte als Anhänger der Bön, die falsche Religion. Einen buddhistischer Mönch ermordete Ihn und das tibetische Imperium zerfiel. China gewann die durch Tibet annektierten Gebiete zurück.
      20 1 Melden
    • Spooky 26.09.2017 20:22
      Highlight Die Chinesen haben das tibetische Volk befreit. Heute geht es den Tibetern besser als vorher. Der Dalai Lama ist Fake News.
      14 26 Melden
    • blaubar 29.09.2017 12:53
      Highlight @Spooky: So ein Schwachsinn. Den Deutschen ging es ab 1933 auch besser.
      7 4 Melden
    • Spooky 29.09.2017 23:07
      Highlight @blaubar
      Bis 1951 hatten die Mönche ein brutale Herrschaft im Tibet. Frauen wurden von den Mönchen vergewaltigt, ohne eine Strafe befürchten zu müssen. Die unheiligen Mönche haben das tibetische Volk bis aufs Blut geknechtet. Die Mönche versuchten dann noch, mit den Chinesen gemeinsame Sache zu machen, um weiterhin das tibetische Volk bis auf die Knochen auszubeuten. Zum Glück sind die Chinesen auf dieses Angebot nicht eingegangen.

      Die Verehrung des Dalai Lama durch den Westen ist reine Hysterie.
      11 7 Melden
  • Pasionaria 24.09.2017 16:16
    Highlight Es ist schon erschreckend, wie Verblendete reagieren, wenn man deren Superstar, sei es nun Gott oder hier der Dalai Lama, näher beleuchtet.

    Schockierend für mich, dass die Anhänger der postuliert 'friedlichsten', gelassensten Religion, derart agressiv und gehässig auf berechtigte Kritik reagieren.

    H. Stamm ist in diesem Blog nur der Beleuchter des Popstars DL. Wieso regen sich soviele Leser darob auf? Es scheint, als müsse ER für die Missstände, die diese Religionsikonen umgeben, büssen. Man macht ja für eine miese Theateraufführung auch nicht den Beleuchter dafür verantwortlich! Oder?
    73 18 Melden
  • rodolofo 24.09.2017 10:40
    Highlight Diese interessanten Überlegungen über den Einfluss der Buddhistischen Ideologie auf das Denken, Fühlen und Handeln des Dalai Lamas zeigen wieder einmal, was für einen ungeheuren Einfluss materiell unsichtbare Gedanken auf die materielle Welt haben!
    Wenn wir diese Überlegungen weiterspinnen, dann kommen wir darauf, dass das Geistige Oberhaupt des Tibetischen Buddhismus in seiner frühesten Kindheit von Buddhistischen Mönchen, die in einem unbekümmert spielenden Kind die Inkarnation ihres verstorbenen Meisters erkannten und ihn seiner Familie entrissen, was bei uns als Kindsraub bestraft würde...
    30 9 Melden
  • mario_giri 24.09.2017 08:58
    Highlight Lieber Herr Stamm.
    Der Dalai Lama ist nicht Oberhaupt aller Tibetischen Buddhisten sondern nur Oberhaupt einer der vielen verschieden Mönchsgruppen!
    35 22 Melden
  • Oxymora 24.09.2017 08:49
    Highlight Wenn man unter den Bedingungen lebt, die auf das Karma zurückgeführt werden, ist man nie Opfer menschlicher Untaten, von Katastrophen oder Krankheit.

    Man ist selberschuld!

    Unglück und Unrecht sind karmisch vorbestimmt.

    Zur Strafe für imaginäre Taten, kommt der Säugling (je nach Eltern) mit schlechtem Karma oder Erbsünden beladen zur Welt.

    Für Religionen, die der Legitimierung extremster Ungleichheit und Machtverteilung dienen, ein Segen.

    Wozu z.B.Verbrechen gegen die Menschlichkeit noch verfolgen?

    Verstorbene Täter werden entweder durch das Karma oder durch ewige Höllenqualen bestraft!
    25 9 Melden
    • vera.vox 24.09.2017 15:52
      Highlight @ Oxymora

      Mir ist aufgefallen, dass du den Islam nie kritisierst.

      Ist Islam für dich die wahre Religion?


      12 31 Melden
    • Oxymora 24.09.2017 18:07
      Highlight @vera.vox

      Vielleicht hat Ihre Wahrnehmung etwas Schlagseite.

      Real begutachtet, fällt es Ihnen schlicht völlig falsch auf.

      Zum aktuellen Thema lässt sich sagen:

      Im Islam gibt es weder Karma noch Erbsünde.

      Ich könnte ihn in dieser Beziehung höchstens

      als sehr fortschrittlich und modern loben.
      16 14 Melden
    • Stachanowist 24.09.2017 22:48
      Highlight @ Vera

      Ihr Eindruck liegt wohl vor allem daran, dass der Islam im Religionen-sind-doof-Blog selten behandelt wird. Warum auch immer.
      21 9 Melden
    • Helona 30.09.2017 12:43
      Highlight Oh, wie ich mich danach sehne, in eine moderne, fortschrittliche Burka gehüllt durch die Gegend zu stolpern und mir von meinem Mann Vorschriften machen zu lassen!
      4 1 Melden
  • Jacqueline Jussel 24.09.2017 08:08
    Highlight "Die Idee von der Wiedergeburt ist ein unbewiesenes und unplausibles Konstrukt." Weil Religionen ja allgemein auf wissenschaftlich bewiesenen Grundsätzen basieren? ;)
    66 4 Melden
    • paeblos 02.10.2017 09:34
      Highlight Auf Hebräisch heisst Wiedergeburt, > gehe zurück zu deinen Wurzeln wo du her kommst, <
      1 0 Melden
  • Spooky 24.09.2017 03:37
    Highlight Der Kosmos stampft wild und unkontolliert und chaotisch vor sich hin, ähnlich wie Schwarzenegger als Terminator. Und dann gibt es irgendwelche kleinkarierten menschlichen Dummköpfe, die mittels Religion oder Wissenschaft irgendwelche Ordnung in das Chaos bringen wollen. Hugo Stamm ist einer von denen, die verzweifelt versuchen, Ordnung ins Chaos zu bringen. Wenn er das ganz spezifisch bei einzelnen Sektenopfern macht, dann habe ich den allergrössten Respekt vor ihm, dem Hugo Stamm. Aber sobald er ins Allgemeine abschweift, finde ich Hugo Stamm irgendwie stammstischnieveau.
    24 37 Melden
    • rodolofo 24.09.2017 10:43
      Highlight Aber wenn der Kosmos doch so chaotisch sein soll, dann wird er doch wohl auch einige Ordnungsliebende Vernunft-Menschen tolerieren, oder? ;)
      10 3 Melden
    • blaubar 24.09.2017 12:34
      Highlight Der Kosmos ist ganz ausserordentlich unchaotisch. Hierfür ein passendes TIBETISCHES Sprichwort:

      Ein Baum, der fällt, macht mehr Krach als ein Wald, der wächst.

      22 14 Melden
    • Pasionaria 24.09.2017 17:45
      Highlight Ach, Spooky, bist wieder am spuken, was verzapfst Du da wieder?
      Gem. jemand intelligenterer als wir beide Physiker N. Turok: Welch bemerkenswerter Moment der Geschichte. Mit u/wissenschaftl. Instrumenten können wir die Weiten des Kosmos sehen, die winzigsten Teilchen erforschen. In beiden Fällen haben sie eine überrasch. EINFACHHEIT offenbart, die im Konflikt mit den beliebtesten theor. Paradigmen steht. Ich glaube, dass diese Einfachheit ein Hinweis auf ein neues wissensch. Prinzip ist, dessen Entdeckung die nächste Revolution in der Physik und im Verständnis des Universums darstellen wird.
      5 1 Melden
    • Spooky 24.09.2017 18:52
      Highlight @rodolofo
      Also, streng logisch gesehen gebe ich dir recht. Ohne den Begriff der Ordnung lässt sich das Chaos gar nicht denken. Das Chaos entsteht erst dadurch, indem der Mensch versucht, mittels seinem Verstand Ordnung zu schaffen.

      ????

      Na ja....so ähnlich 🤔
      5 0 Melden
    • Spooky 24.09.2017 18:57
      Highlight @blaubar
      Wunderschönes Sprichwort! Ich muss meine Ansicht über das Chaos neu überprüfen - aber das passt ja auch zum Chaos, wo nichts für immer Bestand hat 🙃😳🤔
      2 3 Melden
    • rodolofo 24.09.2017 19:14
      Highlight @ Spooky
      Da bist Du auf etwas gestossen, was mit dem Ying-Yang-Prinzip zu tun haben muss!
      Das Chaos ist ohne die Ordnung nicht denkbar!
      Beide Extreme sind aufeinander angewiesen und induzieren ein Spannungsfeld, zwischen dem sich Lebewesen, wie Du und ich bewegen, mal laufen lassend und mal zurückhaltend (wenn gerade keine Toilette und auch kein Wäldchen in der Nähe ist...).
      3 1 Melden
    • Spooky 24.09.2017 19:23
      Highlight @Pasionaria

      Die Wissenschaftler - zum Beipiel jene vom CERN - können nur jene Dinge messen, die mit ihren Messinstrumenten messbar sind. Und das, was sie im Universum beobachten, können sie - die Wissenschaftler - nur auf jene Art interpretieren, als ihr menschlicher Verstand es ihnen erlaubt. Alle anderen Dinge, die nicht messbar und für den menschlichen Verstand unvorstellbar sind, bleiben im Dunkeln der Welt verborgen - also FAST ALLES.
      8 4 Melden
    • gelesen 24.09.2017 20:10
      Highlight Spooky

      "Alle anderen Dinge, die nicht messbar und für den menschlichen Verstand unvorstellbar sind, bleiben im Dunkeln der Welt verborgen - also FAST ALLES."

      Genau, erzähl dies den Religionsgläubigen und Fantasten.
      8 3 Melden
    • rodolofo 25.09.2017 07:54
      Highlight Das Phänomen Religion lässt sich nur umkreisen und aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten, wie eigentlich alles.
      Und so ist diese Oberfläche vergleichbar mit einem Berg, der von allen Seiten immer wieder ganz verschieden aussieht.
      Hast Du mal das Matterhorn von Süden her betrachtet? Von da aus gesehen ist der "Berg der Berge" nur ein umspektakulärer "Gupf"!
      Und genau so ist es mit den Religionen, an denen ebenfalls der Zahn der Zeit nagt...
      Tempel zerfallen, und auf den Überresten kraxeln Touristen in kurzen Hosen herum, in der einen Hand ein Reiseführer, in der anderen Hand ein Gellato...
      6 0 Melden
  • Limit 24.09.2017 00:25
    Highlight Ach wissen Sie was, der Weg führt immer zur Heimat Himmel.
    7 35 Melden
    • rodolofo 24.09.2017 10:44
      Highlight Planet Erde an Raumschiff:
      Der Planet Erde befindet sich bereits im Himmel, in einem Seitenarm der Spiralgalaxie "Milchstrasse"!
      29 4 Melden
  • Herbert Anneler 23.09.2017 22:44
    Highlight Hugo Stamm traut es also Manuel Bauer also nicht zu, sich seinen eigenen Reim aus dem (aus meiner Sicht ziemlich dummen) Statement des Dalai Lama zu machen. Aus Stamms Sicht sind wir alle unwissende, doofe Lämmer, nur er selber allein ist fähig, die Wahrheit zu erkennen. Wenn das nicht sektiererisch ist... Man kann es auch anders sagen: Woche für Woche legt sich Stamm jemand zurecht, indem er ihn einseitig in ein schlechtes Licht stellt, und schiesst ihn dann ab. Eine ebenso durchsichtige wie ärgerliche Masche.
    73 51 Melden
    • gelesen 24.09.2017 14:04
      Highlight Herbert Anneler

      "Hugo Stamm traut es also Manuel Bauer also nicht zu, sich seinen eigenen Reim aus dem (aus meiner Sicht ziemlich dummen) Statement des Dalai Lama zu machen. Aus Stamms Sicht sind wir alle unwissende, doofe Lämmer, nur er selber allein ist fähig, die Wahrheit zu erkennen. Wenn das nicht sektiererisch ist... ... usw. usf. "

      Wie kommen Sie zu solchen Schlussfolgerungen?
      Sie dichten da eine Menge Ungeheuerliches dazu.
      Kritik an dogmatischer Denke zu äussern, ist noch lange nicht sektiererisch.
      26 15 Melden
    • Pasionaria 24.09.2017 16:26
      Highlight gelesen
      @ Anneler: "Wie kommen Sie zu solchen Schlussfolgerungen?"
      Es tun Deinem Nick > gelesen eben nicht alle Ehre an, sondern lesen nur, was sie lesen und verstehen wollen. Wenigstens ist er einsichtig und reiht sich selbst unter 'doofe Lämmer' ein. Wie kommt er darauf?
      Eigenartige Menschen......
      5 10 Melden
  • blaubar 23.09.2017 22:10
    Highlight Ich finde, der nächste Sektenblog sollte ehrlicherweise gleich Hugo Stamm selbst zum Thema haben.
    87 47 Melden
  • Raphael Stein 23.09.2017 22:00
    Highlight Immerhin ist der DL Vertreter einer feudalen, brutalen Minderheit im Tibet, die das Land über Jahrhunderte hinweg mit allerlei Hockuspokus ausgeplünder hat. Ganz wie andere Religionen auch, die uns näher sind.
    51 10 Melden
  • Alienus 23.09.2017 21:42
    Highlight Ach der Buddhismus, eine Medaille mit einer dunklen sowie schmutzig-eckligen Seite.

    „…, die jeweilige Verkörperung des Gottes (Anmerkung: Dalai Lama), wird derartig verehrt, daß das Volk Pillen, die aus seinem Unrat (Anmerkung: Kot, Ausscheidung, Schitt uam.) gedreht wurden, ißt, weil es sie für heilig hält! ..“
    aus Geheime Gesellschaften … von Ch.W.Heckethorn, 1900

    Gerne möchte man als Agnostiker / Atheist wissen, ob dieser Brauch noch heuer in aller Munde ist….?

    Fazit: Der Grund dieses beschissenen Brauches war sehr, sehr obskur, wie vieles in Glaubenslehren, nicht nur der Buddhisten!
    26 10 Melden
    • rodolofo 24.09.2017 10:49
      Highlight Lieber Alienus,
      immer wieder höre ich von robusten Müttern, dass sie ihre Kinder "Dreck" fressen lassen.
      Das stärke ihre Immun-Abwehr.
      Vielleicht bezwecken diese seltsamen Pillen ähnliches. Wer die Rosskur überlebt, wird ein kräftiges Ross sein, so lange sein Leben dauert!
      Und wer als Erwachsener immer noch Dreck frisst, beweist doch seinen unbedingten Gehorsam gegenüber der Obrigkeit!
      7 7 Melden
    • Pasionaria 24.09.2017 16:14
      Highlight ".......nicht nur der Buddhisten!"
      Eventuell auch unter dem Motto: Manche Schutzreaktion ist eine Schmutzreaktion.
      3 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 23.09.2017 21:28
    Highlight Tibet ist ein kleines und rückständiges Land. Mit einem tief verwurzelten Glauben. Ein Land das seit Jahren brutal von China unterdrückt wird. Was hier niemanden zu interessieren scheint. Aber dass das religiöse Oberhaubt keinen wissenschaftlichen Rat gegeben hat. Ja, das ist natürlich rahmensprengend.
    31 36 Melden
    • blaubar 23.09.2017 22:03
      Highlight Tibet klein? hmm.

      Schweiz 42'000km2
      Tibet 1.2 Millionem km2

      Tibet ist 3.5 mal grösser als Deutschland.
      Und China hat eben genau wegen dieser Grösse "Interesse". Der Yangtse entspringt dort. Tibet ist das Wasserschloss Chinas.
      40 5 Melden
    • Spooky 23.09.2017 22:07
      Highlight @Nina-Loreena
      "Ein Land das seit Jahren brutal von China unterdrückt wird."

      Tibet wurde von der brutalen Herrschaft der brutalen Lamas (wie zum Beispiel vom Dalai Lama) befreit.
      22 29 Melden
    • Spooky 23.09.2017 23:32
      Highlight @Nina-Loreena
      Tibet wurde von den Chinesen von der Herrschaft der brutalen Lamas befreit.

      Unterdrückt wurden die Tibeter von ihren eigenen Lamas. Wie zum Beispiel vom Dalai Lama.
      13 27 Melden
    • rodolofo 24.09.2017 10:51
      Highlight @ Spooky
      Schreib doch "befreit", im Sinne von "Vom Regen in die Traufe"!
      14 4 Melden
    • blaubar 24.09.2017 12:40
      Highlight @Spooky: Ich kenne zufällig Tibeter, die noch vor dem Einfall Chinas dort gelebt haben. Die meisten Tibeter haben als Nomaden, abgeschieden der Zivilisation gelebt und haben ihr Lamas im höchsten Mass verehrt. Was die Chinesen veranstaltet hatten, ist unbeschreiblich grausam. Ich empfinde deinen Kommentar als nicht zutreffend.
      35 16 Melden
  • Gelöschter Benutzer 23.09.2017 21:27
    Highlight Wäre er zu einem Wissenschaftler gegangen wäre es ein wissenschaftlicher Rat gewesen. Und anderswo das gleiche.

    Welche Aufgabe hat denn ein solch religiöses Oberhaubt? Die jeweilige Religion zu vertreten und zu praktizieren. Also genau das hat nunmal der Dalai Lama gemacht. Hätte ein anderer von einer anderen Religion einen Rat gegeben wäre es nicht das selbe Resultat geworden?

    .
    25 18 Melden
  • Gelöschter Benutzer 23.09.2017 21:26
    Highlight «Die dunkle Seite des Dalai Lamas», ein mächtiger und aussdrucksstarker Titel. Meiner Vorstellung entspringt aber ein Bild des Dalai Lamas in Form der Zeichentrick-Figur von Irma aus «Ein Königreich für ein Lama».

    Anders als auf eine solch verspielte Darstellung lässt mich mein Gehirn die beiden Themen nicht verbinden.

    Es wird im Text kritisiert, dass das heilige Oberhaubt einer Weltenreligion einem Freund einen religiösen Rat auf seinen Kummer gibt.

    Was hat man denn erwartet?
    28 7 Melden
  • Spooky 23.09.2017 20:52
    Highlight Ich persönlich bin kein Freund vom Dalai Lama. Aber man sollte die Kirche im Dorf lassen. Auch der Dalai Lama hat das Recht dazu, in einem schwachen Moment einen Seich zu erzählen.

    Die Lehre vom Gesetz vom Karma kommt aus dem Hinduismus. Aber wir Hindus wissen ganz genau, dass die Lehre vom Karma nur eine hilflose, verzweifelte Erklärung ist in Bezug auf das Leiden. Die Wahrheit kennt niemand. Auch nicht die Wissenschaftler.
    23 24 Melden
    • _kokolorix 23.09.2017 23:52
      Highlight Und weil die Wissenschaft keine absolute Wahrheit kennt sind die obskuren Erklärungen und Behauptungen der Religiösen gleichwertig?
      25 4 Melden
    • Spooky 24.09.2017 00:55
      Highlight @kokolorix
      So ist es! Die Mythen der Wissenschaft, zum Beispiel der Urknall, wird in 2000 Jahren als Mythos behandelt werden, genau so wie wir heute die Erzählungen von Homer als Mythen behandeln.
      8 31 Melden
  • Buddha of Suburbia 23.09.2017 20:25
    Highlight Karma: In seinem Leben muss Hugo Stamm all seine Artikel lesen.
    54 20 Melden
    • Buddha of Suburbia 23.09.2017 21:10
      Highlight Öh. In seinem NÄCHSTEN Leben. In diesem schreibt er natürlich nur.
      39 14 Melden
    • Wehrli 25.09.2017 09:47
      Highlight Im nächsten Leben wird Stamm im Kloster grossgezogen.
      18 7 Melden
  • RAERLU 23.09.2017 19:55
    Highlight Die Karmalehre des Dalai Lama ist in höchstem Masse menschenverachtend und findet sich auch in etlichen anderen Ideologien z.B. in der Anthroposophie dort wird die These aufgestellt das die Juden in der Geschichte immer wieder Opfer von Pogromen geworden da sie eine karmische Schuld abzutragen haben die frühere Generationen des Volkes/ der Religionsgemeinschaft auf sich geladen hätten.Das gleiche findet sich in der Theosophie und Ariosophie,bei Edgar Cacey,Nicholas Roerich,Jan van Helsing (Udo Holey) sowie in der völkisch-esoterischen stark antisemitischen Anastasia-Bewegung.
    25 18 Melden
    • blaubar 23.09.2017 21:02
      Highlight meines Wissens hat der DL keine eigene Karmalehre.
      17 7 Melden
    • rodolofo 24.09.2017 11:01
      Highlight Mir gegenüber behauptete mal eine an sich sehr faszinierende, junge Frau, die stark von Esoterischen Vorstellungen beeinflusst war, dass eine Frau, die vergewaltigt werde, die Bestimmung habe, vergewaltigt zu werden.
      Sie habe eine Ausstrahlung, welche Täter anziehe, und werde so selbstverursacht zum Opfer.
      Ich war baff und sprachlos, denn diese Frau war alles Andere, als ein schüchternes Mauerblümchen!
      Aber wenn ich die Überschätzung des Geistes durch Esoteriker mit berücksichtige, dann komme ich darauf, dass für sie ihre Allmacht-Fantasien auch für den Fall eines Verhängnisses gelten müssen.
      11 7 Melden
  • WolfCayne 23.09.2017 19:48
    Highlight Die vorgebrachte Kritik richtet sich gegen den tibetischen Buddhismus und nicht gegen den Dalai Lama. Dieser wäre in anderen Affären deutlicher hinterfragbar. Stichworte sind CIA und Dorje Shugden. Östliche Religionen werden von Patchwork-Gläubigen im Westen zu idyllischen Religionen emporgehoben. Auch diese Praktik ist hinterfragbar. Ebenso die Aussage des Dalai Lama, dass ein Kind mit Behinderung eine Bestrafung sei. Alle Menschen sind gleich — Egalité!
    31 1 Melden
  • Hypatia 23.09.2017 19:27
    Highlight "Es ist also nicht auszuschliessen, dass Yorick permanent leidet."

    "Denn nach der absurden Karmatheorie muss sich auch Yorick in einem früheren Leben eines so schweren Verbrechen schuldig gemacht haben, dass er im aktuellen Leben mit einem derartigen Leiden bestraft wird."

    Fakt ist, dass Yorick aufgrund medizinischer Eingriffe und externer Lebenserhaltungssysteme mit einem derartigen Leiden weiter leben muss, was immer er auch dazu denken oder dagegen einwenden mag.

    Die Frage also ist - und sie mag hart klingen - , wer genau hier diesen Jungen mit einem derartigen Leiden bestraft.

    47 12 Melden
  • RAERLU 23.09.2017 19:22
    Highlight Die Karmalehre des Dalai Lama ist grundlegend menschenverachtend und findet sich auch in etlichen anderen Ideologien z.B. in der Anthoposophire dort wird die These aufgestellt die Juden seien in der Geschichte im wieder Opfer von Pogromen geworden da sie eine karmische Schuld abzutragen haben die frühere Generationen des Volkes/der Religionsgemeinschaft auf sich geladen hätten.Das gleiche findet sich in der Theosophie und Ariosophie,bei Edgar Cacey,Nicholas Roerich,Jan van Helsing (Udo Holey) sowie in der völkisch-esoterischen stark antisemitischen Anastasia-Bewegung.
    8 10 Melden
  • meine senf 23.09.2017 18:44
    Highlight Es ist sicher gut aufzuzeigen, dass der Dalai Lama kein Heiliger ist und auch am tibetanischen Buddhismus sowie am vielen Religionen vorhandenen Karma-Gedanken nicht alles so optimal ist, wie man aus unserer Sicht oftmals meint.

    Das Beispiel, an dem das aufgehängt wird, kommt mir aber etwas gar gesucht vor. Man könnte meinen, der Dalai Lama hätte den Karmagedanken persönlich erfunden, nur in der Absicht Herr Bauer schwer zu demütigen.

    (Immerhin hatte er nicht gesagt, dass das behinderte Kind selbst im vorherigen Leben was Böses tat, was eine noch schlimmere Auswirkung des Karma-Prinzip wäre)
    39 10 Melden
  • Spooky 23.09.2017 17:40
    Highlight Ich habe gegoogelt und habe von Manuel Bauer kein einziges böses Wort über den Dalai Lama gelesen.

    Ist dieser Artikel von Hugo Stamm ein Primeur?
    71 22 Melden
  • Spooky 23.09.2017 17:16
    Highlight Dieser Artikel ist aber sehr seltsam.

    Ich habe "Manuel Bauer" gegoogelt.

    Es gibt viel über ihn zu lesen im Internet. Es gibt auch ein Video von 2013:
    [https://www.srf.ch/play/tv/srf-myschool/video/photosuisse-manuel-bauer-714?id=bdd7e02e-20e0-4a44-ab6a-c3d53b6fbaa9]

    In diesem 12-Minutenvideo sagt Manuel Bauer, er sei glücklich darüber, dass er soviel lernen dürfe von der Tibetischen Philosophie, es sei eine wahnsinnig faszinierende Philosophie.

    Ich habe gelesen, dass Manuel Bauer seit 1990 bis 2015 ein Verehrer des Dalai Lama war.

    Seltsamer Artikel!
    70 31 Melden
    • blaubar 23.09.2017 20:55
      Highlight Spielverderber!
      23 7 Melden
  • Michael Bamberger 23.09.2017 17:14
    Highlight @ Wölfli beim Lamm

    "Die Religionen wurden/werden missbraucht, um Menschen zu unterdrücken."

    Nix "Religionen", denn im geschilderten Zusammenhang mit Exorzismus ist der psychopathische "Unterdrücker" niemand anders als der biblische Jesus:

    "Und durch die, die zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen geschehen: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden; wenn sie Schlangen anfassen oder tödliches Gift trinken, wird es ihnen nicht schaden; und die Kranken, denen sie die Hände auflegen, werden gesund werden." (Mk 16,16-18)
    11 20 Melden
    • paeblos 01.10.2017 18:37
      Highlight Keinesfalls falschen Propheten anhören, denn das ist auch tödliches Gift trinken, gegen das niemand gefeilt ist. Wo lassen sich Prothesen ersetzen, und Mongoloiden heilen?
      0 0 Melden
  • Share 23.09.2017 16:39
    Highlight Der Spirit also. Da ist die Ableitung zu Spiritualität doch weit hergeholt. Es Religion zu nennen, dürfte auch nicht in Frage kommen. Bleibt die Ideologie. Von Missionierung ist nichts bekannt. Nun ja, in dieser Situation verkünden beide Seiten. Zugegebenermassen weiss es niemand so genau.
    11 2 Melden
  • Ohniznachtisbett 23.09.2017 16:36
    Highlight Genauso wie es Herrn Stamm und mir doch erlaubt ist und erlaubt sein muss, an keine der grossen Weltreligionen zu glauben, genau so ist es doch dem Dalai Lama erlaubt, Buddhist zu sein. Die Karmatheorie ist auf die umgekehrte Seite nicht etwas so schlechtes: "Führe ein anständiges Leben, schädige niemanden, dann wirst du es auch im nächsten Leben schön haben". Auch so wird versucht, die Leute an ein anständiges Leben anzuhalten. Was ja primär für das Funktionieren einer Gesellschaft nicht so schlecht ist.
    50 7 Melden
    • evand 23.09.2017 23:56
      Highlight Was ja primär für die UNTERDRÜCKUNG einer Gesellschaft nicht so schlecht ist wollen Sie sagen. Das gilt offenbar für jede Religion.
      4 11 Melden
    • Schmirinskis 26.09.2017 07:24
      Highlight Den Menschen zu empfehlen ein anständiges Leben zu führen unterdrückt die Gesellschaft? Bitte entschuldige, ich kann es nicht höflich ausdrücken: die Aussage ist einfach nur lächerlich (und dumm).
      6 1 Melden
    • Ohniznachtisbett 26.09.2017 10:35
      Highlight Evand: Also ich bin mir nicht sicher, ob dies grundsätzlich zu Unterdrückung führt. Klar es kann solche Auswüchse geben. Aber primär ist es doch nicht schlecht, dass sich eine Gesellschaft gewisse Normen gibt. Zum Beispiel, dass man sich nicht gegenseitig umbringt...Eine Gesellschaft ohne Normen würde bedeuten, dass man jeden betrügen, totschlagen oder sonst was dürfte. Das hat mit Unterdrückung nichts zu tun.
      5 0 Melden
    • Helona 30.09.2017 13:10
      Highlight Unterdrückung - das moderne Tabu! Sich an Regeln zu halten, nicht immer und überall seinen (ach, so heiligen) Gefüüühlen nachzugeben, Rücksichtnahme ist pure Unterdrückung, Repression, gehört verboten.
      0 0 Melden
  • Nixnutz 23.09.2017 16:17
    Highlight Oberflächlich betrachtet ähnelt das Karma aus der Darstellung der christlichen Erbsünde und macht den Menschen in seinem Dasein unfrei und abhängig von irgendwelchen Heilsbringern bzw. Erlösern. Leute mit solchen Absolutheitsansprüchen haben noch selten Gutes über die Welt gebracht. Solche Geltungsansprüche finde ich in allen seinen Ausprägungen höchst problematisch.
    25 15 Melden
  • AlteSchachtel 23.09.2017 16:16
    Highlight "Manuel Bauer verfügt zum Glück über einen nüchternen Geist und einen scharfen Verstand. Er baut auf die Evolutionstheorie und ist überzeugt, dass ein Gendefekt die Krankheit seines Sohnes bewirkt hat."

    "Wie der «Ozean der Weisheit» seinen Schweizer Hoffotografen Manuel Bauer schwer demütigte."

    Was ist jetzt tatsächlich Bauers Empfinden und was die rein persönliche Meinung des Herrn Stamm?
    62 5 Melden
  • Alienus 23.09.2017 15:40
    Highlight Einige Blöcker, äh Blogger, meinen auf H. Stamm herum trampeln zu müssen. Dabei ist seine Kolumne doch kein religionsphilosophisches Proseminar.

    Es ist dem wahren Sinne nach ein locker-heiterer „Stammtisch“. Er legt ein Themenbrocken in diese Stammtischrunde und wir als Meute beißen uns oft daran fest. Es ist dann ein Gezerre und Gezeter – was es auch sein soll.

    Sollte ein Blogger etwa religiös-heilsbefriedigende Erbauung oder religiös-platte Stammtischparolen benötigen, so kann er diese sicherlich in offiziell-bischöflichen Postillen auf himmlischen Stammtischniveau suchen und finden!
    33 24 Melden
    • Rendel 23.09.2017 16:14
      Highlight Ich bin nicht sicher, ob ich sie richtig verstanden habe Alienus. Ihr letzter Absatz klingt wie ein Redeverbot für religiöse Stammtischler und nur die andern, die sich über Herrn Stamms Blog erheitern, dürfen sich äussern?
      16 10 Melden
    • Alienus 23.09.2017 18:06
      Highlight Rendel

      Sie haben mich schon richtig verstanden!

      „Sollte ein Blogger … Erbauung … benötigen, so kann er diese … in offiziell-bischöflichen Postillen … finden“!

      Denn falschen Trost gibt es bei H. Stamm nicht.
      Der besagte Absatz ist kein Rede- oder Schreibverbot:
      1. In der Diktion nicht. 2. Im Sinninhalt nicht. 3. Ansonsten würden erheiternde Texte fehlen. 4. Man würde die Funktion von Zensoren übernehmen, wie dies so allzu viele Religionen gerne machen. 5. Der freie Kampf um die „Wahrheit“ würde langweilig sein, nur unter seinesgleichen Ungläubigen!

      PS: Überfahren: gerne. Verbieten: nein.
      8 1 Melden
    • Rendel 23.09.2017 21:51
      Highlight Offenbar hab ich sie nicht richtig verstanden, also behaupten sie bitte nicht das Gegenteil.
      3 4 Melden
    • Rendel 23.09.2017 22:04
      Highlight Was ist falscher Trost und was richtiger Trost? Wer sind sie sich darüber ein Urteil zu erlauben, was andere tröstet, ob das für diese richtig oder falsch ist? Was ist den ein universeller richtiger Trost?
      Trösten sie andere oft und gerne und nachhaltig? Sind sie da? Oder urteilen sie lieber?

      Fragen über Fragen!
      5 3 Melden
    • Alienus 24.09.2017 19:53
      Highlight Rendel

      Antworten? Keine Antworten!
      2 1 Melden
  • Rendel 23.09.2017 14:22
    Highlight Der Titel ist schon sehr reisserisch. Man könnte es die dunkle Seite des Buddhismus nennen. Natürlich vertritt der Dalai Lama dieses Glaubenssystem, er wurde ja seit der Kindheit darin erzogen, in einem Kloster. Ihm deswegen Empathie gänzlich abzusprechen, finde ich dann doch etwas gewagt.

    91 48 Melden
    • amRhein 23.09.2017 17:07
      Highlight Von „Empathie gänzlich absprechen“ ist doch nicht die Rede. HS entlarvt aber die oft abstrusen und menschenverachtenden Vorstellungen, die wesentlicher Bestandteil von Religionen sind. Den betroffenen Menschen wird das dann zynischerweise auch noch als Trost vermittelt.

      Deinen Titelvorschlag fände ich auch besser.
      27 17 Melden
    • Rendel 23.09.2017 17:29
      Highlight Menschenverachtende Vorstellungen zeigen sich nicht nur bei Religionen, auch in manchem Kommentar hier von Atheisten.
      In dem aufgezeigten Fall, doch, da wir dem Dalai Lama jegliches Mitgefühl abgesprochen. Er dient als Aufhänger zu einer schwarz-weiss Malerei, auch wenn Kritik wirklich wichtig und nötig ist. Es wird die Menschheit aber nicht weiterbringen, wenn wir uns gegenseitig verurteilen. Das zementiert Feindbilder und Krieg, wie eh und je.
      18 8 Melden
    • amRhein 23.09.2017 19:15
      Highlight @Rendel: „Diese Aussage entlarvt das unmenschliche karmische Dogma. Und es entlarvt das verquere Bewusstsein des Dalai Lama, der in seiner spirituellen Verblendung nicht realisiert, was er Bauer damit antut.

      Das System nennt sich «Trost nach karmischem Prinzip». Psychologisch gesehen ist es eine unmenschliche moralische Keule.“

      Am Beispiel des DL zeigt HS auf, wie menschenverachtend diese Lehre ist.

      Doch - Kritik brachte v.a. unsere Gesellschaft ab der Aufklärung massiv weiter. Die Menschen konnten sich zunehmend aus der rel. Umklammerung befreien.
      9 4 Melden
    • Rendel 23.09.2017 21:00
      Highlight Ich hab keine Ahnung ob Herr Bauer das so empfunden hat. Psychologie wird übrigens auch manchmal als Keule verwendet. Psychologie kann nicht über Moral entscheiden, ausser sie stellt sich auch moralisch dar, dann soll sie dazu stehen.
      Mag sein sind einige heute aus der rel. Umklammerung befreit. Aufklärung muss aber weitergehen und die neuzeitlichen Umklammerungen erkennen, die heute existieren. Manchmal ist das auch die Wissenschaft oder die Psychologie.
      Kritisch hinschauen muss man in alle Ecken.
      7 4 Melden
    • amRhein 24.09.2017 08:03
      Highlight Was der Herr Bauer denkt oder nicht denkt ist im Artikel nicht relevant; nochmals: HS zeigt auf, wie menschenverachtend diese Lehre ist.

      Abschweifen in die Psychologie (oder die Wissenschaft) ist nicht hilfreich, weil sie in diesem Artikel nicht von Belang ist.

      Dank der Kritik an den Religionen und durch die Aufklärung sind nicht nur «einige befreit», sondern konnten humanistische und demokratische Werte und Prinzipien in unseren Gesellschaften verankert werden.

      Natürlich kann und soll jede Gesellschaft sich weiter entwickeln. HS geht‘s in diesem Artikel ums Karma.
      6 2 Melden
    • Rendel 24.09.2017 10:51
      Highlight Ich kann lesen amRhein und mein Textverständnis ist gut. Sie brauchen mir nicht wiederzukäuen, was im Blog steht.

      Die Psychologie haben übrigens sie eingebracht. Ich ging nur auf sie ein.

      Die Welt besteht aus mehr als nur unseren westlich demokratischen Gesellschaften.
      0 3 Melden
    • amRhein 24.09.2017 18:38
      Highlight Dass Benutzer eines Newsmagazins lesen können, davon darf man ausgehen.
      1 1 Melden
  • Sharkdiver 23.09.2017 13:55
    Highlight Nun ja, meiner Meinung nach wird hier der Dalai Lama persönlich "beschuldigt" (Titel) für etwas das nicht ihn persönlich Trift sondernen viel mehr sein Glaube. Diese karama straffe ist nicht nur ein Budhistischer Humbug sondern in vielen spirituellen und Eso kreisen verbreitet.
    34 42 Melden
  • Mutzli 23.09.2017 13:47
    Highlight (2/2) http://www.huffingtonpost.co.uk/james-snell/dalai-lama-criticism_b_4421553.html

    https://en.wikipedia.org/wiki/14th_Dalai_Lama#Social_stances

    Fände es auch besser, wenn das Thema tibetischer Autonomität und die erlittene Gewalt in den Medien nicht immer mit dem Dalai Lama und der tibetischen Version des Buddhismus vermischt würden. Vor der Besetzung (was das alles auf keine Art und Weise rechtfertigen oder relativieren soll) war Tibet ein Regime unter dem D. Lama inkl. Leibeigenschaft und Unterdrückung.
    https://www.theguardian.com/commentisfree/2009/feb/10/tibet-china-feudalism
    67 5 Melden
  • Mutzli 23.09.2017 13:31
    Highlight (1/2) Finde es sehr gut, wenn von Zeit zu Zeit wieder grundlegende Aufklärungsarbeit zu solchen "heilligen" FIguren geleistet wird. Tut allen Beteiligten gut, daran erinnert zu werden, dass es auch nur Menschen sind und oftmals zwischen dem öffentlichen Bild und dem realen Welten liegen (auch z.B. beim Papst, Mutter Theresa etc.). So ist er auch gegen Abtreibung, volle LGBT-Rechte, für Atomwaffen (für Indien) und möchte das alle sich aus religiös/moralischen Gründen vegetarisch ernähren (woran er sich selber nicht hält). Paar Links dazu: https://www.salon.com/1998/07/13/news_79/
    65 4 Melden
  • asozialezürcher 23.09.2017 12:57
    Highlight Vielleicht ist das für Hugo schwer zu begreifen, macht für mich doch mehr Sinn als daran zu glauben, dass reiner Zufall den Gendefekt hervorbrachte. Eine Version des jüngsten Gerichts, welches in den meisten Religionen vorkommt, verbunden mit der Ansicht der Wiedergeburt. Warum soll der Tod das Ende sein? Unsere Welt besteht aus Kreisläufen und gegenseitigen Polen, die immer zusammen tanzen. Tag und Nacht, Links und Rechts, Schwarz und Weiss mit all den Grautönen dazwischen. Wenn ich mir die Welt anschaue, das Glück und das Leid, sind Himmel und Hölle im hier und jetzt.
    22 47 Melden
    • kleiner_Schurke 23.09.2017 16:59
      Highlight Wieso fällt es dir einfacher an das Samsara zu glauben, für dessen Existenz es keinerlei Hinweise gibt, als an einen Gendefekt den man solide nachweisen kann und nachweislich überall auftreten? Das ist ein sehr gut erforschtes Gebiet und wir können heute einen Gendefekt wie er bei CF auftritt sogar korrigieren und Menschen heilen. Aber weshalb ist das weniger Glaubwürdig als das Samsara? Wie kommt man zu so einer Haltung?
      37 9 Melden
    • _kokolorix 24.09.2017 00:03
      Highlight Das einzig Vernünftige in deiner Aussage ist, dass Himmel und Hölle im Hier und Jetzt sind.
      Wieso glaubst du eher das ein Gott, Schicksal, Karma was auch immer alles bestimmt was geschieht? Es gibt nicht einen Beweis dafür. Den Zufall und seine Auswirkungen kann jeder täglich beobachten, es gibt eine schlüssige, logische Theorie welche den Zufall begründet und welche bisher nicht widerlegt, wurde
      7 0 Melden
  • Jimmy No 23.09.2017 12:34
    Highlight Tibetischer "Buddhismus" ist weder friedlich noch tolerant z.B Sex ist den Mönchen erlaubt sofern sie nicht ejakulieren. Sex zwischen ♂ ist verboten, die der ♀ nicht.
    Nach den Lehren sind Mädchen ab 8 Jahren Geschlechtsreif.
    Elefant und Menschen essen ist Tantra konform.
    Um ins Shambala(Paradies) zu gelangen muss man im apokalyptischen Dschihad Christen, Juden und Muslime töten. Die Passagen lässt der Glückskeks natürlich aus wen er das Kalachakra-Tantra zitiert. Über seine Freunde die aus Nationalsozialisten, cia oder Sekten die Anschläge in Tokio verüben, will ich gar nicht erst anfangen.
    89 40 Melden
    • Wölfli beim Lamm 23.09.2017 13:44
      Highlight Nach dem was Sie hier schreiben müsste der D.L. ein Hassprediger sein- ist er aber nicht, im Gegenteil.
      34 74 Melden
    • Jimmy No 23.09.2017 15:38
      Highlight Ich schrieb ja dass er die Passagen nicht zitiert. Sie können gerne die Dinge überprüfen. Fangen Sie doch gleich damit an was er über seinen Nachfolger sagte: "Ich kann mir vorstellen dass mein Nachfolger eine Frau wird.. aber es müsste eine sehr hübsche Frau sein." Nicht sexistisch/menschenverachtend genug dann informieren Sie sich über die Kalachakra-Tantra Rituale oder was sein Buddy SS-Oberscharführer Heinrich Harrer so geschrieben hat. DL ist nichts als Marketing der wie ein Papst gewählt wird
      72 10 Melden
  • lilie 23.09.2017 12:19
    Highlight Im Buddhismus sind keine Dämonen für die Bestrafung von Sündern zuständig, da diese selber dem Karmagesetz unterworfen sind. Herr Stamm stülpt da einmal mehr seine christlich indoktrinierte Religionssicht einer anderen Religion über, ohne sich voher zu informieren.

    Was mich allerdings viel mehr interessiert: Was meint Herr Bauer zu der Aussage des Dalai Lama? Fühlte er sich beleidigt oder verletzt? Empfand er die Aussage als diskriminierend?

    Denn wenn Herr Bauer für den Dalai Lama arbeitet, kann er über die Aussage ja kaum überrascht gewesen sein.
    77 18 Melden
    • Rabbi Jussuf 23.09.2017 12:49
      Highlight lilie
      Gute Fragen!
      17 5 Melden
    • kleiner_Schurke 23.09.2017 14:03
      Highlight Aber es gibt 8 kalte und 8 heisse Höllen im Buddhismus und dort endet man z.b. wenn man dem Meister nicht gehorcht. Und sagt der Meister seiner Schülerin sie müsse Sex mit ihm haben, tja dann hat sie die freie Wahl zwischen Sex mit einem frommen Lustmolch oder Hölle. Ist doch cool oder? Und so ganz ohne christliche Indoktrination. Ich kenne einen ex Buddhistischen Mönch. Dieser hatte oft Sex mit Prostituierten. Grund: Prostituierte erhöhen ihr mieses Karma durch Sex mit einem Mönch. Auch cool oder? Und auch ohne christliche Indoktrination.
      65 15 Melden
    • lilie 23.09.2017 14:17
      Highlight @kleiner schurke: Ja, sehr cool. Trotzdem herrscht gemäss buddhistischer Lehre keiner dieser Wesen über das Schicksal anderer. Der allmächtige Gott ist eine Erfindung des Judentums.
      10 55 Melden
    • kleiner_Schurke 23.09.2017 14:49
      Highlight Ein Mönch der dir alles befehlen kann herrscht nicht über dein Schicksal? Sie scherzen wohl!
      62 7 Melden
    • Wald Gänger 23.09.2017 18:18
      Highlight Den tibetischen Lamaismus kann man nur schlecht mit anderen buddhistischen Schulen und Praktiken vergleichen. Jimmy No erwähnt oben das Kalachakra-Ritual, das in vielen seiner Inhalten eher einer okkultistischen Praxis ähnelt als dem, was wir hier im Westen durch z.B. Thais vom Buddhismus wahrnehmen.
      2 0 Melden
    • lilie 23.09.2017 18:39
      Highlight @kleiner Schurke: Ja, Menschen können das Schicksal anderer beeinflussen. Aber auch der mächtigste Mönch der Welt kann nicht bestimmen, ob du mut einer Erbkrankheit zur Welt kommst. Darum gings aber.
      4 3 Melden
    • Jimmy No 23.09.2017 21:55
      Highlight @WaldGänger: Im Westen verwechseln viele auch den Spirit wie die des Zen-Buddhismus mit dem Lamaismus. Man sucht Frieden & Antworten auf das Leben/Tod und kanalisiert seine Hoffnungen auf einen religiösen Führer der sagt was man hören möchte und ab da wird es gefährlich. Für Kinder, Familien, Frauen und „Suchende“ wie June Campbell..
      http://www.emma.de/artikel/schlingel-ihre-heiligkeit-der-sex-265043
      16 0 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 24.09.2017 13:47
      Highlight "Denn wenn Herr Bauer für den Dalai Lama arbeitet, kann er über die Aussage ja kaum überrascht gewesen sein."

      Manchmal versteht man Aussagen und ihre Konsequenzen erst, wenn man selbst ganz konkret betroffen ist. Vielleicht fand Herr Bauer Karma eine gute und gerechte Erklärung für vieles, bis ihm diese Geschichte wiederfuhr und er begriff, was die Aussage wirklich bedeutet.
      1 0 Melden
  • blaubar 23.09.2017 12:17
    Highlight die Karmatheorie ist übrigens nicht "die dunkle Seite des DL", sondern eine bekannte Seite des Buddhismus, die man durchaus diskutieren darf.
    Wenn ich den Titel des Blogs lese erwarte ich irgend ein persönliches Vergehen, das der DL versteckt hielt, bis es von Stamm aufgedeckt wurde. Das ist offensichtlich nicht der Fall.
    71 15 Melden
    • kleiner_Schurke 23.09.2017 17:06
      Highlight OK dann hier:
      1. Der Dalai hatte über Jahre hinweg Kontakt zu Nazis. (Harrer)
      2. Der Dalai propagiert Vegetarismus und isst selber Fleisch.
      3. Der Dali hatte kontakt zur Aum Sekte (Sarin Anschlag in der U Bahn von Tokyo) in Japan und hat sich Führungsmitglieder schriftlich Empfehlungen abgegeben.
      4. Der Dalai propagiert Tibetische Medizin lässt sich aber im Spital konventionell behandeln
      5. Der Potala hatte eine 5 Stellige Zahl an Leibeigenen
      6. Der Dalai nahm bei seiner Abreise sämtlich Schätze des Potala mit (Gehören die nicht Tibet???)
      27 8 Melden
    • meine senf 23.09.2017 17:47
      Highlight 6. Die euphemistische "Abreise" war in Wirklichkeit eine Flucht.
      3 7 Melden
    • Saraina 23.09.2017 18:23
      Highlight Wie alt war der Dalai Lama als er Kontakt zu Harrer hatte, und wie viele Westler hatte er vorher schon getroffen?

      Die Tibeter, auch die Mönche assen immer schon Fleisch, nur schlachteten sie nicht. Das taten die Muslime, die in Tibet lebten.

      Es ist einfach unseriös, wenn Eigenheiten des tibetischen Buddhismus, über die man durchaus kritischer Ansicht sein kann, dem gegenwärtigen Dalai Lama als Person untergeschoben werden.

      12 8 Melden
    • kleiner_Schurke 23.09.2017 20:41
      Highlight Ja und auf der Flucht kassiert man gleich den ganzen Staats Schatz ein gell? Dass ist dann in Ordnung.
      3 3 Melden
    • meine senf 23.09.2017 21:59
      Highlight Vielleicht war die Sichtweise ja auch, dass der Schatz vor den Chinesen in Sicherheit gebracht werden soll.
      6 1 Melden
    • blaubar 23.09.2017 22:07
      Highlight Er hätte ihn natürlich auch den Chinesen überlassen können. Fein.
      5 2 Melden
    • Saraina 23.09.2017 23:49
      Highlight Woraus bestand denn der Schatz? Möglicherweise aus liturgischen Gerätschaften? Goldene Buddhastatuen? Da wäre logisch, dass er mit ins Exil genommen wird. Bis jetzt hat ja auch noch kein westliches Museum und keine Galerie den Drang verspürt, kostbare Statuetten und Tankas aus Tibet den Chinesen zurückzugeben...
      5 1 Melden
    • kleiner_Schurke 24.09.2017 00:47
      Highlight Geld
      3 2 Melden
    • Saraina 24.09.2017 10:38
      Highlight Der Schatz bestand aus Geld? Papiergeld?
      0 5 Melden
  • blaubar 23.09.2017 12:14
    Highlight Herr Stamm, eine kleine Frage: Warum ist die Welt so geformt und geartet, wie sie ist?
    10 23 Melden
    • Duweisches 23.09.2017 13:48
      Highlight Ziemlicher Zufall, was?
      6 2 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 23.09.2017 14:02
      Highlight Woher weisst du, wie die Welt geformt und geartet ist?
      8 4 Melden
    • blaubar 23.09.2017 15:32
      Highlight @Youetc: Hä, hab ich gesagt, ich weiss das?
      4 5 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 23.09.2017 22:32
      Highlight @Duweisches: Zufall im Sinne von "einfach passiert" gibt es nicht. Hatten wir kürzlich schon.

      Zufall ist die Folge bzw. das Resultat durch das Zufallen zweier oder mehrerer Ursachen, die wiederum selbst die Folge von Ursachen sind.

      @blaubar: Du kannst durch dein Handeln die Welt verändern. Ein Beispiel gefällig? 11. September 2001. Die Ereignisse haben die Welt für uns Menschen massgeblich beeinflusst. Ohne Bush, Atta und Twin Towers dürften wir wahrscheinlich heute noch 2 Liter Flaschen mit in die Flugzeugkabine nehmen.

      Ursache und Wirkung. Eine Kettenreaktion.
      1 0 Melden
  • blaubar 23.09.2017 11:54
    Highlight Ein ganzer Blogartikel, um den Dalai Lama anhand einer zu diskutierenden Sache zu diskreditieren.
    Diskreditieren tut der Dalai Lama selber eben nicht, obwohl die Karmatheorie das zur Folge haben könnte. Die Idee des Buddhismus ist, solche Spannungen aufzulösen.

    Zum "Karma": "Die Karmatheorie beinhaltet zudem, dass irgend eine höhere Macht das Geschehen auf der Erde lenkt."

    Ja, die höhere Macht heisst Physik, actio=reactio

    Ob das mit der Wiedergeburt und Karma so einfach funktioniert, glaube ich auch eher nicht. Die Hilfen des DL funktionieren aber sehr gut. Danke Dalai Lama.
    29 25 Melden
  • kleiner_Schurke 23.09.2017 11:44
    Highlight Das Buch von Colin Goldner "Dalai Lama Der Fall eines Gottkönigs" http://www.marcus-hammerschmitt.de/styled-8/goldner.html ist sehr erhellend zu diesem Thema. Goldner arbeitet das gesamte Leben und Wirken von Tenzin Gyatso im Detail auf. Unter anderem seien Kontakte zu den Nazis und der Japanischen Aum Sekte usw. Seine Vorliebe für moderne Spitäler und Medizin wo es doch Tibetische Medizin propagiert und seine PR Grinsen für die Demokratie, von deren Regeln er keinen Schimmer hat.
    48 23 Melden
    • Share 23.09.2017 13:48
      Highlight Wenn der Dalai Lama sich um Sekten kümmert, folgt er seiner Ideologie.
      22 1 Melden
    • kleiner_Schurke 23.09.2017 14:25
      Highlight Der Dalai Lama hat sich aber nicht um Sekten gekümmer, er hat explizit ein Empfehlungsschreiben für ein hohes Sektenmitglied verfasst das in ein politisches Amt aufgenommen werden sollte. Wie peinlich!
      27 4 Melden
  • Wölfli beim Lamm 23.09.2017 11:16
    Highlight Es gibt ein strenges Anti-Rassismusgesetz in der CH, einen Anti-Sexismuscodex, Kinder dürfen nicht geschlagen werden, Behinderte dürfen nicht gehänselt und diskriminiert werden usw.. Das einzige Thema bei dem man verbal noch so richtig dreinprügeln darf ist die Religion. Wie armselig sich doch jene aufführen, die nur das Wissen akzeptieren, aber nichts wissen, den Glauben aber auch nicht haben.
    26 118 Melden
    • kleiner_Schurke 23.09.2017 11:37
      Highlight Die Religiösen haben ja ihre Superhelden die ihnen jederzeit beispringen und uns atheistischen Lästermäuler in Grund und Boden stampfen. Wo also ist das Problem?
      82 18 Melden
    • Regas 23.09.2017 11:53
      Highlight "die nur das Wissen akzeptieren, aber nichts wissen, den Glauben aber auch nicht haben. "
      Sie wissen also nichts und haben den Glauben nicht. Glauben ist aber unwissen. Wer weis glaubt nicht. Trotzdem meinen die Gläubigen dem glauben gemäss alles zu wissen obwohl sie nichts wissen.
      57 9 Melden
    • kleiner_Schurke 23.09.2017 13:21
      Highlight Ferner erachte ich es als einen der grössten Errungenschaften unserer Gesellschaft, dass man seinen Meinung zu den Religionen frei äussern darf. Hätten Leute wie das Wölfli das sagen, gäbe es bald wieder eine Religionspolizei wie in Saudi Arabien.
      37 4 Melden
    • Wölfli beim Lamm 23.09.2017 13:47
      Highlight @Regas. Wie kommen Sie darauf, dass ich von mir schreibe?
      3 18 Melden
    • Share 23.09.2017 13:50
      Highlight @Wolf
      Irgendwas an deiner Aussage ist falsch, ich glaube es war das mit den Kindern.
      3 1 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 23.09.2017 14:04
      Highlight <<dreinprügeln>>

      Weisst du was dieses Wort bedeutet?
      4 3 Melden
    • Wölfli beim Lamm 23.09.2017 15:24
      Highlight @kleiner Schurke. "Hätte das Wölfli das sagen gäb es bald eine Religionspolizei wie in Saudiarabien." Klar, und die Burka für blasphemische kleine Schürkli. Sie sind ein Lustiger! Und hätte der kleine Schurke das Sagen, würden wohl alle Religionen verboten. werden! Ironie aus.
      4 9 Melden
    • kleiner_Schurke 23.09.2017 16:49
      Highlight Hätte ich das sagen, dann wäre das so:

      1. Keine finanzielle Unterstützung der Kirchen oder religiösen Gruppen durch den Staat.
      2. Keine Kirchensteuern für Unternehmen und Private
      3. Die Kirchen und Glaubensgemeinschaften müssten sich durch ihre Mitglieder selber finanzieren.
      4. Kein Religionsunterricht in der Schule. Dafür Aufklärungs-Unterricht über alle Religionen und ihre Taten
      5. Missionieren auf öffentlichem Grund wäre verboten
      6. Freikirchen, Sekten, religiöse Hauskreise usw., würden überwacht und bei schädlichen Auswirkungen aufgelöst.
      23 10 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 23.09.2017 22:14
      Highlight 7. Keine öffentliche Belästigung durch irgendwelche Lärmquellen religiöser Natur. Keine Kirchenglocken, kein heulender Mufti etc.

      8. Religiöse Symbole jeglicher Art sind in der Öffentlichkeit nicht gestattet. Keine Kreuze, keine Käppis, keine Kopftücher etc.

      Ich war mal so frei, die Regeln zu ergänzen.
      5 2 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 23.09.2017 22:22
      Highlight @Wölfli: Die Religionen fallen unter das Antirassismusgesetz. Finde ich grundsätzlich falsch, da der Glaube nichts mit Rassenherkunft zu tun hat, sondern ein erworbener (Irr-)Glaube ist, den man zu jeder Zeit ablegen oder beliebig modifizieren kann, ist. All die Splittergruppen sind der beste Beleg dafür.

      Wer glauben will, soll das in sich selbst tun, damit aber nicht nach aussen treten. Dann kann man den Gläubigen nämlich auch nicht angreifen, weil man schlicht nicht weiss, dass er gläubig ist. Jegliche von aussen sichtbare Aktion ist nichts anderes als Missionarsarbeit.
      9 1 Melden
  • Dr.Bogyman 23.09.2017 11:11
    Highlight Ich bin weder für noch gegen den Dalailama. Aber was ich sagen will ist, dass Menschen die noch nicht so viel Wissen haben wie im Westen, die erklären sich das Unerklärliche mit Dämonen, Hexen und Jins.

    Klar muss man da mal rauskommen, aber die die so aufgewachsen sind werden halt nun mal meistens an dem festhalten.

    Es bringt jetzt auch nichts auf solche Menschen verachtend hinabzuschauen. Im Gegenteil. Es sind nun halt mal Menschen die so ticken.
    16 19 Melden
    • Nevermind 23.09.2017 12:28
      Highlight Im Westen glauben wir auch noch an Hexen und Dämonen.
      Wurde die Bibel umgeschrieben oder ist unser Gott soviel besser als derjenige der Ungebildeten, so dass er die Gebete erst ab einem gewissen Bildungsstand versteht?

      Aber ja, Verachtung bringt nix. Mitleid und Aufklärung hilft eher die Psychose zu überwinden.
      14 6 Melden
    • Dr.Bogyman 23.09.2017 14:41
      Highlight Ja gut bestimmt gibt es einige. In Afrika glauben auch nicht alle an Voodoo und Zauber.

      Wie meinst du Mitleid. Mitleid kann auf gewisser Weise sehr verletzend sein...

      Denke nicht dass man Menschen so einfach Aufklären kann. Und dass sie sich gleich ändern werden.

      Viele lassen sich nicht mal helfen. Das ist nicht so einfach...

      Darum der Mensch ist wie er ist. Man kann ihn nicht einfach so ändern. Man muss akzeptieren wie einer ist. So lange jemand die anderen nicht versucht zu beinflussen...
      5 1 Melden
  • Captain Downtown 23.09.2017 11:10
    Highlight Betrachten wir die religösen Denkweisen alles Geschehende als Zeichen eines intentionalen Meta-Seins zu interpretieren mal wohlwollend:
    Die Annahme, dass Leiden einen höheren Grund und Zweck hat, soll selbiges mildern und zu mehr Akzeptanz und Demut führen.
    Das ist menschlich und nachvollziehbar und kann wohl einem Individuum tatsächlich auch gewisse Vorteile mitbringen.
    Am Ziel gibt es nichts auszusetzen, doch es ist die Methodik, welche dogmatische, autoritäre, verzerrende und damit letztlich unmenschliche Konsequenzen mit sich bringt.
    "Schneller und verführerisch sie ist, die Religion"
    7 2 Melden
  • Hayek1902 23.09.2017 10:56
    Highlight Beim thema wusste ich sofort, dass die kommentarspalte gut wird. Das einzige, was noch schlimmer wäre, wäre ein kritischer artikel über roger federer.
    52 2 Melden
    • Ohniznachtisbett 23.09.2017 16:59
      Highlight Aber du bist schon so einer, der gerne um das Haar in der Suppe zu finden, auch gern mal ein eigenes rein wirfst oder? Ausser dieser Aussage gegenüber dem Fotographen, dass der Junge im früheren Leben ein Mörder war, was mich persönlich nicht beleidigen würde, hat der Dalai Lama nichts falsch gemacht. Steht zumindest nicht im Artikel.
      2 7 Melden
    • Hayek1902 23.09.2017 17:21
      Highlight here we go, q.e.d. :D
      4 0 Melden
    • JoJodeli 23.09.2017 19:16
      Highlight 😂 made my day
      1 0 Melden
  • Blitzableiter 23.09.2017 10:49
    Highlight Ich finde man hätte hier auch gleich über den ehemaligen "Gottesstaat" Tibet schreiben können. Ein Staat in dem die Bevölkerung wie Leibeigene behandelt wurden und es über 90% der Bevölkerung verwehrt war Lesen und Schreiben zu lernen. Oder die Geistlichen Elite die alles andere als tolerant ist gegenüber anderen, abweichenden, Budhistischen Lehren.
    41 6 Melden
    • kleiner_Schurke 23.09.2017 14:29
      Highlight Fänd ich auch gut. Dann wirst du hier aber sicher 1000 Kommentierer finden die dir erklären wie verwerflich der Bau der Tibet Bahn ist, wie schlimm es sei, dass China Schulen gebaut hat, die Lebenserwartung der Tibeter verdoppelt, wie verächtlich es ist , das Tibetisch eine der offiziellen Sprechen von China ist und so weiter und so fort.
      11 5 Melden
    • blaubar 23.09.2017 20:47
      Highlight Die Anexion Tibets durch die Chinesen ist eine der grausamsten und verwerflichsten kulturellen und ethischen Tragödien, die die Menschheit je gesehen hat. Hierüber gibt es wahrlich genug Material, ich kenne auch selber Fälle. Einer ist auf abenteuerlichste Weise mit 11 Jahren (!) auf dem Pferd bis in die Schweiz geflohen.
      3 7 Melden
  • Michael Bamberger 23.09.2017 10:42
    Highlight Retopoteto: "Behinderung wurde und wird im fundamentalistischen Christentum ähnlich erklärt."

    Nur im fundamentalistischen Christentum???

    "Der Exorzismus dient dazu, Dämonen auszutreiben oder vom Einfluss von Dämonen zu befreien und zwar kraft der geistigen Autorität, die Jesus seiner Kirche anvertraut hat." (Katechismus der Katholischen Kirche, Paragraph 1673)

    Der biblische Jesus hat der Überlieferung zufolge reihenweise Dämonen ausgetrieben und damit den psychopathischen Stoff geliefert, der für millionenfaches Leid unter den Menschen verantwortlich war und ist.
    19 3 Melden
    • Wölfli beim Lamm 23.09.2017 11:41
      Highlight Die Religionen wurden/werden missbraucht, um Menschen zu unterdrücken. Schauen Sie sich doch den IS an! Das versperrt den Blick auf die Glaubensinhalte. Kommt hinzu, dass die heiligen Bücher widersprüchliche Aussagen enthalten (zumindest die Bibel) und die Gewalt verherrlichen, übrigens auch gegen Frauen!
      9 10 Melden
    • paeblos 01.10.2017 18:13
      Highlight Bamberger, es braucht keine Kirchenlehre um dem Aberglauben anheim zu fallen!! Das Alte ist wieder zu Neuen erwacht, das ist seit über 2000 Jahren her.
      0 0 Melden
  • moedesty 23.09.2017 10:36
    Highlight uch muss immer wieder lachen wie man die wörter religion und sekte trennt. christentum = religion / scientology = sekte ... dabei sehe ich 0 unterschiede.
    22 14 Melden
    • Nevermind 23.09.2017 12:38
      Highlight Die Anzahl der Gläubigen die du verführen kannst macht deine Sekte zur anerkannten Religion. Auch das Christentum hat mal als Sekte angefangen.
      Hast du also genügend Leute überzeugt, dass dein Imaginärer Freund der beste ist, kannst du darauf hinarbeiten, dass deine Religion vom Staat in dem du lebst anerkannt wird. Wenn du gut bist, werden die alten Religionen deiner weichen und in den Geschichtsbüchern unter Mythologie behandelt.
      23 1 Melden
  • Rabbi Jussuf 23.09.2017 10:28
    Highlight Hugo Stamm vermischt hier zwei Moralsysteme.
    Die Kramalehre besagt, dass jedes Leben auf der Erde eine Art "Strafe", oder Konsequenz des letzten Lebens sei. Insofern gibt es keinen Grund, Menschen wegen einer Behinderung zu diskriminieren oder auszuschliessen. Aus Sicht des DL und der Karmalehre ist es eben keine Demütigung, sondern er meint es tatsächlich als Trost, als Erklärung für dieses spezielle Schicksal.
    Aber leider funktionieren Menschen nicht nach der Karmalehre, wie aus dem Link von Maracuja unten deutlich ersichtlich wird.
    45 9 Melden
  • theluke 23.09.2017 10:13
    Highlight Etwas sehr wissenschaftlich betrachtet für meinen geschmack. Er ist nun mal buddhistische oberhaupt und hat buddhistisch zu leben und idt trotzdem noch 10 mal der bessere mensch wie du und ich
    25 62 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 23.09.2017 10:37
      Highlight Hui. Woran machst du das fest, dass er der bessere Mensch als ich oder sonst hier in dieser Kommentarsektion ist? Weil er von klein auf indoktriniert wurde und die volle tibetische Glaubensausbildung inklusive privilegierter Behandlung genoss?

      Manche Welten sind schon sehr einfach gestrickt.
      28 6 Melden
    • blaubar 23.09.2017 12:04
      Highlight Ich habe einige Bücher von DL gelesen und finde sie äusserst sinnvoll und anwendbar. Ich kann ganz konkret davon profitieren.
      Das ein Staatsoberhaupt und Vortragsreisender im Exil viel fliegt, ist nun wirklich nichts spezielles. 🙄
      12 7 Melden
    • Rabbi Jussuf 23.09.2017 12:45
      Highlight blaubar
      Du liest viel Bücher vom DL?
      Dann wüsstest du aber, dass der DL kein Staatsoberhaupt ist.

      Aber das zeigt ja schön deine Lesefähigkeit. :-))
      7 4 Melden
    • blaubar 23.09.2017 15:39
      Highlight @Rabbi Jussuf: Bis Ende 2011 war er tib. Staatsoberhaupt im Exil. Ich gehe davon aus, dass sich Stamms Kritik nicht explizit auf den Zeitraum 2012-2017 bezieht.
      4 1 Melden
  • Bity 23.09.2017 10:07
    Highlight Hugo Stamm verdient seit Jahren sein Geld in dem er auf den Glauben anderer Menschen reinhaut.
    Das macht ihn selber zu einer Sekte.
    73 79 Melden
    • Knut Atteslander 23.09.2017 10:54
      Highlight Nope, das nennt man Aufklärung. In der heutigen Zeit leider wieder bitter nötig!
      54 19 Melden
    • Mia_san_mia 23.09.2017 11:08
      Highlight Bravo 👍 Genau das sage ich auch!
      11 15 Melden
    • moedesty 23.09.2017 13:34
      Highlight hugo stamm hat die gleiche wirkung wie bilder von todkranken auf zigipäckli.

      denjenigen die es kapieren geht er auf die maronis. die anderen kapieren es sowieso nicht.
      12 1 Melden
    • TRL 23.09.2017 13:42
      Highlight @knut: in der Aufklärung waren sich auch nicht alle einig. Ich finde, in einer aufgeklärten Welt, darf der Dalai Lama seinem Fotographen die Karmatheorie erläutern. Ob dieser daran glaubt, ist in einer aufgeklärten Welt seine ganz persönliche Entscheidung. Der Herr Stamm will beim Image des Dalai Lama einfach irgendeinen Kratzer anbringen - berechtigerweise. Viel interessanter fände ich da aber den Kommentar von Blitzableiter über den (ehemalgien) Gottesstaat Tibet, anstatt diese gewollte Imagekorrektur mit der Moralkeule zu begründen. Es gibt auch in der Psychologie bevormundende Ansätze...
      9 4 Melden
    • kleiner_Schurke 23.09.2017 14:33
      Highlight @Bity ich finde die Reaktionen der Gläubigen, die sich ja nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen auf die Fahne schrieben, sondern sogar behaupten ihr imaginäres jenseitiges Alphamännchen hätte Friede, Freude, Eierkuchen erfunden - so erhellend. Ich bin sicher die Artikel von Hugo Stamm haben nicht viele Kirchenaustritte gebracht. Die Reaktionen auf seine Artikel von Frommer Seite sind diesbezüglich wohl wesentlich effizienter.
      5 2 Melden
    • Wölfli beim Lamm 23.09.2017 14:37
      Highlight @modestry. Mir geht er auf die Marroni, will heissen beim Lesen seines Blogs böieb mir das Dessertvermicelle kurz im Hals stecken.
      1 8 Melden
    • Knut Atteslander 23.09.2017 17:43
      Highlight @TLR Sorry verstehe deinen Kommentar nicht.

      Klar darf das der Dalai Lama, genauso wie Stamm... Was für eine Imagekorrektur? Welche Bevormundung??
      1 0 Melden
    • TRL 23.09.2017 20:46
      Highlight @knut Stamm stört sich daran, dass der Dalai Lama auch bei uns im Westen zeitweilen vergöttert/seine ozeanische Weisheit nicht angezweifelt wird. Dieses Image will er korrigieren. Dazu versucht er dem Dalai Lama „unmenschliche Demütigung“ des Hoffotografen und dessen Sohn anzudichten. Aber wenn ich nur den Artikel lese, weiss ich nichts über die Art und Weise, wie der Dalai Lama das gesagt hat. Ähnliche und noch viel schlimmere Demütigungen (und Bevormundungen) findet man auch in komplett unreligiösem Kontext. Eine Sekte hat für mich etwas Extremes; hier macht Stamm ausner Mücke nen Elefanten.
      2 3 Melden
    • Knut Atteslander 23.09.2017 21:05
      Highlight Seh ich nicht so, mM nach klärt er auf. Nicht jeder journalistische Artikel muss eine geheime Verschwörung aufdecken. Er schreibt über Religion (Sekten) und zeigt auf, dass der Dalai Lama, obwohl er ein hohes Ansehen hat und allgemein als "guter Mensch" wahrgenommen wird, wie jeder religiöse Mensch an Bullshit glaubt und anderen damit, wenn auch ungewollt, Kummer bereitet.
      3 2 Melden
    • Bity 23.09.2017 21:56
      Highlight kleiner_Schurke: Ich bin in keinsterweise gläubig. Aber auch nicht wissenschaftsgläubig. Die Wissenschaft ist nützlich damit wir Dinge uns Dinge bauen können, die unser Leben erleichtern. Wenn es aber ums sein geht, tapt die Wissenschaft völlig im Dunkeln. Dann darf meiner Meinung nach jeder das Glauben was er für sich für richtig hält. Es heisst auch Glaube und nicht Wissen.
      Darum bin ich hier extrem liberal, jeder soll glauben was er will, und es zeugt ziemlicher Aroganz andern Menschen einzureden was sie glauben sollen oder besser nicht glauben sollen.
      4 4 Melden
    • TRL 24.09.2017 08:21
      Highlight Bullshit: ja.
      Kummer: nein. Nicht immer. Und da gäbs viel grössere Baustellen, als diesen Artikel. Drum finde ich das ganze schon ziemlich gesucht..
      0 2 Melden
    • Knut Atteslander 24.09.2017 10:31
      Highlight Es gibt immer eine grössere Baustelle, wir sind genug Menschen um alle abzudecken.
      0 0 Melden
  • Silent Speaker サイレントスピーカー 23.09.2017 09:34
    Highlight Dazu kann ich nur sagen: Macht keine Kinder, denn ihr wisst nicht, ob ihr im früheren Leben nicht ein Kindsmörder wart.

    Der Planet, überbevölkert wie er ist, wird es zu schätzen wissen.
    35 23 Melden
  • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 23.09.2017 09:29
    Highlight Hugo Stamms Kommentare sind immer wie ein Schlag in das Gesicht eines Gläubigen mit einem Hammer.

    Er möchte die Aufklärung voranbringen, erreicht aber mit seiner Holzhammer-Methode nur dass die Gläubigen mehr in Abwehrstellung gehen und unterstützt sie eher in ihrem Glauben.

    Die Stamm–Fans jedoch bejubeln seine Kommentare und belustigen sich ab der Aufregung der Gläubigen.

    Kurz: die Wirkung verpufft. Kein Gläubiger wird hier von seinem Glauben abfallen oder ihn hinterfragen.
    60 57 Melden
    • Wölfli beim Lamm 23.09.2017 10:46
      Highlight Das nennt man eine Filterblase. Es gibt übrigens Atheisten die argumentieren, ohne die religiösen Gefühle anderer zu verletzen.
      12 10 Melden
    • äti 23.09.2017 10:58
      Highlight @confused, mir macht viel mehr Angst, wenn jemand immer nur dasselbe hören will. Das ist doch die Basis der 'Gehirnwäsche'. Was immer auch man glaubt, man muss locker mit anderen Ansichten umgehen u/o profitieren können. Alles andere finde ich übel.
      19 2 Melden
    • blaubar 23.09.2017 12:06
      Highlight Die Vorträge des DL sind übrigens auch für Atheisten tauglich, da sie auch ohne Glauben und Religion funktionieren.
      7 13 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 23.09.2017 12:18
      Highlight @äti
      Natürlich. Aber ich halte die Holzhammer-Methode für fraglich.
      Denn ähnlich wie bei politischen Extrempositionen, kannst du sie nicht umstimmen wenn du ihnen sagst wie falsch sie sind. Sie versteifen sich dann nur vermehrt aur ihre Position und machen Dicht.

      Ich verstehe dass über einen Blog keine konstruktive Diskussion geführt werden kann aber schlichtweg zu sagen wie Engstirnig, Rückständig die doch alle sind, fünrt leider zu nichts.
      9 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 23.09.2017 12:39
      Highlight Wölfli
      Aufklärung geht nur mit der Verletzung von religiösen Gefühlen.
      Jedes rationale Argument ist eine Verletzung religiöser Gefühle!
      13 5 Melden
    • Rabbi Jussuf 23.09.2017 12:43
      Highlight Blaubar
      Die Vorträge des DL sind für alle tauglich, da sie aus inhaltsleeren Floskeln bestehen. Da kann jeder das hineinlesen/hören, was ihm grade passt.

      Für Atheisten darum nicht besonders geeignet.
      8 5 Melden
    • kleiner_Schurke 23.09.2017 13:26
      Highlight Weshalb hat der Gott der Christen seinen Schäfchen eigentlich mit so wenig Resilienz ausgestattet? Wäre ich ein Gläubiger, gingen mit die Kommentare von Atheisten am Arsch vorbei, denn ich wüsste ja dass ich im Besitz der Wahrheit bin. Ausserdem würde ich als Gläubiger solche Blogs gar nicht lesen da sie mir ja egal sein könnten.
      10 3 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 23.09.2017 14:50
      Highlight @kleiner_Schurke
      Das hat weniger mit Religion zu tun, mehr mit der Persönlichkeit. Gläubige, die keine Zweifel haben, die Religion aber auch nicht als reinen Identifikator verstehen, haben kein Problem mit Atheisten. Die hörrst du auch nicht. Aber auch die kannst Du so nicht überzeugen.

      Dem gleichen Phänomen begegnest du beim Thema Politik. Wie Leute sich angegriffen fühlen können wenn man seine Partei/Richtung kritisierst. Dass das aber eben den gleichen Effekt hat sieht man auch.

      Am Ende verhärten sich so nur die Fronten.
      2 3 Melden
    • blaubar 23.09.2017 15:41
      Highlight @Rabbi: Aha. Ich sehe das anders. Ich weiss nicht, ob man den Friedensnobelpreis mit "inhaltsleeren Floskeln" bekommt. (Von Obama mal abgesehen.)
      Für mich persönlich ist der DL eine grosse Bereicherung auf dieser Welt.
      3 4 Melden
    • Rabbi Jussuf 23.09.2017 17:55
      Highlight Natürlich siehst du das anders. Du gehörst auch zu den vielen, die nicht merken, wie sie Sinn in Worten sehen, den sie zuvor selber hinein gelegt hatten.
      In der Tat ist der DL ein grosser Meister im Floskelndrechseln. Da wundert es nicht, dass viele darauf hereinfallen.
      4 2 Melden
    • Toastface Chillah 23.09.2017 17:56
      Highlight @kleiner_Schurke:
      Dies hat weniger mit Religion an und für sich zu tun, als mit dem Drang des Menschen sich selbst und seine Umwelt (auch vor negativen Ansichten) zu distanzieren.

      Wenn eine Person eine andere als "Sprössling einer Lustdame" betitelt, dann wird der "Beschuldigte" alles daran setzen diese Attacke zu entkräften, obwohl beiden Parteien bewusst is, dass es sich bei der Mutter um keine Dirne handelt.
      Auf diesem Phänomen basiert ein Grossteil des menschlichen Handelns, natürlich auch bei denjenigen Individuen, die sich mit ihrer Religion identifizieren.
      1 2 Melden
    • blaubar 23.09.2017 21:00
      Highlight @Rabbi: Dann bring doch mal ein paar konkrete Beispiele, auf die ich reingefallen bin. Du kennst mich ja bestens offenbar.
      2 2 Melden
  • retopoteto 23.09.2017 09:24
    Highlight Wieso sich über Herrn Stamm ärgern? Er macht gängige journalistische Arbeit, nimmt einen Aspekt und vergrössert ihn. Was dabei herauskommt ist nichts Ausgewogenes. Wie im Journalismus üblich. Karmalehre kann verstören, klar. Behinderung wurde und wird im fundamentalistischen Christentum ähnlich erklärt. So hat wohl jeder Glaube Fragen offen für Aussenstehende. Meine Frage: Was glaubt denn Hugo Stamm?
    33 47 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 23.09.2017 10:14
      Highlight Was ist an diesem Kommentar ein Highlight? Nur, damit ich die Kriterien, wie es dazu kommt, verstehe und nicht irgendwelchem Glauben verfallen muss.
      52 8 Melden
    • Wölfli beim Lamm 23.09.2017 10:48
      Highlight @silent speaker. Sie müssen gar nichts verfallen. Argumentieren Sie differenziert oder TROLLen Sie sich!
      9 19 Melden
    • gelesen 24.09.2017 14:17
      Highlight Silent Speaker
      Diese Highlights sind ebenso so doof, wie diese Herzchen- und Blitzliklickli! (Dann kann man sie noch auf dem eigenen Profil einsehen, das, das allergrösste Highlight.)
      = einfach nicht beachten, es führt zu nichts oder nur zu dem, was sie dazu schreiben. Irgendjemand muss so seine Meinung äussern und sie ist wahnsinnig gut verständlich.
      1 1 Melden
  • Informant 23.09.2017 09:23
    Highlight Wenn es gegen Trump geht, wird hier sogar ein übler Kriegstreiber vom Schlage eines McCain, der sich mit AlQaida und ukrainischen Rechtsextremisten trifft, in den Himmel gelobt.

    (War das jetzt besser, Watson, oder macht ihr wieder einen auf "Informationskontrolle"?)
    16 36 Melden
    • Informant 23.09.2017 10:44
      Highlight Der Kommentar sollte unter einen anderen Artikel.
      3 9 Melden
    • äti 23.09.2017 11:02
      Highlight @informant, da du offensichtlich live dabei warst, kannst du auch gleich die Details liefern. So, wie du schreibst, ist das alles überhaupt nicht komplex.
      6 2 Melden
  • amRhein 23.09.2017 09:18
    Highlight Über Götter, Geister und Jenseitswelten und dergleichen muss man nicht reden, weil es sie nicht gibt. Oder hat wer konkrete Hinweise?

    Verrückt ist es, wenn man sein Leben danach ausrichtet und die Vernunft beiseite schiebt. Gefährlich wird es dann, wenn wie kürzlich eine Freundin mir geraten hat, ich sollte die Medikamente (Chemotherapie) beiseite legen und in Geistheilung vertrauen. Auch wenn das ihrerseits gut gemeint war, es wäre schlicht fatal.
    71 14 Melden
    • radiisli 23.09.2017 10:18
      Highlight Sorry, sollte keine Blitz, sondern ein Herz sein.
      15 10 Melden
    • Caturix 23.09.2017 10:41
      Highlight Keiner kann beweisen dass es einen Gott gibt. Keiner kann beweisen dass es keinen Gott gibt.
      17 16 Melden
    • Wölfli beim Lamm 23.09.2017 11:20
      Highlight Das ist nun wirklich Quatsch. Aber Sie habens ja selber gemerkt. Ich glaube auch, dass man durch Meditation seine Selbstheilungskräfte stärken kann, es kann auch helfen, wenn andere Menschen Energie spenden. Aber das Alles ersetzt nicht die Schulmedizin. Alles Gute.
      11 13 Melden
    • amRhein 23.09.2017 12:53
      Highlight @Wölfli: Danke. Natürlich geht sie selbst auch zum Zahnarzt/Arzt. Warum nur vertraut sie und so viele Gleichgesinnte nicht nur auf gespendete Energie, die Selbstheilungskräfte und Geistheilung?
      5 0 Melden
    • Wölfli beim Lamm 23.09.2017 15:01
      Highlight Gute Frage. Das wär ja o.k., wenn sie zugeben würde dass ihre Praktiken nur unterstützend wirken und kein Allerheilmittel sind.
      2 0 Melden
    • _kokolorix 24.09.2017 00:23
      Highlight @Caturix
      Das es etwas nicht gibt kann man logisch nicht beweisen, das es etwas gibt hingegen schon. Von daher sind die Gläubigen gefordert endlich den Beweis zu erbringen.
      Diese schlichte Tatsache dazu zu missbrauchen, dass Atheismus und Religion gleichwertig wären ist schlicht eine Frechheit
      3 0 Melden
  • Informant 23.09.2017 09:15
    Highlight Und ich dachte noch: Jetzt kommt die CIA Vergangenheit des Dalai Lama zur Sprache :)
    Naja, vielleicht ein andermal..
    37 6 Melden
  • Gelöschter Benutzer 23.09.2017 09:06
    Highlight Das kommt davon wenn Leute wie Herr Stamm die Pysik nur bis 1904 glauben zu kennen. Ich empfehle Herrn Stamm sich mal mit der Relativitätstheorie und der Quantnmechanik zu befassen. Die beiden gibts seit ca. 1905+. Lesen sie Rupert Shakdrake, Alain Guth, Jürg Starkmuth(obschon nur Ingeneur absolut lesenswert). Herr Stamm wir leben im 21.JH. Bitte bilden sie sich. Ach ja C. G. Jung und seine Theorie des kollektiven Bewusstseins sind auch studirenwert. Bitte tun sie das. Nachher verfassen sie Ihre Artikel neu. Danke.
    36 117 Melden
    • Sum Ting Wong 23.09.2017 09:23
      Highlight Öhm... kannst Du bitte noch ausführen, welche (für diesen Artikel relevante) Erleutchung die Lektüre der von Dir genannten Bücher Herrn Stamm bringen soll? Ausserdem habe ich einen auch einen Buchtipp für Dich: „Die deutsche Rechtschreibung“ aus dem Duden Verlag.
      75 11 Melden
    • Rabbi Jussuf 23.09.2017 10:15
      Highlight Das ist genau so Zeugs des letzten Jahrhunderts. Abgesehen davon, dass es esoterischer Müll ist, hat es rein gar nichts mit dem Thema zu tun.
      35 11 Melden
    • Wölfli beim Lamm 23.09.2017 10:51
      Highlight Wieso sich anstrengen und Bücher wälzen, wenn man mit wenig Aufwand einfach seine Filterblase bedienen kann.
      8 8 Melden
    • blaubar 23.09.2017 12:11
      Highlight Rabbi Jussuf, du findest also quantenphysikalisch relevante Erzeugnisse wie Computer, GPS, CD-Player usw. esoterisch. Das ist aber ganz neu.
      Zu Sheldrake: Seine Beobachtungen sind signifikant. Hans Peter Dürr hat darüber sogar ein Buch geschrieben, in dem er ihn quantenphysikalisch diskutiert. Esoterik? Hmmm. Ich glaube nicht, ehrlich gesagt.
      9 12 Melden
    • Rabbi Jussuf 23.09.2017 12:33
      Highlight blaubar
      ob Mist oder nicht, das hat hier im Thema nichts verloren.
      Das ist ja das Esoterische daran, dass man den Quark in jedes Joghurt rührt.


      Wölfli
      Welche Filterblase meinst du?
      9 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 23.09.2017 13:18
      Highlight Sum ting wong
      Das kommt vom Smartphone. Ohne Lesebrille hab ich so meine Probleme. Das ändert aber nichts an der interessanten Lektüre. Uns QM ist nun mal sehr relevant.
      4 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 23.09.2017 13:21
      Highlight Sum ting wong
      Ich kann Dir die Qm nicht erklären. Das dauert zu lange. Lies einfach die Bücher oder falls Dueine Matura hast belege ein paar Stunden Qm.
      3 9 Melden
    • kleiner_Schurke 23.09.2017 14:35
      Highlight Rupert Sheldrake. Was hat er erfunden? Welche Prinzipien sehen in unseren Physikbüchern 2017 von ihm?
      6 2 Melden
    • blaubar 24.09.2017 12:47
      Highlight Rupert Sheldrake hat nichts erfunden. Er hat interessante Beobachtungen gemacht.
      0 2 Melden
  • N. Y. P. 23.09.2017 08:57
    Highlight Sollte der Dalai Lama dem Manuel Bauer tatsächlich gesagt haben, dass er, Manuel Bauer, möglicherweise in einem früheren Leben ein Kind getötet hat, und er jetzt dafür mit einem behinderten Sohn "bestraft" wurde. Ja dann muss man grundlegend sein Urteil über den Dalai Lama revidieren.

    Wahrlich verstörend, was der Dalai Lama von sich gegeben hat. Seine Aussage gilt demnach für 👉alle Eltern, die schwertstbehinderte Kinder haben.

    Ich muss über die Bücher, was den Dalai Lama betrifft. Schockierende Aussage.
    77 32 Melden
    • Maracuja 23.09.2017 09:35
      Highlight Äusserungen entsprechen buddh. Dogmas: "Sabriye erblindete im Alter von 12 Jahren ... Sie studierte Tibetologie und Zentralasiatische Wissenschaften ... Nach dem Studium reiste sie zu Pferd quer durch Tibet und entdeckte, dass behinderte Menschen und insbesondere Blinde in Tibet stark stigmatisiert werden. Die Tibeter – mehrheitlich Buddhisten – sehen speziell Erblindung als eine Strafe für im vorhergehenden Leben begangene Taten. So werden besonders blinde Kinder in Tibet of weggesperrt, angebunden oder zum Betteln auf die Strasse geschickt." Quelle http://www.kanthari.ch/ueber-uns/gruender/
      41 3 Melden
    • Baba 23.09.2017 10:04
      Highlight Wer sich nur ein wenig mit dem Buddhismus und der Karmatheorie befasst, muss zugeben, dass aufgrund dieser Theorie die Aussage des Dalai Lama völlig stimmig ist. Sie sollten damit wohl nicht nur über die Bücher bezüglich des DL, sondern bezüglich des Buddhismus als Ganzes.
      Für viele Menschen ist aber diese Karmatheorie auch ein grosser Trost. Sie gibt ihnen die Hoffnung, dass es im nächsten Leben besser wird. Damit ist die KT gar nicht so weit von den christlichen Dogmen des himmlischen Paradieses, bzw Fegefeuers/Hölle entfernt.
      Jede Religion funktioniert irgendwie mit Zuckerbrot & Peitsche!
      47 5 Melden
    • Rabbi Jussuf 23.09.2017 10:19
      Highlight Baba, es stimmt sicher, dass die Aussage des DL stimmig ist. Das heisst dann aber bezogen auf die Geschichte hier, dass die Dogmenlehre dahinter Mist ist.
      21 4 Melden
    • N. Y. P. 23.09.2017 10:28
      Highlight Danke für eure Kommentare.

      Seine Aussage scheint im Einklang mit der Kharmatheorie zu stehen.

      Aber stellt euch mal vor, wenn man sich als Eltern 16 Stunden pro Tag "aufreibt" um einen schwerstbehinderten Sohn zuhause zu pflegen.
      Und stellen wir uns weiter vor, diese Eltern sind relegiös nicht so bewandert.
      Jetzt also kommt der Dalai Lama daher : "Ja wissen Sie, da büssen Sie vielleicht für Taten, die sie in früheren Leben begangen haben. Vielleicht haben Sie jemanden getötet."
      Das ist dermassen unsensibel. Schlimmer geht es nicht..
      14 4 Melden
    • Baba 23.09.2017 10:43
      Highlight Ich weigere mich, sie als "Mist" zu bezeichnen. Es ist eine Lehre, die wie die Dogmen anderer Religionen Millionen von Menschen Trost und Kraft gibt. Wer bin ich, mich hier zum Richter darüber zu erheben?

      Es reicht völlig aus, wenn Herr Stamm alles und jedes abkanzelt, was nicht direkt auf die Aufklärung zurückzuführen ist. In meinen Augen ist dieses Verurteilen/Austeilen überheblich und zeugt für mich von einem genauso engen Blickwinkel wie ihn jene haben, die so harsch kritisiert werden 😕.

      Leben und leben lassen.
      16 11 Melden
    • Share 23.09.2017 14:27
      Highlight Wer hätte gedacht, dass sich das Oberhaupt einer Ideologie, die als voraufklärerisch bezeichnet werden kann, mit einem ganz modernen Trick aus diesem Dilemma hilft? So ganz ohne Wissen über die negative Dialektik aus dem späten zwanzigsten Jahrhundert?
      5 1 Melden
  • Radiochopf 23.09.2017 08:54
    Highlight Ohne Worte.. hier versucht ein „Religions-Experte“ Dalai Lama und den Buddhismus an die Wand zu stellen auf Grund einer Aussage.. ich habe mich vom Titel verleiten lassen.. habe gedacht es kommen X Gründe wieso der Dalai Lama ein böser Mensch sein soll.. das er sich wegen der Menschen in Birmar äussern soll usw. Das hätte ich sogar verstanden aber sowas ist lächerlich.. habe den Dalai Lama mehrmals live sehr nahe gesehen und man muss kein Buddhist sein um zu spüren welch unglaubliche Ausstrahlung und Karma dieser Mensch hat.. solche Artikel sind eifach echt traurig und beschämend...
    75 84 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 23.09.2017 09:37
      Highlight Du spürst sein Karma? Nicht eher sein Charisma? Nun ja, auch Serienmörder können extremst charismatisch sein. Bedeutet also überhaupt nichts.
      55 9 Melden
    • Dopamin 23.09.2017 10:13
      Highlight Es geht nicht wirklich um den Dalai Lama. Hugo erklärt eigentlich das karmische Prinzip, das viele Menschen im Westen nicht völlig verstehen, wenn sie von "Karma" reden.
      27 5 Melden
    • Buff Rogene 23.09.2017 10:16
      Highlight Schlechter Artikel. Ich hab mal auf nem Bauernhof gearbeitet, die Eltern hatten einen schwer behinderten Sohn. Der Mutter hat es grosse Kraft gegeben, sich auf ein göttliches "Schicksal" zu berufen - in dem Sinne, dass sie sich der Lebensaufgabe annimmt, mit allen möglichen Einschränkungen.
      So verstehe ich die Aussage des D.L: "Es ist karmische Kraft - Du hast in DIESEM Leben nichts dafür, dass Dir das geschieht, aber es ist Deine ganz persönliche Aufgabe, Dich dieser zu stellen".
      Stamm sollte fragen, wie der heutige Westler mit Behindungerungen umgeht. Unspirituell "vorsorglich abtreiben"?
      35 26 Melden
    • Wölfli beim Lamm 23.09.2017 10:56
      Highlight @Buff Rogene. Danke für Ihren differenzierten Kommentar. Bin überzeugt, dass der D.L. auch tröstende Worte hatte für den Vater!
      12 7 Melden
  • mxpwr 23.09.2017 08:52
    Highlight Die Artikel von Hugo Stamm bringen einem irgendwie nicht weiter. Er greift ein Aspekt einer Religion heraus - hier das Karma - und erklärt, dass das rational Unsinn sei. Damit hat er zwar recht, das war aber allen auch schon vorher klar. Dieses Prinzip einfach immer auf einen anderen irrationalen Aspekt einer Religion anzuwenden bietet wenig Erkenntnis.
    79 27 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 23.09.2017 09:47
      Highlight Es gibt Menschen, und das sind nicht wenige, die brauchen solch simplen Erklärungen, um von ihrem festgehockten Glauben zum Denken angeregt werden. Schliesslich basiert deren Glauben auf eben so einfachen Vorstellungen.

      Dafür ist aber watson wohl die falsche Plattform. Bei 20 Minuten wären seine Artikel wohl etwas besser platziert.
      16 17 Melden
    • amRhein 23.09.2017 09:47
      Highlight „das war aber allen auch schon vorher klar“

      Das sehen aber viele gar nicht so. Die Vorstellung von Karma und dem Auflösen im Nirvana suggeriert eine mit Schuld oder Karma belastete Existenz aller Menschen. Tatsächlich ist mMn das Leben eines jeden Lebewesens ein Geschenk. Meiner Meinung nach widerspricht die Vorstellung von Karma/Schuld der Würde, die jedes Leben mit seiner Geburt mitbekommt.

      „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“
      18 5 Melden
    • amRhein 23.09.2017 09:59
      Highlight Gerade bei religiösen Vostellungen ist es angebracht, sich Gedanken zu den irrationalen Aspekten zu machen, um sie aufdecken zu können. Karma ist mMn mitverantwortlich für das Kastenwesen.
      21 4 Melden
    • Buff Rogene 23.09.2017 10:53
      Highlight Es mag sein, dass durch die Philosophie d. Karmas gewisse Dinge im Nachhinein als "unveränderbar" legitimiert werden und gesellschaftliche Verhältnisse stabil sein lassen.

      Am Ursprung des Kastenswesens stand aber ganz simpel die Unterscheidung zwischen helleren und dünkleren Menschen, danach weitere Unterscheidungen in bessere und "gemeinere" Berufsgattungen....
      4 4 Melden
    • amRhein 23.09.2017 12:40
      Highlight @Buff Rogene: Das mag so gewesen sein, aber es ändert nichts an der Tatsache, dass das Kastenwesen extremst diskriminierend ist und die religiöse Vorstellung von der Vergeltungskausalität dieses Systems stützt.

      Karma als Prinzip ist mMn absurd und menschenverachtend.
      7 1 Melden
    • Buff Rogene 23.09.2017 13:48
      Highlight @silent

      "Das Leben im Daseinskreislauf ist letztlich leidvoll. Dies ist zu durchschauen. Ursache des Leidens sind Gier, Hass und Verblendung. Sie sind zu überwinden. Erlöschen die Ursachen, erlischt das Leiden."

      Das ist nicht sooo simpel. In jeder Religion geht es auch darum, ethische/moralische Verhaltensregeln zu formulieren und darum, "Hilfestellung" für das Leben und seine Schwierigkeiten zu geben. Das Buebetrickli besteht darin, dass man die Regeln ganz fundamental begründet. Und das geschieht m.E. im Buddhismus sehr gut, auch wenn "Karma" erstmal "schräg" wirkt.

      2 5 Melden
    • Buff Rogene 23.09.2017 13:51
      Highlight Der Kreislauf der Wiedergeburten ist das Übel, und wenn Du noch kein buddhistischer Mönch bist, heisst das nicht, dass Du "schlecht" bist oder "warst", sondern einfach noch nicht "so weit".

      Es ist nicht "wertend" zu begreifen, sonden im Sinne eines Prozesses der Reinigung von den niederen Instinkten, der Anhaftung, der Abhängigkeit, der Gier etc...dem Weg der Erleuchtung halt.
      5 8 Melden
    • amRhein 23.09.2017 15:59
      Highlight @Buff R.: dass es einen „Kreislauf der Wiedergeburten“ gibt, müsste man erst mal sicher feststellen können.

      Eine «religiöse Sicht» taugt nicht als Legitimation für ethisch/moralisches Tun und Lassen. Diese Sicht kann beliebig mit jeder anderen religiösen Sicht oder Vorstellung ausgetauscht werden. Oder warum gibt es nur schon so viele verschiedene christliche, ja gar abrahamitischen Denominationen und viele weitere Religionen?

      Glaubensvorstellungen sind als ethische Massstäbe unbrauchbar. Oder wie ist das mit dem Euthyphron-Dilemma?

      Ethik braucht keine Religion/Glauben.
      5 3 Melden
    • Buff Rogene 23.09.2017 18:29
      Highlight @Rhein: Unterscheiden wir doch "ethisches Handeln" und "Ethik".

      a) dass Religion/Glauben keine hinreichende Bedingung für ein solches Handeln ist, liegt auf der Hand.

      b) natürlich gibt es ethische Systeme, die keinen religiösen Bezug aufweisen.

      -> Sind solche ausser-religiösen Ethiken geeignter, ethisches Handeln
      "auszulösen"? Wenn ja, weshalb?

      -> Trägt man "Ethik" in sich rum, oder orientiert man sich an Vorbildern? "Passiert" Ethik nicht im gesellschaftlichen Kontext?

      -> Goldene Regel, grundsätzlichste Gebote: Diese kommen in so vielen Religionen vor, Stichwort "austauschbar"..
      0 2 Melden
    • amRhein 24.09.2017 07:26
      Highlight Wenn a) wahr ist, warum braucht es dann Rel. + ihre vermeintl. Hilfestell.: «In jeder Rel. geht es auch darum, eth./moral. Verhaltensreg. zu formulieren + darum, ‹Hilfestellung› für das Leben + seine Schwierigk. zu geben.»?

      Es gibt keine «ethischen Systeme». Moral. Verhaltensreg. entwickel(t)n sich in allen Gesellschaften. Geprägt durch die evolut. Entwicklung. Götter, Rel. oder ein «Kreislauf der Wiedergeburten» können nicht Ursprung moral. Vorstellungen sein, weil niemand auch nur den kleinsten Hinweis auf ihre Existenz hat + zweitens, siehe unter: Euthyphron-Dilemma.
      2 1 Melden
    • Buff Rogene 24.09.2017 11:43
      Highlight a) "nicht hinreichend" ist nicht gleichzusetzen mit "unförderlich". Unbestreitbar ist, dass Werte - ganz allgemein - Orientierungshilfen sein könne

      b) Natürlich gibt es ethische Systeme, zb. das Rechtssystem.

      Jemand wird lange zutiefst gedemütigt/erniedrigt und wünscht, den Erniedriger zu töten. Nehmen wir an, dass dieser Wunsch grösser ist als die vom Rechtssystem angedrohten Konsequenzen. Dass dies der Fall ist - das zeigt die Realität.

      Können in dieser Situation nicht Auseinandersetzungen mit Fragen des "Gewissens", der "Schuld", oder sogar des "Karmas" wichtiger sein als "Recht"?
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    • amRhein 25.09.2017 07:09
      Highlight @Buff Rogene: Mach dir ernsthaft mal Gedanken über die Urspünge von moralischem Verhalten, in *allen* Gesellschaften. In diese Überlegungen darfst du gerne Tiergesellschaften miteinbeziehen, auch untersch. Zeitepochen. Also zB vor 10, 100 oder 500 Tausend Jahren. Und warum wir (als Gesellschaft) heute längst keine rel. Verhaltensregeln mehr brauchen.

      Die Frage ist, warum *alle* Gesellschaften und Kulturen eth. Verhaltsregeln kennen und warum ihre Einhaltung für das Überleben und das Wohlergehen zentral ist.

      PS: Dass ich lebe ist nicht leidvoll, sondern mein Glück.
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    • Buff Rogene 25.09.2017 12:49
      Highlight Nur noch zum "p.s." Es ist nicht verboten, aus Deiner eigenen Perspektive, welche ich Dir gönne, herauszutreten. Viele Menschen leben in Armut, sind krank, leiden unter Depressionen, weden ausgegrenzt, leben unter Bedingungen der Unfreiheit und Diktatur usw. Es gibt berechtigte Gründe dafür, das Leben oder Phasen davon als leidvoll zu erfahren.Um diese Konfrontation geht es Siddharta, dem jungen Buddha.
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    • amRhein 25.09.2017 19:39
      Highlight @Buff Rogene: Aus nicht-religiöser Sicht ist mein Leben nicht leidvoll, sondern ein Glücksfall, auch wenn es viele Herausforderungen, Schwierig- und auch Ungerechtigkeiten zu bewältigen und auszuhalten gilt.

      Warum wir heute unsere ethischen Verhaltensregeln und Vorstellungen an Schamanen, Sehern, Propheten u.ä.m. ausrichten sollen, erschliesst sich mir nicht. Erst recht nicht, wenn solche Vorstellungen 1000nde Jahre alt sind und nichts Wesentliches davon gesichert ist. Wir leben jetzt und gestalten unser Leben nach den akt. Herausforderungen, Ansprüchen und Bedürfnissen.
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    • Buff Rogene 26.09.2017 06:25
      Highlight Ein möglicher Ansatz zu einer Antwort, der auch evolutionär zu begründen ist:

      "Bei Meditationen lassen sich die gleichen starken Theta-Wellen feststellen wie während eines Orgasmus oder eines intensiven Schmerzerlebnisses. Conclusio? Religiöse Erfahrungen sind hirnphysiologisch betrachtet intensive emotionale Erlebnisse, die unterhalb des kortikalen Mantels im limbischen System, der entwicklungsgeschichtlich ältesten Hirnregion, verankert sind."

      (..)Religiosität wirke sich in 84 Prozent der Fälle positiv, in 13 Prozent neutral und in 3 Prozent gesundheitsabträglich aus (...)

      Aus: Zeit.de
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    • Buff Rogene 26.09.2017 14:13
      Highlight Ich denke, dass auch und gerade die Verbindung zwischen religiöser Erfahrung (limb. System) und Werten, die innerhalb einer Religion vermittelt werden, im Allgemeinen bestimmtes Verhalten eher fördert, da es auch biologisch gesehen Belohnungszentren aktiviert.

      "Das Gesundheitsverhalten von Gläubigen ist grundsätzlich günstiger: Sie rauchen weniger, trinken weniger Alkohol und nehmen seltener Drogen, erfahren größere soziale Unterstützung in der Gemeinschaft und genießen bessere Krankenpflege in intakten Familien."

      Was meinst Du dazu, @Rhein?
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    • Pasionaria 26.09.2017 16:00
      Highlight Buff Rogene
      amRhein
      Dazu ganz interessant: Religionspsychologen analysieren die Mechanismen des Glaubens – und entzaubern ihn >
      https://www.welt.de/welt_print/kultur/article8423718/Wie-Gott-das-Gehirn-der-Glaeubigen-ruhigstellt.html
      1 0 Melden
    • amRhein 26.09.2017 20:12
      Highlight Teil 1
      @Buff Rogene & Pasionaria: Meditationen sind keine rel. Erfahrungen.

      Zur positiven Wirkung von Rel., Glaubensvorstellungen, Überzeugungen, Meditationen und dergleichen mehr: auch Placebos wirken. Es kommt also unter dem Strich gar nicht darauf an, in was man vertraut. Es ist mehr oder weniger beliebig, wenn man nur überzeugt ist. Vor allem braucht es dazu keine Höheren Kräfte, für die noch nie jemand auch nur den kleinsten Hinweis gehabt hätte. Erst recht braucht man sich für heutige Herausforderungen und Wertvorstellungen nicht an jahrtausendealten Lehren, Mythen
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    • amRhein 26.09.2017 20:14
      Highlight Teil 2
      oder Heiligen Büchern orientieren, die oft genug absurd und diskriminierend sind.

      Zwei interessante Sendungen dazu:
      https://www.arte.tv/de/videos/069099-000-A/die-heilsame-kraft-der-meditation/
      https://m.srf.ch/sendungen/sternstunde-philosophie/eckart-von-hirschhausen-die-wundersame-macht-der-gedanken

      Sicher ist die Gruppendynamik religiöser (oder weltlicher) Gemeinschaften, die soziale Kontrolle und gegenseitige Unterstützung u.a.m. hilfreich. Dazu braucht man seine Vernunft aber nicht zu verbiegen noch diskriminierende Wertvorstellungen gutheissen.
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    • Buff Rogene 27.09.2017 06:48
      Highlight "Vernunft" ist ein Begriff, der angesichts von Phänomenen wie Verschränkung, Urknall, Zeit, Leben etc. nur beschränkt tauglich ist.
      Diskriminierung: Die gängige "Karma"-Vorstellung ist eine westliche Reduktion der buddhistischen Gedanken.

      Leid bedeutet: Die Unfähigkeit des Egos, sich immer über die Beschaffenheit der Dinge im Klaren zu sein - unklar und unfrei zu sein.

      Karma bezieht sich auf Befreiung vom Ego und der Umstände im Jetzt. Es geht nicht um "Wiedergeburt"; diese ist bloss Indikator dafür, dass man noch unfrei ist.

      Freiberger, O.:Buddhismus: Handbuch und kritische Einführung
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    • amRhein 27.09.2017 19:24
      Highlight @Buff Rogene: Man muss nicht alles erklären können. Aber, wenn wir den Boden der Vernunft verlassen, macht eine sinnvolle Diskussion keinen Sinn mehr.
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  • Wölfli beim Lamm 23.09.2017 08:52
    Highlight Wenn man wie der Fotograf weiss, dass der Karmaglaube zum Inhalt einer Religion gehört, braucht man diese Aussage nicht persönlich zu nehmen. Der Fotograf hätte zum Dalay Lama einfach sagen können " daran glaube ich nicht." Punkt. Ich übrigens auch nicht.
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    • Maracuja 23.09.2017 09:42
      Highlight Als Eltern eines behinderten Kindes hat man ihrer Meinung nach also cool und schlagfertig zu bleiben, wenn man mit blöden Sprüchen, unbewiesenen Behauptungen und Anmassungen konfrontiert wird? Der Fotograf lebt zum Glück in einem Umfeld, in dem nur Wenige an solchen Quatsch glauben, Behinderte und ihre Angehörigen, die im Tibet leben, leiden durch solche Stigmatisierung aber erheblich.
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    • Wölfli beim Lamm 23.09.2017 10:38
      Highlight @Maracuja. a)wissen wir nicht in welchem Kontext der D.L. das gesagt hat, wir waren beim Gespräch nicht dabei, vielleicht gab es von ihm auch tröstende Worte; b)musste der Fotograf davon ausgehen, dass der oberste Buddhist damit kommen würde c)rennen Sie mit Ihrem Kommentar bei mir offene Türen ein. Ich glaube selber auch nicht an das Karma.
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    • Hayek1902 23.09.2017 11:01
      Highlight Da haben Sie zwar objektiv recht, ich denke aber, emotional wären Sie dazu nicht in der Lage.
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    • Wölfli beim Lamm 23.09.2017 11:09
      Highlight @Maracuja. Sie sind gar nicht zimperlich im Austeilen. Wie es sich halt gehört für einen feinfühligen Menschen, gäll!



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    • You will not be able to use your remote control. 23.09.2017 14:00
      Highlight Du behauptest also, Glaube berechtigt beliebige Menschen zu beleidigen. Und wenn sich jemand beleidigt fühlt, ist das sein Problem und er darf auch nicht sagen, dass er die Beleidigung nicht in Ordung findet, weil er dann die religiösen Gefühle des Glaubenden verletzt?
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    • Wölfli beim Lamm 23.09.2017 15:14
      Highlight @you will not. Nein. Aber wir wissen nicht was der Fotograf und der D.L. geredet haben und in welchem Kontext er diesen Satz vom Karma gesagt hat. Einfach so hingeworfen, wäre der Satz nat. eine Kränkung und schwer zu verdauen. Als Christin würd ich ja auch nicht zu einer Mutter die grad ihr Kind verloren hat sagen, das sei jetzt eine Strafe Gottes, wie das böse Menschen heute noch tun. Da sind wir dann auch schon wieder beim Missbrauch der Religion.
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  • Wölfli beim Lamm 23.09.2017 08:45
    Highlight Aberglaube ist gem. H.S. der Glaube an Dämonen, magische Kulte und Orakel. Wie kann jemand, der im Christentum offenbar ein Märchen und Kokolores sieht von Aberglaube reden? Was ist denn der wahre Glaube? Der Atheismus? Heute ist der Buddhismus dran. Und in zwei Wochen vielleicht der Salafismus? Ah, man will nicht als islamophob dastehen, dafür darf man bei andern Religionen umso kräftiger dreinhauen.
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    • Silent Speaker サイレントスピーカー 23.09.2017 09:52
      Highlight Jeder Glaube ist ein Irrtum. Man weiss oder man weiss nicht. Wenn man nicht weiss, ist das Ziel, das Wissen zu erlangen. Wer dies nicht tut, ist verdammt zu glauben.

      Erkenntnisse durch Wissen lassen sich objektiv belegen und sind reproduzierbar.

      Glauben stützt sich ausschliesslich auf leere Behauptungen.

      Leute in Thailand glauben, dass Geister das Wasser aus frei aufgestellten Wassergläsern trinken. Verdunstung scheint ihnen nicht bekannt zu sein.
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    • Energize 23.09.2017 09:57
      Highlight Atheismus ist kein Glaube - es ist genau das Gegenteil. Atheismus ist das Fehlen eines Glaubens.
      20 13 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 23.09.2017 10:32
      Highlight @Energize: Das ist nicht ganz korrekt. Atheismus bedeutet, dass man an keinen Gott glaubt (theos = Gott).

      Insofern ist Atheismus der Glaube an keinen Gott. Ein Grund, weshalb ich mich nie als Atheisten bezeichnen würde.

      Es gäbe da dann noch die Bezeichnung Agnostiker, wobei dies ein komischer Begriff ist, weil er von gnosis abstammt, was Erkenntnis und Wissen bedeutet und genau deshalb im Widerspruch mit der eigentlichen Verwendung des Begriffs steht. Als Agnostiker müsste man also eher die Gläubigen bezeichnen, die die Erkenntnis und das Wissen ignorieren (a gnosis) und lieber Glauben.
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    • Wölfli beim Lamm 23.09.2017 10:43
      Highlight @Energize. Das mein ich ja, wenn es keinen Glauben gibt, kann es auch keinen Aberglauben geben. Wie kann H.S. von Aberglaube schreiben, wenn er selber offenbar nicht glaubt! Die unsorgfältige Argumentation gefällt mir nicht!
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    • amRhein 23.09.2017 13:06
      Highlight @Wölfli: „Was ist denn der wahre Glaube? Der Atheismus?“

      Nicht religiös zu sein (Atheismus) ist sicher keine Form des Glaubens. Wer sagt denn, dass es keinen Glauben/Aberglauben geben soll?
      5 2 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 23.09.2017 13:55
      Highlight Das ist ein Fehlschluss: Aberglauben und Glauben sind Synonyme und bedeuten genau das selbe.

      Es ist die Vorstellung, dass es eine 'Wirksamkeit übernatürlicher Kräfte in bestimmten Menschen und Dingen' gibt.

      Wenn jemand die Unterscheidung macht, bedeutet das nur, dass er an einen bestimmten Aberglauben glaubt.
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    • Favez 23.09.2017 14:16
      Highlight @Silent Speaker:
      Agnostik heisst OHNE Wissen/Erkenntnis. Will also einfach sagen: Wir wissen nicht, ob es einen Gott/Götter gibt.
      Wo ist da der Widerspruch?
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    • Wölfli beim Lamm 23.09.2017 19:15
      Highlight @Silent "Speaker. Wer nicht Wissen erlangt ist zum Glauben verurteilt? Wenn das wahr wäre, gäb es keine gläubigen Naturwissenschaftler/ Lehrerinnen. Und auch Atheisten glauben. Warum? Weil sie nicht beweisen können, dass es keinen Gott, sie glauben einfach, dass es ihn nicht gibt.
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    • Silent Speaker サイレントスピーカー 23.09.2017 21:36
      Highlight @Favez: Der Widerspruch liegt darin, dass es die Gläubigen eben auch nicht wissen. Sie glauben es einfach.

      Prinzipiell ist jeder ein Agnostiker. Allerdings ist es schon so, dass wer behauptet, es gäbe einen Gott in der Beweispflicht ist. Daher kann man guten Gewissens sagen, dass es keinen Gott gibt, weil man uns den Beweis seit Jahrtausenden schuldig ist.
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    • Silent Speaker サイレントスピーカー 23.09.2017 21:46
      Highlight @Wölfli: Die Vereinbarkeit des naturwissenschaftlichen Weltbildes mit den Aussagen der monotheistischen Religionen hängt davon ab, ob der gläubige Wissenschaftler die Behauptungen der Religion wirklich ernst nimmt oder sie nur als Allegorien ansieht. Wenn er die theologischen Lehrsätze im Sinne einer zutreffenden Beschreibung akzeptiert, muss er an eine echte Kontaktzone von materieller Realität und spiritueller Transzendenz glauben.
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    • Silent Speaker サイレントスピーカー 23.09.2017 21:46
      Highlight Dann sind etwa die Unsterblichkeit der Seele, die ex nihilo Erschaffung des Universums und die Existenz von Wundern tatsächliche, in die empirische Welt hineinreichende Wirkungen der Transzendenz, so wie es von der katholischen Kirche gelehrt wird. Das führt zu Widersprüchen, die sich nur auflösen, wenn der Wissenschaftler die Überschneidungen des natürlichen und religiösen Bereichs leugnet. Die Glaubensinhalte erhalten dann einen rein psychologischen Status.
      4 0 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 23.09.2017 21:47
      Highlight Deshalb kann ein konsequenter Wissenschaftler nur gläubig sein, wenn er den dogmatischen Gehalt des Theismus – anders als die Kirche – als Bild oder Gleichnis betrachtet.

      Die Frage nach dem Sinn unseres endlichen Daseins wird auch von säkularen Philosophen beantwortet und zwar keineswegs nur in nihilistischer Weise. Kein ungläubiger Wissenschaftler, der ein wenig begrifflich geschult ist, versucht Sinnfragen auf physikalische Kategorien zu reduzieren.
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    • Kasuari 25.09.2017 12:09
      Highlight Es gibt keine Agnostiker, der korrkete Audruck ist: agnostischer Atheist.
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    • Judge Dredd 25.09.2017 14:19
      Highlight @Kasuari, wie kommen sie zu dieser Erkenntnis? Ich würde doch eher sagen es gibt agnostische Atheisten sowie auch agnostische Theisten. Zudem müsste es auch möglich sein, ein reiner Agnostiker ohne Tendenz zu sein.
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